Cabo Verde: Kein Geld für Löhne – Staat springt ein

Boeing 757-200 (Foto: V1Images.com/Matteo Lamberts)
Boeing 757-200 (Foto: V1Images.com/Matteo Lamberts)

Cabo Verde: Kein Geld für Löhne – Staat springt ein

Boeing 757-200 (Foto: V1Images.com/Matteo Lamberts)
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Nach elf Monaten Grounding ist Cabo Verde Airlines nicht mehr in der Lage die Löhne der Mitarbeiter zu bezahlen. Der Staat gewährt aus diesem Grund ein weiteres Darlehen, das über die Caixa Económica de Cabo Verde ausbezahlt wird. Die Höhe des Notkredits beläuft sich auf umgerechnet 1,2 Millionen U.S.-Dollar.

Laut offizieller Erklärung von Finanzminister José Ulisses de Pina Correia e Silva beträgt die Laufzeit des staatlich garantierten Kredits 12 Monate. Das Gesamtvolumen, das Cabo Verde Airlines gewährt wurde, beläuft sich auf 3,4 Millionen U.S.-Dollar. Ein Teil der Darlehen wurde auch für die Wartung der geparkten Maschinen des Typs Boeing 757-200 verwendet.

Den letzten kommerziellen Flug führte Cabo Verde Airlines am 18. März 2020 durch. Aufgrund der harten Einreise- und Quarantänebestimmungen ruht der Flugverkehr seither. Vor der Insolvenz wurde der Carrier nur deshalb bewahrt, weil der Staat Bürgschaften für insgesamt drei Kredite eingegangen ist. Ein exakter Termin für die Wiederaufnahme des Flugbetriebs steht noch nicht fest. Jedenfalls betont man, dass diverse Verträge neu verhandelt wurden, um so die Kosten absenken zu können.

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Redakteur dieses Artikels:

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

jan.gruber@aviation.direct

Über den Redakteur

Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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