November 16, 2021

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November 16, 2021

Wiens Hotellerie brechen die letzten Buchungen weg

Sind die aktuell 38 Prozent Auslastung im November schon kein Grund zur Freude bei den Wiener Hoteliers, kommt es in den nächsten Wochen und Monaten noch schlimmer: Für den Dezember rollt gerade eine Stornowelle durch die Rezeptionen, der Jänner ist bei den Reservierungen gar auf einem Rekordtief. Nur acht Prozent der Zimmer sind derzeit für Jänner gebucht. „Der Herbst hat gut begonnen und wir konnten uns langsam wieder erholen, doch die neue Corona-Welle wirft uns nun wieder komplett zurück. Mit diesen Gästezahlen kann die Wiener Hotellerie nicht überleben“, fordert Dominic Schmid, Obmann der Fachgruppe Hotellerie in der Wirtschaftskammer Wien, nun dringend nötige Unterstützung für seine Branche ein. „In den letzten Wochen haben Seminare und Tagungen wieder für besser gebuchte Hotelzimmer in Wien gesorgt, das ist aber nun wieder vorbei. Seminare werden storniert, Weihnachtsfeiern gar nicht gebucht und touristische Reisen wieder abgesagt“, zeigt sich Schmid ob der derzeitigen Lage pessimistisch für die Branche: „Der Winter ist für uns gelaufen, im negativen Sinne, eine Erholung sehen wir frühestens in sechs Monaten – wenn es dann noch Hotels in Wien gibt.“ Denn so drastisch wie die Buchungslage steht es auch um die wirtschaftliche Lage der Hotels: „Wir stehen alle mit dem Rücken zur Wand.“ Schmid fordert daher unterstützende Maßnahmen für die Touristiker: „Die mit Jahresende auslaufende Herabsetzung der Umsatzsteuer muss verlängert werden, auch die bewährten Hilfsinstrumente wie der auslaufende Ausfallsbonus, der frühere Fixkostenzuschuss und der Verlustersatz müssen wieder reaktiviert beziehungsweise aufgestockt werden.“

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Bratislava: Ryanairs Buzz nimmt Lwiw auf

Die Ryanair Group kündigt für den 2. Jänner 2022 die Aufnahme einer neuen Strecke ab der slowakischen Hauptstadt Bratislava an. Dabei handelt es sich um eine Verbindung in die ukrainische Stadt Lwiw. Diese soll ab dem 2. Jänner 2022 dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit ist geplant, dass an den Verkehrstagen Montag, Freitag und Sonntag geflogen werden soll. Die Durchführung erfolgt mit Fluggerät der polnischen Tochter Buzz. Diese unterhält in Bratislava eine Basis. Ab Wien-Schwechat bietet Ryanair ab dem 2. Jänner 2022 neu das Ziel Cherson an. Dieses soll an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag bedient werden. Donnerstags sind Boeing 737-800 von Buzz geplant und an Sonntagen Airbus A320 der maltesischen Konzernschwester Lauda Europe. Beide Ryanair-Töchter haben in Wien Flugzeuge stationiert.

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Nigeria: Overland Airways ordert drei Embraer 175

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer konnte auf der Dubai Air Show mit Overland Airways einen Neukunden gewinnen. Das in Nigeria ansässige Luftfahrtunternehmen bestellte drei Embraer 175, die ab 2023 ausgeliefert werden sollen. Weiters sicherte sich der Carrier die Option auf drei weitere Exemplare. Die Neuzugänge sollen innerhalb Nigerias und im Verkehr mit den Nachbarstaaten eingesetzt werden. Die Flotte von Overland Airways besteht derzeit aus drei ATR42-300, einer ATR42-300QC, einer ATR72-200 und einem Embraer 145. Homebase ist der Flughafen Lagos.

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Hongkong steckt Cathay-Crews nach Frankfurt-Flügen 21 Tage in Quarantäne

Flüge von/nach oder über Frankfurt am Main werden für Cathay Pacific und deren Piloten und Flugbegleiter zu einem Problem. Die Gesundheitsbehörde der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong stellt fliegendes Personal, das in Frankfurt war, für stolze 21 Tage unter Quarantäne. Begründet wird diese Maßnahme mit der Eindämmung der Verbreitung des Coronavirus, denn Hongkong betrachtet Deutschland als Hochrisikogebiet. Für Cathay Pacific ist es aber ein ernsthaftes Problem, dass die Crews nach jedem Umlauf eine 21-tägige Absonderung antreten müssen. Man muss wohl kein mathematisches Genie sein, um erkennen zu können, dass dem Carrier bald die Piloten und Flugbegleiter ausgehen werden. Warum greift Hongkong zu so drastischen Maßnahmen? Offiziellen Angaben nach soll dahinter stecken, dass sich kürzlich drei Crewmitglieder eines Cathay-Frankfurt-Umlaufs in Deutschland mit dem Virus angesteckt haben sollen. Wo genau weiß man nicht, jedenfalls wurden die Besatzungen bis zuletzt in einem Hotel in Mainz untergebracht. Als erste Reaktion will Cathay nun andere Unterkünfte buchen. „Cathay Pacific erkennt in vollem Umfang die Mission der Regierung der Sonderverwaltungszone Hongkong an, Hongkong frei von COVID-19 zu halten. Als Heimatfluggesellschaft Hongkongs setzt sich Cathay Pacific voll und ganz dafür ein, den Status des Luftverkehrsdrehkreuzes Hongkongs zu schützen und zu verbessern und den Personen- und Frachtfluss zwischen Hongkong und dem Rest der Welt trotz der herausfordernden Umstände der Pandemie in Bewegung zu halten“, so der Carrier in einer Stellungnahme.

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Tarom stockt ATR72-600 um drei Exemplare auf

Die rumänische Fluggesellschaft Tarom unterzeichnete im Rahmen der Dubai Air Show eine Bestellung über drei ATR72-600. Mit Hilfe dieser Turbopropflugzeuge will der angeschlagene Staatscarrier die Flotte modernisieren. Tarom ist ein langjähriger ATR-Kunde und hat bereits sieben ATR42-500, zwei ATR72-500 und vier ATR72-600 in der Flotte. Die Neuzugänge sollen die bestehende ATR42-400-Flotte verkleinern, denn mittelfristig soll das 72er-Modell das kleinste Flugzeug in der Flotte werden. Derzeit ist man neben Air France einziger Operator des Airbus A318, aber nicht mehr lange. Sowohl Tarom als auch der französische Mitbewerber werden sich von diesem Muster trennen. Das rumänische Luftfahrtunternehmen hat alle vier „Babybusse“ zum Verkauf ausgeschrieben. Vergangene Woche wurde auch die letzte Boeing 737-300 außer Dienst gestellt.

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Binter Canaris bestellt vier ATR72-600

Die spanische Regionalfluggesellschaft Binter Canaris gab die Bestellung von vier ATR72-600 bekannt. Diese sollen Vorgängermodelle des Turbopropflugzeugs ersetzen. Im Rahmen der Dubai Air Show wurde die fixe Order über vier Exemplare bestätigt. Weiters sicherte sich Binter Canaris die Option auf eine weitere ATR72-600. Das Unternehmen erklärte, dass mit den Neuzugängen das Vorgängermodell ATR72-500 ersetzt werden soll. „Die ATR 72-600 ist unser Flaggschiff geworden und mit 23 in unserer Flotte bildet sie nach Abschluss dieser Lieferungen das Rückgrat der Luftkonnektivität auf den Kanarischen Inseln. Dieser Deal über fünf Flugzeuge stellt eine bedeutende Investition dar, aber er wird sicherstellen, dass die vielen Vorteile, wie die Unterstützung lokaler Unternehmen und die Erleichterung des Transports für Einheimische und Touristen gleichermaßen, bestehen bleiben“, erklärt Rodolfo Nunez, Präsident von Binter Canarias.

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Urlaub im Corona-Winter: Kleingedrucktes genau lesen

In Österreich gilt seit Montag ein so genannter „Lockdown für Ungeimpfte“ und gleichzeitig landen der Alpenstaat und die Bundesrepublik Deutschland hinsichtlich der Einreisebestimmungen auf immer mehr „roten Listen“. Das macht die Urlaubsplanung nicht gerade einfacher und man sollte einige Dinge beachten. Zunächst sollten Urlaubswillige ihre bestehenden Versicherungen genau prüfen und bei Unklarheiten auch die jeweilige Assekuranz kontaktieren. Besonders wichtig ist dabei herauszufinden, ob – und wenn ja unter welchen Umständen – eine Reiserücktrittsversicherung besteht. Die Bedingungen sind je nach Anbieter unterschiedlich. Es empfiehlt sich ausdrücklich anzufragen, ob Deckungsschutz in folgenden Situationen besteht: 1.) Einreise in das Urlaubsland wegen unerfüllbarer Einreisebestimmungen nicht möglich, 2.) Lockdown am Zielort (z.B. geschlossene Hotels), 3.) Covid-Erkrankung der Reisenden, 4.) offizielle Reisewarnung der Bundesregierung und 5.) Quarantäne als Verdachtsfall oder K1-Kontaktperson. Es ist ausdrücklich zu empfehlen, dass die Anfrage per E-Mail, Brief oder Fax gestellt wird, so dass der Versicherer schriftlich antworten muss. Im Falle des Falles kann es hilfreich sein, wenn man bei späterer Zahlungsverweigerung etwas in der Hand hat, mit dem man die Assekuranz konfrontieren kann. Wichtig ist auch, dass bei Inanspruchnahme von Reiserücktrittsversicherungen die Bedingungen genau eingehalten werden. Hier gibt es beispielsweise Fristen zur Vorlage der Unterlagen, die berücksichtigt werden müssen. Nähere Einzelheiten hierzu finden sich in den jeweiligen Versicherungsbedingungen. Kurzfristige Buchungen sind sinnvoll Hinsichtlich der Buchung von Urlaubsreisen sollte man sich aufgrund der unvorhersehbaren weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie eher auf die Kurzfristigkeit verlassen. Je kurzfristiger Tickets oder Reisen gebucht werden, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass nichts dazwischen kommt. Bei langfristigen Buchungen können

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