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	<title>Wien &#8211; Aviation.Direct</title>
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		<title>Finanzielle Turbulenzen in der Zivilluftfahrt und die rechtlichen Konsequenzen für Urlaubsreisende bei Einzelbuchungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amely Mizzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2026 03:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die globale Luftfahrtbranche sieht sich im Jahr 2026 mit signifikanten wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, die den finanziellen Handlungsspielraum vieler Fluggesellschaften stark einengen. Nachdem die baltische Fluggesellschaft Air Baltic bereits Restrukturierungsschritte einleiten musste, befindet sich nun auch die spanische Airline Volotea in einem gerichtlichen Schutzverfahren. Obwohl beide Unternehmen den Flugbetrieb vorerst aufrechterhalten, rücken diese Ereignisse die Risiken [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die globale Luftfahrtbranche sieht sich im Jahr 2026 mit signifikanten wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, die den finanziellen Handlungsspielraum vieler Fluggesellschaften stark einengen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die baltische Fluggesellschaft Air Baltic bereits Restrukturierungsschritte einleiten musste, befindet sich nun auch die spanische Airline Volotea in einem gerichtlichen Schutzverfahren. Obwohl beide Unternehmen den Flugbetrieb vorerst aufrechterhalten, rücken diese Ereignisse die Risiken von Direktbuchungen in den Mittelpunkt der Konsumentenschutzdebatte. Bei einer Zahlungsunfähigkeit der ausführenden Fluggesellschaft tragen Passagiere, die Flug, Unterkunft und Mietwagen eigenständig und getrennt voneinander buchen, das finanzielle Ausfallrisiko in vollem Umfang selbst. Vor diesem Hintergrund weist der Fachverband der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auf die Unterschiede zwischen ungeschützten Bausteinbuchungen und rechtlich abgesicherten Pauschalreisen hin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Steigender Kostendruck durch Energiepreise und sinkende Margen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die wirtschaftlichen Bedingungen für Fluggesellschaften haben sich im Verlauf des Jahres 2026 spürbar verschlechtert. Nach Schätzungen des internationalen Luftfahrtverbandes IATA liegen die durchschnittlichen Ausgaben für Kerosin im laufenden Jahr um knapp 70 Prozent über dem Niveau des Vorjahres. Der Treibstoff stellt für Fluggesellschaften einen der größten variablen Kostenblöcke dar. Gleichzeitig prognostiziert die IATA ein Absinken der weltweiten Nettogewinnmarge der Branche von zuvor 4,2 Prozent auf nunmehr 2,0 Prozent.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Ertragsrückgang trifft insbesondere Marktteilnehmer, die über eine geringe Eigenkapitalbasis, hohe Altverbindlichkeiten oder begrenzte Liquiditätsreserven verfügen. Marktanalysen zeigen, dass Betriebseinstellungen im Airline-Sektor regelmäßig auftreten. Eine Untersuchung des Zahlungsdienstleisters WEX ergab, dass zwischen den Jahren 2000 und 2024 weltweit mehr als 1.200 Fluggesellschaften den Betrieb einstellen mussten, was einem Schnitt von rund 50 Unternehmen pro Jahr entspricht. Allein im Zeitraum von 2011 bis 2019 waren in Europa circa 5,6 Millionen Passagiere von Insolvenzen der gebuchten Fluggesellschaften betroffen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtliche Risiken bei eigenständigen Einzelbuchungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bei einer Insolvenz einer Fluggesellschaft unterscheidet sich die Rechtslage für Kunden erheblich danach, auf welche Weise die Flugleistung gebucht wurde. Wer ein Flugticket direkt bei einer Fluggesellschaft erwirbt, besitzt im Falle einer Zahlungsunfähigkeit des Anbieters keine gesetzlich vorgeschriebene Insolvenzabsicherung für das Beförderungsentgelt. Bereits gezahlte Beträge fallen in die jeweilige Insolvenzmasse, woraus für Endverbraucher in der Praxis meist nur geringe oder gar keine Rückzahlungsquoten resultieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Über den Verlust des reinen Flugpreises hinaus entstehen bei getrennten Einzelbuchungen häufig Folgekosten für weitere Reisebausteine. Verträge mit Hotels, Ferienwohnungsanbietern oder Mietwagenunternehmen bleiben rechtlich unabhängig vom Flugstatus bestehen. Kann eine Reise mangels Alternative nicht angetreten werden, bleiben Kunden auf den Kosten für stornierte oder ungenutzte Unterkünfte und Folgedienstleistungen sitzen. Zudem müssen Betroffene für die Organisation und Bezahlung kurzfristiger Ersatzbeförderungen selbst aufkommen. Gregor Kadanka, Obmann des WKÖ-Fachverbandes der Reisebüros, weist darauf hin, dass vermeintliche Ersparnisse bei der Direktbuchung durch solche Ausfallrisiken im Schadensfall zu beträchtlichen finanziellen Mehrbelastungen führen können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rechtlicher Schutzrahmen des Pauschalreiserechts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu Einzelbuchungen unterliegen Pauschalreisen strengen gesetzlichen Schutzvorschriften, die auf europäischen Richtlinien basieren. Bucht ein Kunde eine Kombination aus mindestens zwei verschiedenen Reiseleistungen – etwa Flug und Hotel – über einen Reiseveranstalter oder ein Reisebüro, greift das Pauschalreisegesetz. Fällt ein gebuchter Flug aufgrund einer Airline-Insolvenz aus, ist der Reiseveranstalter verpflichtet, ohne Aufpreis für eine gleichwertige Ersatzbeförderung zu sorgen. Ist die Durchführung der Gesamtreise unmöglich, besteht ein gesetzlicher Anspruch auf die vollständige Erstattung aller gezahlten Gelder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus schreibt das Gesetz Reiseveranstaltern eine Insolvenzabsicherung vor. Sollte der Veranstalter selbst zahlungsunfähig werden, sind die Kundengelder über Bankgarantien oder Versicherungen abgesichert, und eine eventuell erforderliche Rückbeförderung aus dem Urlaubsland wird garantiert. Das moderne Angebot der Reisebüros beschränkt sich dabei längst nicht mehr auf vorgefertigte Katalogangebote. Über europäische Vertriebsstrukturen lassen sich individuelle Bausteine wie Boutiquefotels, Mietwagen, Schiffsreisen und Flüge verschiedener Fluggesellschaften zu einer rechtlich abgesicherten Pauschalreise zusammenfügen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Beratungsfunktion und Marktperspektiven</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der juristischen Absicherung spielt die Betreuung im Krisenfall eine wesentliche Rolle. Bei Flugausfällen, Fahrplanänderungen oder Insolvenzen dient das buchende Reisebüro als zentraler Ansprechpartner für die Abwicklung von Umbuchungen und Rückerstattungen. Der Fachverband der Reisebüros empfiehlt Konsumenten daher, bei der Buchungsentscheidung nicht ausschließlich die reinen Ticketpreise miteinander zu vergleichen, sondern auch die vertraglichen Rahmenbedingungen und Haftungsverhältnisse der gewählten Buchungsart in die Kaufentscheidung einzubeziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftige Entwicklung im europäischen Luftverkehr dürfte durch fortlaufende Konsolidierungsprozesse geprägt sein. Während kapitalkräftige Luftfahrtkonzerne hohe Treibstoffpreise eher abfedern können, bleibt der Markt für kleiner bemessene Fluggesellschaften und Billigflieger volatil. Für Reisende gewinnt das Thema der Absicherung von Vorauszahlungen vor diesem Hintergrund weiter an Relevanz.</p>
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		<title>Kooperation zwischen Bundesheer und AUA zum flexiblen Personaleinsatz von Piloten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2026 12:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Militär]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Österreichische Bundesheer und die Fluggesellschaft Austrian Airlines haben ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet, das den zeitweisen Einsatz von Militärpiloten im zivilen Liniendienst vorsieht. Das Modell sieht vor, dass die Piloten jeweils sechs Monate im Jahr für die zivile Fluggesellschaft im Passagierverkehr fliegen und in den verbleibenden sechs Monaten ihren Dienst bei den Luftstreitkräften leisten. Ende [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Das Österreichische Bundesheer und die Fluggesellschaft Austrian Airlines haben ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet, das den zeitweisen Einsatz von Militärpiloten im zivilen Liniendienst vorsieht.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Modell sieht vor, dass die Piloten jeweils sechs Monate im Jahr für die zivile Fluggesellschaft im Passagierverkehr fliegen und in den verbleibenden sechs Monaten ihren Dienst bei den Luftstreitkräften leisten. Ende September 2026 haben die ersten zwei Militärpiloten ihre Schulung für die Verkehrsflugzeuge der Airbus A320-Familie bei der Fluggesellschaft begonnen. Mit dieser Kooperation reagieren das Verteidigungsministerium und die Fluggesellschaft auf den anhaltenden Personalbedarf in der zivilen Luftfahrt sowie auf die Herausforderung des Militärs, hochqualifiziertes Flugpersonal langfristig im Staatsdienst zu halten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Strukturelle Rahmenbedingungen und Ziele des Teilzeitmodells</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Personalteillungsmodell richtet sich an Militärpiloten, die ihre mehrjährige Mindestverpflichtungszeit beim Bundesheer absolviert haben. Bislang verließen viele Piloten nach dem Ende ihrer primären Verpflichtung das Militär vollständig, um eine Laufbahn bei zivilen Fluggesellschaften einzuschlagen. Dieser Wechsel bedeutete für das Bundesheer den Verlust von teuer ausgebildeten Fachkräften und langjährigem Erfahrungswissen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch das neue Abkommen soll den Piloten eine berufliche Kombination aus militärischem Flugbetrieb und ziviler Verkehrsfliegerei ermöglicht werden. Ziel der Streitkräfte ist es, die Verträge der Piloten um weitere zehn Jahre zu verlängern, in denen sie mindestens die Hälfte des Jahres im Dienst des Bundesheeres verbleiben. Damit stehen die Piloten dem Militär weiterhin für operative Einsätze, Schulungsaufgaben sowie für den Aufbau von Milizstrukturen zur Verfügung. Auf der anderen Seite profitiert Austrian Airlines von zusätzlichen Flugzeugführern, um saisonale Spitzen im Passagieraufkommen abzudecken.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausbildungsablauf und zeitlicher Rahmen der Umsetzung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der praktische Start des Projekts erfolgte am 28. September 2026. Zwei Piloten des Bundesheeres – ein bisheriger Hubschrauberpilot sowie ein Jetpilot – traten die spezifische Typenschulung für den Airbus A320 bei Austrian Airlines an. Da die Grundlagen für das Führen von Flächenflugzeugen sowie die theoretischen Lizenzen bereits in der militärischen Pilotenausbildung erworben wurden, konzentriert sich die Ausbildung bei der Fluggesellschaft auf die Besonderheiten des zivilen Verkehreinsatzes, das Systemverständnis des Flugzeugmusters und die betrieblichen Abläufe der Airline.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Typenschulung soll im Sommer 2027 abgeschlossen sein. Im Anschluss daran ist der erste Einsatz der Piloten im regulären Linienflugnetz der Austrian Airlines geplant. Ab dem Jahr 2028 soll der vereinbarte Saisonrhythmus greifen. Das Schema sieht vor, dass die Piloten in den nachfragestarken Sommermonaten von Mai bis Oktober für Austrian Airlines im Einsatz sind. In den verbleibenden Monaten von November bis April kehren sie in den Dienst der Luftstreitkräfte zurück. Nach dem ersten vollständigen Durchlauf ist eine Evaluierung des Projekts durch das Verteidigungsministerium vorgesehen, um operative Anpassungen vorzunehmen und über eine Ausweitung des Programms zu entscheiden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wirtschaftliche und personelle Aspekte des Personalmodells</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Abkommen reflektiert veränderte Rahmenbedingungen auf dem Arbeitsmarkt für Flugpersonal. Für zivile Fluggesellschaften stellt die Abdeckung von Nachfragespitzen im Sommerflugplan eine dauerhafte betriebswirtschaftliche Herausforderung dar, da ein ganzjährig vorgehaltener Personalstamm in den schwächeren Wintermonaten zu Überkapazitäten und höheren Festkosten führt. Flexible Beschäftigungsmodelle gewinnen daher in der Luftfahrtbranche an Bedeutung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Bundesheer bietet die Kooperation eine Möglichkeit, die Attraktivität des Pilotenberufs beim Militär zu steigern, ohne ausschließlich über Gehaltserhöhungen konkurrieren zu müssen. Kritische Stimmen im Vorfeld wiesen jedoch darauf hin, dass die organisatorische Abstimmung von Dienstplänen, die Einhaltung der gesetzlichen Ruhezeiten sowie die Aufrechterhaltung der jeweiligen Flugberechtigungen für zwei völlig unterschiedliche Flugzeugtypen und Einsatzprofile einen erheblichen Verwaltungs- und Schulungsaufwand erfordern. Ob das Modell Schule macht, wird von den Ergebnissen der Evaluierung nach der ersten Saison abhängen.</p>
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		<title>Wien: Branchenanalysen und Standortdebatten auf dem 24. Luftfahrtsymposium</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Sep 2026 07:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Am 24. September 2026 kamen auf dem 24. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) rund 250 Vertreter aus Luftfahrtunternehmen, Industrie, Wissenschaft, Politik und Verwaltung am Flughafen Wien zusammen. Unter dem Leitmotiv der Standortstärkung in Phasen internationaler Krisen erörterten die Konferenzteilnehmer Rahmenbedingungen für die österreichische Luftfahrtstrategie 2040+. Der Branchenverband präsentierte im Rahmen der Tagung ein Positionspapier [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Am 24. September 2026 kamen auf dem 24. Luftfahrtsymposium der Aviation Industry Austria (AIA) rund 250 Vertreter aus Luftfahrtunternehmen, Industrie, Wissenschaft, Politik und Verwaltung am Flughafen Wien zusammen. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Leitmotiv der Standortstärkung in Phasen internationaler Krisen erörterten die Konferenzteilnehmer Rahmenbedingungen für die österreichische Luftfahrtstrategie 2040+. Der Branchenverband präsentierte im Rahmen der Tagung ein Positionspapier mit zehn Schwerpunkten, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, die Resilienz von Flugsicherungs- und Transportketten sowie die Forschungskooperationen zu unterstützen. Begleitet wurde das Symposium von einer turnusmäßigen Umbesetzung in der Führung des Dachverbandes: FACC-Chef Robert Machtlinger übernahm das Amt des AIA-Präsidenten von Flughafen-Wien-Vorstand Julian Jäger, der fortan die Position des Vizepräsidenten bekleidet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Standortparameter und rückläufige Passagierzahlen an österreichischen Flughäfen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatten auf dem Symposium standen unter dem Eindruck veränderter Kennzahlen im Passagierverkehr. Nach Angaben des Flughafen-Wien-Vorstands Julian Jäger wiesen die sechs österreichischen Verkehrsflughäfen im ersten Halbjahr ein Passagierminus von 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf. Am Flughafen Wien lag das Aufkommen im Zeitraum von Jänner bis August um vier Prozent unter dem Wert des Vorjahres, wobei der August einen Rückgang von 6,9 Prozent verzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als wesentlicher Hemmschuh für die Erholung des Luftverkehrsstandorts wird seitens der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber die staatliche Flugabgabe angeführt. Der Verband fordert eine deutliche Senkung oder die vollständige Streichung dieser fiskalischen Belastung, um Nachteile gegenüber ausländischen Drehkreuzen auszugleichen. Zudem wirken sich die Sperrung von Lufträumen infolge des Krieges in der Ukraine sowie die Unsicherheiten im Nahen Osten auf die Routenführung und die Betriebskosten der im Land ansässigen Fluggesellschaften aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Impulse für die nationale Luftfahrtstrategie 2040+</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bundesminister Peter Hanke (BMIMI) betonte in seiner Eröffnungsrede die Verflechtung von Luftfahrt-, Technologie- und Industriepolitik. Angesichts globaler Krisen gelte es, die Rahmenbedingungen für Zulieferer, Fluggesellschaften und Infrastrukturbetreiber aufeinander abzustimmen. Das von AIA-Geschäftsführer Peter Malanik vorgestellte Zehn-Punkte-Papier bündelt die Forderungen der Privatwirtschaft an die Luftfahrtstrategie 2040+.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zehn Schwerpunkte adressieren unter anderem die Sicherung der internationalen Anbindung Österrreichs, die Modernisierung der Flugsicherungsinfrastruktur durch die Austro Control sowie den Schutz vor Lieferkettenunterbrechungen bei kritischen Luftfahrtkomponenten. Zudem spricht sich der Verband für eine verstärkte Förderung von Forschungs- und Innovationsprojekten im Bereich der Luftfahrttechnik aus, um heimischen Zulieferbetrieben den Zugang zu internationalen Konsortien zu erleichtern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle der Zulieferindustrie und internationaler Perspektiven</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An den Fachdiskussionen nahmen Vertreter des gesamten Luftfahrt-Ökosystems teil. Neben Fluggesellschaften wie Austrian Airlines und easyJet brachten Führungskräfte von Technologieunternehmen wie Schiebel, Airbus und Turbulence Solutions ihre Positionen ein. Auch Vertreter internationaler Organisationen, darunter Eurocontrol und die International Air Transport Association (IATA), schilderten die europäischen Herausforderungen im Luftraummanagement.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wechsel an der Verbandsspitze unterstreicht die gewachsene Rolle der industriellen Fertigung innerhalb der österreichischen Luftfahrt. Robert Machtlinger steht als Vorstandsfecht der FACC AG für einen Konzern der Leichtbau- und Komponentenfertigung, der als Zulieferer für internationale Flugzeugbauer agiert. Die Zusammenführung von Verkehrsinfrastruktur, Flugbetrieb und Industrieproduktion unter dem Dach der AIA soll der Interessenvertretung gegenüber Politik und europäischen Behörden mehr Gewicht verleihen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die eingebrachten Impulse im Rahmen der Gesetzgebung und der Strategieentwicklung der Bundesregierung Berücksichtigung finden.</p>
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		<title>Austrian Airlines stockt Angebot für die Herbstferien und den Winterflugplan auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:50:28 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Fluggesellschaft Austrian Airlines erweitert ihr Angebot für die österreichischen Herbstferien um rund 100 zusätzliche Flüge. Mit der Aufstockung reagiert die Lufthansa-Tochter auf die gestiegene Nachfrage nach Flugreisen Ende Oktober. Verlängert werden unter anderem Verbindungen zu südeuropäischen Sommerzielen wie Ibiza, Fuerteventura, Funchal, Olbia und Heraklion, die üblicherweise mit dem Ende des Sommerflugplans eingestellt werden. Zudem [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Fluggesellschaft Austrian Airlines erweitert ihr Angebot für die österreichischen Herbstferien um rund 100 zusätzliche Flüge. Mit der Aufstockung reagiert die Lufthansa-Tochter auf die gestiegene Nachfrage nach Flugreisen Ende Oktober. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Verlängert werden unter anderem Verbindungen zu südeuropäischen Sommerzielen wie Ibiza, Fuerteventura, Funchal, Olbia und Heraklion, die üblicherweise mit dem Ende des Sommerflugplans eingestellt werden. Zudem erhöht die Fluggesellschaft die Flugfrequenzen auf Strecken nach Palma de Mallorca, Larnaka, Rom, Neapel und Nizza.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Umstellung auf den Winterflugplan Ende Oktober verschiebt Austrian Airlines den operativen Schwerpunkt im Langstreckennetz auf Destinationen in Asien und im Indischen Ozean. Die Frequenzen nach Malé auf den Malediven sowie nach Mauritius werden schrittweise auf bis zu sieben wöchentliche Flüge erhöht, in den Spitzenzeiten der Semesterferien im Februar auf bis zu zehn wöchentliche Verbindungen. Auf der Route nach Mauritius setzt die Fluggesellschaft ab Mitte Januar ein Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 787-9 ein. Zudem wird die Strecke nach Bangkok im Januar und Februar auf bis zu zwei tägliche Flüge aufgestockt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Erhöhung der Kapazitäten auf den Asien- und Indik-Routen nimmt das Unternehmen Anpassungen im Nordatlantik-Netz vor. Im Januar und Februar pausiert die Fluggesellschaft vorübergehend einzelne Frequenzen zu den US-Zielen Chicago, Boston und New York (JFK). Die Strecken nach Newark, Washington und Montreal werden hingegen durchgehend bedient. Das europäische Städtenetz nach London, Amsterdam, Paris und Berlin bleibt im Winterflugplan unverändert bestehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die temporäre Umverteilung von Langstreckenkapazitäten eine Reaktion auf die saisonale Schwankung des Passagieraufkommens darstellt. Während die Nachfrage auf Strecken über den Nordatlantik in den ersten zwei Monaten des Jahres erfahrungsgemäß nachlässt, steigt die Nachfrage nach Warmwasserzielen. Die Nutzung der neuen Boeing-787-Muster soll dabei helfen, die Effizienz im interkontinentalen Flugbetrieb zu steigern.</p>
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		<title>Neue Finanzierung der Flugrettung in Wien und Niederösterreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amely Mizzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 11:33:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Niederösterreichische Landesregierung hat einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag in Höhe von 500.000 Euro für den gemeinsam mit der Bundeshauptstadt Wien betriebenen Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg beschlossen. Mit dieser Mittelfreigabe sichert das Land Niederösterreich den durchgehenden Betrieb des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 9 für das Jahr 2027 ab. Hintergrund dieser Nachzahlung ist eine aktuelle Auswertung der Einsatzzahlen, wonach rund 80 [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Niederösterreichische Landesregierung hat einen zusätzlichen Finanzierungsbeitrag in Höhe von 500.000 Euro für den gemeinsam mit der Bundeshauptstadt Wien betriebenen Flugrettungsstützpunkt in Wien-Erdberg beschlossen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dieser Mittelfreigabe sichert das Land Niederösterreich den durchgehenden Betrieb des ÖAMTC-Notarzthubschraubers Christophorus 9 für das Jahr 2027 ab. Hintergrund dieser Nachzahlung ist eine aktuelle Auswertung der Einsatzzahlen, wonach rund 80 Prozent der Ausflüge des in Wien stationierten Hubschraubers Notfallorten im östlichen und nördlichen Niederösterreich gelten. Ab dem 1. Jänner 2028 planen die Bundesländer Wien, Niederösterreich und das Burgenland die Einführung eines grundlegend überarbeiteten Finanzierungsmodells. Die bisherige pauschale Kostenaufteilung soll durch eine minutengenaue Abrechnung nach tatsächlich erbrachten Flugleistungen ersetzt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einsatzstruktur und länderübergreifende Notfallversorgung am Stützpunkt Wien-Erdberg</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Notarzthubschrauber Christophorus 9 ist seit vielen Jahren ein zentraler Baustein in der präklinischen Notfallversorgung der ostösterreichischen Region. Stationiert auf dem Dach des ÖAMTC-Zentrums in Wien-Erdberg, deckt der Hubschrauber durch seine geografische Lage sowohl das Wiener Stadtgebiet als auch angrenzende Regionen in Niederösterreich und dem Burgenland ab. Die Flugrettung kommt insbesondere bei zeitkritischen medizinischen Notfällen wie schweren Verkehrsunfällen, internistischen Akutereignissen oder Arbeitsunfällen zum Einsatz, bei denen der bodengebundene Rettungsdienst aufgrund von Distanzen oder Verkehrslagen längere Anfahrtszeiten benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die jüngste Evaluierung des Einsatzgeschehens zeigte ein deutliches Ungleichgewicht zwischen dem Standort des Hubschraubers und dem tatsächlichen Ort der Notfalleinsätze. Während die Maschine administrativ und logistisch in Wien verankert ist, entfällt der überwiegende Teil der Flugstunden auf Einsätze im niederösterreichischen Umland, etwa im Weinviertel oder im Industrieviertel. Der nun beschlossene Sonderbeitrag von 500.000 Euro dient dem Ausgleich dieses Betriebsaufwands und soll die finanzielle Balance zwischen den Vertragspartnern bis zur Umsetzung einer strukturellen Neuregelung wahren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Umstellung auf minutengenaue Kostenabrechnung ab dem Jahr 2028</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das derzeitige Finanzierungsmodell basiert im Wesentlichen auf pauschalen Förder- und Abgeltungszahlungen der beteiligten Bundesländer an den Betreiber ÖAMTC-Flugrettung. Diese Praxis führte in der Vergangenheit wiederholt zu Diskussionen über die rechnerische Verteilung der Fix- und Betriebskosten, da Schwankungen im Einsatzgeschehen nicht unmittelbar abgebildet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Wirkung zum 1. Jänner 2028 ist der Abschluss einer Dreiländervereinbarung zwischen Wien, Niederösterreich und dem Burgenland vorgesehen. Kern dieser Übereinkunft ist der Übergang von der Pauschalfinanzierung zu einer leistungsgerechten Abrechnung auf Basis der effektiv geflogenen Minuten. Über ein zentrales Erfassungssystem werden die Flugzeiten ab dem Abheben bis zur Landung am Einsatzort und am Zielkrankenhaus exakt dokumentiert und demjenigen Bundesland zugerechnet, auf dessen Hoheitsgebiet der Notfall aufgetreten ist. Durch diese Systemumstellung soll erreicht werden, dass die budgetäre Belastung der einzelnen Länderbudgets korrespondierend mit der tatsächlichen Inanspruchnahme der Flugrettungskapazitäten steigt oder fällt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastrukturmaßnahmen und Notarztressourcen im ostösterreichischen Raum</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Anpassung der Finanzierungsstruktur steht im Zusammenhang mit laufenden Modernisierungsmaßnahmen im gesamten ostösterreichischen Flugrettungsnetz. Das Land Niederösterreich investiert kontinuierlich in die Aufrechterhaltung und den Ausbau der Stützpunktinfrastruktur, um Hilfsfristen auch in peripheren Landesteilen einzuhalten. Dazu gehören die technische Aufrüstung der Fluggeräte für Nachteinsätze mittels Nachtsichtbrillen (NVG) sowie die infrastrukturelle Anpassung der Landeplätze an Kliniken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Parallel dazu erfordert der Betrieb von Notarzthubschraubern eine enge Abstimmung mit den Landeskliniken und den Berufsrettungsdiensten. Die Personalstellung für die medizinische Besatzung – bestehend aus erfahrenen Fachärzten für Anästhesie und Intensivmedizin sowie Flugrettern – wird über Kooperationen mit den jeweiligen Landesklinikholdings und Rettungsorganisationen sichergestellt. Die flugminutengenaue Abrechnung ab 2028 soll auch für diese sekundären Vorhaltekosten eine klarere Zuordnung der Finanzströme ermöglichen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Regionale Verteilungswirkungen und verkehrspolitische Aspekte</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung der Landesräte Eva Prischl und Anton Kasser unterstreicht die Notwendigkeit flexibler Verwaltungsabkommen in dicht verflochtenen Metropolregionen. Während urbane Zentren wie Wien über ein dichtes Netz an Notarztwagen und Rettungstransportfahrzeugen verfügen, schließt die Flugrettung in flächenmäßig großen Bundesländern wie Niederösterreich kritische Lücken in der Versorgungskette.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die künftige Einbindung des Burgenlandes in die gemeinsame Abrechnungsvereinbarung trägt dem Umstand Rechnung, dass grenznahe Einsätze im Nordburgenland ebenfalls regelmäßig durch Maschinen aus Wien-Erdberg oder Niederösterreich abgedeckt werden. Durch das neue Abrechnungssystem entfallen langwierige Nachverhandlungen über Pauschalsummen. Stattdessen entsteht ein transparenter Abrechnungsmodus, der sich an den realen Einsatzdaten der Flugleitzentralen orientiert und damit die länderübergreifende Zusammenarbeit in der Notfallmedizin auf ein dauerhaftes Fundament stellt.</p>
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		<title>Jubiläum und Kunstpräsentation: Flughafen Wien feiert 20 Jahre VIP-Terminal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Sep 2026 05:06:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Betreibergesellschaft des Flughafens Wien hat das 20-jährige Bestehen des eigenständigen VIP-Terminals mit einem Festakt und einer neuen Kunstausstellung gefeiert. Das für die Abwicklung von Staatsgästen, Diplomaten und Privatreisenden genutzte Gebäude ging im Jahr 2006 im Rahmen des damaligen österreichischen EU-Ratsvorsitzes in Betrieb. Unter dem Titel „20 Years of Transit – So Close to Heaven“ [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Betreibergesellschaft des Flughafens Wien hat das 20-jährige Bestehen des eigenständigen VIP-Terminals mit einem Festakt und einer neuen Kunstausstellung gefeiert. Das für die Abwicklung von Staatsgästen, Diplomaten und Privatreisenden genutzte Gebäude ging im Jahr 2006 im Rahmen des damaligen österreichischen EU-Ratsvorsitzes in Betrieb.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unter dem Titel „20 Years of Transit – So Close to Heaven“ präsentiert die integrierte VIP Terminal Art Lounge Werke von zehn österreichischen Gegenwartskünstlern. Die von Esther Attar kuratierte Schau wurde vor rund 170 Gästen aus Diplomatie, Kunst und Wirtschaft eröffnet und widmet sich den Themen Bewegung und Zwischenaufenthalt im Flugverkehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das VIP-Terminal wird von der Tochtergesellschaft Vienna Airport FBO betrieben und liegt abseits der regulären Passagierterminals. Der Gebäudekomplex verfügt über eigene Sicherheits- und Passkontrollstellen, abgegrenzte Salons sowie Fuhrparkkapazitäten zur direkten Betreuung am Flugzeug. Das Areal dient zugleich als operative Basis für die General Aviation und das Bedarfsfluggewerbe am Standort Schwechat. In den Jahren 2019 und 2024 wurden die Innenbereiche sowie die Loungezonen schrittweise umgebaut und kapazitativ erweitert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Flughafenmanagement um die Vorstände Julian Jäger und Günther Ofner betont die Funktion der Einrichtung für die Anbindung der Region an den internationalen Luftverkehr. Neben diplomatischen Delegationen nutzen gewerbliche Charteranbieter sowie Einzelreisende die gebührenpflichtigen Services unabhängig von der gebuchten Fluggesellschaft. Die Auslastung des Terminals korreliert eng mit internationalen Konferenzen, Großveranstaltungen und dem Aufkommen von Geschäftsreiseflügen im Wiener Luftraum.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Flughafenbetreiber bedeutet die Vorhaltung spezialisierter Abfertigungsinfrastruktur einen permanenten Betriebsaufwand im Bereich des Bodendienstes. Während exklusive Terminals höhere Entgelte pro Passagier generieren als der reguläre Linienbetrieb, hängen Auslastung und Ertragskraft stark von geopolitischen Rahmenbedingungen, dem diplomatischen Reisetagebuch sowie den Entwicklungen im europäischen Geschäftsflugverkehr ab.</p>
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		<title>Gesetzesreform für Infrastrukturprojekte: Flughafen Wien begrüßt Entwurf zur UVP-Novelle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Sep 2026 03:04:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Führung der Flughafen Wien AG hat sich positiv zum vorliegenden Entwurf für eine Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G) geäußert. Vorstand Günther Ofner bezeichnete das Gesetzesvorhaben als wesentlichen Schritt zur Beschleunigung behördlicher Genehmigungsverfahren für Infrastrukturvorhaben in Österreich. Nach Ansicht der Betreibergesellschaft des größten österreichischen Verkehrsflughafens sind straffere Verfahrensabläufe notwendig, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts zu [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Führung der Flughafen Wien AG hat sich positiv zum vorliegenden Entwurf für eine Novelle des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes (UVP-G) geäußert. Vorstand Günther Ofner bezeichnete das Gesetzesvorhaben als wesentlichen Schritt zur Beschleunigung behördlicher Genehmigungsverfahren für Infrastrukturvorhaben in Österreich.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Ansicht der Betreibergesellschaft des größten österreichischen Verkehrsflughafens sind straffere Verfahrensabläufe notwendig, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts zu sichern und Investitionsentscheidungen für Unternehmen wieder planbarer zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flughafenbetreiber verwies auf die lange Dauer bisheriger Prüf- und Rechtsmittelverfahren, die sich bei Großprojekten in der Vergangenheit teils über mehr als ein Jahrzehnt erstreckten. Solche Verzögerungen führten dazu, dass sich Marktbedingungen, technologische Standards und Baukosten zwischen der ursprünglichen Projekteinreichung und dem rechtskräftigen Bescheid erheblich veränderten. Aus Sicht des Flughafenmanagements geht es bei der Reform nicht um eine Beschneidung der Einspruchsrechte von Verfahrensbeteiligten, sondern um klare Fristen und die Vermeidung künstlich in die Länge gezogener Prüfprozesse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Branchenverbände und Wirtschaftsvertreter fordern seit Jahren eine Überarbeitung des österreichischen Genehmigungsrechts, um Verfahrenshürden bei Verkehrsinfrastrukturen, Energieprojekten und Betriebsanmeldungen abzubauen. Während der laufenden Begutachtungsphase verlangt die Flughafen Wien AG weitere Nachbesserungen, damit die rechtlichen Vorgaben in der behördlichen Praxis tatsächlich zu kürzeren Bearbeitungszeiten führen. Langwierige Genehmigungsprozesse stünden ansonsten in direktem Konflikt mit der regionalen Wertschöpfung und der Beschäftigungsentwicklung bei Zulieferbetrieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritiker von UVP-Verfahrensverkürzungen, darunter Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen, warnen hingegen regelmäßig vor einer Einschränkung der Kontroll- und Beteiligungsrechte im Zuge verkürzter Fristen. Ob der vorliegende Gesetzesentwurf den angestrebten Ausgleich zwischen der Beschleunigung von Investitionsprojekten und einer gründlichen behördlichen Prüfung schafft, bleibt Gegenstand der parlamentarischen Debatte und der anschließenden Umsetzung durch die Genehmigungsbehörden.</p>
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		<title>Skytrax 2026: Austrian Airlines beim Kabinenpersonal in Europa auf Platz Eins</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 13:41:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards in London wurde die österreichische Netzfluggesellschaft Austrian Airlines in mehreren Servicekategorien ausgezeichnet. Die Lufthansa-Tochter erreichte den ersten Platz in den Kategorien „Best Cabin Crew in Europe“ sowie „Best Cabin Crew in Western Europe“. Im weltweiten Gesamtklassement für das beste Kabinenpersonal belegte Austrian Airlines als einzige europäische Fluggesellschaft eine [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards in London wurde die österreichische Netzfluggesellschaft Austrian Airlines in mehreren Servicekategorien ausgezeichnet. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lufthansa-Tochter erreichte den ersten Platz in den Kategorien „Best Cabin Crew in Europe“ sowie „Best Cabin Crew in Western Europe“. Im weltweiten Gesamtklassement für das beste Kabinenpersonal belegte Austrian Airlines als einzige europäische Fluggesellschaft eine Position unter den ersten 20 Rängen und kam auf Platz 19. In der Kategorie „Best Airline Staff in Europe“ belegte das Unternehmen den zweiten Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Auszeichnungen beruhen auf einer internationalen Passagierbefragung, die das britische Marktforschungsinstitut Skytrax jährlich durchführt. Nach Angaben des Veranstalters bewerteten Fluggäste aus mehr als 100 Ländern über 325 Fluggesellschaften hinsichtlich verschiedener Bordservice- und Betreuungsparameter. Das Management von Austrian Airlines verwies bei der Bekanntgabe der Ergebnisse auf die Bedeutung der Servicequalität an Bord und am Boden, um sich im Wettbewerb der europäischen Netzcarrier zu behaupten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftfahrtanalysten betonen regelmäßig, dass Befragungsergebnisse dieser Art zwar Aufschluss über das Image und die Kundenerwartungen geben, jedoch keine operativen Leistungskennzahlen widerspiegeln. So fließen Faktoren wie Pünktlichkeitsraten, die Quote gestrichener Flüge oder die finanzielle Ertragskraft der Fluggesellschaft nicht in die Erhebung von Skytrax ein. Gerade im europäischen Luftverkehr stehen Fluggesellschaften angesichts hohem Spardrucks und ständigen Kapazitätsengpässen an den Drehkreuzen vor der Aufgabe, vereinbarte Bordservicestandards im täglichen Flugbetrieb stabil aufrechtzuerhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Austrian Airlines bedeutet das Resultat eine Positionierung im Servicebereich, während die Muttergesellschaft Lufthansa zeitgleich Effizienzprogramme und Flottenumstellungen innerhalb des Konzerns vorantreibt. Wie nachhaltig gute Umfrageergebnisse beim Passagierservice den wirtschaftlichen Gesamterfolg der Fluggesellschaft stützen, bleibt stark von den allgemeinen Kostenentwicklungen und der Nachfragedynamik auf den europäischen Strecken abhängig.</p>
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		<title>Neuausrichtung der betrieblichen Verpflegungsinfrastruktur am Flughafen Wien für 23.000 Beschäftigte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Sep 2026 10:27:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Flughafen Wien AG hat die gastronomische Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am gesamten Standort grundlegend neu organisiert. Das Investitionsvolumen für die Umgestaltung und Modernisierung der betrieblichen Infrastruktur beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro. Das Verpflegungskonzept richtet sich nicht nur an die etwa 5.500 Angestellten der Betreibergesellschaft, sondern steht allen mehr als 23.000 Beschäftigten [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Flughafen Wien AG hat die gastronomische Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am gesamten Standort grundlegend neu organisiert. Das Investitionsvolumen für die Umgestaltung und Modernisierung der betrieblichen Infrastruktur beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro. </h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verpflegungskonzept richtet sich nicht nur an die etwa 5.500 Angestellten der Betreibergesellschaft, sondern steht allen mehr als 23.000 Beschäftigten der über 250 am Standort ansässigen Unternehmen, Behörden und Dienstleister zur Verfügung. Nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren erhielt der Gastronomiekonzern Eurest Österreich den Zuschlag für den Betrieb der Einrichtungen. Das Versorgungssystem umfasst vier zentrale Betriebskantinen, Automatenstationen für den Rund-um-die-Uhr-Betrieb sowie Event-Catering. Ziel der Maßnahmen ist die Verbesserung der Standortbedingungen im Rahmen des Ausbaus der sogenannten Vienna AirportCity als Gewerbe- und Immobilienstandort.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Betriebliche Anforderungen an einem kontinuierlich arbeitenden Infrastrukturknoten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausgestaltung der Betriebsgastronomie an einem internationalen Verkehrsflughafen unterscheidet sich maßgeblich von regulären Firmenverpflegungen. Der Flug- und Abwicklungsbetrieb erfordert eine durchgehende Besetzung zahlreicher Positionen im Schichtdienst, woraus ein schwankender und zeitlich dezentraler Verpflegungsbedarf resultiert. Die Arbeitsplätze verteilen sich geografisch über ein weitläufiges Areal, das von den Passagierterminals über die Verwaltungsgebäude der Office Parks bis hin zu den Vorfeldern, Frachtbereichen und technischen Wartungshallen reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um den Anforderungen von Früh-, Spät- und Nachtschichten gerecht zu werden, wurde ein mehrstufiges Versorgungssystem etabliert. Die vier Hauptkantinen decken das Tagesgeschäft ab, während automatisierte Verpflegungsstationen eine lückenlose Versorgung außerhalb der regulären Öffnungszeiten sicherstellen. Das Angebot ist exklusiv dem Standortpersonal vorbehalten; Passagiere und externe Besucher haben keinen Zutritt zu den entsprechenden Räumlichkeiten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Netzwerk der Standorte und kapazitive Auslegung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verpflegungsnetzwerk verteilt sich auf taktisch gewählte Schwerpunkte des Flughafenareals. Ein Kernstück bildet die im öffentlich zugänglichen Bereich des Terminals gelegene Großkantine mit dem Namen „Unsere Kantin’“. Auf einer Fläche von rund 570 Quadratmetern stehen dort 175 Sitzplätze, ein Gastgarten sowie eine integrierte Kaffeebar zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind täglich von 6:00 Uhr bis 20:00 Uhr angesetzt, um die ausgeprägten Spitzen im Schichtwechsel abzudecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Einheiten befinden sich in den Bürokomplexen und auf dem Vorfeld. Der Standort im Office Park 2 bietet mit 350 Sitzplätzen die größte Kapazität, ergänzt durch die Einrichtung „One Two Eat“ im Office Park 4 mit 170 Sitzplätzen. Für das auf dem Außengelände und direkt an den Flugzeugen tätige Personal steht eine Kantine auf dem Vorfeld mit 150 Sitzplätzen bereit. Insgesamt stehen damit zeitgleich 845 Sitzplätze zur Verfügung. Ab Oktober 2026 erweitert die Übernahme der Pausenstation der Vienna Airport Technik das Versorgungsnetz um einen weiteren physischen Anlaufpunkt für technisches Personal.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/2_Eurest-FWAG.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-103856" srcset="https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/2_Eurest-FWAG.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/2_Eurest-FWAG.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/2_Eurest-FWAG.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/2_Eurest-FWAG.jpg?resize=555%2C370&amp;ssl=1 555w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/2_Eurest-FWAG.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Antonios-Pizza (Foto: Flughafen Wien AG).</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Angebotsstruktur und Einsatz digitaler Abwicklungssysteme</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das kulinarische Spektrum umfasst warm aufbereitete Menüs der österreichischen und internationalen Küche, vegetarische Speisen sowie kalte Zwischenmahlzeiten. Um die Abwicklungszeiten während der Pausen kurz zu halten, setzen die Küchenteams auf die Zubereitung von Speisen im Beisein der Beschäftigten. Ergänzend kommen Spezialitäten wie hausgemachte Teigwaren aus einer eigenen Fertigung sowie Pizzaprodukte zum Einsatz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Nachtbetrieb und Zeiten außerhalb der regulären Kantinenöffnungszeiten wurden zwei vollautomatisierte Verpflegungsstationen aufgestellt. Diese beinhalten unter anderem eine Auswahl von rund 350 vorgefertigten Tiefkühlmenüs, die vor Ort über integrierte Erwärmungssysteme zubereitet werden können. Die administrative Abwicklung wird durch digitale Werkzeuge unterstützt. Beschäftigte der Betreibergesellschaft haben die Möglichkeit, Speisen über eine mobile Anwendung vorzubestellen, das Guthaben digital zu verwalten und den Bezahlvorgang kontaktlos mittels QR-Code durchzuführen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rolle von Eurest Österreich und wirtschaftlicher Hintergrund</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Dienstleister Eurest Österreich, eine Tochtergesellschaft der internationalen Compass Group PLC, setzt am Flughafen Wien rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein. Das Unternehmen versorgt in Österreich nach eigenen Angaben täglich rund 60.000 Gäste in über 150 Betrieben und übernimmt am Flughafen zusätzlich die Bewirtung von jährlich etwa 400 Konferenzen und Veranstaltungen über seine Catering-Sparte foodaffairs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die tägliche Ausgabe in den Flughafen-Kantinen liegt derzeit zwischen 1.800 und 2.200 Speisenportionen. Für die Betreibergesellschaft Flughafen Wien AG stellt das Investment von 10 Millionen Euro einen Baustein dar, um die Attraktivität des Standorts für Drittunternehmen zu steigern. In der Vienna AirportCity sind neben Luftfahrtgesellschaften auch Unternehmen aus den Sektoren Logistik, Dienstleistung, Raumfahrt und Bildung sowie staatliche Behörden ansässig. Die Bereitstellung einer modernen Infrastruktur soll die Rekrutierung von Arbeitskräften unterstützen und den Standort im Wettbewerb der europäischen Flughafenregionen festigen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Eurest Mitarbeiterverpflegung am Flughafen Wien in Zahlen</h2>



<ul class="wp-block-list">
<li>4 Restaurants, 2 Essensautomaten</li>



<li>80 Eurest Mitarbeitende in den Flughafen-Betriebsrestaurants</li>



<li>Gäste: mehr als 23.000 Beschäftigte am Flughafen Wien</li>



<li>Essensportionen pro Tag: aktuell 1.800 bis 2.200</li>



<li>Sitzplätze: 845; “Unsere Kantin ́” im Vorfeld: 150, “Unsere Kantin ́” im Terminal 3: 175,<br>“Unsere Kantin ́” im Office Park 2: 350, One Two Eat im Office Park 4: 170</li>



<li>Speisenauswahl inkl. Automaten: mehr als 350</li>



<li>Öffnungszeiten 24/7: Restaurants Mo-So 6.00-20.00 Uhr plus Automaten Mo-So 0-24.00 Uhr</li>



<li>Wartezeit: Frisch und in wenigen Minuten vor den Gästen zubereitet</li>



<li>Highlights: hausgemachte Pastaprodukte aus der eigenen Manufaktur La Pasteria, original<br>italienische Pizza nach dem Rezept von Pizzabäcker Antonio, Bowls, Salate und Take-Away.</li>
</ul>



<figure class="wp-block-image size-large"><img data-recalc-dims="1" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/1_Eurest-FWAG.jpg?resize=1024%2C683&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-103855" srcset="https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/1_Eurest-FWAG.jpg?resize=1024%2C683&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/1_Eurest-FWAG.jpg?resize=300%2C200&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/1_Eurest-FWAG.jpg?resize=768%2C512&amp;ssl=1 768w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/1_Eurest-FWAG.jpg?resize=555%2C370&amp;ssl=1 555w, https://i0.wp.com/aviation.direct/wp-content/uploads/1_Eurest-FWAG.jpg?w=1200&amp;ssl=1 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Terminal-Kantine (Foto: Flughafen Wien AG).</figcaption></figure>
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		<title>Finanzminister lehnte wiederholt ab: ÖVP-Verkehrssprecher will Ticketsteuer senken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Verkehrsflughäfen steht im Mittelpunkt einer anhaltenden wirtschaftspolitischen Debatte. Während Vertreter der Luftfahrtbranche und Politik eine Reduzierung oder vollständige Abschaffung der im Luftfahrtgesetz verankerten Flugabgabe fordern, lehnt die Bundesregierung entsprechende Schritte unter Verweis auf die angespannte Budgetlage wiederholt ab. Nun fordert selbst der ÖVP-Verkehrssprecher zumindest eine Senkung. Hintergrund dieser Debatte sind spürbare [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Verkehrsflughäfen steht im Mittelpunkt einer anhaltenden wirtschaftspolitischen Debatte. Während Vertreter der Luftfahrtbranche und Politik eine Reduzierung oder vollständige Abschaffung der im Luftfahrtgesetz verankerten Flugabgabe fordern, lehnt die Bundesregierung entsprechende Schritte unter Verweis auf die angespannte Budgetlage wiederholt ab. Nun fordert selbst der ÖVP-Verkehrssprecher zumindest eine Senkung.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund dieser Debatte sind spürbare Veränderungen im Streckennetz der Fluggesellschaften. So hat der Billigflieger Wizz Air seine Basis in Österreich geschlossen und seinen Betrieb im Land weitgehend eingestellt, während auch die Fluggesellschaft Ryanair ihre angebotenen Kapazitäten an österreichischen Flughäfen spürbar reduziert hat. Parallel dazu fordern parlamentarische Vertreter eine rasche Verwendung von beschlossenen Fördermitteln in Höhe von 30 Millionen Euro zur Entlastung der Standorte.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Marktentwicklungen und Kapazitätsanpassungen internationaler Fluggesellschaften</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklungen im europäischen Luftverkehrsmarkt haben direkte Auswirkungen auf die Anbindung österreichischer Flughäfen. Internationale Fluggesellschaften, insbesondere im Low-Cost-Segment, reagieren sensibel auf die Höhe der standortbezogenen Steuern und Passagiergebühren. Die Fluggesellschaft Wizz Air hat vor diesem Hintergrund ihren Rückzug aus Österreich vollzogen und ihre verbliebenen Maschinen von der Wiener Basis abgezogen. Als Gründe wurden neben steigenden Entgelten auch die steuerlichen Rahmenbedingungen genannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig hat die Fluggesellschaft Ryanair ihre Flugfrequenzen und Streckennetze ab Österreich deutlich verringert. Die Airline verlagerte beträchtliche Flugkapazitäten in europäische Nachbarländer, deren Abgabenstrukturen oder Anreizsysteme für den Luftverkehr günstigere Bedingungen bieten. Diese Kapazitätsverschiebungen spiegeln sich in den Betriebszahlen wider. Am Flughafen Wien wurde ein Rückgang des Passagieraufkommens verzeichnet, während benachbarte ausländische Flughäfen im selben Zeitraum neue Langstrecken- und Europaverbindungen aufnehmen konnten. Die Regionalflughäfen in den Bundesländern stehen vor der Herausforderung, den Ausfall von Linienverbindungen zu kompensieren und die infrastrukturelle Anbindung der Regionen aufrechtzuerhalten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Haltung der Bundesregierung zur Flugabgabe und die Haushaltslage</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz der anhaltenden Forderungen aus der Wirtschaft und Teilen der Politik hält die Bundesregierung an der Erhebung der Flugabgabe fest. Forderungen nach einer Senkung oder streichungweisen Abschaffung der Abgabe wurden seitens des Finanzministeriums und der Regierungsspitze mit Verweis auf die Notwendigkeit der Haushaltskonsolidierung wiederholt zurückgewiesen. Die staatlichen Einnahmen aus der Flugabgabe sind im Einnahmenplan des Bundes fest eingeplant, weshalb ein Einnahmenverzicht aus Sicht der Budgetverantwortlichen angesichts steigender Staatsausgaben derzeit nicht vertretbar sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flugabgabe wird in Österreich gestaffelt pro Passagier erhoben und fließt direkt in den allgemeinen Bundeshaushalt. Befürworter der Abgabe verweisen darauf, dass der Luftverkehr seinen Beitrag zu den öffentlichen Finanzen leisten müsse und eine steuerliche Entlastung einzelne Branchen nicht ohne Gegenfinanzierung bevorzugen dürfe. Diese Haltung führt zu einem anhaltenden Zielkonflikt zwischen den Zielen der Finanzpolitik und den Anforderungen der Standort- und Transportpolitik.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Forderungen nach raschem Einsatz von Budgetmitteln zur Entlastung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Verkehrssprecher der ÖVP, Joachim Schnabel, fordert vor dem Hintergrund der veränderten Marktbedingungen eine zügige Bereitstellung von Mitteln zur Unterstützung der Standorte. Im Rahmen der Novelle des Luftfahrtgesetzes und der vorangegangenen Budgetverhandlungen wurden Mittel in Höhe von 30 Millionen Euro für den Luftverkehrsstandort vorgesehen. Schnabel spricht sich dafür aus, diese Finanzmittel umgehend zu nutzen, um die finanzielle Belastung durch die Flugabgabe abzusenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht der Standortbefürworter reicht dieser Schritt jedoch nicht aus. Es gelte, im europäischen Wettbewerb langfristig konkurrenzfähig zu bleiben und daher Schritte für eine schrittweise Senkung bis hin zur gänzlichen Abschaffung der Flugabgabe einzuleiten. Hohe Abgaben stellen im internationalen Vergleich einen Standortnachteil dar, der Fluggesellschaften veranlasst, Verbindungen zu streichen oder gar nicht erst neu aufzunehmen. Eine Schwächung der Erreichbarkeit wirke sich folglich negativ auf die Position Österreichs als Export- und Wirtschaftsstandort sowie auf den touristischen Sektor aus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ökonomische Argumente und regionale Initiativen der Bundesländer</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung für eine Reduzierung der Abgabenbelastung kommt auch aus den Bundesländern. Die Steiermärkische Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom und der Kärntner Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um eine Absenkung der Flugabgabe einzufordern. Diese länderübergreifende Initiative zielt darauf ab, die Erreichbarkeit der Regionalflughäfen wie Graz und Klagenfurt zu sichern, die durch die Reduzierung von Flugangeboten besonders betroffen sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertreter dieser Forderung stützen sich auf Modellrechnungen der Luftverkehrswirtschaft zur Umwegrentabilität. Diesen Berechnungen zufolge führt eine Zunahme des Passagieraufkommens über direkte und indirekte Effekte zu einer Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung. Eine Erhöhung des Passagieraufkommens um eine Million Fluggäste könne demnach rund 1.000 Arbeitsplätze schaffen und durch touristische Ausgaben sowie Folgeinvestitionen erhebliche steuerliche Mehreinnahmen generieren. Eine Senkung der Flugabgabe wird daher nicht als Subvention für die Luftfahrtbranche dargestellt, sondern als Investition in die wirtschaftliche Infrastruktur und die regionale Beschäftigung.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die künftige Entwicklung des Luftfahrtstandorts im europäischen Wettbewerb</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Debatte über die Flugabgabe zeigt die unterschiedlichen Prioritäten in der Wirtschaftspolitik auf. Während die Bundesregierung die Sicherung der fiskalischen Einnahmen in den Vordergrund stellt, warnen Branchenvertreter vor einem schleichenden Bedeutungsverlust des Luftfahrtstandorts Österreich. Die Abwanderung von Fluggesellschaften wie Wizz Air und die Reduktion durch Ryanair zeigen, wie beweglich Kapazitäten im modernen Luftverkehr sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob die bereitstehenden 30 Millionen Euro kurzfristig eine Entlastung bringen können, bleibt Gegenstand der politischen Verhandlungen. Die langfristige Positionierung der österreichischen Flughäfen wird maßgeblich davon abhängen, ob es gelingt, die steuerlichen und gebührenrechtlichen Rahmenbedingungen an die Gegebenheiten des europäischen Marktes anzupassen, ohne dabei die Vorgaben der konsolidierenden Finanzpolitik aus den Augen zu verlieren.</p>
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		<title>Flughafen Wien verzeichnet Rückgang der Passagierzahlen im August 2026</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 08:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Flughafen-Wien-Gruppe meldet für den Monat August 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens um 1,7 Prozent auf insgesamt 4,5 Millionen Reisende. Am Standort Wien schrumpfte die Zahl der Fluggäste im selben Zeitraum deutlich um 6,9 Prozent auf knapp 3,2 Millionen. Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren die Ausdünnung des Angebots einzelner Low-Cost-Carrier sowie die anhaltenden Einschränkungen [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Flughafen-Wien-Gruppe meldet für den Monat August 2026 einen leichten Rückgang des Passagieraufkommens um 1,7 Prozent auf insgesamt 4,5 Millionen Reisende. Am Standort Wien schrumpfte die Zahl der Fluggäste im selben Zeitraum deutlich um 6,9 Prozent auf knapp 3,2 Millionen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Hauptverantwortlich für diesen Rückgang waren die Ausdünnung des Angebots einzelner Low-Cost-Carrier sowie die anhaltenden Einschränkungen im Flugverkehr in den Nahen und Mittleren Osten. Im kumulierten Zeitraum von Januar bis August 2026 sanken die Passagierzahlen in Wien um 4,0 Prozent auf 20,6 Millionen, während die Gesamtgruppe dank zweistelliger Wachstumsraten an den Auslandsbeteiligungen in Malta und Kosice ein leichtes Plus von 1,1 Prozent auf rund 29 Millionen Fluggäste verzeichnete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Standort Schwechat gingen im August sowohl die Lokalpassagierzahlen um 7,1 Prozent als auch das Transferaufkommen um 3,8 Prozent zurück. Zudem sank die Anzahl der Flugbewegungen um 6,0 Prozent auf 21.839 Starts und Landungen. Regional betrachtet verzeichnete das Osteuropa-Geschäft mit einem Minus von 19,2 Prozent den stärksten Einbruch, gefolgt vom Mittleren Osten mit minus 12,9 Prozent. Ein positives Ergebnis lieferte hingegen der Frachtbereich am Wiener Drehkreuz, der im August um 8,3 Prozent auf 27.513 Tonnen zulegte. Auch die durchschnittliche Auslastung der Flugzeuge blieb mit einem Sitzladefaktor von 85,6 Prozent hoch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung verdeutlicht die Abhängigkeit der Flughafen Wien AG von den Kapazitätsentscheidungen großer Billigfluggesellschaften wie Ryanair oder Wizz Air, die ihre Angebote auf ertragreichere Standorte verlagert oder Kapazitäten gekürzt haben. Auch die Homebase-Carrier der Lufthansa-Gruppe, allen voran Austrian Airlines, passen ihre Frequenzen an die veränderte Nachfrage und geopolitische Krisenherde an. Dass das Gesamtergebnis der Holding im Plus gehalten werden konnte, ist primär der dynamischen Entwicklung der Beteiligungen am Flughafen Malta sowie am Flughafen Kosice zu verdanken, die Zuwächse von 12,3 beziehungsweise 18,8 Prozent im August meldeten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Analysten sehen in den Wiener August-Zahlen das Signal einer spürbaren Konsolidierung nach den Wachstumsjahren der Post-Corona-Phase. Die Kombination aus gestiegenen Standortgebühren, Flugstreichungen im Billigsegment und geopolitischen Unsicherheiten bremst das Passagierwachstum am Drehkreuz Wien vorerst ein. Für den Vorstand bleibt die Sicherung der Netzwerkkonnektivität und die Kompensation entfallener Punkt-zu-Punkt-Verbindungen eine zentrale Herausforderung für das verbleibende Geschäftsjahr.</p>
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		<title>Austrian Airlines übernimmt vierten Dreamliner am Flughafen Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 07:02:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Austrian Airlines erwartet am Mittwoch, dem 16. September 2026, das vierte Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 787-9 an ihrer Heimatbasis am Flughafen Wien-Schwechat. Die Maschine trägt die österreichische Luftfahrzeugrolle OE-LPI und wird nach der Überstellung von Frankfurt nach Wien unter der Flugnummer OS1472 um 17:25 Uhr auf dem österreichischen Drehkreuz landen. Das Großraumflugzeug war zuvor im [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Austrian Airlines erwartet am Mittwoch, dem 16. September 2026, das vierte Langstreckenflugzeug vom Typ Boeing 787-9 an ihrer Heimatbasis am Flughafen Wien-Schwechat.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maschine trägt die österreichische Luftfahrzeugrolle OE-LPI und wird nach der Überstellung von Frankfurt nach Wien unter der Flugnummer OS1472 um 17:25 Uhr auf dem österreichischen Drehkreuz landen. Das Großraumflugzeug war zuvor im Flugbetrieb der Konzernmutter Lufthansa unter dem Kennzeichen D-ABPA im Einsatz und wechselt nun im Rahmen der flottenweiten Reorganisation innerhalb der Lufthansa Group zum österreichischen Flagcarrier.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Eintreffen am Standort Wien wird die Boeing 787 von der Wartungssparte Austrian Technik übernommen und einer ersten technischen Durchsicht unterzogen. Anfang Oktober verlegt die Fluggesellschaft das Flugzeug nach Taipeh in Taiwan, wo ein aufwendiger Umbau der Kabinenkonfiguration auf den Standard von Austrian Airlines durchgeführt wird. Anschließend ist für Ende November der Einflug in das spanische Teruel geplant, wo die Maschine die physische Lackierung im Erscheinungsbild der österreichischen Fluggesellschaft erhält. Die Aufnahme des regulären Liniendienstes im Langstreckennetz ist für Mitte Dezember vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die schrittweise Umstellung der Langstreckenflotte bildet einen zentralen Baustein bei der Erneuerung des Interkontinentalangebots von Austrian Airlines. Die neuen Einheiten des Typs Boeing 787-9 ersetzen sukzessive die in die Jahre gekommenen Großraumflugzeuge der Typen Boeing 767-300ER und Boeing 777-200ER, deren Weiterbetrieb aufgrund steigender Wartungs- und Ersatzteilkosten zunehmend unwirtschaftlich wird. Insgesamt soll die Dreamliner-Flotte der Austrian Airlines in den kommenden Jahren auf elf Maschinen anwachsen, um die Kapazitäten auf Strecken nach Nordamerika und Asien ab dem Drehkreuz Wien abzusichern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftfahrtanalysten verweisen jedoch auf die betrieblichen Herausforderungen der interimistischen Flottenintegration. Da die gebraucht übernommenen Flugzeuge aus den Beständen der Lufthansa stammen, unterscheidet sich die ursprüngliche Kabinenausstattung von der von Austrian gewohnten Produktlinie, was die temporäre Umrüstung in Übersee zwingend erforderlich macht. Zudem erfordert der Betrieb zweier unterschiedlicher Langstreckenmuster während der laufenden Übergangsphase einen erhöhten Aufwand bei der Personalplanung, der Schulung von Cockpit- und Kabinenbesatzungen sowie der Ersatzteilbevorratung am Standort Schwechat.</p>
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		<title>AUA: Kein Air-Baltic-Wetlease im Winter 2026/27</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 02:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Anfang dieser Woche hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Insolvenzverfahren angemeldet. Das Unternehmen fliegt nicht nur auf eigene Rechnung, sondern fliegt auch mit 21 Airbus A220-300 im Auftrag von Airlines der Lufthansa Group. Unter anderem bei Austrian Airlines beobachtet man die Situation genau. Erst vor wenigen Monaten ist [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Anfang dieser Woche hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Insolvenzverfahren angemeldet. Das Unternehmen fliegt nicht nur auf eigene Rechnung, sondern fliegt auch mit 21 Airbus A220-300 im Auftrag von Airlines der Lufthansa Group. Unter anderem bei Austrian Airlines beobachtet man die Situation genau.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Erst vor wenigen Monaten ist die schwedische Fluggesellschaft Braathens in Schieflage geraten. Seitens Austrian Airlines hat man außergewöhnlich schnell reagiert und die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass der Regio-Carrier, der mit ATR72-600 für die AUA unterwegs war, bestimmte Kriterien nicht mehr erfüllen würde. Für Braathens war der Verlust dieser Flugaufträge ein weiterer schwerer Rückschlag.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wäre daher gar nicht abwegig, wenn Austrian Airlines auch bei Air Baltic in ähnlicher Konsequenz handeln würde. Immerhin hat man durchaus Vorerfahrung mit Wetlease-Partnern, die in die Pleite geflogen sind, denn beispielsweise hatte man zweitweise einige von Air Berlin betriebene Airbus-Jets für sich unterwegs. Für Air Baltic wäre es durchaus problematisch, wenn Austrian Airlines oder gar die gesamte Lufthansa Group die Wetlease-Kooperation unter Hinweis auf das in den USA geführte Insolvenzverfahren der Air Baltic beenden würden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Keine Air-Baltic-Flüge im Winter 2026/27 für die AUA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Noch gibt es keine konkreten Anzeigen dafür und eine Sprecherin der Austrian Airlines betont auf Anfrage auch, dass Air Baltic in den nächsten Wochen weiterhin für die österreichische Lufthansa-Tochter unterwegs sein wird. Der Wetlease-Auftrag hat aber ein vorläufiges Ablaufdatum, das jedoch schon länger bekannt ist und feststeht: „Für den Austrian Airlines Winterflugplan 2026/27 wäre unabhängig von der aktuellen Situation keine Wet-Lease-Vereinbarung vorgesehen gewesen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Situation bei Austrian Airlines ist gruppenweit gesehen kein Einzelfall, denn auch die Schwestergesellschaften haben über die bevorstehende kalte Jahreszeit weniger bis in manchen Fällen überhauptkeine Wetlease-Aufträge an Air Baltic vergeben. Dies ist aber schon lange bekannt und hängt auch damit zusammen, dass im Winter die Nachfrage traditionell geringer ist, so dass zusätzliche Kapazitäten eher nicht benötigt werden. Für europäische ACMI-Anbieter ist dies auch eine Art „Saure-Gurken-Zeit“. Nicht immer gelingt es in anderen klimatischen Regionen an Aufträge zu kommen, zumal dies aufgrund regulatorischer Auflagen nicht überall einfach so möglich ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Air-Baltic-Tickets vs. Lufthansa-Group-Tickets</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Reisende, die Flugtickets unter BT-Flugnummer direkt bei Air Baltic oder über ein Reisebüro gekauft haben, sind vom Insolvenzverfahren direkt betroffen. Diese sind zu Massegläubigern geworden. Air Baltic betont, dass der Flugbetrieb fortgeführt werden soll und verweist auch auf eine hochverzinste Überbrückungsfinanzierung, die auf die Beine gestellt wurde. Unabhängig davon kann es im Falle von Erstattungsansprüchen besonders kompliziert werden, da das europäische Insolvenzrecht durch die Verfahrensführung in den Vereinigten Staaten von Amerika regelrecht umgangen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Passagiere, die bei Airlines der Lufthansa Group, beispielsweise Austrian Airlines, ihr Ticket gekauft haben und Air Baltic lediglich als „operated by“-Carrier angegeben ist, können sich insofern zurücklehnen, da ihr Vertragspartner nicht das insolvente lettische Luftfahrtunternehmen ist, sondern die jeweilige Airline der Lufthansa Group, unter deren Code &nbsp;geflogen wird. Sollte Air Baltic nicht mehr in der Lage sein den Wetlease-Flug durchzuführen, muss die Lufthansa Group für Ersatz sorgen. Ob durch Umbuchung auf andere Flüge oder durch Einsatz von eigenem Fluggerät bzw. Maschinen eines anderen ACMI-Anbieters, ist dem Kranich-Konzern selbst überlassen. Reisende haben Air Baltic schlichtweg nicht als Vertragspartner, sondern die Letten agieren lediglich als Subunternehmer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Air Baltic ist Kooperationspartner der Lufthansa Group und von Austrian Airlines und führt im laufenden Sommerflugplan wie bereits im vergangenen Sommer im Rahmen einer sogenannten Wet-Lease Kooperation Flüge für Austrian Airlines durch. Insgesamt kommen aktuell 21 Flugzeuge samt Besatzung von BT für die gesamte Lufthansa Group zum Einsatz“, so eine Sprecherin der Austrian Airlines. &nbsp;„Der laufende Betrieb und die Zusammenarbeit werden dadurch nicht beeinträchtigt. Air Baltic hat bestätigt, die vereinbarten Kapazitäten für die Lufthansa Group Airlines wie geplant bereitzustellen. Das bedeutet, Flüge werden im laufenden Sommerflugplan wie geplant durchgeführt, bereits gebuchte Tickets bleiben gültig und neue Buchungen sind weiterhin möglich“.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Rasantes Wachstum und hohe Spritpreise</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die lettische Air Baltic ist im vergangenen Jahrzehnt rasant gewachsen. Aus einem Carrier, der eine bunt gemischte Flotte aus Boeing-737-Classic, Boeing 757, Fokker 50 und de Havilland Dash 8-400 hatte, wurde Schritt für Schritt ein reiner Airbus-A220-Operator. Immer wieder wurden weitere Maschinen nachbestellt. Die Flottengröße hat mittlerweile ein Ausmaß erreicht, das den Bedarf im Baltikum massiv überschreitet, denn die Kurz- und Mittelstrecke gilt aufgrund der Präsenz von Lowcost-Carriern als besonders wettbewerbsintensiv. Die erheblichen Überkapazitäten wollte Air Baltic gewinnbringend im ACMI-Geschäft anbringen und offenbar war man der Meinung, dass dieses regelrecht unbegrenztes Wachstum zulässt. Die Realität ist aber, dass sich sowohl das Management als auch die Politik Lettlands – der Staat hält 80 Prozent der Anteile – massiv verhoben haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die stark gestiegenen Kerosinpreise dürften Air Baltic sprichwörtlich „den Rest“ gegeben haben, jedoch ist das keinesfalls die alleinige Ursache für die massive Schieflage. Das hängt auch damit zusammen, dass ein erheblicher Teil der Flotte aufgrund von Wetlease-Verträgen für andere Fluggesellschaften, darunter Carrier der Lufthansa Group, unterwegs ist. Bei dieser Form der Zusammenarbeit geht die Treibstoffrechnung nicht an Air Baltic, sondern direkt an den Auftraggeber. Somit muss Air Baltic den Sprint nur bei eigenen Linienflügen sowie Charter direkt selbst an die Mineralölgesellschaften bezahlen. Der Bereich ACMI jedoch nicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwar hat auch Air Baltic unter massiven Problemen im Bereich der Verfügbarkeit von Triebwerken gelitten, jedoch ist auch das alleine nicht ausschlaggebend für die starke Schieflage der Airline. Maßgeblich ist, dass das starke Wachstum schlichtweg nicht nachfragegerecht erfolgt ist und die Leasing- bzw. Kreditraten für Maschinen des Typs Airbus A220-300 nicht gerade günstig sind. Nicht ohne Grund setzen viele Mitbewerber im ACMI-Bereich auf ältere gebrauchte Flugzeuge, weil diese zumeist niedrigere monatliche Leasingraten haben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schnäppchen-Wetlease für Lufthansa Group</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Vernehmen nach soll sich Lufthansa die Dienstleistungen von Air Baltic zu einem aus der Sicht des Kranich-Konzerns sehr guten Preis gesichert haben. Das ist vollkommen legitim, denn Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Das bedeutet aus umgekehrter Sicht auch, dass Air Baltic nicht „um jeden Preis“ für den Lufthansa-Konzern fliegen muss. Man ist dennoch die Kooperation eingegangen und dem Vernehmen nach ist es für die Letten nicht gerade ein Goldesel. Man hat die Flotte, die sonst am Boden herumstehen würde, beschäftigt und das war es dann auch schon wieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Sommerflugplan 2027 will die Lufthansa Group weniger Wetlease-Kapazitäten zukaufen. Damit steht man nicht alleine da, denn auch Mitbewerber wollen sich eher zurückhalten. Einer der Gründe dafür ist, dass Fuel-Hedging-Geschäfte, die momentan noch einen erheblichen Teil der gestiegenen Spritpreise abfangen, nur für einen gewissen Zeitraum abgeschlossen werden. Es ist nicht absehbar, dass für das kommende Jahr signifikant niedrigere Treibstoffkosten zu erwarten sind. Die höheren Einkaufskosten werden an die Fluggäste weitergereicht werden müssen und je teurer die Tickets desto niedriger die Nachfrage. Sprich: Man geht schon jetzt davon aus, dass im Sommer 2027 weniger Maschinen benötigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">ACMI-Markt ist eingebrochen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf Air Baltic und unter anderem deshalb hat das Unternehmen erst vor wenigen Wochen angekündigt, dass die Flotte drastisch verkleinert werden soll. Andere ACMI-Anbieter haben schon in diesem Sommer 2026 Kapazitäten vom Markt nehmen müssen, weil sich schlichtweg keine Abnehmer gefunden haben. Für das kommende Jahr sieht die Prognose nicht gerade euphorisch aus. Der regelrechte Wetlease-Boom, der im Nachgang der Corona-Pandemie eingetreten ist, hat auch etwas damit zu tun, dass viele große Carrier vermutet haben, dass dauerhaft weniger geflogen wird und daher wurden die eigenen Flotten verkleinert. Die Nachfrage ist aber steil nach oben geschossen und spezialisierte ACMI-Anbieter hatten ihre goldenen Jahre. Offenbar wollte man auch bei Air Baltic etwas von diesem Kuchen abhaben und hat sich – ähnlich wie Konkurrenten, die dieses Segment bedienen – gehörig verkalkuliert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Chapter-11-Verfahren eröffnet Air Baltic die Chance sich komplett neu aufzustellen. Es ist aber nicht auszuschließen, dass es dazu kommen könnte, dass die Zuständigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika gerichtlich angefochten wird, denn das lettische Unternehmen fliegt überhaupt nicht dorthin. Der einzige echte Berührungspunkt ist, dass viele Maschinen von Lessoren, die in den USA sitzen, geleast werden. Ob europäische Gläubiger Nachteile durch das Verfahren in den Vereinigten Staaten von Amerika haben, müssten Juristen bzw. in weiterer Folge Gerichte klären. Ganz so einfach ist es nämlich nicht sich den „Wunschort“ für das Insolvenzverfahren auszusuchen. Die Insolvenzverwalter von Air Berlin sind daran gescheitert die Pleite der österreichischen Tochter Niki in Berlin führen zu lassen, da gerichtlich festgestellt wurde, dass das Landesgericht Korneuburg in Österreich zuständig ist und nicht das Amtsgericht Charlottenburg.</p>
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		<title>Branchenveranstaltung und Wirtschaftsbilanz der AirportCity am Flughafen Wien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amely Mizzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 04:34:00 +0000</pubDate>
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<h2 class="wp-block-heading">Am 10. September 2026 fand im Vienna Airport Conference &amp; Innovation Center die fünfte Ausgabe der Vienna Airport Business Night statt. Zu dem Netzwerkevent erschienen über 450 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Zentrum des Programms standen gesellschaftliche und europapolitische Themenstellungen, präsentiert unter anderem in einer Keynote von Europaministerin Claudia Bauer. Darüber hinaus vergab die Betreibergesellschaft Flughafen Wien AG im Rahmen der Veranstaltung Auszeichnungen an ansässige Unternehmen und Dienstleister. Der Event diente der Standortgesellschaft gleichzeitig als Rahmen, um das Leistungsangebot des Immobilien- und Gewerbekomplexes der Vienna AirportCity vorzustellen, in dem derzeit über 250 Unternehmen mit mehr als 23.000 Beschäftigten tätig sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwerpunkte der Keynote und Präsenz von Vertretern aus Wirtschaft und Politik</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung wurde von Vorstandsmitglied Günther Ofner sowie Wolfgang Scheibenpflug, Geschäftsbereichsleiter für Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG, eröffnet. Durch die Präsentationen und Gesprächsrunden führte Moderatorin Sandra König. Den inhaltlichen Impuls lieferte Europaministerin Claudia Bauer, die in ihrer Rede auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen innerhalb der Europäischen Union und die Positionierung des Standorts Österreich im internationalen Wettbewerb einging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter den geladenen Gästen befanden sich Entscheidungsträger verschiedener Branchen. Unter anderem nahmen Gerhard Starsich von der Münze Österreich, Christian Pöttler vom Echo Medienhaus, Georg Hirsch-Stronstorff für Eurest, Alexander Scheuwimmer vom Österreichischen Juristenverband, Kulturmanager Daniel Serafin, Aufsichtsrätin Elisabeth Stadler sowie Georg Wailand vom Wirtschaftsmagazin GEWINN an der Begegnung teil. Die musikalische Gestaltung des Abends übernahm die Sängerin Caroline Kreutzberger mit ihrer Band.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Prämierung von Standortpartnern mit den Vienna Airport Business Awards</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein fester Bestandteil des Programms war die Vergabe der Vienna Airport Business Awards, mit denen die Betreibergesellschaft besondere Leistungen von Firmen am Standort würdigt. Die Übergabe der Trophäen erfolgte durch Wolfgang Scheibenpflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kategorie Innovator des Jahres ging die Auszeichnung an das ESA Phi-Lab Austria. Die Einrichtung befasst sich mit der Initiierung und Förderung technologischer Entwicklungen im Bereich der Raumfahrtanwendungen und Erdbeobachtung. Als Bester Dienstleister des Jahres wurde die Raiffeisenbank Region Schwechat prämiert, die am Flughafengelände Bank- und Finanzdienstleistungen für Unternehmen und Mitarbeiter anbietet. Den Preis als Cargo-Unternehmen des Jahres erhielt die Quehenberger Group, die im Logistikbereich des Flughafens für Luftfrachtabwicklungen und internationale Transportdienstleistungen zuständig ist.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Infrastruktur und Kennzahlen des Gewerbestandorts</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Im Anschluss an den offiziellen Teil präsentierte sich die Vienna AirportCity mit ihren Dienstleistern. Das Areal umfasst eine eigenständige Verkehrsinfrastruktur mit Anbindungen an das Straßen- und Schienennetz sowie den Flugbetrieb. Zum Angebot vor Ort gehören ein Medizinzentrum, der Bildungscampus des WIFI Niederösterreich, Fitnessräumlichkeiten, drei Hotelbetriebe sowie verschiedene Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flughafen Wien AG nutzt die Flächen zudem als Werbestandort unter der Marke Airport Media. Angeboten werden klassische Plakatflächen sowie digitale Großformatmonitore, darunter die Werbefläche Mega Wall im Terminal 3 und Werbeträger an der SkyBridge. Nach Angaben der Betreiber passierten im vergangenen Geschäftsjahr rund 32,6 Millionen Passagiere den Flughafen Wien, was die Reichweite der Werbeflächen maßgeblich bestimmt. Auf dem Gelände stellte sich unter anderem die Besucherwelt des Flughafens mit einem Flugsimulator vor.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Raumangebot für Konferenzen und flexible Arbeitsplätze im Office Park 4</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Als Veranstaltungsort diente das Vienna Airport Conference &amp; Innovation Center, das im Gebäudekomplex des Office Park 4 untergebracht ist. Die Räumlichkeiten erstrecken sich über eine Gesamtfläche von mehr als 2.600 Quadratmetern und sind für Veranstaltungen mit bis zu 650 Personen ausgelegt. Alle Konferenzräume bieten Tageslicht und Zugang zu Außenflächen. Ergänzend steht für Events die Räumlichkeit Level 22 in der 22. Etage des Flugsicherungstowers zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Eventflächen beherbergt der Office Park 4 flexible Büro- und Coworking-Kapazitäten. Diese beinhalten Arbeitsplätze mit Internetanbindung, Besprechungsräume und Teeküchen, die von Unternehmen oder Einzelpersonen ab halbtägigen Nutzungszeiträumen gebucht werden können.</p>
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		<title>Streiterei um Handgepäck führt zu Polizeieinsatz und Rauswurf bei Austrian Airlines</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Amely Mizzi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 08:47:03 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ein Flug der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines von Wien nach Amsterdam hat sich am Flughafen Wien-Schwechat um rund eine Stunde verzögert. Auslöser für den unplanmäßigen Aufenthalt am Boden war eine Auseinandersetzung zwischen einem Fluggast und der Kabinenbesatzung bezüglich der Verstauung von Handgepäckstücken an Bord des Airbus A320. Nachdem die Besatzung den Passagier aufgefordert hatte, sein [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Ein Flug der österreichischen Fluggesellschaft Austrian Airlines von Wien nach Amsterdam hat sich am Flughafen Wien-Schwechat um rund eine Stunde verzögert.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Auslöser für den unplanmäßigen Aufenthalt am Boden war eine Auseinandersetzung zwischen einem Fluggast und der Kabinenbesatzung bezüglich der Verstauung von Handgepäckstücken an Bord des Airbus A320. Nachdem die Besatzung den Passagier aufgefordert hatte, sein Gepäckstück aufgrund fehlenden Platzes in einem anderen Overhead-Bin unterzubringen, eskalierte der Streit. Der Betroffene reagierte verbal aggressiv und beschimpfte das Flugpersonal.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aufgrund des uneinsichtigen Verhaltens und zur Gewährleistung der Sicherheit an Bord machte der verantwortliche Kommandant von seinem Hausrecht Gebrauch und schloss den Mann von der Beförderung aus. Der Kapitän begleitete den Fluggast zusammen mit der leitenden Flugbegleiterin aus der Kabine des Flugzeugs. Auch die Tochter des Passagiers musste das Flugzeug verlassen. Nach dem Entladen des Gepäcks der beiden Personen konnte der Airbus A320 mit rund 60 Minuten Verspätung in Richtung des Flughafens Schiphol in Amsterdam abheben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vorfall reiht sich ein in eine Zunahme von Konflikten um die Kapazitäten von Handgepäckstücken im europäischen Kontinentalverkehr. Fluggesellschaften begrenzen die Freigepäckmengen in ihren Standardtarifen zunehmend, was dazu führt, dass Passagiere vermehrt große Trolleys mit in die Kabine nehmen. Da die Gepäckfächer in älteren Flugzeugtypen wie dem Airbus A320 bei hoher Sitzplatzauslastung rasch an ihre Grenzen stoßen, kommt es beim Boarding regelmäßig zu Engpässen und Verzögerungen beim Abflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Uneinsichtigkeiten bei Gepäckvorgaben ein wachsendes Abwicklungsrisiko an den Gates und in der Kabine darstellen. Der Beförderungsausschluss durch den Piloten entspricht den internationalen Richtlinien zur Aufrechterhaltung der Ordnung an Bord. Neben den Verspätungsschäden für die Fluggesellschaft drohen uneinsichtigen Passagieren in solchen Fällen nicht nur zivilrechtliche Forderungen für Ausfallzeiten, sondern im Falle von Polizeieinsätzen am Boden auch administrative Verwaltungsstrafen wegen der Störung des Luftverkehrsbetriebs.</p>
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		<title>Branchengipfel in Wien: Aviation Industry Austria thematisiert Nationale Luftfahrtstrategie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2026 02:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Branchenvereinigung Aviation Industry Austria veranstaltet am 24. September 2026 ihr jährliches Luftfahrtsymposium im Office Park 4 am Flughafen Wien. Das Fachtreffen steht unter dem Themenschwerpunkt der Weiterentwicklung der österreichischen Luftfahrtstrategie vor dem Hintergrund globaler geopolitischer Spannungen und ökonomischer Belastungen. An der Tagung nehmen Entscheidungsträger aus Politik, Luftfahrtindustrie, Behörden und Forschung teil. Unter den angekündigten [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Branchenvereinigung Aviation Industry Austria veranstaltet am 24. September 2026 ihr jährliches Luftfahrtsymposium im Office Park 4 am Flughafen Wien. Das Fachtreffen steht unter dem Themenschwerpunkt der Weiterentwicklung der österreichischen Luftfahrtstrategie vor dem Hintergrund globaler geopolitischer Spannungen und ökonomischer Belastungen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">An der Tagung nehmen Entscheidungsträger aus Politik, Luftfahrtindustrie, Behörden und Forschung teil. Unter den angekündigten Referenten befinden sich Bundesminister Peter Hanke aus dem Ministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur sowie Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG und Präsident der Aviation Industry Austria.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm der Tagesveranstaltung umfasst Paneldiskussionen und Fachbeiträge zu wettbewerblichen Rahmenbedingungen, der Infrastruktursicherung und der geopolitischen Krisenfestigkeit der Zivilluftfahrt. Neben Vertretern der österreichischen Flugsicherung Austro Control, des Bundesheeres und von Luftfahrtunternehmen wie FACC, Austrian Airlines und AvconJet beteiligen sich auch internationale Industrieakteure wie Airbus, Embraer, easyJet sowie die europäische Flugsicherungsorganisation Eurocontrol an der Debatte. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Koordinierung zwischen ziviler und militärischer Luftraumnutzung in Zeiten veränderter Sicherheitslagen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Tagung findet in einer Phase statt, in der die österreichische Luftverkehrswirtschaft unter dem Druck hoher Standortabgaben, steigender Flugsicherungsgebühren und veränderter Verkehrsströme in Europa steht. Mit dem Symposium versucht der Branchenverband, den Dialog mit den zuständigen Ministerien zu intensivieren und wettbewerbsrelevante Anliegen der österreichischen Flughäfen, Zulieferbetriebe und Fluggesellschaften in die politische Entscheidungsfindung einzubringen. Insbesondere die Sicherung internationaler Anbindungen des Standorts Wien bildet ein zentrales Anliegen der beteiligten Wirtschaftsvertreter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritiker merken jedoch an, dass derartige Branchenkongresse oft von Absichtserklärungen geprägt sind, während konkrete Beschlüsse zur Senkung von Standortkosten oder zur Beschleunigung behördlicher Genehmigungsverfahren ausbleiben. Die Umsetzung einer tragfähigen Luftfahrtstrategie erfordert eine langfristige Abstimmung zwischen Bundesministerien und Marktteilnehmern, die durch gegensätzliche finanzpolitische Ziele erschwert wird. Zudem hängt die Wirksamkeit nationaler Initiativen maßgeblich von den regulatorischen Vorgaben der Europäischen Union und den Entwicklungen auf den globalen Luftfahrtmärkten ab.</p>
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		<title>Umzug: Austrian Airlines bekommt neues Headquarter im Office Park 4 Next</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Sep 2026 10:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Fluggesellschaft Austrian Airlines verlegt ihre Unternehmenszentrale innerhalb des Areals der Vienna AirportCity. Nach der für das Jahr 2028 geplanten Fertigstellung des Bürogebäudes Office Park 4 Next bezieht der zur Lufthansa-Gruppe gehörende Carrier rund 12.000 Quadratmeter Mietfläche auf neun Ebenen des Neubaus. Nach Angaben von Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner und Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann werden an dem [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Fluggesellschaft Austrian Airlines verlegt ihre Unternehmenszentrale innerhalb des Areals der Vienna AirportCity.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der für das Jahr 2028 geplanten Fertigstellung des Bürogebäudes Office Park 4 Next bezieht der zur Lufthansa-Gruppe gehörende Carrier rund 12.000 Quadratmeter Mietfläche auf neun Ebenen des Neubaus. Nach Angaben von Flughafen-Wien-Vorstand Günther Ofner und Austrian-Airlines-Chefin Annette Mann werden an dem neuen Standort rund 4.700 Mitarbeiter zusammengezogen, die bislang auf drei verschiedene Gebäude verteilt waren. Die Aufteilung der neuen Flächen sieht neben regulären Büro- und Besprechungszonen auch spezifische Schulungsräume, Crewbereiche sowie ein Trainingszentrum vor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Bau des Office Park 4 Next erweitert die Flughafen Wien AG das bestehende Immobilienangebot am Standort um insgesamt 17.000 Quadratmeter Büro- und Konferenzflächen. Der bestehende Office Park 4, der über 26.000 Quadratmeter Fläche verfügt, weist derzeit einen Vermietungsgrad von etwa 85 Prozent auf. Durch den Auszug von Austrian Airlines aus den bisher genutzten Kapazitäten im benachbarten Office Park 2 werden ab 2028 wiederum Flächen für Neuansiedlungen frei, für die die Betreibergesellschaft bereits Nachfolgemieter sucht. Am Standort der AirportCity sind aktuell über 250 Unternehmen mit insgesamt mehr als 23.000 Beschäftigten ansässig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Verlegung der Konzernzentrale fällt in eine Phase organisatorischer Anpassungen bei Austrian Airlines zur Reduzierung von Verwaltungskosten. Durch die Konzentration der Belegschaft an einem zentralen Gebäudekomplex versucht die Fluggesellschaft, interne Prozessabläufe zu vereinfachen und Schnittstellen zwischen Flugbetrieb, Logistik und Management zu verkürzen. Für die Flughafenbetriebsgesellschaft bedeutet der langfristige Mietvertrag mit dem Ankermieter eine betriebswirtschaftliche Absicherung des Neubauprojekts, das die gewerblichen Immobilienerträge des Standorts stärken soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Immobilien- und Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass großflächige Neubauvorhaben an Flughafenstandorten mit finanziellen Verwertungsrisiken verbunden sind, falls die Nachfrage nach dezentralen Büroflächen nachlässt. Durch den Trend zu mobilen Arbeitsformen und flexiblen Homeoffice-Regelungen hinterfragen viele Großunternehmen ihren tatsächlichen Flächenbedarf pro Kopf. Zudem erfordert die Freizügigkeit und Neuausrichtung älterer Immobilienbestände wie dem Office Park 2 erhebliche Investitionen in die Modernisierung, um im Wettbewerb um neue Gewerbemieter am Wiener Standort zu bestehen.</p>
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		<title>Sortimentswechsel in der Bordverpflegung: Austrian Airlines führt Stiegl-Bier auf Flügen ein</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:05:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines stellt die Biermarke in ihrem Bordcatering um und serviert ab sofort die Salzburger Bierspezialität Stiegl-Goldbräu auf ihren Flügen. Das Vollbier wird in allen Reiseklassen der Langstrecke – Business, Premium Economy und Economy Class – sowie in der Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken im regulären Getränkeangebot bereitgestellt. Für den Einsatz [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines stellt die Biermarke in ihrem Bordcatering um und serviert ab sofort die Salzburger Bierspezialität Stiegl-Goldbräu auf ihren Flügen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Vollbier wird in allen Reiseklassen der Langstrecke – Business, Premium Economy und Economy Class – sowie in der Business Class auf Kurz- und Mittelstrecken im regulären Getränkeangebot bereitgestellt. Für den Einsatz an Bord wurde eine rot gestaltete 0,33-Liter-Dose entworfen, die das Markenbild der Airline aufgreift.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Vereinbarung ersetzt die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft den bisherigen Brauereipartner Gösser an Bord. Der Wechsel ist Teil der Produktpolitik von Austrian Airlines, regionale Lebensmittel- und Getränkemarken im Verpflegungskonzept zu verankern. Laut Angaben von Stiegl-Chefbraumeister Christian Pöpperl zielt die Kooperation darauf ab, die Salzburger Brauereimarke auf internationalen Strecken im Passagierverkehr zu präsentieren und die Sichtbarkeit im Bordgeschäft zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellung im Getränkesortiment erfolgt vor dem Hintergrund eines intensiven Wettbewerbs im europäischen Luftverkehr, bei dem Fluggesellschaften versuchen, sich über spezifische Servicekomponenten und regionale Verpflegungsangebote zu profilieren. Die Einbindung österreichischer Traditionsmarken im Catering bildet für Austrian Airlines ein Element zur Differenzierung gegenüber Mitbewerbern am Drehkreuz Wien-Schwechat. Durch die Belieferung der Flotte sichert sich die Privatbrauerei Stiegl einen festen Abnehmer im gehobenen Verpflegungssegment.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Branchenexperten verweisen jedoch darauf, dass die Anpassung des Bordcaterings in der Economy Class auf Kurzstrecken eng begrenzt bleibt, da dort bei vielen europäischen Airlines kostenpflichtige Inflight-Konzepte dominieren. Zudem sind Logistik und Lieferketten für Bordgetränke an strenge Gewichts- und Platzvorgaben im Flugzeugbau gebunden. Der wirtschaftliche Erfolg der Partnerschaft hängt somit maßgeblich von der effizienten Abwicklung im Catering-Hub und der Akzeptanz des Sortiments durch internationale Fluggäste ab.</p>
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		<title>Jubiläum im Flugverkehr: KLM feiert 90 Jahre Verbindung zwischen Wien und Amsterdam</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2026 02:01:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat das 90-jährige Bestehen ihrer Linienverbindung zwischen Wien und Amsterdam begangen. Der Anlass wurde im Rahmen einer Veranstaltung im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien gefeiert, an der Vertreter aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien teilnahmen. Unter den Gästen befanden sich der Botschafter des Königreichs der Niederlande in [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die niederländische Fluggesellschaft KLM Royal Dutch Airlines hat das 90-jährige Bestehen ihrer Linienverbindung zwischen Wien und Amsterdam begangen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der Anlass wurde im Rahmen einer Veranstaltung im Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien gefeiert, an der Vertreter aus Diplomatie, Wirtschaft und Medien teilnahmen. Unter den Gästen befanden sich der Botschafter des Königreichs der Niederlande in Österreich, Peter Potman, die Generaldirektorin des MAK, Lilli Hollein, sowie Guido Hackl, Vertriebsleiter von Air France-KLM für Österreich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Flugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten wurde am 20. April 1936 im Rahmen des damaligen „Blue Danube Express“ eingerichtet. Nach einer Unterbrechung durch den Zweiten Weltkrieg nahm KLM die Strecke am 31. Juli 1949 wieder auf und betreibt sie seither ohne Unterbrechung. Derzeit bedient die Airline die Route im Sommerflugplan bis zu viermal täglich ab dem Flughafen Wien-Schwechat. Über das Drehkreuz Amsterdam Schiphol bindet die Fluggesellschaft den österreichischen Markt an das globale Streckennetz der Muttergesellschaft Air France-KLM an. Gleichzeitig begeht die Konzernschwester Air France 2026 das 60-jährige Bestehen ihrer Direktverbindung zwischen Wien und Paris Charles de Gaulle, die seit dem 1. Juni 1966 bedient wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Präsenz der Franko-Niederländischen Luftfahrtgruppe auf dem österreichischen Markt steht im Kontext eines intensiven Wettbewerbs an europäischen Drehkreuzen. Neben der Anbindung an die Drehkreuze Amsterdam und Paris konkurrieren die Partnergesellschaften mit der Lufthansa-Gruppe, zu der der lokale Hub-Carrier Austrian Airlines gehört, sowie mit Billigfluggesellschaften auf Kurzstrecken. Für Air France-KLM bildet das Aufkommen an Transferpassagieren aus Österreich eine wichtige Grundlage, um die Auslastung auf Interkontinentalstrecken ab den Drehkreuzen Schiphol und Charles de Gaulle stabil zu halten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Luftfahrtanalysten weisen jedoch darauf hin, dass die operative Abwicklung am Standort Amsterdam Schiphol durch kapazitäre Obergrenzen und administrative Einschränkungen der niederländischen Regulierungsbehörden gefordert bleibt. Fluggesellschaften stehen vor der Aufgabe, trotz fester Flugkontingente und steigender Entgelte an europäischen Großflughäfen eine gleichbleibende Pünktlichkeit und Profitabilität im Netzwerkverkehr sicherzustellen. Die langfristige Sicherung der Frequenzen von und nach Wien hängt somit maßgeblich von den Kapazitätsentscheidungen an den zentralen Drehkreuzen ab.</p>
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		<title>Erster Linienflug mit Satelliten-Internet: Austrian Airlines rüstet Kurz- und Mittelstreckenflotte auf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jan Gruber]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Sep 2026 10:09:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat den Linienbetrieb mit einer neuen Generation von Breitband-Internet an Bord aufgenommen. Ein werksneuer Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LXF absolvierte am 7. September 2026 seinen Erstflug von Wien nach Porto mit dem neuen Systems der Muttergesellschaft Lufthansa Group, das auf der Satellitentechnik von Starlink basiert. Bis zum Ende des Winterflugplans [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die Fluggesellschaft Austrian Airlines hat den Linienbetrieb mit einer neuen Generation von Breitband-Internet an Bord aufgenommen.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein werksneuer Airbus A320neo mit der Registrierung OE-LXF absolvierte am 7. September 2026 seinen Erstflug von Wien nach Porto mit dem neuen Systems der Muttergesellschaft Lufthansa Group, das auf der Satellitentechnik von Starlink basiert. Bis zum Ende des Winterflugplans 2026/27 plant das Unternehmen, insgesamt 20 Maschinen mit der Empfangstechnik auszustatten. Die Nutzung des Dienstes ist für Mitglieder der Treueprogramme Miles &amp; More sowie für Inhaber einer Travel ID in allen Beförderungsklassen kostenfrei vorgesehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Maßnahme ist Teil einer gruppenweiten Initiative der Lufthansa Group, in deren Rahmen bis 2029 rund 850 Flugzeuge der Tochtergesellschaften SWISS, Brussels Airlines, Eurowings und ITA Airways mit den Modulen des US-amerikanischen Herstellers ausgerüstet werden sollen. Um Beeinträchtigungen im Passagierraum zu vermeiden, verpflichten Verhaltensregeln die Fluggäste zur Nutzung von Kopfhörern sowie zum Verzicht auf Sprach- und Videoanrufe. Parallel treibt die Fluggesellschaft die Verjüngung ihrer Flotte voran: Bis 2029 werden 17 ältere Regionalflugzeuge vom Typ Embraer schrittweise durch insgesamt sechs neue Airbus A320neo mit jeweils 180 Sitzplätzen ersetzt. Zudem investiert die Airline in zusätzliche Lounge-Flächen am Flughafen Wien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Umstellung auf niedrige Erdorbit-Satelliten soll Verzögerungen bei der Datenübertragung reduzieren und so Anwendungen ermöglichen, die eine stabilere Bandbreite erfordern. Dennoch sehen Branchenbeobachter in der Ausrüstung mit der Satelliten-Hardware erhebliche Aufwände für Wartung und Umrüstung. Die Nachrüstung der Antennen erfordert Werkstattaufenthalte und erzeugt zusätzliches Gewicht am Rumpf, was den Kraftstoffverbrauch geringfügig erhöhen kann. Zudem hängt die tatsächliche Verbindungsqualität in der Praxis stark von der Passagierauslastung sowie der geografischen Abdeckung auf den Flugrouten ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bereitstellung des kostenfreien Zugangs spiegelt den Wettbewerbsdruck wider, dem klassische Linienfluggesellschaften im europäischen Luftverkehr ausgesetzt sind. Da mehrere internationale Konkurrenten das Internetangebot schrittweise als Standardleistung etablieren, können Fluggesellschaften gebührenpflichtige Online-Angebote kaum noch am Markt durchsetzen. Ob sich die erforderlichen Investitionen über eine höhere Kundenbindung auszahlen, bleibt abzuwarten, da der Preis und die Flugzeiten für einen Großteil der Passagiere weiterhin die primären Buchungskriterien darstellen.</p>
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		<title>Fachkräftesicherung im Luftverkehr: Flughafen Wien startet neues Ausbildungsjahr mit 29 Lehrlingen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Stefan Steiner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:47:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die börsennotierte Flughafen Wien AG hat am 1. September 2026 das neue Ausbildungsjahr begonnen. Insgesamt 29 Jugendliche starteten ihre berufliche Laufbahn am Standort Schwechat, womit die Gesamtzahl der beim Flughafenbetreiber beschäftigten Lehrlinge auf 99 steigt. Das Ausbildungsspektrum umfasst vorwiegend technische und handwerkliche Berufsbilder wie Elektro- und Gebäudetechnik, Kraftfahrzeug- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik sowie Sanitär-, Lüftungs- und [&#8230;]]]></description>
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<h2 class="wp-block-heading">Die börsennotierte Flughafen Wien AG hat am 1. September 2026 das neue Ausbildungsjahr begonnen. Insgesamt 29 Jugendliche starteten ihre berufliche Laufbahn am Standort Schwechat, womit die Gesamtzahl der beim Flughafenbetreiber beschäftigten Lehrlinge auf 99 steigt.</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ausbildungsspektrum umfasst vorwiegend technische und handwerkliche Berufsbilder wie Elektro- und Gebäudetechnik, Kraftfahrzeug- und Nutzfahrzeugtechnik, Metalltechnik sowie Sanitär-, Lüftungs- und Heizungstechnik. Ergänzend werden Lehrstellen im Informationstechnologie-Sektor und in der Reinigungstechnik angeboten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ausbildungskonzept des Flughafens basiert auf der Kombination aus betriebseigener Lehrwerkstätte und direktem Praxiseinsatz in den Terminals, Werkstätten und auf dem Vorfeld. Ergänzend zum regulären Berufsschulunterricht sieht das Unternehmen einen festen wöchentlichen Schulungstag zur fachlichen Vertiefung vor. Neben der handwerklichen Weiterbildung bietet der Flughafenbetreiber optionale Zusatzangebote wie Fremdsprachenkurse, Unterstützung beim Erwerb der Berufsreifeprüfung (Lehre mit Matura) sowie Austauschprogramme mit internationalen Partnerflughäfen an. Vorstand Günther Ofner betont dabei die Notwendigkeit, qualifizierten Nachwuchs im eigenen Haus heranzuziehen, um den betrieblichen Bedarf am Wirtschaftsstandort langfristig abzudecken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Aus Sicht von Arbeitsmarktexperten reflektiert der Ausbau der Lehrlingsausbildung die anhaltend hohe Nachfrage nach qualifiziertem Fachpersonal in der Luftfahrt- und Infrastrukturbranche. Nach den pandemiebedingten Einbrüchen und dem darauffolgenden Personalmangel im europäischen Flugverkehr versuchen Flughafenbetreiber, Schlüsselpositionen in der technischen Instandhaltung und Logistik durch selbst ausgebildetes Personal dauerhaft zu besetzen. Die Bereitstellung einer internen Ausbildungsstruktur gilt als wichtiges Element, um der Abwanderung von Arbeitskräften in andere Industriezweige entgegenzuwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kritische Beobachter der Ausbildungsquote verweisen jedoch darauf, dass der Aufwand für die Betreuung und Weiterqualifizierung der Auszubildenden angesichts des kontinuierlichen Schichtbetriebs und der strengen Sicherheitsauflagen auf dem Flughafengelände beträchtlich ist. Der tatsächliche Nutzen für das Unternehmen wird sich daran messen lassen, wie viele der ausgebildeten Nachwuchskräfte nach dem Ende ihrer Ausbildungszeit langfristig im Betrieb gehalten werden können und wie effizient die erworbenen Qualifikationen zur Senkung externer Dienstleistungskosten beitragen.</p>
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