Juli 31, 2020

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Juli 31, 2020

Air Europa wird zum Schnäppchen für die IAG

Iberia, die größte Fluggesellschaft Spanien, soll kurz davor stehen, den spanischen Rivalen Air Europa zu übernehmen – und das fast zum halben Preis! Waren es zuvor über eine Milliarde Euro, soll der Verkaufspreis nun zwischen 500 und 600 Millionen Euro liegen. Eine Vertragsklausel über höhere Gewalt soll dies möglich gemacht haben. Berichten zufolge soll dieser Preis, auch angesichts der schwerwiegenden CoV-Krise, auch realitätsnäher sein. Air Europa hat bisher Darlehen in der Höhe von 160 Millionen Euro aufgenommen, die vom staatlichen Kreditinstitut ICO besichert wurden. Bei Iberia waren es sogar 750 Millionen Euro, wie ch-aviation.com berichtet.

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Ryanair droht mit weiteren Schließungen

Allem Anschein nach möchte Ryanair weitere Stützpunkte schließen. Nachdem Ryanair im zweiten Quartal 2020 einen Nettoverlust von umgerechnet 185 Millionen Euro verzeichnet hat, sei dies auch unvermeidlich. Auch seien die Verhandlungen mit den Gewerkschaften nicht von Erfolg gekrönt. Konkret soll es einzelne Basen in Deutschland, Spanien und Italien betreffen, wie ch-aviation.com berichtet. „Uns ist es nicht gelungen, deutsche Piloten davon zu überzeugen, Lohnkürzungen hinzunehmen. Deshalb haben wir die Schließungen unserer Stützpunkte in Stuttgart, Berlin-Tegel, Düsseldorf-Weeze und Frankfurt angekündigt. Am Ende des Sommerflugplans steht auch die Lauda-Schließung in Stuttgart bevor. Ich denke, das war noch nicht alles. Wir sehen uns auch einige Basen in Spanien an, wo sich die Gewerkschaften derzeit noch nicht auf die von uns benötigten Lohnkürzungen geeinigt haben“, so Ryanair-Chef Michael O’Leary.

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Aeroflot wird reiner Airbus-Operator

Wie Russian Aviation Insider erfahren haben möchte, soll die Kernfluglinie Aeroflot kräftig umgekrempelt werden. So soll der russische Carrier zu den weltweit führenden Fluggesellschaften gehören und bis 2028 eine reine Airbus-Flotte betreiben.  Der Fokus soll auf das internationale Geschäft gelegt werden, weshalb man sich mehrheitlich Flugzeuge des Typs A350 zulegen wolle. Seien heute rund 240 Flieger im Einsatz, sollen bis dahin 65 Maschinen entweder gänzlich aussortiert oder an die Tochterunternehmen abgegeben werden. Dem Bericht zufolge soll auch die Billig-Tochter Pobeda vom Plan profitieren. So wolle man die Flotte des Low Cost Carriers mehr als verdreifachen. Auch die Ticketpreise sollen weiter sinken.

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KLM baut 5.000 Jobs ab

Die niederländische Fluggesellschaft KLM beabsichtigt 4.500 bis 5.000 Vollzeitstellen zu streichen. Im Laufe des Jahres 2021 soll der Personalstand auf 28.000 Beschäftigte abgesenkt werden, teilte das Unternehmen mit. KLM geht davon aus, dass die Erholung der Luftfahrtbranche noch einige Jahre in Anspruch nehmen wird. Daher müsse man den Carrier verkleinern und weitere Veränderungen in der Struktur vollziehen. Die Niederlande stützten KLM mit einem milliardenschweren Kredit.

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Reisebüros: SunExpress senkt Provisionsschwellen

Die türkische Ferienfluggesellschaft SunExpress senkt die Umsatzschwellen für Agenturen und Reisebüros, die zur Auszahlung von Provisionen führen. Der Mindestumsatz der einzelnen Stufen wurde um 25 Prozent gesenkt. Eigenen Angaben nach reagiert der Carrier damit auf die Folgen der Coronakrise. Das neue Modell gilt rückwirkend zum 1. Januar 2020 und greift damit auch für das bereits abgeschlossene Halbjahr. Provisionen erhalten Reisebüros nun ab 15.000 Euro Umsatz und nicht mehr ab 20.000 Euro. „Das für 2020 ursprünglich geplante Provisionsmodell für die Agenturen und Reisebüros hing an festen Umsatzzielen“, so Michael Schober, Senior Manager Direct Sales bei SunExpress. „Aufgrund der Coronakrise und des vorübergehenden Groundings unserer gesamten Flotte von Mitte März bis Juni war es vielen unserer Partner jedoch so gut wie unmöglich, diese zu erfüllen. Da Reisebüros für uns absolute Top-Vertriebspartner sind, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir sie in dieser schweren Zeit unterstützen können und unser Provisionsmodell zu ihrem Vorteil angepasst.“

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Wien: AUA kündigt 15 zusätzliche Strecken an

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines kündigt die Aufnahme von insgesamt 15 weiteren Sommerstrecken an. Hintergrund ist, dass die Bundesregierung das Landeverbot für Maschinen, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, um Mitternacht aufheben wird. Als „Ersatz“ dienen strenge Einreisebestimmungen für Personen, die aus „Risikogebieten“ nach Österreich einreisen wollen. Am Mittwochabend hat die österreichische Bundesregierung angekündigt, dass die Landeverbote für Flüge aus Ägypten, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Montenegro, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien sowie Großbritannien, Schweden und der Ukraine zum 31. Juli auslaufen werden. Das macht die Wiederaufnahme der Destinationen in das Flugprogramm von Austrian Airlines möglich. Die am Montag erlassene neue Einreiseverordnung gilt weiterhin. Aufgrund lokaler Einreisebestimmungen hat Austrian Airlines für den Monat August Flüge nach Shanghai und Tel Aviv zuletzt aus dem Programm genommen. Bereits ab heute, 31. Juli, sollen Flüge nach Bukarest, Chicago, Pristina und Sarajevo angeboten werden. Ab 1. August fliegt die heimische Airline wieder nach Belgrad, Kairo, Kiew, London, Podgorica, Sibiu, Skopje, Sofia, Stockholm, Tirana und Varna. Für den Monat August sind bereits die folgenden Frequenzen geplant: Flugstrecke Wöchentliche Flüge Stockholm 6 Belgrad 6 Kairo 5 Kiew 6 London 14 Chicago 5 Bukarest 10 Pristina 10 Sibiu 4 Sarajevo 10 Skopje 10 Sofia 10 Podgorica 7 Tirana 10 Varna 6 „Wir begrüßen die Lösung der österreichischen Bundesregierung, welche die höchsten Anforderungen an den Gesundheitsschutz sowie jene an die Reisefreiheit vereint. Nun wollen wir rasch unser Streckennetz ausbauen und unser Drehkreuz am Flughafen Wien wieder etablieren, um unseren Kunden zeitnah ein breites Angebot an Umsteigeverbindungen zu bieten“, erklärt

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Ryanair-Kundenservice erreicht neuen Tiefpunkt

Die Degradierung der Fluggesellschaft Lauda zum reinen Wetlease-Operator für Ryanair hatte zur Folge, dass sich die Flugnummern geändert haben. Verantwortliche Airline gegenüber den Passagieren ist nun nicht mehr Lauda (OE), sondern Ryanair (FR). Dieser einseitige Eingriff in die Beförderungsverträge bedarf eigentlich der Zustimmung der Passagiere, so auch ein außerordentliches Rücktrittsrecht zusteht. Wenig überraschend weisen Ryanair und Lauda in den Kundenanschreiben überhaupt nicht auf diesen Umstand hin und das Service-Center ist offensichtlich gezielt geschult derartige berechtigte Ansprüche abzuwimmeln und das in einer durchaus dilettantischen Art und Weise. Lauda verkaufte sämtliche Tickets unter OE-Flugnummern ausschließlich über die Homepage von Ryanair. Davon abhängig, ob die rot gefärbte Lauda-Variante oder die blau gefärbte Ryanair-Version der Homepage genutzt wird, erhalten Passagiere ihre Buchungsbestätigungen mit Lauda- oder Ryanair-Logo. Doch dies ist reine Kosmetik, denn die Rechnungen werden von Ryanair ausgestellt und die Zahlungsmittel werden ebenfalls von den Iren belastet. Formell entsteht ein Beförderungsvertrag mit Ryanair über die Beförderung mit der Fluggesellschaft Lauda. Gut versteckt finden sich hierfür sogar eigene Geschäfts- und Beförderungsbedingungen in durchaus holprigem Deutsch auf der Webseite. Ryanair griff einseitig in sämtliche Verträge, die OE-Flugnummern enthalten, ein und stellte diese auf den eigenen FR-Code und andere Flugnummern um. Dieser Eingriff erfordert die Zustimmung des anderen Vertragspartners, also des Passagiers, da ein wesentlicher Bestandteil einseitig geändert wird. Weiters liegt auch formell eine Umbuchung vor, denn die für die Erfüllung des Beförderungsvertrags verantwortliche Fluggesellschaft ändert sich. Das hat im Falle von Ansprüchen, beispielsweise bei Verspätungen und Streichungen, auch weitreichende Folgen, denn nicht mehr Lauda in Österreich,

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