September 13, 2021

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September 13, 2021

Padderborn/Lippstadt: Symbolträchtige 9/11-Sprünge

Fallschirm-Team erinnert an die Terroranschläge: Das Cypres-Demo-Team hat am heutigen Samstag symbolträchtige Fallschirmsprünge am Flughafen Paderborn/Lippstadt absolviert. Die heimische Flughafen-Feuerwehr war bei dieser emotionalen Aktion mit von der Partie. 20 Jahre nach den Terroranschlägen, bei denen fast 3.000 Menschen ums Leben kamen und tausende weitere Personen verletzt worden waren, beteiligte sich das Fallschirm-Team mit seinen Sprüngen am Flughafen Paderborn/Lippstadt an einer weltweiten Aktion. Das Springerteam mit Ralf Grabowsky, Jörg Kruckenberg, Stefan Rommel, Horst Salmen und Sven Schillmüller erinnerte an die unvergessenen Opfer. Die Sprünge wurden gleichzeitig auch dazu genutzt, um die Witterungs- und Windbedingungen am Heimathafen noch besser kennenzulernen. Denn am 2. Oktober will sich das Team den Weltrekord mit der größten Flagge am Himmel zurückholen, der aktuell bei 4.886 Quadratmetern liegt und im Jahr 2018 in Dubai aufgestellt wurde.

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Hamburg Airport führt innovatives System zur Bewertung des Pistenzustands ein

Das neue Meldesystem namens “Global Reporting Format” (GRF) soll insbesondere den Piloten eine zuverlässigere Einschätzung über die richtige Performance des Flugzeugs bei Start und Landung geben. Als erster Flughafen Deutschlands hat Hamburg Airport ein neues System im Einsatz, das den Pistenzustand automatisiert erhebt. Um die Sicherheit im Luftverkehr zu erhöhen, hat die Internationale Zivilluftfahrtorganisation ICAO eine neue Richtlinie erlassen. Seit August 2021 müssen europäische Flughäfen ganzjährig den wetterbedingten Pistenzustand detailliert melden und bewerten. Zuletzt musste lediglich im Rahmen des Winterdienstes ein Reporting erfolgen. Mit den neuen Vorgaben sind die Flughäfen verpflichtet, bereits nasse Pistenverhältnisse durch Regen zu melden. Um die neuen Regularien umzusetzen, hat Hamburg Airport investiert: Für rund 20.000 Euro wurden neue mobile Straßenwetter-Sensoren der Firma Ott Hydromet angeschafft. Der HAM ist der erste Flughafen Deutschlands, der mit diesem neuartigen System arbeitet. Neben dem Hamburger Flughafen arbeitet auch der Flughafen Mailand-Bergamo in Italien mit der neuen Technologie. „Wir freuen uns sehr darüber, dass wir als Hamburg Airport ganz vorne dabei sind, was den Einsatz dieser neuen Technologie betrifft“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Die Sicherheit im Luftverkehr hat immer höchste Priorität. Das neue Meldesystem gibt den Piloten noch detailliertere Informationen über den Zustand der jeweiligen Pisten, sodass die Starts und Landungen optimal darauf ausgerichtet werden können.“ Funktion des neuen Systems am Hamburg Airport Mit Hilfe eines Sensors, der an einem der Kontrollfahrzeuge des Flughafens befestigt ist, wird der Pistenzustand erhoben. Bei regelmäßigen Kontrollfahrten über die Start- und Landebahn erfasst der Sensor „MARWIS“ die Beschaffenheit der Pisten.

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August 2021: Frankfurt hatte 3,4 Millionen Passagiere

Deutschlands größter Flughafen, Frankfurt am Main, konnte im August 2021 die beste Verkehrsleistung seit dem Beginn der Corona-Pandemie erzielen. Die Fraport AG teilte mit, dass man rund 3,4 Millionen Fluggäste gezählt hat. Im direkten Vergleich mit August 2020 entspricht dies einem Zuwachs von 123 Prozent. Allerdings liegt man um 51 Prozent unter dem Wert, den man im August 2019 erzielen konnte. Im Bereich Fracht legte man im Jahresvergleich um 13 Prozent auf 178.223 Tonnen zu. Der börsennotierte Flughafenbetreiber führt das „Hoch“ insbesondere auf die erhöhte Nachfrage im Bereich Sommerurlaube zurück. Man ist sich deswegen auch im Klaren darüber, dass der jüngst erzielte Wert mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht im Herbst und Winter gehalten werden kann. Konzernchef Stefan Schulte rechnet mit etwa 20 bis 25 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2021. Im Jahr 2019 erzielte Frankfurt am Main mit etwa 70 Millionen Passagieren einen Allzeit-Rekord. Von diesem ist man auch heuer weit entfernt. Im Vorjahr hatte der größte Airport Deutschlands rund 19 Millionen Reisende. Anzumerken ist, dass die Monate Jänner und Feber 2020 sowie die ersten beiden März-Wochen von der Pandemie weitgehend unbetroffen waren. Das war im heurigen Winter nicht der Fall.

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Wizz Air: Pilotengehälter wieder auf Vor-Krisen-Niveau

Die vorübergehenden Gehaltskürzungen werden eingestellt. Außerdem möchte die Fluggesellschaft, bis Ende des Jahres 200 neue Piloten einstellen. Die Piloten des Billig-Fliegers mussten Covid-bedingt Lohnkürzungen hinnehmen. Doch damit sei eigenen Angaben zufolge jetzt Schluss: Der Low-Coster bringt die Pilotengehälter ab dem 1. Oktober 2021 wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurück. „Wir danken jedem einzelnen unserer Mitarbeiter für sein anhaltendes Engagement, seine harte Arbeit und sein Durchhaltevermögen, das er seit März 2020 unter Beweis gestellt hat. Das vergangene Jahr war zweifellos eine Herausforderung für die Branche, aber wir sind stolz darauf, heute bekannt geben zu können, dass wir eine der ersten Fluggesellschaften sind, die die Pilotengehälter wieder auf das Niveau von vor der Pandemie zurückgesetzt haben“, so Michael Delehant, Executive Vice President und Chief Group Operations Officer bei Wizz Air. Die Fluggesellschaft hat Großes vor und leitet deshalb eine Rekrutierungsoffensive ein. Bis Ende des Jahres sollen 200 neue Piloten und 800 neue Flugbegleiter den Ausbau des Streckennetzes weiter ankurbeln. Doch damit nicht genug: In den nächsten zehn Jahren plane die Airline, seine Flotte auf 500 Airbus-Flugzeuge zu verdreifachen. Um die durch dieses Wachstum geschaffenen Stellen zu besetzen sollen nun durchschnittlich 2.000 neue Mitarbeiter pro Jahr zum Unternehmen stoßen.

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PAD: Es geht wieder nach München

Der Flughafen München hat als interessantes Drehkreuz eine große Bedeutung für den PAD. Deshalb stellt die Wiederaufnahme der München-Linie durch die Lufthansa am heutigen Montag einen Meilenstein für den Neustart des Heimathafens dar. Ab sofort gibt es nahezu täglich Verbindungen zum Lufthansa-Drehkreuz. Die AUA-Muttergesellschaft bedient die Flüge in bewährter Form mit einer CRJ-900 mit 90 Sitzplätzen. Am heutigen Montag hat die erste, bereits sehr gut gebuchte Maschine um 8.40 Uhr vom Flughafen Paderborn/Lippstadt abgehoben. In dieser Woche folgen bis auf Mittwoch täglich weitere Verbindungen. Bis Ende September sei täglich mindestens ein Flug nach München vorgesehen, ab Oktober seien auch weitere Frequenzaufstockungen geplant, so der Airport. „Die Gespräche mit der Lufthansa waren sehr gut und vertrauensvoll. Die aktuelle Buchungslage zeigt, dass die Verbindung nach München in unserer Region weiter stark nachgefragt ist. Wir hoffen auf eine hohe Auslastung der Maschinen, damit diese wichtige Verbindung langfristig erhalten bleibt“, erläutert Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser.

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Bodensee-Airport: Lufthansa fährt Frankfurt-Angebot wieder hoch

Ready for take off: Lufthansa startet wieder am Bodensee-Airport mit bis zu zwei täglichen Flügen nach Frankfurt. Heute landete erstmals wieder ein Lufthansa-Flieger am Bodensee-Airport. Die erste Maschine wurde standesgemäß mit einer Wasserfontäne in Empfang genommen. In den kommenden Monaten soll die Zahl sukzessive analog zur Verfügbarkeit weiterer Anschlussflüge erhöht werden. „Wir freuen uns sehr über die Wiederaufnahme der Verbindung der Lufthansa nach Frankfurt. Damit ermöglichen wir insbesondere wieder Geschäftsreisenden eine unkomplizierte Anbindung an viele Destinationen, die in den letzten Monaten nicht oder sehr umständlich zu erreichen waren“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport.

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GRZ: Eurowings startet mit Stuttgart-Flügen

Heute, um 07:30 Uhr war es endlich wieder soweit: die erste Maschine aus Stuttgart ist nach der langen Corona-bedingten Pause wieder am Flughafen Graz gelandet. Geflogen wird mit einem Airbus A319 der Lufthansa-Tochter Eurowings. Die Flüge werden jeden Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag durchgeführt. „Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort der Steiermark erstmals eine direkte Eurowings-Verbindung nach Stuttgart anbieten können. Mit unseren vier wöchentlichen Flügen ab dem Flughafen Graz verknüpfen wir die beiden starken Wirtschafts- und Touristikregionen noch enger“, erklärt Eurowings-CEO Jens Bischof. „Mit Stuttgart haben wir nun nach Frankfurt und Düsseldorf ein drittes wichtiges Wirtschaftszentrum in Deutschland direkt an Graz angebunden“, informiert Wolfgang Grimus, Geschäftsführer des Flughafen Graz. „Neben den starken Wirtschaftsverflechtungen sind Graz und die Steiermark auch ein beliebtes touristisches Ziel für Urlaubsgäste aus Baden-Württemberg, dem drittgrößten Bundesland Deutschlands.“

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Linz: Eurowings reaktiviert Düsseldorf-Strecke

Oberösterreich musste eine gefühlte Ewigkeit auf die Wiederanbindung an Düsseldorf warten. Die einst von Austrian Airlines bediente Strecke war seit dem Beginn der Corona-Pandemie ausgesetzt. Der neue Betreiber Eurowings verschob die Aufnahme mehrfach. Am Montagvormittag landete der Airbus A320 mit der Registrierung D-AEWK auf dem Flughafen Linz und eröffnete damit die Nonstop-Strecke Düsseldorf-Linz-Düsseldorf. Die Route wird nicht mehr von Austrian Airlines, sondern von der Konzernschwester Eurowings bedient. Diese unterhält in Düsseldorf einen ihrer größten Stützpunkte. Während Austrian Airlines vormals ab Linz mit Turbopropflugzeugen des Typs DHC Dash 8-400 flog, setzt die Konzernschwester auf Airbus A319 und A320. Der Grund ist simpel: Eurowings hat schlichtweg keine kleineren Flugzeuge zur Verfügung. Geflogen wird nicht mehr ex Oberösterreich, sondern ex Düsseldorf. Die Umstellung auf den Billigflieger der Lufthansa Group hat aber auch Nachteile für die Passagiere, denn im Gegensatz zu Austrian Airlines hat Eurowings auf das „Ryanair-Handgepäcksystem“ umgestellt. Das bedeutet konkret, dass im Basic-Tarif die Mitnahme von Handgepäck im IATA-Standardformat extra bezahlt werden muss. Eurowings bietet vorerst bis zu fünf wöchentliche Flüge zwischen Linz und Düsseldorf an. Diese sind bis inklusive 29. Oktober 2021 im Reservierungssystem geladen. Wie der Flugplan im Winter aussehen wird oder ob der Carrier gar einen „Winterschlaf“ einlegen wird, ist zum aktuellen Zeitpunkt noch völlig offen. Vieles wird von der Auslastung, die in den nächsten Wochen erzielt werden kann, abhängen.

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Israel öffnet sich teilweise für Touristen

Nach mehreren Verschiebungen will sich Israel ab 19. September 2021 wieder für Touristen öffnen. Voraussetzung ist, dass man vollständig gegen Covid-19 geimpft ist. Die letzte erforderliche Dosis darf maximal ein halbes Jahr zurückliegen. Die Entscheidung der Regierung Israels ist unter dem Aspekt, dass wissenschaftlich festgestellt wurde, dass beispielsweise bei mRNA-Impfstoffen die Anzahl der Antikörper nach etwa einem halben Jahr stark abgesunken sein kann, durchaus interessant. Bislang hat kein anderer Staat explizit sechs Monate festgelegt. Ganz im Gegenteil: Viele Länder, darunter auch Österreich, blasen die Gültigkeit der Impfungen auf bis zu 12 Monate auf. Aus den offiziellen Einreisebestimmungen Israels geht hervor, dass man eine dritte Impfung nachweisen muss, wenn die letzte erforderliche Dosis mehr als ein halbes Jahr zurückliegt. Andernfalls kann die Einreise verweigert werden. Generell muss zusätzlich ein negativer PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt sein darf, vorgewiesen werden. Nach der Ankunft an einem israelischen Airport wird ein weiterer PCR-Abstrich genommen. Zusätzlich führt man einen serologischer Test durch. Erst wenn die Befunde beider vorliegen und den Bestimmungen entsprechen, darf man sich frei bewegen. Achtung! Israel öffnet sich vorerst nur für organisierte Gruppenreisen. Das bedeutet konkret, dass diese über einen Reiseveranstalter, der die entsprechende Genehmigung der israelischen Behörden hat, gebucht werden müssen. Individualreisende – sprich man bucht sich alles selbst – müssen noch länger auf die Einreise zu touristischen Zwecken warten. Es gibt noch keinen Termin wann sich Israel für diese öffnen wird.

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Subventionen: Andorra schreibt Madrid-Flüge aus

Der Kleinststaat Andorra will die Verkehrsanbindung an die spanische Hauptstadt Madrid verbessern und schreibt daher PSO-subventionierte Flüge aus. Diese sollen vollständig auf spanischem Staatsgebiet durchgeführt werden, da sich der Flughafen Andorra in Spanien befindet. In der Vergangenheit gab es immer wieder Flugverbindungen von Andorra – La Seu d’Urgell nach Barcelona und Madrid, jedoch konnten diese sich nicht dauerhaft halten. Der kleine Airport ist aufgrund der nur 1.500 Meter langen Piste auch hinsichtlich des Fluggeräts eingeschränkt. Nun will die Regierung von Andorra eine möglichst dauerhafte Anbindung an die spanische Hauptstadt Madrid ins Leben rufen. Dazu hat man eine Ausschreibung eröffnet. Das bedeutet konkret, dass sich potentielle Betreiber um Subventionen für den Betrieb bewerben können. In erster Linie dürften hier Turboprop-Operators in Frage kommen, da der Andorra-Airport für Jets wie Airbus A320 oder Boeing 737 nicht geeignet ist. In jüngerer Vergangenheit gab es immer wieder Charterflüge, die beispielsweise von Swiftair durchgeführt wurden. Dabei kamen unter anderem Maschinen des Typs ATR72-500 zum Einsatz. Der Airport ist grundsätzlich für alle Maschinen, die mit der 1.500-Meter-Piste ihr Auslangen finden, geeignet.

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