Januar 15, 2021

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Januar 15, 2021

Kurios: Berlin will nur Inlandsflüge verbieten

Das deutsche Bundesland Berlin plant derzeit eine durchaus kuriose Regelung, wenn die Siebentages-Inzidenz den Wert von 200 überschreitet. Die Inanspruchnahme von Inlandsflügen ab dem Berlin-Brandenburg-Airport, der sich auf dem Gebiet des Bundeslands Brandenburg befindet, soll dann verboten werden. Wer aber international fliegt, soll nicht daran gehindert werden die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen. Hintergrund ist, dass die deutsche Politik beabsichtigt, dass bei einer Siebentages-Inzidenz von über 200 die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt werden soll. Diese werden ab der jeweiligen Stadtgrenze gezählt, so dass sich Berliner in ihrer Stadt mehr oder weniger frei bewegen können, aber in Richtung Brandenburg soll nach 15 Kilometern Schluss sein. Nun kommt aber ein kurioser Umstand dazu: Die geplante Verordnung der Berliner, die noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht wurde, greift nur auf Inlandsflügen. Bei internationalen Verbindungen hat man keinerlei Handhabe, denn diese fallen formell in die Zuständigkeit der Bundesregierung. Somit greift das seitens des Bundeslands Berlin geplante „Flugverbot für die Bürger“ nur innerhalb Deutschlands, aber nicht – beispielsweise – in Richtung Österreich. Fast könnte man also meinen, dass es den Berliner Senat nicht stört, wenn theoretisch mögliche Coronafälle „exportiert“ werden. Der Flughafen Berlin-Brandenburg will jedenfalls keine „Kontrollen“ durchführen. Ein Sprecher betont gegenüber der Berliner Zeitung, dass der Airport „keine hoheitlichen Aufgaben hat“ und allenfalls werde man im Internet und auf Social Media auf die Regeln aufmerksam machen. „Von uns aus wird es keine Ansprachen der Passagiere geben“, so der Medienreferent gegenüber der BZ.

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Stuttgart hatte 74,8 Prozent weniger Fluggäste

Der Flughafen Stuttgart-Echterdingen musste aufgrund der Coronapandemie einen Rückgang um 74,8 Prozent verzeichnen. Der größte Flughafen des deutschen Bundeslands Baden-Württemberg zählte im Vorjahr nur 3,2 Millionen Passagiere. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 58,7 Prozent auf 58.803 Starts oder Landungen zurück. Der Airport nutzte die Zeit des ersten Lockdowns für eine vorgezogene Sanierung der einzigen Piste. So fiel die temporäre Schließung defacto nicht ins Gewicht. Das Flugangebot ab Stuttgart ist derzeit aufgrund der geringen Nachfrage, die auch den durchaus harten Einreise- und Quarantänebestimmungen geschuldet ist, stark reduziert. Die ehemalige Fluggesellschaft Laudamotion machte im Herbst 2020 ihre dortige Basis dicht und kündigte das lokale Personal. In diesem Zusammenhang ist auch die Strecke Wien-Stuttgart – entgegen vormaliger Beteuerungen der Lauda-Geschäftsleitung – eingestellt worden.

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UFO-Vorstände Flohr und Collenberg treten zurück

Die UFO-Vorstände Daniel Flohr und Louisa Collenberg haben am Donnerstag ihren Rücktritt zum 31. Jänner 2021 bekanntgegeben. Flohr, der momentan Vorsitzender der Flugbegleitergewerkschaft ist, wird noch etwa vier Wochen für eine geordnete Übergabe zur Verfügung stehen und sich anschließend zurückziehen. In einem Anschreiben an die Mitglieder ist zu lesen: „Wir nehmen unseren Hut. In den letzten Wochen haben wir immer wieder darüber nachgedacht, welcher Weg richtig ist, um UFO dabei zu helfen, wieder die eigentliche Arbeit zu machen. Gerade in der Zeit vor Weihnachten und nach dem Jahreswechsel haben wir unsere Energie auf die unverzügliche Neuwahl des Vorstands gerichtet. Wie sich zeigte, ist auch das nicht im Einvernehmen mit anderen Gremien möglich. Noch immer werden unsere Fehler in den Vordergrund gestellt und allein die Tatsache, dass wir es sind, die eine Wahl vorschlagen, führt zu Ablehnung. So darf es nicht weitergehen. Die UFO und der Vorstand als Gremium haben in den letzten Monaten genug Schaden genommen, Ihr müsst vertrauen können, dass Eure Wahl Ruhe bringt und den Blick nach vorne ermöglicht.“ Beide Vorstandsmitglieder, die ihren Rücktritt erklärt haben, werden weiterhin Mitglied der UFO bleiben. Dazu ist zu lesen: „Wir bleiben selbstverständlich Mitglied, denn die UFO ist und bleibt die richtige und einzige Vertretung der Kabine. (..) Wie es weitergeht, ob und wann Neuwahlen kommen, entscheiden jetzt andere. Habt ein wenig Geduld mit ihnen, um die Situation zu sortieren und sich ein Bild zu machen.“

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Wien: Wizz Air nur noch einmal pro Woche nach Teneriffa

Die Basis Wien der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air kehrt derzeit in einen regelrechten Winterschlaf, denn temporär wird nur ein einziges wöchentliches Flugpaar durchgeführt. Alle anderen Strecken ruhen. Im Feber 2021 will der Carrier die Ziele Dortmund, Tirana, Pristina, Suceava und Kiew-Schuljany, wenn auch mit niedriger Frequenz, reaktivieren. Alle übrigen Destinationen sollen – sofern es die Pandemielage und die Nachfrage zulassen – ab März 2021 wiederaufgenommen werden. Ein Überblick über die im Sommerflugplan 2021 geplanten Wizz-Air-Strecken ab Österreich findet sich in diesem Artikel. Zumindest bis 8. Feber 2021 wird der ungarische Billigflieger ab Wien lediglich ein Flugpaar pro Woche durchführen. Dieses findet an Samstagen auf der Teneriffa-Strecke statt. Sofern der Bann für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben wird, soll ab 24. Jänner 2021 wieder zumindest einmal pro Woche die Luton-Route bedient werden. Ob die Regierung das Verbot, das aufgrund einer neuen Mutation des Corona-Virus ausgesprochen wurde, aufheben wird oder nicht, ist unklar. Tendenziell ist mit einer Verlängerung zu rechnen. Wizz Air plant derzeit folgende Routen im Feber 2020 niederfrequent ab Wien zu bedienen: Dortmund – ab 08.02.2021 Tirana – ab 12.02.2021 London-Luton – frühestens ab 24.01.2021 (abhängig vom allgemeinen Bann der Regierung) Pristina – ab 12.02.2021 Suceava – ab 18. Feber 2021 Teneriffa Süd – Strecke wird derzeit einmal wöchentlich bedient Kiew-Schuljany – ab 12. Feber 2021 Alle anderen Routen sollen schrittweise und gestaffelt ab 1. März 2021, abhängig von der Pandemielage und Nachfrage reaktiviert werden.

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Wien: Nur noch fünf Ryanair-Strecken – Wiederausbau ab März 2021 geplant

Die Ryanair Group, der unter anderem Lauda Europe und Buzz angehören, hat ihr Flugangebot ab Wien-Schwechat stark reduziert. Derzeit werden nur fünf Destinationen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, angeboten. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Lissabon, Kiew-Borispil, Palma de Mallorca und London-Stansted. Die zuletzt genannte Destination wird oneway angeflogen, denn die österreichische Bundesregierung untersagt Nonstop-Passagierflüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich. Das bedeutet, dass die Maschinen mit Fluggästen von Wien nach Stansted fliegen und anschließend leer wieder zurück nach Österreich. Offenbar muss eine gewisse Nachfrage vorhanden sein, denn auch Mitbewerber praktizieren dies genau gleich. Buzz und Lauda Europe führen derzeit gemeinsam zehn wöchentliche Flugpaare pro Woche durch. Die genannte Anzahl berücksichtigt auch die Leerflüge von Stansted nach Wien. Unterm Strich hat das Angebot der Ryanair Group – seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs Ende Juni 2020 – einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ab März 2021 will das Unternehmen zahlreiche Routen wiederaufnehmen und im Sommerflugplan 2021 bedienen. Dazu eine Konzernsprecherin gegenüber Aviation Direct: „Unser aktueller Flugplan und der Flugplan für den Sommer 2021 sind auf unserer Website abgebildet und bleiben abhängig von staatlichen Restriktionen, der Verbrauchernachfrage und den Marktbedingungen. Wir werden die Situation weiter beobachten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.“ Die Ryanair-Group-Ziele ab Wien auf einen Blick: Destination Status buchbar ab Charleroi 2x wöchentlich laufend Banja Luka eingestellt 29.03.2021 Burgas eingestellt 03.03.2021 Varna eingestellt 30.03.2021 Sofia eingestellt 29.03.2021 Dortmund eingestellt 01.03.2021 Köln/Bonn eingestellt 02.03.2021 Billund eingestellt 01.03.2021 Kopenhagen eingestellt 28.03.2021 Tallinn eingestellt 30.03.2021 Lappeenranta eingestellt 28.03.2021 Beauvais eingestellt 28.03.2021

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