Juli 21, 2021

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Juli 21, 2021

Air France führt „Ready to Fly“ ein

Air France setzt bei der Überprüfung der von den Behörden ihres Ziellandes geforderten Gesundheitsdokumente ab sofort früher an. Die Fluggesellschaft launcht „Ready to Fly“, eine Anwendung zur Kontrolle der zur Einreise benötigten Dokumente.  Einige Tage vor Abflug erhalten Kunden dabei eine E-Mail, in der sie aufgefordert werden, ihre Gesundheitsdokumente auf der Online-Plattform hochzuladen. Nach der Überprüfung durch die Fluggesellschaft geht wiederum eine Bestätigungs-Mail an die Passagiere raus. Die ausgestellten Bordkarten werden dann mit „Ready 2to Fly“ gekennzeichnet, sodass sie am Abflugtag von den Air France-Teams am Flughafen schneller bearbeitet werden können. Sollte ein Dokument  fehlen oder unvollständig sein, erhält der Kunde eine Benachrichtigung, in der er aufgefordert wird, die fehlenden Dokumente zu übergeben oder am Tag der  Reise am Flughafen vorzulegen. Seit Juni erfolgreich getestet, wird „Ready to Fly“ ab dem 17. Juli auf Flügen von Paris nach Korsika und französischen Überseezielen verfügbar sein, bevor es im Laufe des Sommers sukzessive auf immer mehr Destinationen ausgerollt wird.

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Ätna spuckt wieder: Verspätungen in Catania

Die italienischen Vulkane Ätna und Stromboli zeigen in den letzten Tagen wieder verstärkte Aktivität. Am Ätna, der sich nahe dem Flughafen Catania befindet, wurden am Dienstag dichte Rauchschwaden und Lava gesichtet. Der Flugbetrieb musste aus Sicherheitsgründen eingeschränkt werden. Es kam zu Sperren des Luftraums sowie zur Umleitung einiger Verbindungen. Aus Sicherheitsgründen beschränkte man auch die Anzahl der Starts und Landungen. Dies führte zu Verspätungen. In den letzten Wochen zeigen Ätna und Stromboli verstärkte Aktivität. Auf Sizilien ist man dies gewohnt und kann damit gut umgehen. Der Vulkan Ätna ist mit einer Höhe von etwa 3.300 Metern der weltweit höchste seiner Art. Er gilt auch aus Touristenmagnet und im Winter kann man dort in zwei Ressorts sogar Schifahren. Der Stromboli befindet sich auf einer kleinen Insel und spuckt in kleinem Umfang fast permanent.

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Wien: Erstes Halbjahr 2021 mit Nächtigungsrückgang von 71 Prozent

Rund 800.000 Nächtigungen und damit ein Minus von 71 Prozent zum Vergleichszeitraum des Vorjahres brachte das großteils durch den Lockdown geprägte 1. Halbjahr 2021 für Wiens Beherbergungsbetriebe. Der Juni verzeichnete mit 347.000 Nächtigungen ein Plus von 84 Prozent zum Juni 2020, was allerdings gerade einmal einem Fünftel der Nächtigungen aus dem Juni 2019 entspricht. 34,7 Millionen Euro an Netto-Nächtigungsumsatz wurden von Jänner bis Mai 2021 erzielt – ein Rückgang von 74 Prozent zum Vergleichszeitraum 2020. Die Bilanz des ersten Halbjahres – mit 800.000 Nächtigungen wurde ein Rückgang zu 2020 in der Höhe von 71 Prozent gemessen – stützt sich stark auf das Aufkommen aus Österreich und Deutschland. Mit 379.000 (-38 Prozent) bzw. 157.000 (-68 Prozent) kam der Löwenanteil des Nächtigungsaufkommens der ersten sechs Jahresmonate aus diesen beiden Märkten. Rumänien, Polen, Italien, die Schweiz, die USA, Ungarn, Tschechien sowie Frankreich zählen außerdem zu den zehn aufkommensstärksten Herkunftsmärkten des ersten Halbjahres

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Deutschland: Luftfahrt ohne Grenzen e.V. hilft Flutopfern

Der gemeinnützige Verein Luftfahrt ohne Grenzen e.V. organisiert derzeit Soforthilfe für die Opfer der Flutkatastrophe in Deutschland. Bereits am Dienstag wurden rund 30.000 Liter Mineralwasser sowie dringend benötigte Hygieneartikel mit einem Lastwagen in die Region rund um die Ahr gebracht. Die Schäden sind enorm und besonders sauberes Trinkwasser ist aufgrund beschädigter Wasserleitungen absolute Mangelware. Der Verein organisierte Lastwägen und Kleintransporter und richtete eine „Luftbrücke auf der Straße“ ein, um den betroffenen und teilweise auch unverschuldet obdachlos gewordenen Menschen helfen zu können. An Bord der ersten Transporte befanden sich Nahrungsmittel und Essenspakete für die Opfer und die Helfer. „Unsere Organisation hat viel Zerstörungen und unendliches Leid überall auf dem Globus erlebt und sich mit Einsätzen engagiert – aber die Erfahrungen, die wir hier in Deutschland jetzt gemeinsam machen müssen, übertreffen viele leidvolle Vorstellungen. Wir sind nicht nur international, sondern auch unserer Heimat verpflichtet und werden alles tun, um die von der Flut ausgelöste Not mit Soforthilfen buchstäblich einzudämmen“, so Frank Franke, Präsident von Luftfahrt ohne Grenzen e.V. Der Verein bittet die Luftfahrt-Community um Spenden, die zweckgebunden für die Notversorgung der von der Flutkatastrophe betroffenen Menschen sind. Diese können per SEPA-Überweisung auf nachstehendes Spendenkonto überwiesen werden. Auf der Homepage des gemeinnützigen Vereins finden sich auch Informationen wie man per Paypal spenden kann. Spendenkonto: Bank: Frankfurter SparkasseKontoinhaber: Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help e. V.IBAN: DE84 5005 0201 0200 3322 44BIC: HELADEF1822

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Ab 7. September 2021: Kanada will Grenzen für Geimpfte öffnen

Kanada plant ab 7. September 2021 vollständig geimpfte Personen ohne Quarantäne einreisen zu lassen. Derzeit ist geplant, dass eine Online-Einreiseanmeldung und die Vorlage eines negativen Coronatests notwendig sein wird. Die Öffnung der Grenzen würde dann auch für Europäer gelten. Lokale Medien berichten, dass Kinder unter 12 Jahren in Begleitung ihrer geimpften Eltern mit einem negativen Coronatest einreisen dürfen. Noch ist die genaue Ausgestaltung noch nicht fix, denn zunächst testet man die neuen Verfahren mit dem Nachbarland USA. Ab 9. August 2021 sollen Reisen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada für Geimpfte wieder ohne Auflagen ermöglicht werden. Ob man aus den USA kommend zusätzlich einen negativen Coronatest vorlegen muss, ist noch nicht fix.

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Wieder rotes Quartal für United Airlines

Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat aufgrund anhaltender Belastungen durch die Corona-Krise bereits sechsmal den Rotstift ansetzen müssen. Diesmal gibt es aber auch gute Nachrichten. United Airlines leidet wie die restliche Branche unter den Folgen der Pandemie. Doch auch bei dem US-Carrier zeigt sich ein positiver Trend. Das Unternehmen verringerte den Verlust in den drei Monaten bis Ende Juni deutlich. Unter dem Strich fiel ein Minus von 434 Millionen Dollar an, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Vor einem Jahr betrug der Quartalsverlust noch 1,6 Milliarden Dollar.

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UK-Reiseampel: Airlines blitzen mit Klage ab

Der High Court hat eine Klage, die von British Airways, Easyjet, Ryanair, Tui UK und weiteren Branchengrößen gegen die britische Reiseampel eingebracht wurde, abgewiesen. Das System würde nicht der geltenden Rechtslage widersprechen, so das Urteil. Stein des Anstoßes war, dass bei gelber Einstufung eine Quarantäne im Vereinigten Königreich erforderlich ist. Die Kläger argumentierten, dass die Entscheidungen der Regierung nicht nachvollziehbar sind, da auch Gebiete, die deutlich niedrigere Inzidenzen als das Vereinigte Königreich haben, auf der Amber-List zu finden sind. Der High Court folgte der Argumentation nicht und stellte auch fest, dass das Verkehrsministerium die Gründe über die jeweilige Einstufung nicht weiter offenlegen muss. Die klagenden Parteien haben die Möglichkeit ein Rechtsmittel an die nächste Instanz zu ergreifen. Dieser Schritt gilt als äußerst wahrscheinlich.

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Airbus bringt ersten in China fertigestellten A350 an den Mann

Der europäische Flugzeugbauer hat die erste A350-900 aus seinem Completion & Delivery Center in Tianjin ausgeliefert.  China Eastern Airlines nahm das Großraumflugzeug entgegen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das Zentrum wird ausschließlich für Auslieferungen an chinesische Kunden genutzt und wurde erstmals 2017 in Betrieb genommen. Im letzten Monat lagen 915 Bestellungen von Kunden aus aller Welt für Flugzeuge der A350-Familie vor.

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Nach neun Infektionen: China greift am Flughafen Nanjing durch

Knallhartes Durchgreifen beim Auftreten weniger Corona-Infektionen ist in China durchaus üblich. So wurden am Flughafen Nanjing neun Mitarbeiter positiv getestet. Die Folge daraus war, dass am Dienstag 100 Flüge gestrichen werden mussten für Mittwoch sind gar 300 Verbindungen abgesagt worden. Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben Massentestungen angeordnet. Davon sind nicht nur Passagiere und Airportpersonal betroffen, sondern diese wurden auch auf umliegende Wohngebiete ausgedehnt. Die Stadt Nanjing darf derzeit nur mit einem negativen Coronatest verlassen werden. Am örtlichen Flughafen gibt es ein engmaschiges Testsystem. Die neun Infektionen wurden im Rahmen regulärer Test festgestellt. Laut Erklärung der Behörden wurden die Betroffenen sowie potentielle Kontaktpersonen unter Quarantäne gestellt. Die angeordneten Massentests führen dazu, dass hunderte Flugverbindungen nicht durchgeführt werden können.

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PAD: Sechs Frachtmaschinen bringen Corona-Hilfsgüter nach Namibia

Noch im Juli fliegen sechs Großraumflugzeuge vom Typ Airbus A340 nach Namibia. Sie werden mehr als 200 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung an Bord haben, die mit Blick auf die steigenden Inzidenzwerte im Rahmen der Corona-Pandemie in dem südafrikanischen Land dringend benötigt werden. Der erste Flieger mit Masken, Handschuhen und Schutzanzügen wird am Freitag, 23. Juli, vom Heimathafen abheben. Weitere Hilfsflüge sind am 24. Juli, am 26. Juli, am 27. Juli, am 29. Juli und am 30. Juli geplant. Die Maschinen starten jeweils in Paderborn/Lippstadt und reisen nach Windhoek. „Mit diesen Hilfsflügen können wir unsere Kompetenz im Bereich Fracht unter Beweis stellen. Unsere Kapazitäten, unsere Flexibilität und die guten Erfahrungen mit vergleichbaren Projekten haben dazu beigetragen, dass die Hilfsflüge nach Namibia von Paderborn/Lippstadt starten“, freut sich der neue Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser. 

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