Oktober 29, 2020

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Oktober 29, 2020

KLM Cityhopper nutzt Virtual Reality-Training für Piloten

Ab dem 5. November führt KLM Cityhopper ein Virtual Reality – Training für Piloten ein, die Embraer 175 – und 190-Flugzeuge fliegen. Die VR-Schulungen wurden eigens für Schulungszwecke entwickelt, sie sollen auch zu Kosteneinsparungen führen. Die KLM-Tochter ist damit die erste Fluggesellschaft, die VR in ihre Pilotenausbildung für Embraer-Flugzeuge integriert. „Virtual Reality (VR) macht Schulungen zugänglicher. VR ist auf Abruf und ortsunabhängig – Piloten müssen zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht in einem Klassenzimmer oder Simulator sein. Darüber hinaus lädt es sie ein, etwas zu erkunden, was sie in einer virtuellen Umgebung sicher tun können “, so Sebastian Gerkens, Senior Instructor Embraer bei KLM Cityhopper. „Mit VR können sich Piloten im Voraus mit dem Cockpit vertraut machen, um ihre Simulatorzeit effektiver nutzen zu können.“ 

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Video: Flughafen Kiew spart Strom und macht den Sicherheitsbereich „spooky“

Die Corona-Pandemie sorgt weltweit für schwache Auslastungen von Flugzeugen und Airports. Einst überfüllte Terminals sind oftmals gähnend leer und Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle sind mittlerweile eher die Ausnahme. Doch was macht ein Airport, der am Abend nur noch zwei bevorstehende Abflüge hat und das auch noch in zwei unterschiedlichen Terminals? Stromsparen, indem man das Licht im Sicherheitsbereich in allen Bereichen, die sich nicht in unmittelbarer Nähe des benötigten Gates befinden, abschalten. So geschehen am Dienstagabend am Flughafen Kiew. Ganz durchdacht dürfte die Aktion nicht gewesen sein, denn nur eine von zwei Lounges ist geöffnet. Logisch wäre es gewesen die Lounge Blue, die sich in der Nähe des genutzten Gates A2 befindet, zu öffnen. Doch Logik und Luftfahrt sind immer wieder zwei Begriffe, die sich gegenseitig ausschließen. Geöffnet war die Lounge Green, die sich am anderen Ende des internationalen Terminals A befindet. Um dorthin zu gelangen oder zurück zum Abfluggate A2 ist ein kleiner Rundgang durch den Sicherheitsbereich erforderlich. Weil Strom Geld kostet und mit Ausnahme zweier Duty Free Shops und der Lounge mangels Nachfrage ohnehin alles geschlossen war, verzichtete man auf die Beleuchtung und ermöglichte den Passagieren so einen „gruseligen“ Einblick in die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Flughafen Kiew-Schuljany. Abgefertigt wurden späten Abend nur noch zwei Flüge: Motor Sich Airlines flog mit Antonow An-24 zur Homebase Saporischschja und nutzte hierfür – wie üblich – das Terminal D (Inlandsflüge). Wizzair flog mit Airbus A320 nach Wien und wurde im Terminal A (internationale Flüge) abgefertigt. Das Gate A2 befindet sich unmittelbar

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Alrosa schickt letzte Tu-154M in den Ruhestand

Die russische Fluggesellschaft Alrosa führte auf der Strecke Mirny-Nowosibirsk den letzten Passagierflug mit Tupolew Tu-154M durch. Mit der RA-85757 tritt die letzte noch aktive Einheit dieses Typs den Ruhestand an. Alrosa war der letzte Betreiber dieses Typs. Die Tu-154 war einst das Rückgrat der Flotten vieler Airlines im ehemaligen Ostblock, doch damit ist seit 28. Oktober 2020 endgültig Schluss. Die RA-85757 versah seit 1992 ihren Dienst bei verschiedenen Fluggesellschaften, zuletzt eben bei Alrosa. An Bord des letzten Linienflugs befanden sich nach Angaben des Carriers 141 Passagiere. Das Unternehmen liebte die Tu-154M regelrecht und betrieb diese länger im Passagierverkehr als jede andere Airline. So fällt auch der Abschied schwer, denn in der offiziellen Medienmitteilung ist zu lesen, dass man traurig ist. Die betroffene Tu-154M hatte Alrosa seit 2002 in der Flotte. Das weitere Schicksal der RA-85757 ist noch völlig offen. Sowohl ein Ehrenplatz in einem Museum als auch die Verschrottung werden derzeit geprüft. Die Tu-154M ist damit nicht mehr im regulären Linienverkehr anzutreffen. Das B-Modell ist allerdings weiterhin – zumindest offiziell – bei der nordkoreanischen Air Koryo in der Flotte. Diese verfügt über insgesamt vier Tu-154B-2. Weiters ist die Airlines aus dem abgeschotteten Land auch letzte zivile Betreiberin der Tu-134B-3.

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Ryanair streicht in Wien weitere 15 Strecken

Für Lauda Europe gibt es im November 2020 nochmals deutlich weniger Flugaufträge von Ryanair, denn weitere 15 Strecken werden aufgrund der geringen Nachfrage für mindestens vier Wochen eingestellt. Mit Paphos, Larnaka und Tel Aviv befinden sich Ziele in zwei Länder, in die Österreicher derzeit nur schwer einreisen können, auf der Streichliste. Allerdings wird Ryanair auch Málaga, Alicante, Faro, Sofia, Edinburgh, Porto, Luqa (Malta), Barcelona, Bergamo und Charleroi aussetzen. Je nach Destination tritt die temporäre Einstellung spätestens Mitte November 2020 in Kraft und soll zumindest bis Mitte Dezember 2020 andauern. Der Billigflieger achtet offensichtlich tunlichst genau darauf, dass die Stornierung von Bestandsbuchungen außerhalb der 14-tägigen Frist erfolgt, um etwaige Entschädigungsansprüche vermeiden zu können. Hinsichtlich Umbuchungen verschlechterte der Konzern die Bedingungen drastisch, wie Aviation Direct berichtete. Auch Mitbewerber wie Austrian Airlines, Wizzair und Eurowings nahmen bereits drastische Kürzungen ab Österreich vor. Viele Routen sind temporär eingestellt oder werden nur noch in stark reduziertem Umfang bedient. Lufthansa wird die Verbindung München-Wien vorläufig einstellen. Dem aktuellen Informationsstand nach wird Konzerntochter Austrian Airlines weiterhin fliegen.

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