Juli 26, 2021

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Juli 26, 2021

Tipps: So funktioniert die Einreise nach Malta

Das kleinste Land der Europäischen Union, Malta, praktiziert seit Mitte Juli 2021 die wohl strengsten Einreisebestimmungen in der Schengen-Region. Touristen können nur noch einreisen, wenn die vollständige Impfung mittels EU-Zertifikat nachgewiesen werden kann. Andernfalls heißt es 1.400 Euro blechen und 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Malta akzeptiert ausschließlich Impfzertifikate mit QR-Code. Diese müssen von einem EU-Mitgliedsstaat, dem Vereinigten Königreich, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, den Vereinigten Staaten von Amerika, Serbien, Gibraltar, Jersey oder Guernsey ausgestellt worden sein. Personen, die in der Republik Malta geimpft wurden, dürfen auch ihren klassischen Papier-Impfpass vorweisen – alle anderen jedoch nicht. Ob das Impfzertifikat mit QR-Code auf Papier oder auf dem Smartphone vorgewiesen wird, ist egal. Zusätzlich ist jedenfalls der Reisepass oder Personalausweis als Identitätsnachweis vorzuzeigen. Weiters verlangt Malta das Ausfüllen eines PLF-Formulars. Dazu nutzt man die Plattform der EU. Die “Weltkarte” der maltesischen Regierung kennt nur noch die Farben “rot” und “dunkelrot”. Aus “Dark Red” kommend ist eine Genehmigung der Einreise notwendig. Diese muss vorab über [email protected] angefragt werden. Die aktuelle Einteilung samt durchaus komplizierter Erklärung findet sich unter diesem Link auf der Homepage des Deputy Prime Minister. Malta-Einreisebestimmungen auf einen Blick: Wer darf ohne Quarantäne nach Malta einreisen? Ab 12 Jahren ist die vollständige Impfung notwendig. Nach der letzten Dosis müssen mindestens 14 Tage vergangen sein. Kinder unter 12 Jahren müssen einen negativen RT-PCR-Test (maximal 72 Stunden alt) vorlegen. Über 12 Jahren ist die Einreise nur vollständig geimpft ohne Quarantäne möglich. Kinder unter sechs Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen. Welche Impfstoffe werden

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Zahl der Flugpannen steigt wieder an

Das Aufleben der Luftfahrt sorgt nicht nur dafür, dass Flugverbindungen wieder allmählich zurückkehren. Auch die Probleme in Verbindung mit einer Flugreise finden den Weg zurück. Das zeigen jüngst ausgewertete Daten von Airhelp, einem Portal, dass Fluggästen in solchen Fällen gerichtlich zur Seite steht. Als Grundlage für die Erkenntnisse nennt das Unternehmen eine Analyse der Flugdaten aller Flüge, die von deutschen Flughäfen im Juni 2021 abgeflogen sind. Besonders störanfällig war demnach die Verbindung zwischen Düsseldorf nach Teneriffa. 90 Prozent der Passagiere seien im Juni von außerplanmäßigen Flügen betroffen gewesen. Auf Flügen von Düsseldorf auf die Kanareninsel Fuerteventura hätten 67 Prozent der Passagiere Unregelmäßigkeiten erlebt. Von vielen Verspätungen und Ausfällen seien auch Flüge von Frankfurt nach Nairobi (82 Prozent), Beirut (79 Prozent) oder Lagos (76 Prozent) gewesen. Auch Reisen in die Türkei leiden häufiger unter Flugpannen, Passagiere müssen hier vermehrt mit Verspätungen oder Ausfällen rechnen. Das berichtet reisevor9.de. Insgesamt hätten neun der störungsanfälligsten Strecken einen türkischen Flughafen (Istanbul, Ankara, Izmir, Kayseri) zum Ziel. Im Schnitt komme es bei jedem zweiten Flug auf diesen Strecken zu Problemen.

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Ryanair: Spanisches Höchstgericht kippt Gepäck-Klausel

Ein kleingedruckter Absatz auf den Tickets ermöglichte es dem Low-Coster, aus Sicherheitsgründen Gepäck auf einen anderen Flug zu laden. Dieses Vorgehen untersuchten die Obersten Richter auf Initiative der Verbraucherschützer Organización de Consumidores y Usuarios (OCU).  Die Entscheidung des Gerichts dürfte der Fluggesellschaft überhaupt nicht gefallen. Dieses erklärte die Bestimmungen nämlich für nichtig. Begründend geben die Richter zu Protokoll, dass die Anordnungen zu allgemein und unklar formuliert wurden. Mit dem Ergebnis, dass der Carrier willkürlich Gepäckstücke von einem Flieger in den nächsten jagen kann, ohne wirklich begründen zu müssen. Das berichtet simpleflying.com. Diese (abstrakte) Missbrauchsanfälligkeit laufe dem allgemein anerkannten Transparenzgebot – eine Vertragsbestimmung muss klar und verständlich verfasst sein – zuwider. Der Kunde muss wissen, auf welche konkrete Geschäftsbedingungen er sich einlässt – welche Konsequenzen also wann drohen. Für den Vertragspartner müssen sich Rechte und Pflichten klar ergeben.

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Reisen: Aus Booking soll ein Reisekomplettanbieter werden

Das Unternehmen mit Firmensitz in Amsterdam beherrscht den Markt und hat sich in den letzten Jahren zu der Online-Reiseagentur entwickelt. Jetzt ist Booking bereit für den nächsten großen Schritt. Bislang lag der Fokus auf Hotelbuchungen. Doch schon in naher Zukunft soll das Angebot deutlich ausgeweitet werden. „Wir wollen alles bieten, was zu einer Reise gehört“, sagte der Chef des Mutterkonzerns Booking Holdings, Glenn Fogel, der aktuellen Ausgabe des „Manager Magazins“. Flugbuchungen und Mietwagen gehörten bislang nicht zum Schwerpunkt des Unternehmens. „Wir schaffen einen nahtlosen, reibungslosen Weg, um Reisen viel einfacher zu organisieren als bisher“, sagte Fogel. Einen negativen Einfluss der Pandemie auf die Reisebranche sieht der Booking.com-Geschäftsführer nach wie vor. „Für dieses Jahr gibt es immer noch viel Unsicherheit und widersprüchliche Signale“, sagte er. Dass die Menschen jedoch bald wieder reisen wollten, stehe für ihn außer Frage. „Die Leute sind so was von bereit zu buchen und loszufahren“, sagte er.

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Italienische Fluglotsen streiken

Reisende sollten morgen die italienischen Flughäfen wenn möglich meiden: Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen. Konkret sollen die Fluglotsen an den Flughäfen Mailand und Pescara von 8 Uhr bis 20 Uhr die Arbeit niederlegen. Von 13 Uhr bis 17 Uhr werden sich ihre Kollegen in Turin und Napoli anschließen. Flugreisende müssen mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Darüber informiert das Luftfahrtportal Aero.

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Nonstopflüge zwischen Israel und Marokko

Jahrzehntelang lagen die Flugverbindungen auf Eis – bis zum symbolischen Flug zwischen den beiden Ländern im Dezember. Denn Ende vergangenen Jahres hatten Israel und Marokko sich darauf geeinigt, diplomatische Beziehungen wieder aufzunehmen. Mehr als sechs Monate nach diesem historischen Ereignis fliegen israelische Fluggesellschaften den Staat im Nordwesten Afrikas wieder an. Eine Maschine der Fluggesellschaft Israir startete am Sonntag vom internationalen Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv in Richtung Marrakesch. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Anschließend war auch ein Flug der Airline El Al in dieselbe Richtung geplant. Die Fluggäste wurden mit einer üppigen Dekoration im marokkanischen Stil feierlich in Empfang genommen. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Technische Probleme könnten Boeing teuer zu stehen kommen

Die Flugzeuge von Boeing gehören wohl nicht zu den Zuverlässigsten. Diesen Ruf verdankt das Unternehmen den anhaltenden technischen Schwierigkeiten, die dem Flugzeugbauer nun aus finanzieller Sicht zum Verhängnis werden könnten. Boeing-Chef David Calhoun möchte die Anleger informieren. Dem US-Flugzeugbauer Boeing drohen infolge der Abstürze zweier 737-Max-Flugzeuge in den Jahren 2018 und 2019 finanzielle Schwierigkeiten. Nach aktuellen Einschätzungen verschiedener Luftfahrtfachleute unterliegt Boeing derzeit einer verstärkten Beobachtung durch die Aufsichtsbehörden. Boeing-Geschäftsführer Dave Calhoun will deshalb kommende Woche die Investoren über die zu erwartende weitere Entwicklung informieren. Das berichtet der ORF. Die Boeing 737 Max hatte mit zwei Abstürzen in Indonesien und Äthiopien mit insgesamt 346 Toten für Schlagzeilen gesorgt. Im März 2019 war ein weltweites Flugverbot für den früheren Verkaufsschlager des US-Flugzeugbauers verhängt worden, welches erst Ende 2020 wieder aufgehoben wurde. In diesem Jahr kamen weitere technische Probleme hinzu: bei der Elektronik des 737 Max Jet, beim Rumpf der 787 und eine weitere Verzögerung im Zeitplan für die neue 777X. Experten gehen davon aus, dass ein großer Teil der Probleme von den Nachwirkungen der Max-Abstürze herrührt.

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