Easyjet flog erneut Milliarden-Verlust ein
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Easyjet flog erneut Milliarden-Verlust ein

Posted on 12. Oktober 2021 by René Steuer

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Der Billigflieger Easyjet flog im vierten Quartal des am 30. September 2021 abgelaufenen Geschäftsjahres mit 58 Prozent der Kapazität von 2019. Befördert hat man 17,3 Millionen Passagiere.

Dabei war die Nachfrage auf innereuropäischen und britischen Inlandsstrecken höher, während die Nachfrage auf internationalen Flugverbindungen von und nach Großbritannien weiterhin durch die Reisebeschränkungen der britischen Regierung beeinträchtigt wurde.

Easyjet konnte im vierten Quartal rund 40 Millionen Pfund an operativer Liquidität generieren Die Nettoverschuldung hat sich auf etwa 0,9 Milliarden Pfund verringert. Zum Vergleich: Mit Ende des dritten Quartals wies man in diesem Bereich zwei Milliarden Euro aus. Der starke Rückgang ist auch das Resultat einer Kapitalerhöhung in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Laut Easyjet sind davon rund 90 Millionen Euro erst nach dem 30. September 2021 eingegangen.

„Es zeigt sich deutlich, dass eine wirtschaftliche Erholung im Gange ist. Geschäftsreisende kehren zu Easyjet zurück., denn Unternehmen und KMUs sind von unserem Angebot, unserem Netzwerk und unserem Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Wir haben festgestellt, dass Städtereisen allmählich zurückkehren und gleichzeitig die Nachfrage nach Urlaubsreisen von Kunden steigt, die Flüge und Urlaubsangebote zu beliebten Wintersonnenzielen wie Ägypten und der Türkei suchen. Die Buchungen für die Oktoberferienzeiträume waren stark, insbesondere für die Kanarischen Inseln, wo wir unsere Kapazität auf ca. 140 Prozent des Niveaus des Geschäftsjahr 2019 erhöht haben“, erklärt Konzernchef Johan Lundgren.

Es wird nun erwartet, dass die Auslastung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 bis zu 70 Prozent des Niveaus von 2019 betragen wird. Während die innereuropäische Nachfrage die wirtschaftliche Erholung im Sommer antrieb, so hat die kürzliche Ankündigung der britischen Regierung, Beschränkungen und Tests abzuschaffen und zu lockern, zu einer positiven Buchungsdynamik im ersten Quartal geführt. Als Reaktion darauf hat die Fluggesellschaft die Kapazität um 100.000 Sitze für das erste Quartal aufgestockt, wobei die Nachfrage nach sonnigen Winterdestinationen besonders stark ist. Easyjet erwartet, dass die Kapazität im gesamten Geschäftsjahr 2022 weiter steigen wird, und wir werden schnell und entschlossen handeln, um neben dem geplanten organischen Wachstum zusätzliche Chancen zu nutzen. Das am 30. September 2021 beendete Geschäftsjahr wird Easyjet voraussichtlich mit einem Verlust vor Steuern zwischen 1,135 und 1,175 Milliarden Pfund abschließen. „Im Laufe des Quartals hat Easyjet  seine Flugangebot erheblich ausgeweitet, sodass wir in diesem Sommer die zweitgrößte Fluggesellschaft in Europa waren und auch unseren Verlust im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbieren konnten. Wir erwarten eine positive Buchungsdynamik für das Geschäftsjahr 2022, was uns dazu veranlasst hat, unsere Kapazitätspläne für das erste Quartal zu erhöhen und bis zu 70 Prozent des Niveaus von 2019 zu fliegen“, so Firmenchef Johan Lundgren.

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Easyjet flog erneut Milliarden-Verlust ein

Airbus A319 (Foto: Salzburg Airport Presse).
Airbus A319 (Foto: Salzburg Airport Presse).

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Airbus A319 (Foto: Salzburg Airport Presse).
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Der Billigflieger Easyjet flog im vierten Quartal des am 30. September 2021 abgelaufenen Geschäftsjahres mit 58 Prozent der Kapazität von 2019. Befördert hat man 17,3 Millionen Passagiere.

Dabei war die Nachfrage auf innereuropäischen und britischen Inlandsstrecken höher, während die Nachfrage auf internationalen Flugverbindungen von und nach Großbritannien weiterhin durch die Reisebeschränkungen der britischen Regierung beeinträchtigt wurde.

Easyjet konnte im vierten Quartal rund 40 Millionen Pfund an operativer Liquidität generieren Die Nettoverschuldung hat sich auf etwa 0,9 Milliarden Pfund verringert. Zum Vergleich: Mit Ende des dritten Quartals wies man in diesem Bereich zwei Milliarden Euro aus. Der starke Rückgang ist auch das Resultat einer Kapitalerhöhung in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Laut Easyjet sind davon rund 90 Millionen Euro erst nach dem 30. September 2021 eingegangen.

„Es zeigt sich deutlich, dass eine wirtschaftliche Erholung im Gange ist. Geschäftsreisende kehren zu Easyjet zurück., denn Unternehmen und KMUs sind von unserem Angebot, unserem Netzwerk und unserem Nachhaltigkeitskonzept überzeugt. Wir haben festgestellt, dass Städtereisen allmählich zurückkehren und gleichzeitig die Nachfrage nach Urlaubsreisen von Kunden steigt, die Flüge und Urlaubsangebote zu beliebten Wintersonnenzielen wie Ägypten und der Türkei suchen. Die Buchungen für die Oktoberferienzeiträume waren stark, insbesondere für die Kanarischen Inseln, wo wir unsere Kapazität auf ca. 140 Prozent des Niveaus des Geschäftsjahr 2019 erhöht haben“, erklärt Konzernchef Johan Lundgren.

Es wird nun erwartet, dass die Auslastung im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2022 bis zu 70 Prozent des Niveaus von 2019 betragen wird. Während die innereuropäische Nachfrage die wirtschaftliche Erholung im Sommer antrieb, so hat die kürzliche Ankündigung der britischen Regierung, Beschränkungen und Tests abzuschaffen und zu lockern, zu einer positiven Buchungsdynamik im ersten Quartal geführt. Als Reaktion darauf hat die Fluggesellschaft die Kapazität um 100.000 Sitze für das erste Quartal aufgestockt, wobei die Nachfrage nach sonnigen Winterdestinationen besonders stark ist. Easyjet erwartet, dass die Kapazität im gesamten Geschäftsjahr 2022 weiter steigen wird, und wir werden schnell und entschlossen handeln, um neben dem geplanten organischen Wachstum zusätzliche Chancen zu nutzen. Das am 30. September 2021 beendete Geschäftsjahr wird Easyjet voraussichtlich mit einem Verlust vor Steuern zwischen 1,135 und 1,175 Milliarden Pfund abschließen. „Im Laufe des Quartals hat Easyjet  seine Flugangebot erheblich ausgeweitet, sodass wir in diesem Sommer die zweitgrößte Fluggesellschaft in Europa waren und auch unseren Verlust im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halbieren konnten. Wir erwarten eine positive Buchungsdynamik für das Geschäftsjahr 2022, was uns dazu veranlasst hat, unsere Kapazitätspläne für das erste Quartal zu erhöhen und bis zu 70 Prozent des Niveaus von 2019 zu fliegen“, so Firmenchef Johan Lundgren.

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René Steuer ist Redakteur bei Aviation.Direct und insbesondere auf Tourismus und Regionalluftfahrt spezialisiert. Zuvor war er unter anderem für AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig.

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