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Verkehrszahlen: Linz hatte 207.766 Passagiere

Der Flughafen Linz-Hörsching wurde im Vorjahr von 207.766 Fluggästen genutzt. Damit liegt man weiterhin unter dem Aufkommen, das man im Jahr 2019 hatte, jedoch konnte man sich gegenüber 2021 verdreifachen. Im Linienverkehr wurden 80.428 Passagiere abgefertigt. Bei den Urlaubsflügen verzeichnete der Linzer Flughafen 125.419 Passagiere. Im Ausweichverkehr reisten 1.919 Passagiere. Im Bereich der Fracht konnte der oberösterreichische Airport mit 55.429 Tonnen das zweitbeste Ergebnis in der Firmengeschichte erzielen. „Das 1. Quartal des vergangenen Jahres war immer noch von der Covid19-Pandemie geprägt. Mit Beginn des 2. Quartals ist die Nachfrage insbesondere nach Urlaubsflügen spürbar angesprungen. Der Charterreiseverkehr hat sich sogar deutlich besser entwickelt, als wir es ursprünglich erwartet haben. Im Linienverkehr blicken wir auf ein durchwachsenes Jahr zurück. Die Nachfrage in diesem Segment hat sich ebenfalls schrittweise erholt, wurde dann aber durch die Abfertigungsprobleme an den großen Drehkreuzflughäfen wieder eingebremst“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Linzer Flughafens. Für das Jahr 2023 geht der oberösterreichische Airport davon aus, dass die Passagierzahlen weiter steigen werden. Die Reiseveranstalter bieten in Kooperation mit Corendon Airlines und European Air Charter 21 wöchentliche Urlaubsflüge an. Zudem haben auch die oberösterreichischen Reiseveranstalter wieder Kurz- und Städtereisen ab Linz in das Programm aufgenommen. European Air Charter wird in der Sommersaison 2023 einen Airbus A320, der über 180 Sitzplätze verfügt, stationieren. Im Vorjahr setzte man eine McDonnell Douglas MD-82, die mit 164 Sesseln bestuhlt ist, ein. Die wöchentlichen Verbindungen nach Antalya werden von zwei auf vier Frequenzen verdoppelt. Eine dieser zusätzlichen Frequenzen wird von Anex Tour im Vollcharter mit der

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Airbus zu groß: Linz-Düsseldorf steht akut auf der Kippe

Der Flughafen Linz-Hörsching bangt um den Fortbestand der von Eurowings angebotenen Nonstop-Verbindung nach Düsseldorf. Diese wurde seit der Übergabe von Austrian Airlines an die deutsche Konzernschwester wiederholt und über lange Zeiträume ausgesetzt. In einer Medienmitteilung des Linzer Flughafens ist nun zu lesen: „Aktuell zeichnet sich ab, dass Eurowings die Düsseldorf-Verbindung im Sommerflugplan nicht weiterführen kann. Das bisher eingesetzte Flugzeug ist mit 150 Sitzplätzen zu groß und Eurowings betreibt keine kleineren Fluggeräte in ihrer Flotte“. Dazu kommt der Umstand, dass Austrian Airlines in der Vergangenheit den Fokus auf Geschäftsreisende gelegt hatte. Die Flugzeiten zwischen Linz und Düsseldorf waren – vor der Corona-Pandemie – primär auf deren Bedürfnisse abgestimmt. Mit wenigen Ausnahmen waren Reisen im doppelten Tagesrand möglich. Mit der Übergabe an Eurowings, die wegen Pandemie-Entwicklungen wiederholt verschoben werden musste, änderte sich auch die Art und Weise der Bedienung. Das Fluggerät ist nicht mehr in Oberösterreich stationiert, sondern fliegt von Düsseldorf aus ein. Auch werden wesentlich weniger Frequenzen angeboten. In der oberösterreichischen Wirtschaft wurde bereits im Vorfeld dieser Veränderung davor gewarnt, dass die Umstellung dazu führen wird, dass das Angebot für Geschäftsreisende weniger attraktiv werden könnte. Seitens der Lufthansa Group sah man das zunächst anders und verwies gerne darauf, dass ab Düsseldorf zahlreiche Umsteigemöglichkeiten im Eurowings-Streckennetz zur Verfügung stehen würden. Austrian Airlines war zwischen Linz und Düsseldorf sowie zwischen Graz und Düsseldorf bzw. Graz und Stuttgart eher hochpreisig unterwegs. Immer wieder gab es heftige Kritik an der Preispolitik des Unternehmens, denn die ab den Bundesländerflughäfen angebotenen „dezentralen Routen“ waren oftmals signifikant teurer

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Cyprus Airways nimmt Larnaka-Basel auf

Die Fluggesellschaft Cyprus Airways wird im Sommerflugplan 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Larnaka und Basel aufnehmen. Diese soll vorerst zweimal wöchentlich mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. Der Erstflug ist für den 10. Mai 2023 angekündigt. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Mittwoch und Freitag durchgeführt werden. Der Verkauf von Tickets wurde bereits aufgenommen. Cyprus Airways wurde im Jahr 2016 gegründet und wurde 2018 Mitglied der International Air Transportation Association (IATA). Die Fluggesellschaft fliegt Ziele zwischen Europa und dem Mittleren Osten mit Maschinen des Typs Airbus A320 an.

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Air India vor Bestellung von 495 Flugzeugen

Die Fluggesellschaft Air India, die sich im Mehrheitseigentum von Tata Sons befindet, soll vor einer Großbestellung über 495 Flugzeuge stehen. Die Agentur Reuters berichtet, dass voraussichtlich am 27. Jänner 2023 die Aufträge an Boeing und Airbus erteilt werden sollen. Demnach soll die Mehrheit auf Schmalrumpfflugzeuge entfallen. Es soll sich um 235 Maschinen der A320-Reihe und etwa 190 B737-Max handeln. Auch soll Air India das Langstreckenmodell A321XLR bestellen. Weiters will man 40 A350, 20 B787 und zehn B777X ordern. In Kürze sollen die ersten B737-Max geliefert werden, denn man habe jene 50 Stück „übernommen“; die ursprünglich für China Southern Airlines bestimmt waren.

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Athen: Boeing 737-800 von Buzz nach Bombendrohung sicher gelandet

Gegen die Boeing 737-800 mit der Registrierung SP-RKB, betrieben von der polnischen Fluggesellschaft Buzz, gab es am Sonntag eine Bombendrohung. Die Maschine befand sich im Auftrag von Ryanair auf dem Weg von Kattowitz nach Athen. Offiziellen Angaben nach befanden sich 190 Personen an Bord des Mittelstreckenjets. Die SP-RKB konnte sicher auf dem Flughafen Athen landen und die Maschine verlassen. Die griechische Polizei untersuchte anschließend das Flugzeug und das Gepäck der Passagiere. Gefunden hat man glücklicherweise nichts. Die SP-RKB befand sich unter der Flugnummer FR6385 auf dem Weg von Kattowitz nach Athen. Während dem Flug meldete der Kapitän, dass man eine Bombendrohung auf einem nicht näher bezeichneten Weg erhalten habe. Die griechische Luftwaffe eskortierte anschließend bis zur sicheren Landung in der Hauptstadt.

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EU-weites Ein- und Ausreisesystem wird erneut verschoben

Eigentlich sollte im Mai 2023 ein neues EU-weites Ein- und Ausreisesystem eingeführt werden. Dieser Termin wird nicht halten, denn zahlreiche – noch ungelöste – Probleme sind aufgetreten. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die EES-Einführung erst Ende 2023 erfolgen kann. Es handelt sich nicht um die erste Verzögerung, denn das System sollte bereits seit dem Vorjahr in Betrieb sein. Seitens verschiedener Branchenverbände wird die neuerliche Verschiebung begrüßt, da man befürchtet, dass sich etwaige „Kinderkrankheiten“ nachteilig auf Passagier- bzw. Touristenzahlen auswirken könnten.

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Neue Special Livery: Wizz Air lässt Passagiere gestalten

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air ruft Interessenten dazu auf, dass diese an einem Designwettbewerb, der eine neue Special Livery hervorbringen soll, teilnehmen. Das Thema Umweltschutz soll künftig auf einem Airbus A321neo dargestellt werden. Der Carrier startete dazu am Freitag einen Ideenwettbewerb, bei dem interessierte Personen ihre Vorschläge einreichen können. Das Gewinnerdesign soll auf einem Mittelstreckenjet des Typs Airbus A321neo erscheinen. Als Vorgabe gibt der Carrier vor, dass die Entwürfe die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit darstellen sollen. Dahinter dürfte auch stecken, dass Wizz Air in so ziemlich jeder Medienmitteilung den aus Sicht des Unternehmens niedrigen Kohlenstoffdioxid-Ausstoß hervorhebt und sich damit ein grüneres Image verpassen möchte. So ist es auch nicht verwunderlich, dass rund um die Ankündigung des Wettbewerbs erneut behauptet wird, dass man die niedrigste Kohlenstoffdioxid-Belastung pro Passagierkilometer habe. Interessanterweise stellen diese Behauptung auch andere Carrier, darunter der Erzrivale Ryanair, regelmäßig auf. Personen, die ihren Design-Entwurf für die geplante Special Livery einreichen wollen, können dies noch bis zum 12. Feber 2023 (23 Uhr 59) per E-Mail an [email protected] tun. Das Gewinnerprojekt soll Fluggutscheine im Wert von 2.000 Euro erhalten.

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Bundesheer beendet „Dädalus 23“ erfolgreich

Zwischen 16. und 20. Jänner 2023 hat das österreichische Bundesheer aufgrund des Weltwirtschaftsforums, das in Davos (Schweiz) abgehalten wurde, den Luftraum verstärkt kontrolliert. Über Teilen Vorarlbergs und Tirols wurde ein Flugbeschränkungsgebiet eingerichtet. Mehr als 1.000 Soldatinnen und Soldaten und 20 Luftfahrzeuge, elf Flächenflugzeuge und neun Hubschrauber sorgten für die Sicherheit der Veranstaltung. Zu den Aufgaben zählten unter anderem Patrouillenflüge zur Überwachung, Flüge zur Identifizierung von Luftraumverletzungen sowie Transportflüge. In 119 Einsätzen leisteten die Piloten 202 Flugstunden. Aufgrund der grenznahen geografischen Lage von Davos zu Österreich erging im Vorfeld seitens der Schweiz das Ersuchen, während der Dauer des Weltwirtschaftsforums den österreichischen Luftraum durch die österreichischen Luftstreitkräfte zu sichern. „Ich bedanke mich bei allen eingesetzten Soldatinnen, Soldaten und Zivilbediensteten für die ausgezeichnete Leistung im Rahmen der ‚Dädalus23‘. Die sehr professionelle Zusammenarbeit mit unseren Schweizer und deutschen Nachbarn zeugt von der hohen Leistungsfähigkeit und Kompetenz aller Teilnehmer“, so Verteidigungsministerin Klaudia Tanner.

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Corendon Europe kürzt erneut in Österreich und Deutschland

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe setzt in Deutschland, Österreich und der Schweiz neuerlich den Rotstift an. Ab zahlreichen Airports stehen Kanaren-Flüge auf der Kippe. Überwiegend wurden diese Routen im Winterflugplan 2022/23 vorzeitig eingestellt, sollten jedoch im April 2023 reaktiviert werden. Corendon und die EU-Tochter Corendon Europe haben sich im Sommer 2022 kräftig verhoben, denn man legte enorm viele neue Strecken auf. Man expandierte so rasch, dass man auffällig viele Flugzeuge anderer Airlines ins Wetlease genommen hat. Punktuell war die eingemietete Flotte gar größer als jene, die man im Eigenbetrieb hatte. Der wirtschaftliche Erfolg ist offensichtlich ausgeblieben, denn in mehreren Wellen wurde das Streckennetz radikal gekürzt. Auch von jenen Routen, die noch übrig sind, mussten in den letzten Wochen einige aus den Systemen genommen werden. Bereits vor einiger Zeit wurde die Belegschaft des Carriers darüber informiert, dass man sich im Sommer 2023 weniger expansiv verhalten wird und auch das Streckennetz verkleinern wird. Man will mehr wert aufs Geldverdienen legen. Beispielsweise macht man die Basis Basel, die nicht mal ein Jahr lang durchgehalten hat, dicht. Vom neuerlichen „Streichkonzert“ die die Flugverbindungen ab Brüssel nach Teneriffa, ab Friedrichshafen, Graz, Linz, Saarbrücken und Stuttgart nach Las Palmas, ab Paderborn, Rostock und Karlsruhe/Baden-Baden nach Fuerteventura sowie ab Rostock nach Hurghada betroffen. Die Verbindungen sind derzeit aus „ausverkauft“ gekennzeichnet. Dies ist bei Corendon stets der Vorbote dafür, dass die Strecken kurz darauf gänzlich aus dem Reservierungssystem verschwinden. Wie bei „unliebsamen Neuigkeiten“ üblich gab Corendon keine Stellungnahme zu den jüngsten Kürzungen, die am Flugplan vorgenommen wurden, ab.

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Yeti-Airlines-Absturz: ILS-System war nicht in Betrieb

Beim Absturz der ATR72-500 von Yeti Airlines kurz vor dem Flughafen Pokhara soll das ILS-System nicht in Betrieb gewesen sein. Dieses sollte erst im Laufe des Feber 2023 in Betrieb genommen werden. Die Zivilluftfahrtbehörde wird kritisiert, dass diese die Eröffnung des neuen Airports vorschnell genehmigt haben soll. Die Unfallermittlungen laufen derzeit auf Hochtouren. Sämtliche Passagiere und Besatzungsmitglieder, die sich an Bord des verunglückten Fluges befunden haben, sind beim Unfall ums Leben gekommen. Zwischenzeitlich wurden die Blackboxes gefunden, die sich derzeit in der Auswertung befinden.

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