September 30, 2021

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September 30, 2021

Sicherheitspersonal protestiert am Düsseldorfer Flughafen

Mehr als 60 Sicherheitskräfte am Düsseldorfer Flughafen haben heute mit einer „aktiven Mittagspause“ auf die Personalnot bei der Handgepäckkontrolle aufmerksam gemacht. Die Schlangen im Terminal und im Sicherheitsbereich werden immer länger. Grund dafür ist ein Personalengpass beim Sicherheitsdienstleister DSW. Dieser hatte zuvor über 100 Kräfte krankheitsbedingt entlassen – diese fehlen nun an allen Ecken und Enden. Die Kontrollkräfte seien völlig überlastet, beklagt die Gewerkschaft Verdi. Für sie ist das Problem hausgemacht. Diesen Umstand verneint der Arbeitgeber, die Firma verweist auf den immer noch hohen Krankenstand der Belegschaft. In den Herbstferien soll die Belegschaft mit hohen Prämien zu Mehrarbeit motiviert werden. Außerdem sollen in DUS Kontrolleure aus Bremen aushelfen, wie wdr.de berichtet.

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Militärflugzeuge über dem Flughafen Paderborn-Lippstadt

Rund um den Flughafen Paderborn/Lippstadt kann es in nächster Zeit lauter werden: Die deutsche Luftwaffe und das britische Heer starten mit einer gemeinsamen Luftübung. Die britischen Soldaten wollen mit Unterstützung der Luftwaffe in Paderborn/Lippstadt trainieren. Ziel ist die Ausbildung als „Joint Terminal Attack Controller“. Soll heißen: Soldaten am Boden sollen Flugzeugpiloten klare Anweisungen geben können, um bestimmte Ziele ansteuern und im Extremfall natürlich angreifen zu können. Die Luftwaffe stellt für diese Übung zwei Kampfflugzeuge plus entsprechende Piloten zur Verfügung. Wer rund um den Flughafen lebt, braucht aber keine Angst zu haben. Die Luftwaffen-Jets sind nicht bewaffnet. Jede Übungseinheit dauert maximal eine Stunde. Am Wochenende und in der Nacht ist Ruhe. Bis nächste Woche Donnerstag soll die Übung laufen. Das berichtet hellwegradio.de.

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ANA gewinnt globale Skytrax-Auszeichnungen

Die japanische Fluggesellschaft bekam bei den diesjährigen Skytrax World Airline Awards insgesamt vier Preise verliehen. Die Airline wurde unter anderem erneut für die weltweit höchste Sauberkeit in der Kabine und den weltweit besten Flughafenservice ausgezeichnet. Auf asiatischer Ebene bekam ANA zwei Awards in den Kategorien „bestes Airline-Personal Asiens“ und „beste First Class Lounges in Asien“. Darüber hinaus wurde das Unternehmen zum zweiten Mal in Folge mit dem dritten Platz in der Kategorie „Airline of the Year“ ausgezeichnet. Jeder Mitarbeiter bei ANA ist bestrebt, seine persönliche Leistung täglich zu verbessern und den Passagieren ein optimales Reiseerlebnis zu bieten. Die Anerkennung von Skytrax bestätigt, dass wir unseren hohen Standards für hervorragende Leistungen entsprechen“, sagte Junko Yazawa, Senior Vice President bei ANA und verantwortlich für den Unternehmensbereich Customer Experience Management & Planning. „Wir werden uns auf diesen Auszeichnungen jedoch nicht ausruhen, sondern nehmen sie als Ansporn, jeden Aspekt des Passagiererlebnisses weiter zu verbessern.“

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MUC: Nördliche Start- und Landebahn wieder in Betrieb

Nach Abschluss umfangreicher Sanierungsarbeiten und der Kalibrierung des Instrumentenlandesystems wird die nördliche Start- und Landebahn am kommenden Samstag, den 2. Oktober 2021 wieder in Betrieb genommen. Partiell wurden Beton- und Asphaltflächen erneuert, Rollbahnkurven angepasst sowie Schlitzrinnen an den Rollwegen ausgetauscht. Mit der Aufnahme des Flugbetriebs auf der Nordbahn steht dem Münchner Flughafen wieder die volle Kapazität des Start- und Landebahnsystems zur Verfügung. Die Südbahn wurde bereits von Mai bis Juli dieses Jahres saniert.

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Erstattungen: AUA kassiert herbe Schlappe vor dem OLG Wien

Wenn es darum geht, dass Airlines an Passagiere bezahlen müssen, werden viele Anbieter kreativ, um sich nach Möglichkeit drücken zu können. Besonders kompliziert wird es, wenn über ein Online-Reisebüro gebucht wurde. Das Oberlandesgericht Wien schob den Spießroutenläufen nun einen Riegel vor. Das Urteil ist bereits rechtskräftig. Die EU-Fluggastrechteverordnung sieht unmissverständlich vor, dass Passagiere beispielsweise im Fall einer Streichung von der Airline binnen sieben Tagen das Ticketgeld zurückbekommen sollen. Austrian Airlines schickte im Vorjahr viele Fluggäste, deren Flüge aufgrund der Pandemie abgesagt wurden, auf einen regelrechten Spießroutenlauf und zwar genau dann, wenn nicht direkt, sondern über einen Vermittler gebucht wurde. Im Vorjahr gab es nur wenige „weiße Schafe“, die innerhalb der gesetzlichen Frist zurückbezahlt haben. Austrian Airlines reihte gesellte sich zu den „schwarzen Schafen“ und schob die Erstattungen erst mal auf die lange Bank. Viele Reisende, die über Vermittler gebucht hatten, waren zusätzlich damit konfrontiert, dass der OTA auf Tauchstation gegangen ist und wenn man mal einen Kontakt aufbauen konnte, wurde auf die AUA verwiesen. Diese hat aber auf den Vermittler verwiesen. Ein System der organisierten Nicht-Zuständigkeit, obwohl die gesetzliche Regelung glasklar ist. Der Verein für Konsumenteninformation entdeckte in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen der Lufthansa-Tochter eine Klausel, die besagt, dass man sich für Erstattungen an den Verkäufer wenden muss. Außergerichtlich lenkte der Carrier nicht ein, so dass die Angelegenheit dann in zweiter Instanz vor dem Oberlandesgericht Wien gelandet ist. Dieses erklärte die Klausel für rechtswidrig und untersagt Austrian Airlines die Anwendung. Laut VKI erhielten viele, die die AUA zur Rückerstattung der Ticketkosten

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