Paderborn: 39,7 Prozent mehr Passagiere als im “Coronajahr I”

Treppe am Flughafen Paderborn (Foto: Flughafen Paderborn).
Treppe am Flughafen Paderborn (Foto: Flughafen Paderborn).

Paderborn: 39,7 Prozent mehr Passagiere als im “Coronajahr I”

Treppe am Flughafen Paderborn (Foto: Flughafen Paderborn).
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Der deutsche Flughafen Paderborn/Lippstadt verzeichnete im Vorjahr 32.836 Flugbewegungen, die von 129.292 Passagieren genutzt wurden. Gegenüber dem Jahr 2020 konnte man einen Zuwachs im Ausmaß von 24,9 Prozent bzw. 39,7 Prozent verzeichnen. Man lag jedoch unter dem Wert des Jahres 2019.

„Wir haben im Jahr 2021 alle Ziele erreicht und sogar übererfüllt, dafür gebührt der Geschäftsführung und allen Mitarbeitern ein herzlicher Dank. Unser Flughafen genießt das volle Vertrauen der Gesellschafter sowie der Kunden aus der Wirtschaft und dem privaten Umfeld. Damit haben sehr gute Voraussetzungen für das weitere Wachstum“, erklärt Christoph Ruther, Aufsichtsratsvorsitzender.

Bei den wichtigsten Indikatoren im operativen Geschäft konnte der heimische Airport in 2021 spürbar zulegen. Insgesamt verzeichnete der Heimathafen im abgelaufenen Jahr 32.836 Flugbewegungen (2020: 26.291) und 129.292 Passagiere (2020: 92.577). Damit hat der Flughafen ein zentrales Ziel, nämlich die 100.000er Marke bei den Passagieren zu knacken, sehr deutlich erreicht. „Unser Vorhaben, möglichst schnell in die Erfolgsspur zurückzukehren, ist gelungen. Jetzt kommt es darauf an, den positiven Trend zu verstetigen“, so Geschäftsführer Roland Hüser.

Im Bereich der individuellen Geschäftsreisen konnte der Flughafen mit 2.155 Flugbewegungen das Vorjahr (1.580) klar hinter sich lassen und bereits das Niveau der Vor-Corona-Zeit (2019: 2.158) erreichen. Im touristischen Verkehr gab es einen erfreulichen Aufwind mit bereits vorhandenen Zielen: Das Passagieraufkommen stieg auf 110.864 Fluggäste (2020: 64.587) an. Sowohl im Segment des ethnischen Verkehrs (Aufnahme einer Verbindung nach Izmir zweimal pro Woche ab Juni 2022) als auch im Frachtbereich (Durchführung von Corona-Hilfsflügen nach Namibia) erzielte der heimische Airport erste bedeutende Erfolge. Für 2022 sehen Rüther und Hüser sehr gute Perspektiven für weiteres Wachstum. Die Verantwortlichen streben im kommenden Jahr 35.000 Flugbewegungen und mehr als 250.000 Passagiere an. Im Linienverkehr wird die Lufthansa-Verbindung nach München, die von vielen Reisenden als internationales Drehkreuz genutzt wird, Ende März zurückkehren. In der Touristik soll vor allem auch die Rückkehr von Tui mit einer eigenen Maschine das Geschäft weiter beflügeln. Der Reisekonzern wird eine Maschine der maltesischen Freebird Europe stationieren. Die vorhandenen Destinationen Mallorca, Antalya und Kreta werden ausgebaut. Hinzukommen mit Rhodos, Kos, Hurghada, Burgas, Gran Canaria und Fuerteventura sechs weitere Ziele.

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