Oktober 4, 2021

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Oktober 4, 2021

Lufthansa least vier weitere A350-900

Lufthansa gab am Montag bekannt, dass man vier weitere Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350-900 leasen wird. Diese sollen im Laufe des ersten Halbjahres 2022 zur Flotte stoßen. Der Konzern unterzeichnete Leasingverträge für vier hochmoderne und treibstoffeffiziente Airbus A350-900 Flugzeuge mit den Lessoren Avolon, SMBC Aviation Capital Ltd. und Goshawk. Dadurch wächst die A350 Flotte im Konzern zu Jahresbeginn 2022 auf 21 Flugzeuge. Die Neuzugänge werden bei Lufthansa selbst eingesetzt. „Der Airbus A350 ist eines der modernsten Flugzeuge unserer Zeit. Extrem sparsam, sehr leise und wesentlich wirtschaftlicher als die Vorgängermodelle. Unsere Kunden schätzen neben der Nachhaltigkeit auch das Premium Flugerlebnis mit diesem Flugzeug. Durch die Lease-Vereinbarungen bleiben wir flexibel in der Flottenplanung und nutzen die außergewöhnlichen Marktopportunitäten optimal. Durch die weitere Modernisierung der Flotte bekräftigen wir unseren Anspruch, auch künftig unter den fünf Top Airlines der Welt zu sein“, erklärt Vorstandsmitglied Detlef Kayser.

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Malta: Air Atlanta Europe ist startklar

Mit Air Atlanta Europe erhielt am Wochenende ein weiterer Carrier eine maltesische Zulassung. Das Transport Malta-Civil Aviation Directorate überreichte dem Ableger der Air Atlanta Icelandic Group AOC und Betriebsgenehmigung. Die erste in Malta registrierte Maschine ist eine Boeing 747-400 und trägt die Registrierung 9H-AZA. Der Vierstrahler ist 17,6 Jahre alt und wurde ursprünglich vor Air France ausgeliefert. Es handelt sich um ein Passagierflugzeug, wurde jedoch von Air Atlanta Icelandic seit dem Beginn der Corona-Pandemie als Frachter („Preighter“) eingesetzt. Einen ersten Auftrag hat Air Atlanta Europe auch in der Tasche, denn der Jumbojet führt Frachtflüge im Auftrag von Saudia Cargo durch. Das Rufzeichen des neuen Carriers lautet „Euroviking“. Der ICAO-Code ist AAE. Einen IATA-Twoletter-Code hat man (noch) nicht. Zwar ist die maltesische Air Atlanta Europe eine Neugründung, jedoch existierte in der Vergangenheit unter diesem Markennamen eine Fluggesellschaft: Die Air Atlanta Icelandic Group hatte zwischen 2003 und 2006 einen Ableger mit Basis in London-Gatwick. Dieser wurde aufgegeben. Nun hat man unter dem gleichen Namen wieder einen EU-Ableger, diesmal mit maltesischen Zertifkaten. Der Sitz von Air Atlanta Europe befindet sich in einem Gewerbegebiet in der Gemeinde Birkirkara, rund zehn Autominuten vom Flughafen Luqa entfernt. Auf dem AOC ist derzeit die 9H-AZA registriert, wobei geplant ist, dass weitere Maschinen von der Muttergesellschaft zur neuen Tochter wechseln sollen.

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Herbstferien: Lufthansa stockt Warmwasserziele auf

In Deutschland rücken die Herbstferien näher. Lufthansa verzeichnet eigenen Angaben nach eine hohe Nachfrage in Richtung Warmwasserziele. Daher legt man ab Frankfurt rund 80 zusätzliche Flüge auf. Ab München hat man 50 weitere Verbindungen zur Buchung freigegeben. Laut Lufthansa sind derzeit die spanischen Ziele Palma de Mallorca, Gran Canaria, Fuerteventura, Malaga und Sevilla besonders stark nachgefragt. Daher stockt man die Frequenzen auf. Weiters stehen auch Portugal, Italien und Griechenland hoch im Kurs. Lufthansa bietet daher Extraflüge nach Faro und Madeira (beide Portugal) sowie nach Cagliari auf Sardinien und Catania auf Sizilien sowie Rhodos (Griechenland) an. Inlandsflüge werden nochmals aufgestockt Der innerdeutsche Verkehr zieht laut Lufthansa auch wieder spürbar an. Die Airline hatte bereits in den letzten Wochen das Angebot ab Oktober auf den Verbindungen von Frankfurt nach Berlin, Hamburg, München sowie von München nach Berlin, Hamburg und Düsseldorf um 45 Prozent im Vergleich zum Juli erweitert. Jetzt werden kurzfristig weitere Extra-Verbindungen in den Flugplan genommen. Von Frankfurt nach Berlin werden statt neun täglichen Verbindungen ab Oktober bis zu elf tägliche Flüge angeboten. Von Frankfurt nach Hamburg steigt die Zahl der täglichen Flugverbindungen von acht auf zehn. Auch der Münchner Flugplan wird erweitert: So stehen statt sechs täglicher Verbindungen ab Oktober neun tägliche Verbindungen von „MUC“ nach Düsseldorf im Flugplan.

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Emirates: 40 Flugzeuge werben für die Expo-Ausstellung

Insgesamt 40 Maschinen der Emirates-Flotte tragen derzeit anlässlich der Weltausstellung Expo, die in Dubai stattfindet, eine Sonderbeklebung. Der Carrier wird diese in den nächsten Wochen verstärkt im Deutschland-Verkehr einsetzen. Bereits am Freitagnachmitttag landeten in Düsseldorf, Frankfurt und Hamburg Boeing 777ER, die für die Expo werben. Nach München kam ein Airbus A380 zum Einsatz.  In Deutschland steuert der Golfcarrier derzeit die genannten vier Airports linienmäßig an. Emirates hat 40 Flugzeuge (20 A380 und 20 777-300ER) mit den eigens für die Expo 2020 Dubai entworfenen Lackierungen bzw. Beklebungen in den Farben der Unterthemen der Weltausstellung versehen – Sustainability (grün), Opportunity (orange) und Mobility (blau). Die erste Bemalung wurde 2017 auf einer Boeing 777-300ER präsentiert. Seitdem ist die Expo-Mini-Flotte von Emirates zu verschiedenen Zielen im gesamten Streckennetz der Fluggesellschaft eingesetzt worden und hat die Botschaften der Weltausstellung in die ganze Welt getragen.

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Künftiger Flynas-A330 als „Österreicher“ in der Wartung

Unter der österreichischen Registrierung OE-IDB wurde am Freitag ein Airbus A330-343 in den Farben der Billigfluggesellschaft Flynas auf den Flughafen Luqa überstellt. Bei Lufthansa Technik werden Wartungsarbeiten vorgenommen. Anschließend soll dieses Langstreckenflugzeug als HZ-NE24 zur Flotte von Flynas stoßen. Die momentane OE-IDB ist derzeit auf den Leasinggeber Wilmington Trust SP Services (Dublin) Limited registriert und im österreichischen Register eigentragen. Bei Lessoren ist das von Austro Control geführte Register in den letzten Jahren besonders beliebt geworden, um Maschinen zwischen zwei Aufträgen einzutragen. Es kommt häufig vor, dass nach der Rückgabe an den Leasinggeber nicht sofort ein neuer Leasingnehmer parat steht. In solchen Fällen werden Flugzeuge dann auf den Eigentümer registriert. Wie bereits erwähnt: Das österreichische Register erfreut sich seit einigen Jahren hoher Beliebtheit. Die kürzlich in Malta gelandete Maschine wurde im Jahr 2015 an Air Europa ausgeliefert. Anschließend war der Langstreckenjet bei Wow Air im Einsatz. Zuletzt flog dieser A330 bei Turkish Airlines. In Kürze erfolgt die Indienststellung als NZ-NE24 bei Flynas.

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Avianca und Sky Airline bereiten Fusion vor

In Südamerika steht ein großer Zusammenschluss bevor, denn Avianca und Sky Airline bereiten derzeit eine Fusion vor. Verhandlungen laufen zwar schon länger, doch nun ist das Vorhaben konkret. In vielen Regionen will man künftig unter der Lowcost-Marke Sky wachsen. Zunächst gilt es die Genehmigungen der Kartellbehörden, insbesondere in Chile und Kolumbien, einzuholen. Derzeit ist laut lokalen Medienberichten geplant, dass Sky Airline eine Tochtergesellschaft von Avianca werden soll. An dieser soll dann Holger Paulmann weiterhin beteiligt sein. Derzeit sollen die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen. Es wird damit gerechnet, dass diese gegen Ende des Jahres bzw. Anfang 2022 abgeschlossen sein werden, so dass die offiziellen Genehmigungen eingeholt werden und anschließend die Verschmelzung der beiden Konzerne eingeleitet werden kann.

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Corendon Europe: Neunte B737-800 wird in Köln stationiert

Die maltesische Fluggesellschaft Corendon Europe hat Ende der vergangenen Woche die Flotte um eine weitere Boeing 737-800 aufgestockt. Die Maschine trägt die Registrierung 9H-TFJ und wird künftig auf dem Flughafen Köln/Bonn stationiert. Aus zollrechtlichen Gründen musste der Mittelstreckenjet am 30. September 2021 einen Besuch auf dem Flughafen Luqa durchführen. Gleichzeitig führten Beamte der maltesischen Zivilluftfahrtbehörde eine Inspektion, anderen deren Ende die Freigabe bzw. Zulassung stand, durch. Derzeit hat man neun Maschinen dieses Typs in der Flotte. Im Sommer 2021 setzte man auch Wetlease-Flugzeuge, die von der slowakischen Air Explore betrieben wurden, ein. Für die kommende Sommersaison plant die maltesische Corendon Europe neun Boeing 737-800 einzusetzen. Zu Spitzenzeiten will man wieder auf Wetlease-Gerät zurückgreifen. Die Zusammenarbeit mit Air Explore, deren Maschinen unter anderem ab Heraklion, Hannover und Rhodos zum Einsatz gekommen sind, beschreibt man als sehr gut. Die Fortsetzung der Zusammenarbeit gilt als wahrscheinlich.

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Lumiwings fliegt zwischen Malta und Mitiga

Seit einigen Jahren ist der Flugverkehr zwischen der Europäischen Union und Libyen stark reduziert. Hintergrund ist die politische Lage im afrikanischen Land. Am Montag, den 20. September 2021 nahm Lumiwings eine Nonstop-Verbindung zwischen Luqa und Mitiga auf. Es handelt sich um eine Charterverbindung, die im Auftrag von Medavia durchgeführt wird. Zum Einsatz kam beim Erstflug die Boeing 737-300 mit der Registrierung SX-LWA. Der erste Flug zwischen den beiden Ländern wurde nach einem Besuch des libyschen Premierministers Alhamid Dbeibah und der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Wiederaufnahme dieser wichtigen Luftverbindung möglich. Medavia arbeitet mit maltesischen Reisebüros wie FCM Travel und Planit zusammen, um die Tickets zu verkaufen. Obwohl sowohl Air Malta als auch Alitalia großes Interesse zeigten, die lukrative Strecke zu betreiben, gewann am Ende Medavia die Ausschreibung.

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