April 15, 2021

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April 15, 2021

Tui: Vereinigung Cockpit kritisiert Smartlynx-Flüge

Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisiert, dass Tui ab Mitte Mai 2021 Charterflüge ab Saarbrücken und Basel von Smartlynx durchführen lässt. Die Arbeitnehmervertreter sind der Ansicht, dass dies auch die konzerneigene Tuifly könne und werfen dem Konzern, an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt ist, Tarifflucht vor. „Wir verurteilen diese Vorgehensweise, die einen Affront gegenüber der gesamten Belegschaft darstellt“, sagt Marcel Gröls, im Vorstand der Vereinigung Cockpit zuständig für Tarifpolitik. „Die kurzsichtige und unsoziale Strategie der Tui kostet bei der Tuifly in Deutschland etwa 200 Cockpit-Arbeitsplätze sowie hunderte weitere in Kabine, Technik und Verwaltung. Die Tarifflucht des Konzerns schadet nicht nur den Beschäftigten, sondern auch dem Ruf des Unternehmens. Dass tarifierte, sozialversicherungspflichtige Jobs in Deutschland gestrichen werden, während Dumping-Anbieter zum Zuge kommen, ist und bleibt besonders vor dem Hintergrund der Staatshilfen in Höhe von gut fünf Milliarden Euro absolut unverständlich“. Tuifly reduzierte aufgrund der Corona-Pandemie die Flotte auf 22 Flugzeuge. Das in Düsseldorf geplante Langstrecken-Comeback wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Laut Vereinigung Cockpit war ursprünglich geplant die Anzahl der Flugzeuge noch weiter zu reduzieren. In Verhandlungen einigte man sich auf 22 Maschinen.

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Eurowings baut in Dortmund aus

Die Fluggesellschaft Eurowings reagiert in Dortmund auf die Präsenz des Mitbewerbers Wizz Air und kündigt vier neue Strecken an. Dabei handelt es sich um die Ziele Alicante, Malaga, Catania, Neapel, Heraklion und Kavala. Weiters wird die D-AIZR, die eine Sonderlackierung zu Gunsten des Bundesligisten Borussia Dortmund trägt, auf diesem Airport stationiert. Insgesamt wird Eurowings zwei Maschinen auf diesem Airport einsetzen. Die Aufstockung soll ab Juni 2021 vorgenommen werden. „Dortmund ist nicht nur die Heimat unseres Partners Borussia Dortmund, hier liegen auch die Wurzeln der Eurowings“, so Eurowings CEO Jens Bischof. „Deshalb fühlen wir uns diesem Luftverkehrsstandort besonders eng verbunden und weiten unser Flugangebot mit aller gebotenen Vorsicht aus. Dabei halten wir strikt an unseren industrieweit führenden Hygienekonzepten fest. Gemeinsam mit allen Dortmunderinnen und Dortmundern freuen wir uns, dass der BVB-Mannschafts-Airbus jetzt häufiger hier abheben kann.“  Die Sommer-Ziele 2021 ab Dortmund im Überblick Deutschland Dortmund-München bis zu 11 mal wöchentlich Kroatien Dortmund-Split bis zu zweimal wöchentlich Spanien Dortmund-Mallorca bis zu 16 mal wöchentlich NEU ab 2. Juni: Dortmund-Alicante bis zu zweimal wöchentlich NEU ab 2. Juni: Dortmund-Malaga bis zu zweimal wöchentlich Italien NEU ab 2. Juni: Dortmund-Catania bis zu dreimal wöchentlich NEU ab 4. Juni: Dortmund-Neapel bis zu zweimal wöchentlich Griechenland NEU ab 1. Juni: Dortmund-Heraklion bis zu dreimal wöchentlich NEU ab 3. Juni: Dortmund-Kavala bis zu zweimal wöchentlich

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März 2021: Wien leidet weiterhin unter Corona

Auch im März 2021 wurde der Flughafen Wien-Schwechat nur von wenigen Passagieren genutzt. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahresmonat verzeichnete der größte Airport Österreichs einen 73,3-prozentigen Rückgang auf 215.637 Reisende. Bei den Töchtern in Luqa (Malta) und Kosice lief es ähnlich. Die drei Flughäfen zählten gemeinsam 249.125 Passagiere und liegen damit um 74,7 Prozent unter der Leistung von März 2021. Der Vorjahresmonat war nicht vollständig von der Corona-Pandemie betroffen. Heuer jährte sich am Standort Wien die temporäre Schließung der Terminals 1, 1A und 2. In Österreich nahm die Zahl der Lokalpassagiere nahm um 76,3 Prozent ab, die Anzahl der Transferpassagiere ging um 62,1 Prozent zurück. Die Flugbewegungen verzeichneten im März 2021 ein Minus von 63 Prozent. Beim Frachtaufkommen gab es ein Minus von 1,3 Prozent im Vergleich zum März des Vorjahres. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien nach Westeuropa sank im März 2021 um 72,5 Prozent, nach Osteuropa um 70,9 Prozent. Das Passagieraufkommen nach Nordamerika ging um 77,3 Prozent zurück und Afrika verzeichnete ein Minus von 75,5 Prozent. In den Nahen und Mittleren Osten sank das Passagieraufkommen um 57,9 Prozent. Das Passagieraufkommen in den Fernen Osten ging im März 2021 um 81 Prozent zurück.

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Lufthansa: CO2-Kompensation jetzt auch für Firmenkunden

Bei der Lufthansa können nun auch Firmenkunden die Klimafolgen ihrer Mitarbeiterflüge pauschal lindern. Individualreisende können das Angebot schon länger nutzen – jetzt sind Firmenkunden an der Reihe. Über die Plattform „Compensaid“ kann die Verwendung nachhaltiger Kraftstoffe aus Biomasse ebenso gebucht werden wie Kompensationsmaßnahmen, etwa bei Aufforstungsprojekten. Erster Firmenkunde ist die Axa-Versicherung, wie die Lufthansa gestern mitteilte. Das Unternehmen hat demnach eine Kombination gebucht, bei der 15 Prozent des CO2-Ausstoßes über alternativen Treibstoff und 85 Prozent kostengünstiger über Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Die Ausgleichsmöglichkeit stand bislang nur Einzelkunden zur Verfügung, wurde aber nur von einer kleinen Gruppe genutzt.

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Belgien erlaubt nicht notwendige Ein- und Ausreisen wieder

In Belgien stehen die Zeichen auf Lockerungen.  So sollen nicht notwendige Ein- und Ausreisen ab dem kommenden Montag wieder zugelassen werden. Das berichtet die Zeit. Weil die CoV-Situation im Land aus den Rudern geriet, verhängte die Regierung zu Ostern ein Verbot für touristische Reisen außerhalb Belgiens. Diese Regelung werde nach Auslaufen am 19. April garantiert nicht mehr verlängert, so die Regierung. 

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Condor-Streit: Lufthansa lässt wohl locker

Lufthansa lenkt im Streit mit Condor offenbar ein. Die Angelegenheit werde „noch im April“ gelöst, wie das Luftfahrtportal Aero aus internen Unternehmenskreisen erfahren haben will. Die AUA-Muttergesellschaft wollte nach jahrzehntelanger Zusammenarbeit zum 1. Juni aus dem „Special Prorate Agreement“ mit Condor aussteigen – das gefiel dem Ferienflieger natürlich ganz und gar nicht. Deswegen hatte sich Condor beim Bundeskartellamt beschwert und parallel dazu den EuGH in Luxemburg angerufen. Diesem Druck scheint die Kranich-Airline nun nachzugeben, glaubt man den Quellen der Nachrichtenagentur.  Demnach könne Condor mit der Erfüllung des Vertrages auch in der zweiten Jahreshälfte rechnen. In jüngster Vergangenheit verdichteten sich solche Anzeichen, spätestens dann, als sich die Bonner Wettbewerbshüter auf die Seite von Condor stellten. „Wir sind nach vorläufiger Prüfung der Auffassung, dass die Kündigung einen Missbrauch von Marktmacht darstellt“, sagte etwa Kartellamtschef Andreas Mundt.

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VDR und ABTA arbeiten künftig enger zusammen

Der Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR) und der österreichische Geschäftsreiseverband ABTA (Austrian Business Travel Association) machen künftig bei der Weiterbildung von Travel Managern und Geschäftsreise-Organisatoren gemeinsame Sache. Die verstärkte Zusammenarbeit ermöglicht es Mitgliedern der abta, die Seminare und Zertifikatslehrgänge der VDR-Akademie zu Vorzugskonditionen zu buchen.  „Wir freuen uns sehr, durch die verstärkte Kooperation mit dem VDR den ABTA-Mitgliedern ein wesentlich größeres Spektrum als bisher an hoch qualitativen Seminaren und Lehrgängen, vor allem auch in neuen Online-Formaten anbieten zu können. Unseren Mitgliedern stehen damit umfangreiche Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, die sie zur Professionalisierung des Geschäftsreise-Managements nutzen können“, so ABTA-Präsident Andreas Gruber. 

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Erste Air Baltic-NFTs online

Air Baltic gibt als erste Fluggesellschaft weltweit Non-Fungible Token aus. Die digitalen Items können ab sofort um 0.05 Ether auf OpenSea, einem Marktplatz für digitale Raritäten, erworben werden. Die erste Ausgabe ist streng limitiert – nur 100 Exemplare finden sich darin. Dabei handelt es sich bei den sogenannten NFTs um einmalige kryptografische Token, welche nicht repliziert oder zerstört werden können. Sie fungieren als virtuelle Sammlerstücke und sind garantiert fälschungssicher. Der lettische Carrier treibt seit einigen Jahren schon die Digitalisierung voran. Air Baltic gilt beispielsweise auch als erste Fluggesellschaft der Welt, die Zahlungsoptionen in Kryptowährung anbietet.

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Züricher Passagierzahlen weiterhin auf niedrigem Niveau

Der Flughafen Zürich leidet weiterhin unter der Corona-Pandemie. Im vergangenen Monat flogen exakt 228.050 Passagiere über den Airport – das entspricht einem Minus von 74,4 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Im Vergleich zum März 2019 fallen die Passagierzahlen sogar um 90,6 Prozent niedriger aus. Die Anzahl Lokalpassagiere sank um 72.3 Prozent auf 181.734, der Anteil der Umsteigepassagiere sank um 81,2 Prozent auf 43.462. Ebenso düster sieht die Anzahl der Flugbewegungen aus, im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten nur 5.792 Starts- oder Landungen registriert werden – ein Minus von 48 Prozent. Demgegenüber entpuppte sich der Fracht-Sektor als einziger Lichtblick. Mit 33.038 Tonnen Luft- und Straßenfracht wurde 29,6 Prozent mehr abgewickelt als noch im März 2020. Es war auch deutlich mehr als im Vormonat Februar, als noch 28.602 Tonnen Fracht ihre Reise über den Flughafen Zürich antrat. 

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