Nur zwei verbindliche Bieter für Ita Airways

Airbus A350-900 (Foto: Airbus).
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Nur zwei verbindliche Bieter für Ita Airways

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Für den Kauf des Alitalia-Nachfolgers Ita Airways sollen zwei verbindliche Angebote vorliegen. Demnach sollen MSC/Lufthansa sowie ein Konsortium aus Certares, Air France-KLM und Delta Gebote abgegeben haben.

Die Frist zur Abgabe verbindlicher Kaufangebote endete am 23. Mai 2022 um Mitternacht. Lokalen Medienberichten nach soll Lufthansa nur noch für eine 20-prozentige Beteiligung mitbieten. Der Partner MSC soll 60 Prozent erwerben wollen. Der italienische Staat möchte weiterhin mit einer Minderheit an Bord bleiben. Diese würde – bei Zuschlag – 20 Prozent ausmachen. Ursprünglich hieß es, dass Lufthansa zumindest 40 Prozent der Anteile an Ita Airways übernehmen möchte.

Indigo Partners, ein Investmentfonds, der an Billigfluggesellschaften wie Wizz Air beteiligt ist, soll dem aktuellen Informationsstand nach kein Gebot abgegeben haben. Delta Air Lines bietet gemeinsam mit Air France-KLM und Certares für die Übernahme der Ita Airways. Weitere Interessenten, die ein verbindliches Angebot abgegeben haben, soll es nicht geben.

Das italienische Finanzministerium hatte bereits vor einigen Wochen angekündigt, dass man ab Juni 2022 in exklusive Verhandlungen treten möchte. Das Closing des Deals soll dann bis spätestens Ende 2022 erfolgen. Derzeit wird spekuliert, dass das Konsortium MSC/Lufthansa die besten Karten haben soll. Die Geschäftsleitung von Ita Airways machte nie einen Hehl daraus, dass man gerne von Lufthansa aufgekauft werden möchte. Allerdings dürften die Skyteam-Partner Delta und Air France-KLM ein erhebliches Interesse daran haben, dass der italienische Carrier in ihrer Allianz verbleibt und nicht zur konkurrierenden Star Alliance wechselt, was bei einem möglichen Einstieg der Lufthansa mit hoher Wahrscheinlichkeit umgesetzt werden würde.

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Amely Mizzi ist Executive Assistant bei Aviation Direct Malta in San Pawl il-Baħar. Zuvor war sie im Bereich Aircraft and Vessel Financing bei einem Bankkonzern tätig. Sie gilt als sprachliches Talent und spricht sieben Sprachen fließend. Ihre Freizeit verbringt sie am liebsten in Österreich auf der Schipiste und im Sommer an Mittelmeerstränden quasi vor der Haustür auf Gozo.

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