Februar 15, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 15, 2022

BA Better World: British Airways wirbt mit Special Livery für SAF

Das IAG-Konzernmitglied British Airways hat einem Airbus A320neo eine nicht alltägliche Sonderlackierung verpasst. Diese wirbt für so genannte SAF-Treibstoffe und soll Passagiere dazu bewegen für diese zu spenden. Unter anderem trägt die knapp vier Jahre alte G-TTNA die “BA Better World”-Sonderlackierung. Das Flugzeug kommt im Kurz- und Mittelstreckennetz von British Airways zum Einsatz und ist mittlerweile bei Spottern ein durchaus beliebtes Motiv. Das nachstehende Video zeigt den Airbus A320neo bei einer Landung.

weiterlesen »

Vida: Sicherheit für Airline-Personal und Passagiere muss oberste Priorität haben

Die Gewerkschafter Liebhart und Fuszko fordern im Zuge des drohenden Ukraine-Konflikts Vorsichtsmaßnahmen seitens Regierung und Behörden. Denn nur diese Maßnahmen würden vor verhängnisvollen Ereignissen schützen. Angesichts des sich immer weiter zuspitzenden Konflikts in der Ukraine stellt die Gewerkschaft Vida klar, dass in der Risikobewertung von Flügen in die oder aus der Ukraine bzw. bei Überflügen keine wirtschaftlichen Interessen mit einfließen dürfen. „Vielmehr muss die Sicherheit des Airline-Personals sowie der Passagiere in der Zivilluftfahrt in der Gewichtung von Risiken oberste Priorität haben“, fordern Daniel Liebhart, Vorsitzender des vida-Fachbereichs Luftfahrt, und Anton Fuszko, Vorsitzender des vida-Ausschusses Fliegendes Personal. Sollten bei einzelnen Airlines in der Abwägung dennoch wirtschaftliche Gründe im Vordergrund stehen, so muss der Staat entsprechende Risikowarnstufen sowie entsprechende Beschränkungen erlassen, betonen die beiden Vida-Gewerkschafter. Aufgrund von Vorkommnissen in der jüngeren Vergangenheit, bei denen Zivilflugzeuge, Besatzungen und Passagiere in derartigen Konfliktsituationen Schaden genommen haben, sei dies aus Sicht der Gewerkschaft unerlässlich, weisen Fuszko und Liebhart darauf hin, dass die heutige Situation viele Parallelen beispielweise zum Jahr 2014 aufweise, als der Malaysian Airlines Flug MH-17 über der Ostukraine durch Luftabwehrraketen abgeschossen wurde und alle 298 Menschen an Bord ihr Leben verloren haben. Auch wenn die meisten Fluggesellschaften aktuell den Luftraum über der Ukraine meiden, bleibt die Entscheidung, eine Ausweichroute zu fliegen, derzeit den Airlines überlassen. „In Krisen mit zunehmendem militärischem Aufmarsch liegt es daher auf der Hand, dass nur entsprechende Vorsichtsmaßnahme seitens der Regierung oder der verantwortlichen Behörden solche verhängnisvollen Ereignisse schlussendlich verhindern können“, bekräftigen Liebhart und Fuszko.

weiterlesen »

Germania: Insolvenzverwalter siegt vor Gericht

Der ehemalige Geschäftsführer der Fluggesellschaft Germania, Karsten Balke, ist mit dem Versuch gescheitert, gegen den Insolvenzverwalter eine Einstweilige Verfügung zu erwirken. Balke hatte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg öffentlich vorgeworfen, die Buchhaltung manipuliert, Unternehmensdaten gelöscht zu haben und ihn in seinen Informationsrechten zu beschneiden. Das Landgericht Berlin hat den Antrag jetzt in vollem Umfang zurückgewiesen. „Wenn ein Insolvenzverwalter eine lückenhafte Buchhaltung auf den aktuellen Stand bringt, ist das keine Manipulation, sondern sein gesetzlicher Auftrag“, betonte Wienberg. „Das ist ein entscheidender Unterschied, und es ist wichtig, dass das Gericht das jetzt klargestellt hat.“ So geht das Landgericht Berlin in seiner Entscheidung davon aus, dass die von Balke behaupteten kriminellen Buchhaltungsmanipulationen „durch nichts belegt“ sind. Die vom Insolvenzverwalter veranlassten Nachbuchungen seien nicht zu beanstanden. Wienberg sei sogar verpflichtet gewesen, die von Balke als Geschäftsführer unterlassenen Buchungen vorzunehmen. Wienberg hatte nach seiner Bestellung zum Insolvenzverwalter eine Vielzahl von Rechnungen vorgefunden, die noch nicht von der Germania-Unternehmensbuchhaltung erfasst waren. Diesen Buchungsrückstand hatte er beseitigt, um belastbare Bilanzen zu erzeugen und den tatsächlichen Verschuldungsgrad des Unternehmens zu ermitteln. Das Landgericht Berlin geht in seiner Entscheidung tatsächlich von „konkreten Mängeln“ der von Balke verantworteten Buchführung aus, insbesondere von „massiven Buchungsrückständen“. Die Buchungsvorgänge, die Balke als Beispiele für angeblich fehlerhafte Buchungen zusammengetragen hatte, waren nach Auffassung des Gerichts sämtlich „nicht zu beanstanden“. Das Gericht folgte auch nicht dem Vorwurf, der Insolvenzverwalter habe Verknüpfungen oder Geschäftsunterlagen „absichtsvoll“ gelöscht, vernichtet oder verändert. Balke hatte sich vor allem darüber beschwert, dass Wienberg die nach Insolvenzeröffnung nicht mehr benötigten Programme deaktiviert hatte. Die Richter

weiterlesen »

Flynas: Airbus A330 wird auf Malta für die Indienststellung vorbereitet

Die Billigfluggesellschaft Flynas beabsichtigt insgesamt vier Airbus A330 in die Flotte aufzunehmen. Die zukünftige HZ-NE25 befindet sich derzeit zu Wartungszwecken auf dem maltesischen Flughafen Luqa. Das Langstreckenflugzeug wurde im Jahr 2015 an Air Europa ausgeliefert, flog zwischenzeitlich für die nicht mehr existierende Wowair und war zuletzt bei Turkish Airlines im Einsatz. Flynas least diesen Airbus A330-200 von Avolon. Derzeit befindet sich die künftige HZ-NE25 im Safi Aviation Park und soll in Kürze bei Aviation Cosmetics Malta gewartet werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Maschine nach Saudi-Arabien überstellt und soll dann bei Flynas in Dienst gestellt werden. Das Flugzeug trägt bereits die Livery des Lowcosters.

weiterlesen »

Wien: Piers West und Ost werden gemeinsam reaktiviert

Der Flughafen Wien plant im Sommerflugplan 2022 die zentrale Sicherheitskontrolle im Terminal 2 in Betrieb zu nehmen. Zeitgleich sollen die Bereiche Pier West und Pier Ost reaktiviert. Einen genauen Termin kann der Airport noch nicht nennen. “Im Frühjahr 2022, zeitnah mit dem Sommerflugplan” will der größte Flughafen Österreichs die Boardingbereiche B, C und D reaktivieren, bestätigte ein Sprecher gegenüber Aviation.Direct. Das bedeutet, dass der momentan nicht genutzte Bereich komplett und nicht stufenweise wieder in Betrieb genommen wird. Derzeit wird das Terminal 1 nur für Check-In-Tätigkeiten genutzt. Im Bereich der C-Gates nutzt man lediglich die Bussteige in Form von “doppeltem Busboarding”. Das Terminal 2 befand sich bereits vor der Corona-Pandemie in Umbau. Hier wurden unter anderem eine zentrale Sicherheitskontrolle als auch neue Lounges errichtet. Ein Sprecher dazu:  “Ein Highlight wird auf jeden Fall die neue Lounge auf rund 2.360 Quadratmetern im Terminal 2 sein”. Hinsichtlich dem Terminal 1A, das ursprünglich als Provisorium errichtet wurde, will der Flughafen Wien in den nächsten Wochen über die Zukunft informieren. Dieses momentan nicht genutzte Bauwerk hat keinen eigenen Zugang zum Sicherheitsbereich, sondern befindet sich gegenüber von Terminal 1. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie ist es geschlossen. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob die Check-In-Kapazitäten im Sommer 2022 benötigt werden. Das genaue Datum der Wiederinbetriebnahme des Terminals 2 sowie der Piers West und Ost steht noch nicht fest. Dazu der Medienreferent: “Sobald das genaue Datum feststeht, werden wir informieren”. Lange wird es jedenfalls nicht mehr dauern, denn der Sommerflugplan 2022 rückt Tag für Tag

weiterlesen »

Innsbruck: Eurowings Europe fliegt nach Lamezia Terme

Der österreichische Eurowings-Ableger Eurowings Europe wird im Sommerflugplan 2022 eine Nonstop-Verbindung von Innsbruck nach Lamezia Terme bedienen. Diese soll einmal pro Woche angeboten werden. Im Zeitraum von 22. Mai 2022 bis vorerst 2. Oktober 2022 will Eurowings Europe jeweils am Verkehrstag Sonntag zwischen dem Tiroler Airport und dem italienischen Lamezia Terme fliegen. Es handelt sich um eine saisonale Verbindung, die im Regelfall nicht in die Winterperiode fortgeführt werden wird. Die Flüge sollen mit Maschinen des Typs A319/A320 bedient werden. Eurowings Europe ist die österreichische Tochter von Eurowings. Dieses Unternehmen unterhält Bases außerhalb der Bundesrepublik Deutschland. Dazu zählen unter anderem Wien, Salzburg, Prag, Pristina, Palma de Mallorca und in Kürze auch Stockholm-Arlanda.

weiterlesen »

Frankfurt: Condor legt vier USA-Ziele auf

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat die ersten USA-Flüge für den Sommerflugplan 2022 vorgestellt. Ab Frankfurt am Main steuert man vorerst vier Destinationen in den Vereinigten Staaten von Amerika an. Ein möglicher Ausbau wird nicht ausgeschlossen, Ab 6. Mai 2022 will Condor fünfmal wöchentlich nach New York-JFK fliegen. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag durchgeführt werden. Das Ziel San Francisco steht ab 19. Mai 2022 dreimal wöchentlich im Flugplan. Bedient werden soll diese U.S.-Destination jeweils an Montagen, Donnerstagen und Samstagen. Saisonal will Condor dreimal pro Woche nach Boston fliegen. Im Zeitraum von 23. Mai 2022 bis vorerst 16. September 2022 will man diese Strecke an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag bedienen. Die Verbindung von Frankfurt am Main nach Los Angeles startet am 24. Mai 2022 und soll jeweils an Dienstagen, Freitagen und Sonntagen beflogen werden.

weiterlesen »

Ryanair fliegt Odessa, Lwiw und Borispil weiterhin an

Die Ryanair Group und das Konzernmitglied Lauda Europe wollen ihre Flugverbindungen in die Ukraine aufrecht erhalten. Der Lowcoster bedient derzeit die Destinationen Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil. Die Ziele Kherson und Kharkiv fliegt man jedoch temporär nicht mehr an. Auch der Verkauf wurde eingestellt. Hintergrund ist eine Entscheidung im Zusammenhang mit der aktuellen Einschätzung der Sicherheitslage. Nähere Einzelheiten zur Entscheidung der Ryanair Group in diesem Artikel. Gegenüber Aviation.Direct erklärte ein Sprecher, dass man die Ziele Odessa, Lwiw und Kiew-Borispil weiterhin bedient. “Analog der Austrian Airlines evaluieren wir auch konstant die Situation und operieren derzeit wie geplant weiter”, so ein Sprecher, der betonte, dass weder Lauda Europe noch andere Ryanair-Konzernmitglieder in der Ukraine Nightstopps hätten. Dies liegt jedoch nicht an der aktuellen Situation, sondern am Geschäftsmodell, das so gestaltet ist, dass die Maschinen stets an ihre Basis zurückkehren.

weiterlesen »