Portorož: Van Air Europe und Air Serbia sollen für Linienflüge sorgen

Flughafen Portorož (Foto: flightlog).
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Portorož: Van Air Europe und Air Serbia sollen für Linienflüge sorgen

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Der slowenische Flughafen Portorož befindet sich in Verhandlungen mit Air Serbia über eine mögliche Aufnahme einer Drehkreuz-Anbindung. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten würde nur der Maschinentyp ATR72 in Frage kommen.

Portorož ist der zweitgrößte Flughafen Sloweniens, jedoch ist die einzige Runway nur knapp über 1.200 Meter lang. Das hat zur Folge, dass dieser Airport fast ausschließlich von der allgemeinen Luftfahrt genutzt wird. In diesem Segment ist man auch sehr gut vertreten, denn nach Ljubljana hat man die meisten Starts und Landungen.

Regelmäßige Linienflüge gibt es ab Portorož schon länger nicht mehr. Laut Ex-Yu-Aviation soll man sich mit Air Serbia „in der Endphase“ der Verhandlungen über die Aufnahme einer ATR72-Verbindung nach Belgrad befinden. Damit würde man an das Drehkreuz des serbischen Carriers angeschlossen werden. Davon erwartet man sich in Slowenien insbesondere mehr Touristen.

Derzeit fliegt der serbische Carrier von Belgrad und Nis aus in die Hauptstadt Sloweniens. Gleichzeitig erklärte Air Serbia wiederholt, dass man auch das Regionalnetz stark ausbauen wird. Davon will auch der Flughafen Portorož profitieren. Man kennt sich ja, denn die Vorgänger-Airline Jat Airways steuerte bis 2013 den slowenischen Airport an. Damals hatte man sogar die Sondergenehmigung als Nicht-EU-Carrier Flüge zwischen Rom und Portorož zu bedienen, jedoch war diese Route so schlecht gebucht, dass sie erst gar nicht aufgenommen wurde.

Van Air Europe soll Flüge ab Budapest, Brno und Prag aufnehmen

Weiters will der slowenische Airport in Zusammenarbeit mit einer anderen Airline die Konnektvität verbessern. Mit Van Air Europe hat man eine Absichtserklärung, die zur Aufnahme von Nonstopflügen nach Budapest, Brno und Prag führen soll, unterschrieben.

Man wird in den Einzugsgebieten der drei genannten Airports Werbekampangen starten, um das Interesse des Marktes evaluieren zu können. In der Vergangenheit gab es vergleichbare Charterflüge, die jedoch mit nur sehr wenigen Passagieren an Bord durchgeführt wurden. Daher ist es noch völlig offen, ob die von Portorož erhofften Flüge aus Prag, Brno und Budapest jemals aufgenommen werden.

Sollte es dazu kommen: Van Air Europe würde Maschinen des Typs Let L-410 Turbolet einsetzen. Diese können maximal 19 Passagiere befördern. Der tschechische Carrier verfügt derzeit über fünf Exemplare. In Kroatien war man bis zur Vorläufigen Einstellung der subventionierten Inlandsflüge für Trade Air im Wetlease unterwegs.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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