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Neuer GAV: Swiss-Flugbegleiter kritisieren eigene Gewerkschaft heftig

Beim Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Swiss herrscht offenbar großer Unmut über den neuen Gesamtarbeitsvertrag, den die Gewerkschaft Kapers und die Geschäftsleitung vereinbart haben. Einige Flugbegleiter laufen gegen diesen Sturm, da sie die durchschnittliche Lohnerhöhung von 250 Schweizer Franken pro Monat als zu niedrig betrachten. Man fühlt sich insofern ungerecht behandelt, weil die Einstiegsgehälter für neue Mitarbeiter um etwa 600 Franken pro Monat steigen, jedoch die bestehende Belegschaft „nur“ um monatlich 250 Franken mehr bekommen soll. Das betrachten einige Flugbegleiter, die schon langjährig für Swiss tätig sind als ungerecht und fühlen sich von der eigenen Gewerkschaft regelrecht über den Tisch gezogen. Im Dezember 2022 bezeichnete Kapers die Einigung mit Swiss als einen wichtigen Erfolg nach „hartem Verhandlungsmarathon“. Auch betonte man, dass es gelungen sei „spürbare Verbesserungen“ für das Kabinenpersonal zu erzielen. Das sehen aber einige Flugbegleiter, die schon länger für Swiss tätig sind, anders. Diese vertreten die Ansicht, dass der neue GAV lediglich Neueinsteigern Vorteile bieten würde. Dies hat zur Folge, dass sich mittlerweile interne WhatsApp-Gruppen, in den heftig diskutiert wird, gebildet haben. Viele Flugbegleiter kündigen an, dass sie bei der Abstimmung den neuen GAV ablehnen werden. Auch ist heftige Kritik an der Gewerkschaft Kapers zu lesen. Daher bleibt es abzuwarten, ob das Verhandlungsergebnis von dem Mitgliedern angenommen wird oder durchfallen wird.

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Ticketerstattungen: Swiss erleidet Schlappe vor dem OLG Wien

Die Lufthansa-Tochter Swiss erlitt vor dem Oberlandesgericht Wien aufgrund einer Klage des Vereins für Konsumenteninformation eine juristische Niederlage. Drei Klauseln, die die Rückerstattung von Ticketgeldern betreffen, wurden für rechtswidrig erklärt. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Im Auftrag des Sozialministeriums ist der Verein für Konsumenteninformation gegen jene Punkte der Allgemeinen Beförderungsbedingungen von Swiss, die die Rückerstattung von Ticketgeldern regeln, vor Gericht gezogen. Die Fluggastrechteverordnung legt fest, dass bei einem gestrichenen Flug der bezahlte Preis binnen sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, sofern das vom Passagier gewünscht ist. Eine Klausel der Swiss regelte, dass Rückerstattungen von Flugtickets, die per Kreditkarte bezahlt wurden, nur auf das Konto vergütet werden, mit dem die Tickets ursprünglich bezahlt wurden. Durch diese Klausel wurden andere Arten der Rückzahlung vollkommen ausgeschlossen. Das widerspricht der Fluggastrechte-Verordnung, die Zahlungsmethoden wie Überweisung, Scheck oder Barzahlung vorsieht, und ist daher unzulässig. „Besonders problematisch sind solche Klauseln, wenn bei einer Buchung der Flugpreis mit der Kreditkarte eines Vermittlers ohne das Wissen des Fluggastes gezahlt wurde“, erklärt Maximilian Kemetmüller, zuständiger Jurist im VKI, die Nachteiligkeit dieser Klausel. „Kommt es dann zu einer Rückzahlung auf diese Kreditkarte, bekommen die Fluggäste den Ticketpreis oft nur mit erheblicher Verspätung erstattet und in manchen Fällen auch gar nicht.“ Dazu kommt der Umstand, dass Swiss bei Tickets, die über Vermittler gebucht wurden, auf diese verwiesen wurde. Allerdings hat sich gerade während der Corona-Pandemie gezeigt, dass diese oftmals schwer greifbar sind und durchaus auf die Airline verweisen und sich nicht zuständig fühlt. „Durch dieses Urteil wurde erneut die Ansicht des VKI

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Wegen 27 Kilogramm Zwiebeln: Philippine-Airlines-Crew bekommt heftigen Ärger mit dem Zoll

Eine Besatzung von Philippine Airlines hat mit dem örtlichen Zoll so einiges an Ärger am Hals. Dem fliegenden Personal wird geworfen, dass sie am 10. Jänner 2023 versucht haben sollen 40 Kilogramm landwirtschaftliche Produkte, darunter 27 Kilogramm Zwiebeln, auf die Philippinen zu „schmuggeln“. Der Fall ist durchaus ungewöhnlich, denn normalerweise versuchen Passagiere und in seltenen Fällen durchaus auch mal Crewmitglieder eher Bargeld, Zigaretten, Alkohol, Gold und sonstige hochpreisige Produkte am Zoll vorbei über die Grenze zu bringen. 27 Kilogramm Zwiebeln und 13 Kilogramm weiteres Gemüse ist definitiv nicht alltäglich. Viele Staaten, darunter auch die europäische Union, haben für die Einfuhr von Lebensmitteln, besonders tierischen Ursprungs, strenge Vorschriften. Damit will man die Einschleppung von Seuchen minimieren. Die Besatzungsmitglieder von Philippine Airlines wurden am 10. Jänner 2023 auf dem Flughafen Manila durch den örtlichen Zoll kontrolliert. Zuvor war man auf Umläufen nach Dubai und Riad im Dienst. Die Beamten staunten nicht schlecht, denn die Airline-Mitarbeiter hatten in ihren Handgepäckstücken 40 Kilogramm Gemüse, darunter 27 Kilogramm Zwiebeln. An sich wäre die Einfuhr gar kein Problem gewesen, sofern zuvor eine Genehmigung durch das Bureau of Plant Industry eingeholt wurden wäre. Eben diese hatten die Flugbegleiter und Piloten eben nicht und das hat nun ein unangenehmes Nachspiel. Die zuständige Zollbehörde bestätigte den Vorfall und erklärt unter anderem, dass die Waren unter die Genehmigungspflicht fallen. Gegen die Besatzungsmitglieder von Philippine Airlines wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Schmuggels sowie wegen des mutmaßlichen Verstoßes gegen einschlägige Gesetze eingeleitet. Aufgrund des vergleichsweise geringen Werts der „Schmuggelware“ hat

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Braathens stockt Stockholm (Bromma)-Helsinki auf

Die Regionalfluggesellschaft Braathens stockt auf der erst im September 2023 reaktivierten Strecke Stockholm (Bromma)-Helsinki die Frequenzen auf. Aufgrund hoher Nachfrage will man künftig doppelt so häufig fliegen. Mit Wirksamkeit zum 30. Jänner 2023 will der Carrier wieder im doppelten Tagesrand fliegen. Die Route ab dem innerstädtischen Airport der schwedischen Hauptstadt war aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum unterbrochen. „Es fühlt sich unglaublich komisch an, dass die Nachfrage nach unserer Linie zwischen Helsinki und Stockholm-Bromma so hoch ist. Dank der hervorragenden Buchungslage im Herbst entscheiden wir uns nun, die Anzahl der Abfahrten zu verdoppeln. Diese Investition steht ganz im Einklang mit der langfristigen Strategie der BRA, auch außerhalb der schwedischen Grenzen zu expandieren“, so Martin Erkenborn, Commercial Manager bei BRA. Als Fluggerät kommen im Regelfall Turbopropflugzeuge des Typs ATR72 zum Einsatz.

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Charter: Ita Airways fliegt ab Rostock nach Rom und Mailand-Linate

Die Fluggesellschaft Ita Airways wird im Sommerflugplan 2023 ab Mailand-Linate und Rom-Fiumicino den deutschen Flughafen Rostock-Laage ansteuern. Es handelt sich um Charterflüge, die im Auftrag eines Reiseveranstalters durchgeführt werden. Beide Destinationen werden ab 4. Juni 2023 jeweils an Sonntagen angesteuert. Mit Wirksamkeit zum 14. September 2023 wechselt der Flugtag auf Donnerstag, wobei diese auch gleichzeitig der vorerst letzte Tag der Charterkette ist. Dies geht aus den vorliegenden Flugplandaten hervor.

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Flughafen Amsterdam will Passagier-Deckel schrittweise aufheben

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol geht davon aus, dass ab 26. März 2023 die tägliche Passagierobergrenze schrittweise abgebaut werden kann. Zunächst soll es noch zu Spitzenzeiten Beschränkungen geben, die jedoch voraussichtlich ab Mai 2023 entfallen sollen. Die Geschäftsleitung des größten Airports der Niederlande erklärt, dass man selbst und die vor Ort tätigen Dienstleister große Bemühungen unternommen hätten, die dazu geführt haben, dass man zahlreiche neue Mitarbeiter habe einstellen können. Derzeit geht man davon aus, dass es während der niederländischen Maiferien keine Beschränkungen mehr geben wird. Die endgültige Entscheidung über die tägliche Kapazität soll aber erst zu einem späteren Zeitpunkt – in Absprache mit den vor Ort tätigen Dienstleistern – festgelegt und kommuniziert werden.

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Ethiopian Airlines nimmt Kurs auf Atlanta

Das Star-Alliance-Mitglied Ethiopian Airlines wird ab 16. Mai 2023 viermal wöchentlich zwischen Addis Abeba und Atlanta fliegen. Nach Chicago, Newark, New York und Washington handelt es sich um das fünfte Ziel, das der Carrier in den USA ansteuert. „Wir freuen uns sehr, mit dem neuen Flug nach Atlanta unser sechstes Gateway in Nordamerika zu eröffnen. Wir verbinden die USA und Afrika nun schon seit 25 Jahren, und die neue Verbindung wird dazu beitragen, die Investitionen, den Tourismus sowie die diplomatischen und sozioökonomischen Beziehungen zwischen den beiden Regionen zu fördern. Als panafrikanische Fluggesellschaft sind wir bestrebt, unser globales Netz weiter auszubauen und Afrika mit dem Rest der Welt zu verbinden. Wir sind auch sehr daran interessiert, die USA besser zu bedienen, indem wir unsere Ziele und Flugfrequenzen erhöhen“, so Mesfin Tasew, CEO der Ethiopian Airlines Group.

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Wegen Irak-Überflügen: Virgin Atlantic kassiert Geldstrafe in den USA

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic hat seitens des U.S.-amerikanischen Verkehrsministeriums eine Geldstrafe in der Höhe von 1,05 Millionen U.S.-Dollar kassiert. Hintergrund ist, dass man Flugverbotszonen missachtet haben soll. Gleichzeitig erging an den Carrier der eindringliche Hinweis derartige Verstöße künftig zu unterlassen. Im Zeitraum zwischen 16. September 2020 und 16. September 2021 soll Virgin Atlantic zahlreiche Flüge über dem seitens der FAA gesperrten Luftraum durchgeführt haben. Dabei wurde dem Carrier zum Verhängnis, dass man auf den Verbindungen einen Codeshare mit Delta Air Lines hatte. Die U.S.-amerikanischen Behörden vertreten die Ansicht, dass dadurch der britische Carrier zur Einhaltung der FAA-Notams verpflichtet ist.

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Im A350: Emirates will Wlan von Inmarsat anbieten

Golfcarrier Emirates Airline will ab kommenden Jahr in 50 Airbus A350 schnelles WLAN-Internet anbieten. Dabei setzt mal auf Global Xpress (GX)-Satellitennetz von Inmarsat. Eigenen Angaben nach ist man Erstkunde. Emirates hat auch die Konnektivität für Skywards-Mitglieder verbessert. Dazu gehört ein kostenloser Internetzugang während des gesamten Fluges für alle Skywards Gold- oder Silber-Mitglieder, die in der Business oder First Class reisen sowie für Platinum-Mitglieder, die in einer beliebigen Kabinenklasse reisen. Das GX-Netzwerk besteht derzeit aus fünf Ka-Band-Satelliten und soll mit sieben weiteren Satelliten-Nutzlasten weiter ausgebaut werden. Es folgen drei weitere Satelliten, die für mehr Geschwindigkeit, Kapazität und Ausfallsicherheit sorgen, sowie zwei, um den weltweit einzigen kommerziellen mobilen Breitbanddienst für Flugzeuge zu ermöglichen, die in größerer Höhe und über der Arktis fliegen.

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Sommer 2023: Wizz Air legt zahlreiche Türkei-Strecken auf

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air setzt im Sommer 2023 verstärkt auf Türkei-Flüge. Unter anderem ab London, Budapest, Iasi, Cluj und Budapest nimmt man Flüge nach Istanbul und/oder Antalya auf. In der Bosporus-Metropole nutzt Wizz Air nicht den bei Billigfluggesellschaften hoch im Kurs stehenden Sabiha Gökçen, sondern den wesentlich größeren Airport Istanbul-New (IST).  Ab London Gatwick will Wizz Air UK im Sommerflugplan 2023 je viermal wöchentlich nach Antalya und Dalaman fliegen. Istanbul will man täglich ansteuern. Diese Destination soll in selbiger Frequenz auch ab Luton angeboten werden. Ebenso will man ab Budapest und Iasi nach Istanbul fliegen. Ab der ungarischen Hauptstadt sind sieben Umläufe pro Woche geplant und ab Iasa drei. Von Cluj, Bukarest, Budapest, Abu Dhabi und Debrecen aus will man im Sommer 2023 Kurs auf Antalya nehmen. Mit Ausnahme von Debrecen und Cluj (zwei Rotationen wöchentlich) sind drei Umläufe pro Woche geplant.

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