Oktober 15, 2021

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Oktober 15, 2021

Schwache Titanteile: Dreamliner mit neuem Problem

Beim Maschinentyp Boeing 787 soll ein weiteres Problem aufgetreten sein. Das Wall Street Journal schreibt unter Berufung auf “mit der Sache vertraute Personen”, dass die in den letzten drei Jahren verbauten Titanteile schwächer sind als angenommen. Boeing streckt seit einiger Zeit in einer tiefen Krise, denn sowohl der Dreamliner als auch die 737 Max litten bzw. leiden unter Produktionsmängeln. Nach zwei fatalen Abstürzten kassierte der Mittelstreckenjet gar ein weltweites Flugverbot, das noch immer nicht von allen Staaten aufgehoben wurde. Der Flugzeugbauer kann bereits seit einigen Monaten keine Dreamliner ausliefern. Es ist derzeit nicht absehbar wie lange der Zustand andauern wird. Die Fertigungsrate wurde bereits reduziert und Boeing verspricht gegenüber dem Wallstreet-Journal, dass man Fortschritte bei der Verbesserung der Produktion erzielt habe.

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Corona: Russland lockert internationale Flugbeschränkungen

Die Regierung der Russischen Föderation fährt die Beschränkungen im internationalen Flugverkehr weiter zurück. Aufgrund der Corona-Pandemie schränkte man sowohl die Anzahl als auch die Länder massiv ein. Der Kreml teilte mit, dass ab 9. November 2021 reguläre Verbindungen in die Niederlande sowie nach Norwegen und Schweden wieder erlaubt sind. Im Verkehr mit Österreich, Finnland und der Schweiz sollen die Beschränkungen gänzlich aufgehoben werden. Das bedeutet vereinfacht gesagt, dass die Carrier ihr Angebot, das es vor der Corona-Pandemie gab, wieder vollständig durchführen können. In Richtung Deutschland bleiben noch Einschränkungen bestehen. Allerdings wird die Anzahl der pro Woche zugelassenen Flüge deutlich angeboten. Beispielsweise ab Frankfurt am Main darf 14 Mal wöchentlich in die Russische Hauptstadt geflogen werden. Nach St. Petersburg sind nun sieben Flüge erlaubt. Frankfurt wurde als exemplarisches Beispiel genannt.  In Russland gehen die Covid-Impfungen nur sehr schleppend voran. Zum Einsatz kommen ausschließlich Vakzine, die im eigenen Land entwickelt wurden. Die Bevölkerung scheint diesen gegenüber ein gewisses Misstrauen zu haben. Verschiedene Staaten, darunter auch Deutschland, stufen die Russische Föderation in Sachen Corona derzeit als Hochrisikogebiet ein.

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Technisches Hilfswerk baut in Köln/Bonn aus

Das Technische Hilfswerk wird auf dem Flughafen Köln/Bonn die Logistikkapazitäten ausbauen. Ein entsprechender Vertrag wurde am Donnerstag zwischen dem Airport und der Bundesanstalt unterschrieben. „Die Kooperation mit dem Flughafen Köln/Bonn ist ein logischer Brückenschlag, nachdem das THW im Juni 2021 sein neues Logistikzentrum in Hilden (Nordrhein-Westfalen) eröffnet hat, um seine Logistikkompetenz für In- und Auslandseinsätze zu bündeln“, so THW-Präsident Gerd Friedsam bei der Vertragsunterzeichnung. Wenn die Bundesregierung beim nächsten internationalen Hilfeersuchen das THW mit einer seiner Schnell-Einsatz-Einheiten ins Ausland entsendet – wie etwa im August 2020 die SEEBA (Schnell-Einsatz-Einheit Bergen Ausland) nach Beirut – dann kommt das Material künftig von Hilden über den Flughafen Köln/Bonn ins jeweilige Einsatzgebiet. „Als bedeutendes Luftverkehrs-Drehkreuz in NRW mit herausragender Stellung im Bereich der Luftfracht in Europa ist der Flughafen dafür prädestiniert, das THW in Zukunft bei seinen Einsätzen schnell und effizient zu unterstützen. Wir freuen uns, dem THW künftig bei seinen wichtigen Aufgaben partnerschaftlich zur Seite zu stehen“, sagt Flughafenchef Johan Vanneste. „Damit im Einsatzfall alles möglichst reibungslos klappt, sind Kooperationen, wie mit dem Flughafen Köln/Bonn, vorab bis ins Detail geregelt“, so THW-Präsident Gerd Friedsam heute bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung mit der Flughafen Köln/Bonn GmbH. Nach dem Umzug von Heiligenhaus (und sukzessive auch vom Zentrallager für Auslandslogistik/Mainz) in das moderne, brandneue Logistikzentrum Hilden sowie durch die Kooperation mit dem Flughafen Köln/Bonn ist das THW im Bereich Logistik künftig noch besser aufgestellt. Hilden bietet Platz für 8.500 Euro-Paletten Einsatzausstattung, Geräte und Werkzeuge auf einem 42.000 m2 großen Gelände. Ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen

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UK: App-Ausfall lässt Passagiere stranden

Eine technische Panne sorgte im Vereinigten Königreich für verärgerte Fluggäste, denn die britische Impfzertifikats-App ist einige Stunden lang ausgefallen. Das führte dazu, dass Reisende ihre Flüge nicht antreten konnten. Die Gesundheitsbehörde NHS bestätigte die technischen Probleme. Es handelte sich laut behördlichen Angaben nicht um Zurückweisungen bei der Einreise, sondern um das Verweigern des Boardings. Hintergrund soll sein, dass die Daten der App nicht überprüft werden konnten. Generell ist es äußerst empfehlenswert stets ein Backup auf Papier dabei zu haben. Das kann beispielsweise das ausgedruckte Impf- oder Testzertifikat sein oder aber der klassische Papier-Impfpass. Manche Staaten akzeptieren offiziell nur die QR-Code-Variante, jedoch ist man bei technischen Problemen zumeist kulant, wenn Papierdokumente vorgelegt werden können.

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Pegas Fly reaktiviert Berlin-Kaliningrad

Berlin und Kaliningrad sind gar nicht so weit voneinander entfernt, jedoch war das Reisen zwischen den beiden Städten seit der Pleite von Air Berlin durchaus umständlich. Das ehemalige Königsberg und Berlin verbindet eine lange gemeinsame Geschichte, die sich im Nachgang des Zweiten Weltkriegs stark verändert hat. Kaliningrad ist der “Außenposten” Russlands und befindet sich zwischen den baltischen Staaten. Touristisch ist das ehemalige Königsberg noch kaum entdeckt, hat jedoch sehr viel zu bieten. Wirtschaftlich gibt es viele Geschäftsbeziehungen zwischen der Wirtschaft der beiden Städte. Dennoch: Wer von Berlin nach Kaliningrad (oder umgekehrt) wollte, musste in den letzten Jahren mühsame Umwege fliegen. Das ist nun vorbei, denn die russische Fluggesellschaft Pegas Fly hat eine Nonstop-Verbindung aufgenommen. Diese wird zunächst einmal pro Woche bedient. Im November 2021 soll ein zweiter Umlauf hinzugefügt werden. Im Regelfall setzt der Carrier Regionaljets des Typs Embraer 190 ein. Kaliningrad ist nebst Sankt Petersburg eine von zwei Regionen, in die Touristen mit elektronischem Visum reisen können. Dieses ist kostenfrei und wird unter diesem Link vergeben. Achtung: Aufgrund der Corona-Pandemie werden derzeit keine vereinfachten Einreisegenehmigungen vergeben. Das bedeutet, dass der Gang ins Konsulat oder in die Botschaft temporär nicht erspart bleibt.

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United Airlines kündigt Teneriffa und Mallorca an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines will Teneriffa Süd und Palma de Mallorca mit Langstreckenflügen beglücken. Ab Juni 2022 will man die beiden Inseln je dreimal pro Woche ab New York-Newark ansteuern. Echte Langstreckenflüge ab den Kanaren bzw. Balearen sind in den letzten Jahren selten geworden, denn man setzte auch darauf den Verkehr über Drehkreuze von Allianzpartnern zu leiten. Eine Premiere sind die angekündigten Verbindungen ab Teneriffa und Mallorca nicht, denn in der Vergangenheit gab es diese bereits. United Airlines wagt nun den Anfang und kündigt je drei wöchentliche Rotationen von Newark nach Teneriffa Süd) und Palma de Mallorca an. Die erstgenannte Strecke soll am 2. Juni 2022 aufgenommen werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 757-200 angekündigt. Palma de Mallorca soll ab 9. Juni 2022 mit Boeing 767-300 angesteuert werden.

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Sundair in neuer Livery in der Luft

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair verpasst ihren Maschinen eine neue Livery. Das erste Flugzeug, das das neue Farbenkleid trägt ist der von FlyAir41 betriebene Airbus A320 mit der Registrierung 9A-IRM. Bislang war Sundair nicht gerade dafür bekannt viel Geld für Farbe auszugeben. Manche Flugzeuge tragen lediglich einen Sticker auf dem Leitwerk. Dem Grundsatz bleibt man treu, jedoch sind nun schwarz und blau dazu gekommen. Weiters pragt auf dem Rumpf riesig der Name der Fluggesellschaft. Zunächst erhielt der von der Konzernschwester FlyAir41 betriebene A320 9A-IRM die neue Livery. Nach und nach sollen alle von Sundair betriebenen Maschinen in diesem Farbenkleid erschließen. Das schließt auch jene ein, die aufgrund einer Wetlease-Vereinbarung von der kroatischen Schwester FlyAir41 geflogen werden.

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Arrivederci Alitalia – Benvenuta Alitalia!

Am Donnerstagabend führte Alitalia auf der Strecke Cagliari-Rom Fiumicino den offiziell letzten Flug in der Firmengeschichte durch. Oder auch nicht, denn die Markenrechte und die Homepage wurden für 90 Millionen Euro an Ita verkauft. Zahlreiche Versuche Alitalia in die schwarzen Zahlen zu bringen waren nicht von Erfolg gekrönt. Beispielsweise setzte man mehrfach den Carrier komplett neu auf und entsorgte die “old company” in einem Konkursverfahren. Doch die jeweilige “new company” schloss nahtlos an das Verlusteschreiben an und türmte erneut einen Schuldenberg auf. Der erste Ita-Flug wurde unter der Marke Alitalia auf der Strecke Mailand Linate-Bari durchgeführt. Auch die Zusammenarbeit mit Etihad Airways brachte Alitalia keine Verbesserung und endete im Jahr 2017 in der Insolvenz. Mehrere Finanzspritzen des Staates führten dazu, dass die italienische Fluggesellschaft in der Luft bleiben konnte. Die Rückführung der Mittel gilt angesichts des Konkursverfahrens an unwahrscheinlich. Italia Trasporto Aereo (Ita) übernimmt ab heute die Rolle von Alitalia, jedoch darf man sich aufgrund von Auflagen der EU-Kommission nicht als Nachfolger bezeichnen. Die Wettbewerbshüter pochen auf einen harten Schnitt. Die Marke Alitalia wurde im ersten Anlauf an niemanden verkauft. Die Markenrechte und die Homepage wurden am Donnerstagabend an Ita verkauft. Diese wird nahtlos als Alitalia weiterfliegen. Das betrifft den gesamten Markenauftritt inklusive Livery und Uniformen. Der Insolvenzverwalter habe das Angebot über 90 Millionen Euro angenommen, so dass es wegen der gescheiterten Auktion zu einem freihändigen Verkauf gekommen ist. Die Vorgehensweise der Italiener wirkt nicht nur auf den ersten Blick als abgekartetes Spiel, denn eine Pseudo-Auktion, an der wegen völlig

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