Mai 18, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Mai 18, 2021

Bahn: Wien-Berlin in knapp über vier Stunden

Derzeit erfordern Bahnreisen zwischen Wien und Berlin noch gutes Sitzfleisch, denn im Idealfall benötigt man mit dem Zug neun Stunden. Das soll sich ändern, denn in Zukunft soll die Reisezeit auf vier Stunden und fünf Minuten sinken. Dazu unterzeichneten die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Tschechien ein Abkommen. Dieses sieht vor, dass die Bahnstrecke beschleunigt werden soll. Unter anderem wird dazu ein Tunnel durch das Erzgebirge gebaut. Unter anderem aus diesem Grund wird mit der Fertigstellung frühestens Mitte der 2030er Jahre gerechnet. Die Streckenführung erfolgt über Brno, Prag und Dresden. Die Reisezeiten sollen sich wie folgt verkürzen: Die Hauptstadt der Tschechischen Republik soll ab Wien in zwei Stunden erreichbar sein. In rund drei Stunden soll man nach Dresden gelangen und nach vier Stunden und fünf Minuten soll ein Ausstieg am Berliner Hauptbahnhof möglich sein. Die Regierungen der drei Staaten sehen das Vorhaben als Pilotprojekt und den Auftakt der Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene. Es wurde aber auch eingeräumt, dass es noch ein langer Weg ist bis auf gewissen Relationen die Bahn attraktive Reisezeiten anbieten können wird.

weiterlesen »

Niederösterreich startet kostenlose PCR-Tests

Nach Wien startet auch Niederösterreich in Kooperation mit Lead Horizon und der Rewe Group kostenlose PCR-Gurgeltests. Zunächst führt man in Zwettl ein Pilotprojekt durch, bei dem 1.500 Personen teilnehmen können. Laut der Tageszeitung Kurier ist der Startschuss für den Versuch in Zwettl bereits am Dienstag. Genau wie in Wien werden die Kits in Filialen von Bipa ausgegeben. Die Rückgabe kann in fast allen Geschäften der Rewe Group (Merkur, Bipa, Billa, Billa Plus, Penny, etc.) sowie an Tankstellen mit „Merkur Inside“ oder „Billa-Shop“ in Einwurfboxen erfolgen. Das Ergebnis soll bei Abgabe vor 9 Uhr 00 binnen 24 Stunden per E-Mail übermittelt werden. Das auswertende Labor Lifebrain setzt dabei die RT-PCR-Technologie ein. Die Befunde sind auf Deutsch und Englisch verfügbar. Niederösterreich plant in naher Zukunft diese PCR-Kits im ganzen Bundesland anzubieten. Vorerst testet man aber in Zwettl die Abläufe. Einen genauen Zeitpunkt für die Ausdehnung auf ganz Niederösterreich gibt es noch nicht. Sobald auf das ganze Gebiet ausgedehnt ist, wird man auch in den Bipa- und Billa-Filialen am Flughafen Wien Schwechat und möglicherweise auch in der Tankstelle Einwurfboxen vorfinden. Derzeit ist das aber noch Zukunftsmusik. Dennoch können ankommende Passagiere bereits jetzt in den Genuss eines kostenfreien PCR-Testkits kommen. Dieses kann an der Kasse des Bipa-Geschäfts in der Ankunftszone des Terminals 3 abgeholt werden. Laut einem Sprecher der Rewe Gruppe muss die Rückgabe aber in Wien in eine Einwurfbox in Geschäften der Rewe Group oder in Tankstellen der Marken BP (mit „Merkur Inside), Shell (mit „Billa“) oder Jet (mit „Billa“) erfolgen. Nähere Informationen

weiterlesen »

Impfen in den USA während dem Stopover? Aer Lingus warnt Crews

In den Vereinigten Staaten sind Corona-Impfungen sehr niederschwellig und werden beispielsweise auch in Supermärkten oder sogar an Tankstellen verabreicht. Für fliegendes Personal, das in vielen europäischen Ländern noch gar nicht an der Reihe ist, wäre es verlockend diese während einem beruflich bedingten Aufenthalt in den USA zu bekommen. Aer Lingus warnt davor in einem Rundschreiben. In manchen U.S.-Staaten werden sogar Geldprämien bezahlt, wenn man sich impfen lässt. Viel wird nicht hinterfragt, denn so ziemlich jeder, der in einer Impfstelle aufkreuzt, bekommt auch ein Vakzin gespritzt. Demnach wäre es für Crews, die umlaufbedingt in den Vereinigten Staaten übernachten müssen, eine Kleinigkeit sich schnell und unkompliziert impfen zu lassen. Dies ist weitgehend problemlos möglich. Allerdings warnt Aer Lingus in einem internen Rundschreibend davor. Auf keinen Fall sollte man sich während dienstlich bedingten Stopovers in den USA impfen lassen. Die Crews werden sogar deutlich darauf hingewiesen, dass ihnen die Impfung in den USA während ihrer dienstlichen Aufenthalte ausdrücklich untersagt ist. Der Grund hierfür ist eher simpel: Nach Impfungen dürfen Piloten und Flugbegleiter 48 Stunden lang nicht fliegen. Diese Vorschrift, die international weitgehend einheitlich ist, dient der Sicherheit, um eben nicht wegen Nebenwirkungen in schwierige Situationen zu kommen. Die Aufenthalte während der so genannten Stopovers sind im Regelfall aber kürzer als 48 Stunden. So könnte es dazu kommen, dass ein Flug gar nicht durchgeführt werden kann, weil Crewmitglieder eben wegen der Impfung nicht fliegen dürfen. Das Verschweigen wäre ein schwerer Verstoß gegen die Flugsicherung und zieht im allermildesten Fall zumindest eine Abmahnung nach sich.

weiterlesen »

Smartlynx Malta flottet drei A330-300 ein

Die Fluggesellschaft SmartLynx Airlines Malta entwickelt sich weiter zum Frachtspezialisten innerhalb der Firmengruppe. Der Carrier gab bekannt, dass ab Ende Juni 2021 drei Airbus A330-300 zur Flotte stoßen werden. Dabei handelt es sich um ehemalige Passagiermaschinen, die zu so genannten Preightern „umgebaut“ wurden. Eine vollständige Konvertierung ist – zumindest momentan – nicht vorgesehen. Die Flotte von Smartlynx Malta besteht derzeit aus je einem A320 und einem A321. In Kürze sollen zwei A321-200P2F (Frachter) hinzukommen. Diese Maschinen werden für den Logistikkonzern DHL eingesetzt. „Wir wissen, dass der Langstreckenfrachtmarkt irgendwann wieder auf das Niveau vor COVID zurückkehren wird. Daher plant SmartLynx Airlines, das Airbus A330-Flugzeug zu diesem Zeitpunkt wieder für Langstrecken-Passagierflüge einzusetzen. Wir glauben, dass unsere kostengünstige Struktur und hohe Effizienz es uns ermöglichen werden, Wettbewerb für Marktveteranen zu schaffen“, so Firmenchef Zygimantas Surintas.

weiterlesen »

Alltours verzeichnet steigende Nachfrage

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours hält ab sofort die Reisebüros wieder zu den üblichen Geschäftszeiten offen. Gleichzeitig verspürt man eine hohe Nachfrage für den Sommer 2021, teilte das Unternehmen mit. „Nach so langer Zeit freuen wir uns, unseren Kunden endlich wieder persönlich mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können“, so Nils Jenssen, Geschäftsführer der Alltours Reisecenter GmbH. Nachdem immer mehr Menschen geimpft werden und zunehmend Reisewarnungen fallen, steigt bei Alltours die Nachfrage für den Sommer deutlich an. Hierzu haben nicht zuletzt die niedrigen Inzidenzen in den beliebten spanischen Reisezielen Mallorca und Kanarische Inseln beigetragen. Mallorca ist das gefragteste Reiseziel bei Alltours. Dort haben viele Hotels wieder geöffnet und nahezu täglich kommen weitere hinzu. Auf der Baleareninsel liegt die Inzidenz im Mai unter 30, so dass dort ein entspannter Urlaub möglich ist. Für die Kanarischen Inseln hat die Bundesregierung die Reisewarnung am Sonntag aufgehoben, da die 7-Tage-Inzidenz stabil unter 50 liegt. Griechenland hat am vergangenen Freitag die Saison eröffnet. Hier liegt die 7-Tage-Inzidenz noch über 100. Die Entwicklung ist jedoch seit vier Wochen positiv und lässt auf eine erfolgreiche Sommersaison hoffen. „Für viele Menschen ist Urlaub in diesem Jahr ein echtes Bedürfnis, um sich von dem Stress in der Pandemie und im Lockdown zu erholen. Griechenland bietet mit seinem authentischen Tourismus, der Gastfreundschaft, den vielen Inseln und kulturellen Höhepunkten ein Angebot, das genau in die Zeit passt“, wirbt der griechische Tourismusminister Harry Theoharis für sein Land.

weiterlesen »

O’Leary: „Vermutlich keine Boeing 737 Max 200 vor dem Sommer“

Noch vor wenigen Wochen betonte Ryanair-Geschäftsführer Eddie Wilson, dass die Boeing 737 Max 200 im Sommer eine entscheidende Rolle spielen wird. Aufgrund der jüngsten Entwicklungen beim U.S.-amerikanischen Hersteller befürchtet Konzernchef Michael O’Leary, dass die Maschinen in der Hauptsaison noch gar nicht zur Verfügung stehen werden. In einer Videobotschaft, die rund um die Präsentation der Jahresbilanz an Medien geschickt wurde, kritisiert O’Leary, dass Boeing weiterhin planlos und chaotisch handeln wird. Er spricht explizit von fortgesetztem Missmanagement und befürchtet, dass die von ihm geleitete Firmengruppe vor dem Sommer keine einzige Max-200 ausgeliefert bekommt. Boeing habe zugesagt, dass noch vor der Sommersaison zumindest 40 Flugzeuge ausgeliefert werden. Später wurde dann die Anzahl auf 16 Boeing 737 Max 200 gekürzt. Diese sollten ab Ende Mai 2021 übergeben werden. Laut Michael O’Leary sieht es momentan so ganz und gar nicht danach aus. Es gäbe auch Anzeichen dafür, dass die erste Einheit erst nach dem Sommer zur Auslieferung kommen wird. Er glaubt zwar daran, dass der Hersteller die jüngsten Probleme mittelfristig, aber eben nicht kurzfristig, beheben kann.

weiterlesen »

Portugal öffnet die Grenzen für Touristen

Portugal nimmt abermals den Fuß vom Gaspedal und lockert die Corona-Reisebeschränkungen.  Ab sofort erlaube die Regierung wieder das touristische Reisen. Vorausgesetzt es handelt sich dabei um Einreisende aus EU-Staaten mit Inzidenzwerten von weniger als 500 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner. Zusätzlich dazu müsse ein negatives PCR-Testergebnis – nicht älter als 72 Stunden – vorgezeigt werden. Die bisher geltenden Einreisebeschränkungen würden am Montag aufgehoben, berichtet unter anderem das Reiseportal Reisevor9. Nach der Beendigung des Ausnahmezustands macht das EU-Land also einen nächsten Schritt in Richtung Normalität. Das Land, das noch im Februar mit Sieben-Tage-Inzidenzen von mehr als 800 zu kämpfen hatte, liegt mittlerweile bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von 25. 

weiterlesen »

MUC: Airlines planen mehr Flüge in den Pfingstferien

Der Flughafen München erwartet während der bayerischen Pfingstferien deutliche Zuwächse bei Flügen, Reisezielen und Passagieren. Für den Zeitraum vom 21. Mai bis einschließlich 6. Juni 2021 seien nach den bisher vorliegenden Anmeldungen der Airlines rund 4.700 Flüge von und zu 130 Destinationen geplant. Damit finden während der Ferienzeit im Tagesdurchschnitt rund 280 Starts und Landungen statt – rund 80 Flüge mehr als in den beiden ersten Maiwochen. Zum Vergleich: Während der Pfingstferien 2019 wurden mit insgesamt 19.300 Flugbewegungen vier Mal so viele Flüge registriert. Nach wie vor werden sämtliche Ankünfte und Abflüge über das Terminal 2 des Münchner Airports geführt. Aufgrund des steigenden Verkehrsaufkommens wird allerdings ab 19. Mai der Check-in für rund ein Dutzend Luftverkehrsgesellschaften im Bereich Z sowie im Abflugbereich C von Terminal 1 stattfinden. Die meisten Auslandsflüge führen in den Pfingstferien mit 368 Starts nach Spanien – insbesondere zu Zielen auf den Balearen und den Kanaren.  „Wir sehen gegenwärtig, dass die Menschen nach all den Monaten des Lockdowns wieder reisen wollen. Je schneller es jetzt gelingt, bestehende Restriktionen und Quarantäneverordnungen durch gemeinsame internationale Standards für ein sicheres Reisen abzulösen, desto eher ist mit einer deutlichen Wiederbelebung des Luftverkehrs zu rechnen“, sagt Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH.  Deshalb brauche es baldmöglichst international anerkannte Zertifikate für Geimpfte und Genesene sowie ein standardisiertes Testregime für alle anderen Reisenden, fordert Lammers.

weiterlesen »