November 18, 2021

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November 18, 2021

Virgin Atlantic will nach Gatwick zurückkehren

Die britische Langstreckenairline Virgin Atlantic fasst die Wiederaufnahme von Nonstopflügen ab London-Gatwick ins Auge. Diese wurden im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie eingestellt und schlummern seither. Das Unternehmen bestätigte gegenüber CH-Aviation.com, dass man bei steigender Nachfrage wieder ab Gatwick fliegen will. Einen konkreten Termin nannte der Firmensprecher aber nicht. Die Tageszeitung Times schreibt unter anderem, dass Virgin Atlantic im Sommer 2022 wieder ab dem zweitgrößten Airport des Vereinigten Königreichs fliegen will. Dahinter soll auch strecken, dass man andernfalls die Start- und Landerechte in Richtung der Vereinigten Staaten von Amerika verlieren würde. Der Carrier erklärte dazu, dass die Frage nicht „ob“, sondern „wann“ lautet. Man bekennt sich klar und deutlich zu Gatwick, will jedoch die weitere Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen der verschiedensten Staaten abwarten. Der Mitbewerber British Airways wird das Kurz- und Mittelstreckenangebot in Zukunft von einer neuen Gatwick-Tochter betreiben lassen. Diese soll dem aktuellen Planungsstand nach im März 2022 abheben. Unter dem Namen BA Euroflyer Ltd. wurde das Unternehmen in der vergangenen Woche in das lokale Firmenbuch eingetragen.

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Cargojet bestellt Umbau-Frachter bei Mammoth Freighters

Das Luftfahrtunternehmen Cargojet wird der Launching Customer für den von Mammoth Freighters angebotenen B777-Umbau Boeing 777-200LRMF. Die Frachtfluggesellschaft unterzeichnete einen Vertrag über zwei Exemplare dieses Typs. Weiters sicherte man sich Optionen über zwei B777-300ERMF sowie zwei weitere B777-200LRMF. Das erste Flugzeug, das an Cargojet übergeben wird, wird die Maschine mit der Seriennummer 29742 sein. Der Umbauprozess soll Mitte des kommenden Jahres starten. Mit der Auslieferung ist im zweiten Halbjahr 2023 zu rechnen. Mammoth Freighters bietet die Konvertierung von Passagierflugzeugen der Typen Boeing 777-200 und B777-300 in Frachter an. Dabei verspricht das Unternehmen eine besonders hohe Cargokapazität.

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ATR verkauft Flugzeuge nach Afrika, Japan und Korsika

Der europäische Flugzeugbauer ATR konnte während der Dubai Air Show einige Neubestellungen an Land ziehen. Beispielsweise entschied sich Air Corsica für die Anschaffung von fünf ATR72-600. Aus Japan konnte man Toki Air für die neue ATR42-600S begeistern. Dabei handelt es sich um eine spezielle Variante mit besonderen Eigenschaften, die das Starten und Landen auf ultrakurzen Pisten ermöglichen sollen. Afrijet entschied sich für die Bestellung von drei ATR72-600. Der Carrier aus Gabun hat bereits zwei ATR42 und drei ATR72 in Betrieb. Weiters besteht die Flotte aus einer Boeing 777. Die Neuzugänge sollen ältere Turbopropflugzeuge ersetzen.

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Deutschland plant 3G-Nachweis im Personenverkehr

Bereits vor einiger Zeit wurde in Deutschland diskutiert, dass im Inlands-Fernverkehr der 3G-Nachweis eingeführt werden könnte. Bislang ist es dazu nicht gekommen, jedoch will die künftige Ampel-Koalition dieses Vorhaben nun umsetzen. Neben Fernzügen und –bussen sollen auch Flüge und der öffentliche Personennahverkehr betroffen sein. Einen Termin für die Umsetzung gibt es noch nicht. Jedenfalls soll sich in den Koalitionsverhandlungen zwischen SPD, FDP und Grünen eine Einigung darüber abzeichnen. Das bedeutet konkret, dass möglicherweise für die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln – inklusive Inlandsflüge – demnächst der 3G-Nachweis erforderlich sein könnte. Während es im Flugverkehr vergleichsweise einfach ist diesen zu kontrollieren, dürfte es gerade im öffentlichen Personennahverkehr kompliziert werden. Es ist davon auszugehen, dass es allenfalls zu stichprobenartigen Überprüfungen analog der Fahrscheinkontrollen kommen wird. Unklar ist im Fernverkehr, ob beispielsweise die Busfahrer oder Zugbegleiter den 3G-Nachweis checken müssen oder aber ob dies Sache der Gesundheitsbehörden und/oder der Polizei sein wird. Einige Fahrgastverbände kritisieren das Vorhaben der Ampel-Koalition, da dieses für unkontrollierbar gehalten wird. Aus dem Lager der Klimaschützer ist zu hören, dass vermutet wird, dass Personen, die sich weder impfen noch testen lassen wollen, verstärkt auf das Auto umsteigen könnten. Dies würde zu zusätzlichen Umweltbelastungen führen.

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Kanada: Enerjet will als Lynx Air zum Lowcoster werden

Unter dem Markennamen Lynx Air soll in Kanada ein neuer Billigflieger an den Start gehen. Das Unternehmen will zunächst drei Boeing 737 Max ab Calgary einsetzen. Man hat bereits Bestellungen über 46 weitere Exemplare getätigt. Gänzlich neu ist Lynx Air nicht, denn es handelt sich um das bereits bestehende Luftfahrtunternehmen Enerjet. Dieses war bislang auf Charter- und ACMI-Dienstleistungen spezialisiert. Mit dem Maschinentyp DHC-6 Twin Otter war man auch im Bereich von Arbeiterflügen zu Ölfeldern tätig. Nun will man unter dem neuen Markennamen Lynx Air eine groß angelegte Expansion durchführen. Hierzu hat man 46 Boeing 737 Max, die innerhalb der nächsten sieben Jahre ausgeliefert werden sollen, bestellt. Die ersten drei Maschinen sollen ab dem nächsten Jahr ab der Homebase Calgary eingesetzt werden. Man will sich als Ultra-Lowcoster positionieren.

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Sommer 2022: Condor setzt stark auf Palma de Mallorca

Die Ferienfluggesellschaft Condor beabsichtigt im Sommer 2022 rund 125 Flüge pro Woche nach Palma de Mallorca anzubieten. Neu fliegt man ab Wien, Nürnberg und Friedrichshafen. Ab anderen Airports stockt man die Frequenzen auf. Das Unternehmen hat sich selbst zu „Deutschlands beliebtestem Ferienflieger“ ernannt. Condor ist jedoch auch jene Fluggesellschaft, die in der günstigsten Tarifklasse die strengsten Handgepäckbestimmungen bietet. Man gesteht den Passagieren die im Vergleich kleinsten Dimensionen zu und unterbietet selbst die „kleine Tasche“, die Ryanair und Wizz Air zulassen. Nähere Einzelheiten hierzu im Vergleich unter diesem Link. „Der Nachholbedarf nach Urlaubsreisen wird im kommenden Sommer riesig sein. Mit der deutlich erhöhten Flugfrequenz reagieren wir auf die starke Nachfrage von Reiseveranstaltern, Reisebüros sowie Individualreisenden und bieten mehr Verbindungen nach Mallorca an als je zuvor“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Wir freuen uns, zu unseren bereits bestehenden Abflügen ab Deutschland, nun auch Nürnberg und Friedrichshafen ergänzen zu können und unseren Gästen von dort ideale Verbindungen zum Lieblingsziel der Deutschen anbieten zu können.“ Palma-Abflugorte auf einen Blick: Frankfurt: Vier Mal täglich Düsseldorf: Fünf Mal täglich München: Zwei Mal täglich Hamburg: Zwei Mal täglich Stuttgart: Täglich Leipzig/Halle: Täglich Nürnberg: Täglich Friedrichshafen: Dienstag, Donnerstag, Samstag Zürich: Täglich Wien: Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag

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Jetlines will mit A320 von GlobalX starten

Das kanadische Unternehmen Jetlines will im März 2022 mit einem von GlobalX gecharterten Airbus A320 den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst geht man als so genannte virtuelle Fluggesellschaft an den Start, befindet sich jedoch bereits im Antragsverfahren für AOC und Betriebsgenehmigung. Sobald man die behördlichen Zulassungen in der Tasche hat will man die Routen selbst mit Airbus A320 bedienen. Der Verkauf von Flugscheinen soll im Dezember 2021 aufgenommen werden. Zunächst hat man Charterflüge ab Toronto nach Miami und Fort Lauderdale im Angebot. Derzeit geht man davon aus, dass die Strecken für zunächst sechs Wochen von GlobalX bedient werden. Das U.S.-amerikanische Luftfahrtunternehmen war ursprünglich die Muttergesellschaft von Jetlines. Allerdings trennte man sich im Juni 2021 von der Beteiligung. Die Flotte von GlobalX besteht derzeit aus zwei Airbus A320 und einem A321. Man plant im kommenden Jahr mit bis zu zehn A321F in das Frachtgeschäft einzusteigen. Auch die Passagierflotte soll auf etwa zehn Maschinen ausgebaut werden.

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ITA-Chef biedert Übernahme durch Lufthansa an

Die Führung des Alitalia-Nachfolgers ITA Airways biedert sich zunehmend dem Mitbewerber Lufthansa an und hofft nun darauf in deren Firmengruppe „aufgenommen“ zu werden. In einem Interview mit dem Handelsblatt wirbt Firmenchef Alfredo Altavilla regelrecht darum übernommen zu werden. „Es wäre falsch, eigenständig zu bleiben, weil wir im Vergleich zu den drei grossen in Europa tätigen Airline-Gruppen immer zu klein wären. Wir sind eine hübsche Junggesellin, die viele Verehrer hat“, so der Manager gegenüber dem Handelsblatt. Er hofft darauf, dass sich Lufthansa für einen Kauf des Alitalia-Nachfolgers interessiert. Laut italienischen Medien soll es parallel bereits erste Gespräche mit Air France-KLM geben. Der französisch-niederländische Konzern war am Vorgänger Alitalia beteiligt, hatte jedoch irgendwann die Lust verloren und sich nur noch wenig eingebracht. Zuletzt soll es Treffen gegeben haben, die in lokalen Medien als regelrechte Geheimtreffen dargestellt wurden. Klar ist aber, dass das ITA-Management erkannt hat, dass man ohne starken Partner nur beschränkt überlebensfähig ist und schon bald in Alitalia-Tradition hohe Verluste einfliegen würde. Der italienische Markt ist stark umkämpft und besonders auf der Kurz- und Mittelstrecke sind Easyjet, Ryanair, Wizz Air, Blue Air und Volotea stark vertreten. Altavilla hofft, dass man als Teil einer internationalen Firmengruppe im Jahr 2023 schwarze Zahlen einfliegen kann. Er nannte keinen Favoriten, durch den man übernommen werden möchte. Die Andeutung hat aber ziemlich klar: Lufthansa sollte es im Idealfall werden. Ausweichend meint der Manager nur: „schön und reich“ solle der künftige Partner sein. Und dann streut er schon Rosen: Die Geschäftsmodelle Lufthansa, Austrian Airlines, Swiss und Brussels

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