März 8, 2021

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März 8, 2021

Chicago: Frau wollte zweimal „schwarz“ fliegen – verhaftet

Im November 2020 gelang es einer 23-jährigen Frau gleich zweimal ein Verkehrsflugzeug ohne Ticket oder Bordkarte zu besteigen. Indirekt deckte die Dame damit Lücken im Bereich der Sicherheitskontrolle des Flughafens Chicago O’Hare auf. Nun ist sie in Haft. Die junge Frau ging am 7. November 2020 gar nicht sonderlich aufwendig vor, denn sie schlüpfte einfach unter einer Schranke einer Bordkartenkontrolle hindurch. Bemerkt hatte dies zunächst niemand. Selbiger Trick funktionierte dann auch noch am Gate, so dass sie laut NBC ein Flugzeug nach Los Angeles besteigen konnte. An Bord fiel sie bei der Zählung der Passagiere aber auf, denn eine Person war zu viel. American Airlines erstattete übrigens keine Anzeige. Da dürfte wohl auch die „Notlüge“, dass sie sich geirrt habe und eigentlich bei einer anderen Airline gebucht hatte, noch gezogen haben. Doch einen Tag später versuchte sie es wieder und gelangte diesmal an Bord einer Maschine von United Airlines. Das Bodenpersonal verständigte die Polizei, da sie keine Bordkarte oder sonstige Berechtigung vorweisen konnte. Aufgrund der Kameraaufnahmen konnten ihr beide Straftaten, die in den USA hart geahndet werden, nachgewiesen werden. Die Dame befindet sich nun in Haft und wartet auf ihren Prozess. Verstöße gegen die Flugsicherheit können in den Vereinigten Staaten von Amerika zum Teil langjährige Gefängnistrafen nach sich ziehen. Die Behörden gaben an, dass sie aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt Details zum Vorfall kommuniziert haben. Es kann jedoch ausgeschlossen werden, dass ein terroristischer Hintergrund besteht. Die Dame wollte nur versuchen „schwarz“ nach Los Angeles zu fliegen.

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Airbus: Vorjahresniveau als Minimum

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Feber 2021 insgesamt 32 Flugzeuge an 20 Kunden übergeben. Das Unternehmen kassierte aber auch 92 Stornierungen. Neuaufträge konnten für 11 Maschinen an Land gezogen werden. Unter den 92 Stornos befindet sich auch der annullierte Großauftrag von Norwegian Air Shuttle. Airbus wird die bereits geleisteten Anzahlungen einbehalten. Im direkten Vergleich mit Jänner 2021 konnte der Hersteller im Feber 2021 um 11 Maschinen mehr ausliefern. Firmenchef Guillaume hofft, dass heuer das Niveau des Jahres 2020 gehalten werden kann. Die Produktion wurde im gleich zur Zeit „vor Corona“ um 40 Prozent zurückgefahren. Airbus übergab im Vorjahr 566 Flugzeuge an Kunden.

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Condor braucht schon wieder Geld

Bereits zweimal musste Condor vom deutschen Staat vor dem Kollaps bewahrt werden und nun braucht der Ferienflieger schon wieder Geld. Nach der Thomas-Cook-Pleite wurde über die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein Darlehen in der Höhe von 380 Millionen Euro gewährt. Nachdem der Deal mit LOT-Mutter PGL geplatzt ist, flossen im April 2020 nochmals 550 Millionen Euro. Condor gerät aufgrund der anhaltenden Reiseschikanen diverser Regierungen zunehmen unter Druck, denn die Aussichten für den Sommer 2021 sind unklar. Zwar rechnet Firmenchef Ralf Techkentrup damit, dass heuer ein Gewinn in der Höhe von acht Millionen Euro geschrieben werden kann, doch wird die Luft immer dünner. Laut vorliegendem Geschäftsbericht schrieb das Unternehmen im am 30. September 2020 abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust in der Höhe von 225 Euro. Aufgrund der Corona-Pandemie scheinen die Mittel, die über die Kreditanstalt für Wiederaufbau gewährt wurden, langsam aber sicher aufgebraucht zu sein. Condor muss sich daher um frisches Geld umsehen, wobei dafür sowohl der Kapitalmarkt als auch der Staat in Frage kommen würden. KfW hat Pfandrecht auf Condor Das Unternehmen selbst will sich nicht dazu äußern woher man die benötigte Liquidität beziehen will. Indirekt befindet sich der Ferienflieger ohnehin im Staatseigentum, denn als Sicherheit für die gewährten Darlehen sind alle Anteile, die offiziell einer Treuhandkonstruktion gehören, an die KfW verpfändet. Die Kreditanstalt für Wideraufbau ist Eigentum der Bundesrepublik Deutschland. Condor hat aber auch an einer ganz anderen Front zu kämpfen, denn Lufthansa kündigte den Vertrag über Zubringerflüge auf. Dagegen legte der Ferienflieger eine Beschwerde beim Bundeskartellamt ein und zog gegen

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Malta Air: Erste B737 Max 200 verlässt die Endmontage

Die erste für die Ryanair-Tochter Malta Air bestimmte Boeing 737 Max 200 hat nun die Werkshalle in Renton verlassen. Die Maschine trägt die Seriennummer 8003 und die temporäre Registierung N1786B. Dieses Flugzeug ist das erste, das die Livery von Malta Air tragen wird. Noch ist diese – wie untenstehende Fotos zeigen – nicht vollständig sichtbar. Auf der Heckflosse kann allerdings bereits das Logo der maltesischen Ryanair-Tochter erkannt werden. Die Winglets zeigen den Schriftzug „Malta“ in Blockbuchstaben. Mit der Einführung der Boeing 737 Max 200 werden Buzz und Malta Air ein eigenes Farbenkleid bekommen. Die momentan vom polnischen bzw. maltesischen Ableger betriebenen 737-800 sind in den Farben von Ryanair lackiert. Derzeit ist Lauda Europe das einzige Konzernmitglied, das Maschinen in eigener Livery betreibt. Dabei handelt es sich um Airbus A320. Die von Österreich nach Malta umgezogene Airline ist der einzige Airbus-Operator innerhalb der Ryanair Group.

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