Januar 24, 2022

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Januar 24, 2022

Lufthansa und MSC wollen ITA Airways mehrheitlich übernehmen

Lufthansa will gemeinsam mit der Reederei MSC die Mehrheit an der italienischen Fluggesellschaft ITA Airways übernehmen. Von beiden Unternehmen habe man eine offizielle Interessensbekundung erhalten, so der Alitalia-Nachfolger in einer Mitteilung. „Die MSC Group hat mit Lufthansa ihre Teilnahme an der Partnerschaft zu Bedingungen vereinbart, die während der Due Diligence festgelegt werden. Sowohl die MSC Group als auch Lufthansa haben den Wunsch geäußert, dass die italienische Regierung eine Minderheitsbeteiligung an dem Unternehmen behält. Darüber hinaus haben die MSC Group und Lufthansa 90 Tage Exklusivität für die Arbeit an dieser Interessenbekundung beantragt“, so ITA Airways. Seites des italienischen Carriers zeigt man sich erfreut und sieht das Kaufinteresse von Lufthansa und MSC als Bestätigung für die Arbeit der letzten Monate. Der Aufsichtsrat wird am 31. Jänner 2022 zusammentreten und die notwendigen Beschlüsse fassen. Bereits seit einigen Tagen wird in italienischen Medien übereinstimmend berichtet, dass Lufthansa mit einer Beteiligung von 40 Prozent einsteigen könnte. So dies umgesetzt werden sollte, lässt sich daraus ableiten, dass MSC 11 Prozent halten könnte. Dies basiert auf der Annahme, dass 51 Prozent gekauft werden und die Regierung mit 49 Prozent im Boot bleibt. Es ist auch vorstellbar, dass MSC und Lufthansa gemeinsam höhere Anteile erwerben. In diesem Zusammenhang erscheint auch interessant, dass ITA Airways die Marke Alitalia wiederbeleben will. Man deutete verschiedene Optionen an, schließt jedoch explizit aus, dass eine Art „Billigableger“ geschaffen werden soll. Auch über dieses Thema wird der Aufsichtsrat am 31. Jänner 2022 beraten. ITA Airways konnte sich kurz vor der Betriebsaufnahme die Rechte an

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ITA Airways will Marke Alitalia reaktivieren

So richtig hat man es nicht glauben können: ITA Airways sicherte sich für 90 Millionen Euro in einer Nacht- und Nebelaktion die Markenrechte für Alitalia und das nur damit niemand anderer das Brand bekommt? Das könnte sich schon bald ändern, denn Alfredo Altavilla will die Marke wiederbleben. Die Tageszeitung Corriere della Serra berichtet unter Berufung auf eine Anhörung der parlamentarischen Verkehrskommission, dass ITA Airways plant in Kürze – zumindest teilweise – als Alitalia abzuheben. Eine große Änderung wäre das gar nicht, denn die überwiegende Mehrheit der Maschinen trägt noch immer die Livery des Vorgängers und fast alle Mitarbeiter haben noch keine neuen Uniformen bekommen. Unklar ist noch was genau gemacht wird. Es wurde in Aussicht gestellt, dass nur ein Teil des Angebots als Alitalia vermarktet wird. Dabei wurden die Inlands- und Kurzstreckenflüge genannt. Gleichzeitig wird aber ausgeschlossen, dass die Traditionsmarke als eine Art Billigflieger genutzt werden soll. Am 31. Jänner 2022 sollen entsprechende Beschlüsse im Verwaltungsrat gefasst werden. Es ist nicht auszuschließen, dass am Ende dieses Prozesses steht, dass ITA Airways im Außenauftritt sich wieder als Alitalia präsentieren könnte. Eine Zwei-Marken-Strategie würde angesichts der überschaubaren Größe überhaupt keinen Sinn machen. Indes berichten lokale Medien, dass Lufthansa kurz vor dem Einstieg stehen soll und bis zu 40 Prozent des Aktienkapitals übernehmen könnte.

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S7 Airlines sagt geplante Flugverbindung nach Zagreb ab

Die russische S7 Airlines wollte den Moskauer Flughafen Domodedowo mit Zagreb verbinden. Diese Pläne wurden jetzt über Bord geworden. Gestern sollte der erste Flieger abheben. Doch laut dem Portal Ex-Yu-Aviation teilte die Fluggesellschaft mit, dass der geplante wöchentliche Flug wegen geringer Nachfrage eingestellt wurde. Schon Ende letzten Jahres beendete Azur Airlines nur wenige Wochen nach dem Start auch den Betrieb zwischen Moskau und der kroatischen Hauptstadt. Lediglich eine Fluggesellschaft bleibt der Flugverbindung treu: Die russische Aeroflot verbindet die beiden Hauptstädte weiterhin im täglichen Wechsel.

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Aida und Costa brechen weitere Kreuzfahrten ab

Die Reedereien Costa und Aida müssen weitere Kreuzfahrten absagen. Beim zuerst genannten Unternehmen ist die Ausfahrt der Costa Firenze betroffen. Auch Phoenix Reisen ändert eine Kreuzfahrt und schickt die Amadea nach Europa. Bei Aida sind die so genannten Orientfahrten betroffen. Diese sollten mit der Aida Bella durchgeführt werden. Im Jänner 2022 werden mit dieser keine Ausfahrten mehr durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass dieses Schiff am 5. Feber 2022 wieder in See stechen soll. Die Fahrten mit der Aida Luna wurden bereits abgesagt. Die Costa Firenze bricht die aktuelle Ausfahrt ab und wird bis voraussichtlich 4. Feber 2022 nicht mehr in See stechen. Der Tour Operator Phoenix Reisen entschied, dass die Karibik-Ausfahrt der Amadea abgebrochen wird. Das Schiff nahm dann Kurs auf Las Palmas, wo positiv getestete Personen ausgeschifft wurden.

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Sechs Flüge in der Woche: Münchner Airport bekommt erste regelmäßige Frachtverbindung nach Peking

Der Münchner Flughafen bekommt eine neue Frachtverbindung nach Peking. Heute landete eine Boeing 777 der Fluggesellschaft Air China an Bayerns Luftverkehrsdrehkreuz. Von nun an verbindet die Airline München und Peking sechs Mal in der Woche und wird unter anderem Material für die Automobilindustrie transportieren. Der neue Frachtdienst ist die erste regelmäßige Cargoverbindung, die von München aus nonstop in die chinesische Hauptstadt geführt wird.

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Schlafkabinen als Rückzugsort für Passagiere: Zzzleepandgo startet mit „Smart Lounges“ am Flughafen Wien

Arbeitsplatz, Chillout-Lounge oder vollausgestatteter Schlafplatz – ein neues Service am Flughafen Wien schafft noch mehr Komfort für Passagiere: Im Terminal 3 stehen Reisenden mietbare Schlafkabinen vom italienischen Start-up Zzzleepandgo zur Verfügung. Die insgesamt 16 „Smart Lounges“ bieten auf jeweils 3m² einen Ruheort um zu arbeiten, zu entspannen oder zu übernachten. Ausgestattet sind die Schlafkabinen mit einer Liegefläche, Strom- und USB-Anschlüssen, gratis W-Lan, sowie Ablageflächen und einem ausklappbaren Tisch. Außerdem verfügen alle Kabinen über ein Multimedia Entertainment System, mit dem Filme und Musik gestreamt sowie Belüftung, Licht und blickdichte Vorhänge gesteuert werden können. Buchbar sind die Smart Lounges von Zzzleepandgo stunden- oder tageweise vorab via Website oder vor Ort. „Allen Reisenden bieten wir ab sofort ein neues und komfortables Serviceangebot im Terminal: Passagiere mit längerem Flughafen-Aufenthalt können die Wartezeit nun entspannt und in Ruhe in einer modernen Schlafkabine von Zzzleepandgo überbrücken. Mit dem Start des Sommerflugplans wird auch die Zahl der Reisenden am Flughafen Wien deutlich zunehmen und wir freuen uns, wenn sich dann mehr Fluggäste von den Vorteilen des Zzzleepandgo-Angebots überzeugen“ sagt Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Im öffentlichen Bereich des Terminal 3 auf Ebene 2 stehen die 16 Smart Lounges zur Verfügung. Der Check-in ist einfach erledigt: Gäste registrieren sich direkt an der Schlafkabine ihrer Wahl in einer virtuellen Rezeption über ein Touchpad und lesen ihren Reisepass, ihre Kreditkarte sowie je nach Anforderung ihr COVID-19-Zertifikat ein und schon öffnet sich die Türe zur Smart Lounge. Die Kabine kann im Rahmen der Mietzeit uneingeschränkt verlassen und wieder betreten werden. Alle Kabinen

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FACC entwickelt Business Jet Kabine für Bombardier Challenger 3500

Mit dem von Bombardier vor kurzem durchgeführten Launch des Super-Midsize-Business Jets Challenger 3500, der jüngsten Generation der Challenger 350, konnte sich FACC ein Großprojekt von Bombardier sichern. Bereits seit der ersten Challenger-Serie mit an Bord, wird das Unternehmen mit Sitz in Ried auch für diesen Business Jet die Produktion der Schränke, Seitenwände, Deckenpaneele, Trennwände und Passenger Service Units übernehmen. FACC wird in den nächsten Jahren Challenger-3500-Jets mit Kabinenelementen und „maßgeschneiderten Lösungen“ ausstatten, wie es in einer Aussendung heißt. Ein Mockup des Challenger 3500 Business Jets wurde von Bombardier auf der Business Jet-Messe NBAA in Las Vegas dem Markt präsentiert. „Die neu gestaltete Kabine vereint hochwertige, nachhaltige Materialien und modernste Technologien mit höchsten Ansprüchen bei Ästhetik, Komfort und Funktionalität. Die Passagiere können sich auf ein außergewöhnliches Kabinenerlebnis im neuen Challenger 3500 freuen“, so FACC-CEO Robert Machtlinger.

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Malta MedAir fliegt in Libyen für Medsky Airways

Die staatliche Fluggesellschaft Malta MedAir konnte einen Flugauftrag aus Libyen an Land ziehen. Der Carrier wird mit dem Airbus A320, der die Registrierung 9H-MSA trägt, im Auftrag des Startups Medsky Airways fliegen. Der Newcomer will noch im Laufe dieses Jahres starten. Das erste Flugzeug wurde im irischen Shannon in die Farben von Medsky Airways lackiert. Die 9H-MSA soll von Libyen aus auf zahlreichen Strecken eingesetzt werden. Der operative Betrieb dieser Maschine wird im Rahmen eines Chartervertrags durch Malta MedAir erfolgen.

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Kreuzfahrten: Aidaluna beendet Wintersaison komplett

Die deutsche Reederei Aida bricht die Wintersaison des Kreuzfahrtschiffs Aidaluna komplett ab. Dieses soll bis mindestens 30. März 2022 im Hafen bleiben. Die geplanten Karibik-Ausfahrten wurden abgesagt. Eigenen Angaben nach kontaktiert Aida derzeit die betroffenen Kunden. Diese sollen zwischen Umbuchung und Rückerstattung des Reisepreises wählen können. Momentan plant die Reederei, dass dieses Schiff erst am 30. März 2022 wieder in See stechen soll. „Aufgrund der sich in den letzten Wochen verändernden Rahmenbedingungen hat Aida Cruises bereits Ergänzungen an seinen umfassenden Gesundheitsprotokollen vorgenommen. Um seinen Gästen auch weiterhin einen komfortablen Urlaub bei größtmöglicher Sicherheit mit dem gewohnten Service bieten zu können, fokussiert Aida Cruises das Angebot in der Karibik auf zwei Aida Schiffe und unterbricht den Kreuzfahrtbetrieb von Aidalune für die verbleibende Wintersaison 2021/2022“, so die Reederei. „Dies bedeutet für unsere Gäste, dass wir die Reisen von Airdaluna mit Abfahrt vom 29. Januar bis 26. Februar 2022 sowie die Reisen von der Karibik nach Hamburg mit Abfahrt am 6. bzw. 12. März bis 30. März 2022 aussetzen.“

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Venezuela: Emtrasur Cargo hat Ex-Mahan-Air B747 übernommen

Die neue venezolanische Fluggesellschaft Emtrasur Cargo hat mit der YV3531 das erste Flugzeug übernommen. Es handelt sich um eine Boeing 747-3B3M, die vormals bei Mahan Air als EP-MND im Einsatz war. Das Flugzeug trägt die Seriennummer 23413 und wurde im Jahr 1986 an die französische Union de Transports Aériens ausgeliefert. Bis August 2006 war diese Maschine bei Air France im Einsatz, ehe sie im September 2007 im Iran in Dienst gestellt wurde. Hintergrund der Neugründung in Venezuela ist unter anderem, dass die Vereinigten Staaten von Amerika Sanktionen über Conviasa verhängt haben. Daher wurde ein neuer Carrier gegründet, der vorwiegend Strecken in Richtung China, Russland und Iran betreiben soll.

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