September 28, 2021

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September 28, 2021

AUA und Eurowings tauschen Strecken im Österreich-Deutschland-Verkehr

Austrian Airlines wird sich endgültig aus dem dezentralen Verkehr ab den Bundesländerflughäfen zurückziehen. Wie berichtet: Die Strecke Innsbruck-Frankfurt wird eingestellt und Graz-Düsseldorf übernimmt die Konzernschwester Eurowings. Der Zeitpunkt des Betreiberwechsels in der Steiermark hat sich seit dem letzten Bericht über dieses Thema nach hinten verschoben. Dieser soll nun am 10. Jänner 2022 vollzogen werden. Geplant ist, dass Eurowings ab diesem Termin bis zu dreimal pro Woche zwischen Graz und Düsseldorf fliegt. Die ebenfalls von der AUA übernommenen Routen Graz-Stuttgart und Linz-Düsseldorf sollen bis zu fünfmal wöchentlich bedient werden. Ab Sommer 2022 ist Eurowings auf allen drei Verbindungen nochmals häufiger unterwegs und steuert dann Stuttgart und Düsseldorf montags bis freitags jeweils zweimal täglich an. Austrian Airlines wird die Hannover-Strecke ab Wien von Eurowings dauerhaft übernehmen. Diese Route soll bis zu zweimal täglich bedient werden. In der Vergangenheit war man bereits in der deutschen Messestadt präsent, jedoch wurde an Eurowings übergeben und nun wird dieser Schritt wieder rückgängig gemacht.

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Silver Airways: Nächste US-Regionalairline steigt in den Frachtsektor ein

Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass die Air Wisconsin mit einer ersten Bombardier CRJ200 (PF) Frachtflüge durchführen wird. Nun steigt auch Silver Airways aus Florida in dieses Segment ein – mit einem starken Partner an der Seite. Bereits im Oktober 1988 wurde die Gulfstream International Airlines durch den Eastern Air Lines Captain Thomas L. Cooper gegründet. Ab dem 1. Dezember 1990 flog man hauptsächlich als Lufttaxi mit Cessna 402 und später mit Beech C99 zwischen Miami und Cap-Haïtien (Haiti). Doch aufgrund des politischen Klimas in Haiti entschied sich Gulfstream bald, fortan Destinationen auf den Bahamas anzusteuern. Mit der Unterzeichnung eines Codeshare-Abkommens mit United Airlines im Jahre 1994 beantragte Gulfstream International Airlines bei der Federal Aviation Administration (FAA, US-Zivilluftfahrtbehörde) eine Part-121-Lizenz um künftig auch größere Flugzeuge, anfänglich Shorts 360, betreiben zu dürfen. Mit der Übernahme der Paradise Island Air erwarb Gulfstream International Airlines auch vier DeHavilland Canada DHC-7. Bald darauf wurde die Flotte um die beiden Muster Beech 1900 und Embraer 120 aufgebaut. Auch ging man weitere Partnerschaften mit Trans World Airways (als TWConnection) und später Continental Airlines (als Continental Connection) ein. Am 4. November 2010 beantragte Gulfstream International Airlines Insolvenzschutz nach Chapter 11. Im März darauf wurde die Firma mit allen Vermögenswerten an die Victory Park Capital veräußert. Diese schaffte im Oktober 2011 sechs gebrauchte Saab 340B+ für Gulfstream an. Diese Flugzeuge sollten in Ergänzung zu den 21 Beech 1900D fliegen. Doch Victory Park Capital stellte die Airline komplett neu auf. Seit dem 15. Dezember 2011 fliegt man unter dem

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Swissport ernennt Ivan Nash Vila zum neuen Finanzchef

Der Luftfahrtdienstleister Swissport hat Ivan Nash Vila zum neuen Finanzchef ernannt. Er wird das Amt des CFO am 1. Oktober antreten, wie Swissport am Montag mitteilte. Seit August wird der Finanzbereich interimistisch von Alexander Gradow geleitet. Nash Vila verfüge über langjährige Führungserfahrung in internationalen Unternehmen wie der niederländischen Endemol Shine Group und Liberty Global, so die Meldung. Mit seiner Ernennung zum CFO sei die Erneuerung des Management-Teams von Swissport im Zuge des Besitzerwechsels nun abgeschlossen. Aktuell beschäftigt Swissport den Angaben zufolge in 44 Ländern rund 43.000 Mitarbeitende.

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Rolls-Royce liefert künftig an USAF

Der britische Triebwerkshersteller hat einen Großauftrag der US-Luftwaffe an Land gezogen: Die Air Force bestelle F-130 Triebwerke von Rolls-Royce im Wert von bis zu 2,6 Milliarden Dollar. Diese sollen als Ersatztriebwerke für die B-52 Stratofortress-Bomber eingesetzt werden. Rolls-Royce-Manager Craig McVay bezeichnete den Auftrag als großen Erfolg. Das F-130-Triebwerk werde eine „erheblich höhere“ Treibstoffeffizienz bieten und solle den Bombern ermöglichen, bis in die 2050er Jahre hinein im Einsatz zu bleiben. Rolls-Royce setzte sich im Wettbewerb gegen den etablierten Lieferanten Pratt & Whitney durch, der zum US-Rüstungskonzern Raytheon gehört. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Emirates führt IATA Travel Pass auf allen Flügen ein

Emirates führt als erste Fluggesellschaft die IATA Travel Pass-Lösung auf sechs Kontinenten ein. Damit bietet der Golf-Carrier künftig Fluggästen an allen ihren Zielorten den digitalen Gesundheitspass an. Nach erfolgreichen Tests im April auf ausgewählten Strecken ab Dubai weitete Emirates das IATA Travel Pass-Pilotprojekt im Juni schrittweise auf zwölf Strecken aus. Nun hat Emirates einen Vertrag mit der IATA unterzeichnet, um die Lösung in ihrem gesamten globalen Netzwerk einzuführen. Derzeit ist sie für Emirates-Passagiere in 50 Städten verfügbar, die Einführung in allen über 120 Emirates-Destinationen wird voraussichtlich bis Oktober abgeschlossen sein. „Emirates investiert weiterhin in Technologien und Lösungen wie den IATA Travel Pass, um unseren Passagieren eine reibungslose Reise und ein kontaktloses Erlebnis zu bieten. Gleichzeitig wollen wir unsere Flughafenteams in die Lage versetzen, Dokumentenkontrollen effizient und in Übereinstimmung mit den behördlichen Anforderungen durchzuführen,“ so Adel Al Redha, Chief Operating Officer bei Emirates. „Wir freuen uns, zusammen mit der IATA an dieser Lösung zu arbeiten – von den ersten Pilotversuchen bis zur vollständigen Umsetzung. Wir werden auch weiterhin eng mit der IATA an Verbesserungen arbeiten, um den Passagieren ein noch sichereres und reibungsloseres Reisen zu ermöglichen“.

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SZG: Landesrechnungshof stellt Flughafen gutes Zeugnis aus

Gestern wurde der Bericht des Salzburger Landesrechnungshofs an die politischen Fraktionen des Landes Salzburg übermittelt. Zusammengefasst stellte der Landesrechnungshof dem Flughafen ein gutes Zeugnis aus. Eine Reihe von kleineren Verbesserungsvorschlägen im Bereich der internen Strukturen und Abläufe (Dokumentationswesen) seien entweder bereits integriert oder würden sobald als möglich angepasst. Das betreffe unter anderem eine verbesserte Dokumentation des bereits gelebten „4-AugenPrinzips“ innerhalb der Flughafenführung. „Der Flughafen Salzburg hat bereits in den letzten Jahren viele Einsparungspotentiale genutzt. Dieser Kurs wird strikt weiterverfolgt!“, so der Airport.

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„Wohin fliegt Deutschland?“ Eine Analyse der Reisenachfrage – von der Kurzstrecke bis zur Fernreise

Der Flughafenverband ADV hat heute in Berlin den Faktencheck „Wohin fliegt Deutschland?“, eine Analyse der Reisenachfrage von der Kurzstrecke bis zur Fernreise, veröffentlicht. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärt kurz zusammengefasst: „Luftverkehr trägt maßgeblich zur internationalen Vernetzung unseres Landes bei. Die Nachfrage der Reisenden konzentriert sich auf Ziele über 400 Kilometern. Unsere Drehkreuze sind die Tore zur großen Welt. Und auf kurzen Distanzen setzen wir auf die enge Vernetzung mit der Bahn“. Auf welchen Strecken findet eigentlich Luftverkehr statt? Zahlreiche Debatten zum Luftverkehr werden auf Kurzstreckenflüge verengt. Umso wichtiger ist es zu wissen, welche Strecken tatsächlich von den Reisenden nachgefragt werden und wie der Luftverkehr mit der angebotenen Konnektivität seinen unverzichtbaren Beitrag für Geschäfts- wie Privatreisende leistet. In dem Faktencheck zum Streckennetz zeigt der Flughafenverband ADV die beliebtesten Reiseziele der Deutschen im Zeitraum 2011 bis 2019 auf. Minus 5,7 Prozent Rückgang im innerdeutschen Luftverkehr München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf sind die Top-5 Ziele in Deutschland. 3 von 4 innerdeutschen Passagieren fliegen zu einem der genannten Top-5 Ziele. Insgesamt ist der innerdeutsche Luftverkehr das mit Abstand kleinste Segment im Gesamtsystem. Die verbesserten intermodalen Angebote und die enge Zusammenarbeit zwischen Bahn und Luftverkehr fördern diesen Modaltransfer. Zweidrittel aller Passagiere fliegen bis 1.500 Kilometer Mallorca, London, Wien, Zürich und Amsterdam sind die Top-5 Verbindungen von einem deutschen Flughafen. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sinkt die Nachfrage nach kurzen Flugverbindungen. Auf Flugstrecken zwischen 400 und 1.500 Kilometern stieg die Zahl der Reisenden um +23,3 Prozent. Gleichzeitig sank die Zahl der Passagiere unter 400 Kilometer um

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Ryanair fliegt wieder von Dresden nach London

Die Airline wird im Winterflugplan, der am 31. Oktober startet, wieder die Verbindung zwischen Dresden und London Stansted aufnehmen. Dreimal wöchentlich, dienstags, donnerstags und samstags verbindet die Low-Cost-Airline die sächsische Landeshauptstadt mit der britischen Metropole. “Ryanair freut sich, die Wiederaufnahme von Flügen zwischen Dresden und London Stansted in diesem Winter anzukündigen. Ab dem 2. November werden wir drei wöchentliche Flüge anbieten, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Da der Flugverkehr wieder das Niveau vor COVID erreicht und wir unsere Flotte in ganz Europa weiter ausbauen, wird die Wiederaufnahme der Flüge ab Dresden die Anbindung, die Arbeitsplätze und den Tourismus in der Region fördern.“ sagte ein Sprecher der Airline. London ist nach Amsterdam (KLM) und Zürich (Swiss) die dritte europäische Metropole, die wieder ab Dresden angeflogen wird.

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FFP2-Pflicht in Österreich: Who cares?

Seit 15. September 2021 gilt auf Flügen von/nach Österreich wieder FFP2-Maskenpflicht. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne) hat es so verordnet. In der Praxis aber ist das noch wenig bekannt und wird selbst von fliegendem Personal diverser Fluggesellschaften missachtet. Eigentlich ist das Notam, mit dem die Airlines angewiesen werden, dass auf Verbindungen von/nach Österreich ausschließlich FFP2-Masken getragen werden müssen, nicht sonderlich schwer zu verstehen. Es gibt ein paar wenige Ausnahmen, beispielsweise für Schwangere oder Kinder, jedoch ist der Personenkreis, der diese in Anspruch nehmen kann, äußerst klein. Flugbegleiter fallen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht unter die Ausnahme der FFP2-Maskenpflicht. Diese dürfen also keinen MNS tragen, sondern müssten FFP2 im Gesicht haben. In der Praxis zeigte sich auf insgesamt acht Flügen, die Mitarbeiter von Aviation Direct seit dem 15. September 2021 mit verschiedenen Fluggesellschaften von/nach Wien absolviert haben, dass die Verordnung des Herrn Mückstein missachtet wird und zwar sowohl von Passagieren als auch vom Personal. Den subjektiv empfundenen Vogelabschuss lieferte ein Purser von Air France, der darauf bestand, dass zwei Passagiere ihre Stoffmasken durch OP-Masken ersetzen und diesen freundlicherweise welche reichte. Eigentlich hätte er auf FFP2 bestehen müssen, doch der Flugbegleiter hatte selbst nur eine OP-Maske auf. Nimmt man es ganz genau: Die betroffenen Reisenden hätten das Terminal 3 in Wien mit ihren Stoffmasken gar nicht betreten dürfen, denn es gilt FFP2-Pflicht. Zur Erinnerung: In öffentlichen Verkehrsmitteln inklusive Flughafen-Terminals und Bahnhöfe sowie auf Fahrten und Flügen von/nach Österreich müssen laut Verordnung des Gesundheitsministers FFP2-Masken getragen werden. Viele Passagiere halten sich nicht daran, viele Flugbegleiter

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