Februar 24, 2022

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Februar 24, 2022

Easyjet zieht sich aus Stuttgart zurück

Mit der Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich ein weiterer Lowcoster vom Flughafen Stuttgart zurück. Der Carrier, der einst einige Routen ab dem größten Airport Baden-Württembergs hatte, strich die letzte Route: London-Gatwick. Zwar behält sich der Billigflieger vor, dass man zu einem späteren Zeitpunkt nach Stuttgart-Echterdingen zurückkehrt, jedoch gibt es zumindest kurzfristig keine Anzeichen dafür. In der Vergangenheit hatte man auch innerdeutsche Flüge, beispielsweise nach Berlin-Tegel, im Angebot. Diese Route hatte man im Nachgang der Air-Berlin-Pleite aufgenommen. Auch in Österreich setzt Easyjet den Rotstift an, denn in Innsbruck entschied man sich dafür, dass die ganzjährig geplante Route nach Berlin in dieser Sommerflugplanperiode nicht bedient wird. Die Wiederaufnahme ist für Ende Oktober 2022 angekündigt. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von dieser Maßnahme nicht betroffen. Noch vor wenigen Wochen betonte Easyjet, dass man ab Wien-Schwechat weiterhin die Ziele Amsterdam, Basel und Berlin-Brandenburg bedienen wird. Mittlerweile entschied man sich dafür, dass die beiden zuerst genannten Ziele nicht mehr bedient werden. In der Vergangenheit hatte Easyjet auch andere Routen, beispielsweise Mailand-Malpensa, im Angebot. Eine Basis hatte man ungeachtet des Umstands, dass sich der Firmensitz von Easyjet Europe Airline GmbH in Wien befindet, noch nie in Österreich. Die Basel-Strecke war ein Angebot der Konzernschwester Easyjet Switzerland.

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Corendon flottet neun Boeing 737-Max ein

Der Corendon-Konzern wird ab Frühling 2022 die Flotte um insgesamt fünf Boeing 737 Max 8 erweitern. Diese werden über den Leasinggeber Air Lease Corporation bezogen und werden teilweise auf dem türkischen und teilweise auf dem maltesischen AOC registriert werden. Mittelfristig will Corendon die derzeitige Boeing-737-800-Flotte mit Hilfe des Nachfolgemodells erneuern. Anfang des kommenden Jahres will man von ALC eine sechste B737-Max-8 übernehmen. Weiters ist die Einflottung von drei B737-Max-9 für die erste Jahreshälfte 2023 angekündigt. Leasinggesellschaften bestellen oftmals in Großbestellungen „auf Halde“ und können damit Airlines, die sich für neuere Maschinen entscheiden, vergleichsweise rasch beliefern. Neubestellungen für die Muster Boeing 737 Max und Airbus A320neo sind derzeit mit längeren Wartezeiten verbunden, denn viele Lieferslots sind fix verplant. Lessoren haben jedoch viele „Whitetales“, die man gerne an Interessenten verleast – eben das Geschäftsmodell von Leasinggebern.

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Verdi kündigt Streik am Flughafen Düsseldorf an

Die deutsche Gewerkschaft Verdi ruft für Freitag Sicherheitsbeschäftigte am Flughafen Düsseldorf zur Arbeitsniederlegung auf. Vom Warnstreik betroffen sind Fluggastkontrolle, Personal- und Warenkontrollen sowie der Rollstuhlservice. Laut Erklärung der Arbeitnehmervertreter sollen die Arbeitsniederlegungen um 3 Uhr 00 starten und gegen Mitternacht enden. Hintergrund ist ein Tarifstreit. In den zwei bisherigen Gesprächsrunden konnte keine Einigung erzielt werden. Verhandlungspartner ist nicht der Düsseldorfer Flughafen, sondern der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Es ist damit zu rechnen, dass aufgrund des angekündigten Streiks, der Flugverkehr von/nach Düsseldorf stark eingeschränkt sein wird. Passagiere sollten sich daher regelmäßig über den Status ihrer Buchung informieren und gegebenenfalls möglichst frühzeitig am Düsseldorfer Flughafen erscheinen.

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Ukraine sperrt zivilen Luftraum

Die russische Invasion in der Ukraine hat jetzt auch den zivilen Flugverkehr in der und über der Ukraine vollständig lahmgelegt. Wladimir Putin hat in der Nacht auf Donnerstag den Start von Militäraktionen angekündigt und den Kriegsbefehl gegeben. Dann nahm das Unheil seinen Lauf, russische Bodentruppen überquerten vielerorts die Grenzen, es kam überdies zu Luftangriffen und auch schon zu ersten Verlusten. Das Ergebnis der sich immer mehr zuspitzenden Lage, die bereits dazu geführt hat, dass mehrere Fluggesellschaften ihre Flugpläne anpassen oder zur Gänze streichen mussten. Inzwischen muss sich aber keine Airline mehr Gedanken darüber machen. Denn die Ukraine hat als Reaktion auf die militärische Offensive den gesamten zivilen Luftraum für geschlossen erklärt. Erste Airlines reagieren Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic setzt alle ihre Flüge in die und aus der Ukraine bis einschließlich dem 13. März 2022 aus. „Die Sicherheit unserer Passagiere und Mitarbeiter hat für uns aller höchste Priorität“, heißt es in der Aussendung. Auch die Flieger des ungarischen Low-Costters Wizz Air werden die Ukraine nicht mehr anfliegen. „Aufgrund der aktuellen Ereignisse in der Ukraine und der Sperre des Luftraums bedauert Wizz Air mitzuteilen, dass die Fluggesellschaft vorübergehend den gesamten Flugbetrieb in der Ukraine einstellen muss“, so die Airline. Mehrere Flüge in die Ukraine seien sogar auf halber Strecke umgekehrt, darunter eine Boeing 787 von Air India, die aus Delhi nach Kiew unterwegs war. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero.

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Innsbruck: Easyjet pausiert Berlin-Strecke über den Sommer 2022

Entgegen ursprünglicher Planungen wird die Billigfluggesellschaft Easyjet den österreichischen Flughafen Innsbruck im Sommer 2022 nicht von Berlin aus ansteuern. Die Strecke ist weiterhin als saisonale Winterroute geplant. Dies hat zur Folge, dass der orangefarbene Billigflieger am 25. März 2022 den vorerst letzten Flug zwischen den beiden Städten durchführen wird. Anschließend geht man in eine „Sommerpause“ und beabsichtigt dem aktuellen Planungsstand nach am 30. Oktober 2022 wiederaufzunehmen. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von der jüngsten Easyjet-Entscheidung nicht betroffen.

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D328eco: Deutsche Aircraft setzt auf nachhaltige Kabine

Der Flugzeugbauer Deutsche Aircraft hat mit Factorydesign eine Zusammenarbeit für die Kabinenausstattung der sich in Entwicklung befindlichen Neuauflage der Dornier 328 vereinbart. im Fokus steht dabei laut Medienerklärung das Thema Nachhaltigkeit. Die Dornier 328 galt einst als „Mercedes der Lüfte“ und soll auch als D328eco diesem Anspruch gerecht werden. Das Flugdeck soll den neuesten Stand der Technik ausweisen. In der Kabine kommen neue Verkleidungen und Ausstattungen zum Einsatz. Der Fokus auf Nachhaltigkeit gilt auch für die Ausstattung der Kabine. Factorydesign wurde damit beauftragt, eine komplett neue Inneneinrichtung zu entwerfen, einschließlich Wänden, Decken, Gepäckfächern, einer neuen und ansprechenden Optik im Einstiegsbereich sowie einer Bordküche, Toilette und maßgeschneiderten Sitzen. Ziel ist es, die Kabine durch Designmerkmale neu zu definieren, wobei man auf nachhaltige Materialien und Prozesse achtet und gleichzeitig die Bedürfnisse der Passagiere, der Besatzung und des Betreibers zu berücksichtigen. „Es liegt auf der Hand, dass der künftige Erfolg der Luftfahrt davon abhängt, ob die Flugzeughersteller auf Nachhaltigkeit und das Passagiererlebnis achten und den Fluggesellschaften Optionen zum Ausbau ihrer Flexibilität bieten.  Daher freuen wir uns sehr, für die Deutsche Aircraft an der neuen Kabinenausstattung ihrer D328eco-Flugzeuge zu arbeiten“, sagt Peter Tennent, Commercial Director, Factorydesign. Die Neugestaltung von Sitzen, Staufächern, Verkleidungen und der Beleuchtung kann Gewicht einsparen und damit den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs senken. Zertifizierte Materialien für Komponenten, die entweder recycelt wurden oder recycelbar sind, reduzieren den Rohstoffverbrauch. Durch alternativen Fertigungstechniken können Ressourcen effizienter genutzt werden. Nachhaltigkeit hört nicht bei Gewichtseinsparungen und alternativen Materialien auf. Auch der Komfort für die Passagiere spielt eine

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Für Geimpfte: Thailand schafft zweiten PCR-Test ab

Das durchaus beliebte Urlaubsland Thailand vereinfacht mit Wirksamkeit zum 1. März 2022 die Einreisebestimmungen. Davon können nur Personen, die mindestens zweimal gegen Covid-19 geimpft sind, profitieren. Neu ist, dass nur noch ein PCR-Test unmittelbar nach der Ankunft absolviert werden muss. Anschließend muss man in einem speziell zertifizierten Hotel auf den Befund warten. Fällt dieses Ergebnis negativ ist, so kann man sich frei bewegen. Thailand nennt das neue Modell „Test&Go“. Der bislang am fünften Tag nach der Einreise verpflichtende PCR-Test entfällt. Neu ist, dass ein Antigen-Selbsttest zu absolvieren ist. Das Ergebnis muss dann über eine App an die Behörden übermittelt werden. Der so genannte „Thailand Pass“ muss auch weiterhin vor der Einreise online beantragt werden.

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Sommer 2022: Jersey sieht sich „gut angebunden“

Die Kanalinsel Jersey sieht sich im Sommerflugplan 2022 international gut angebunden. Neu im Programm ist beispielsweise eine Nonstop-Verbindung ab Lübeck. Ab Deutschland gibt es weiters ab Düsseldorf (Eurowings) und München (Lufthansa) saisonale Flüge auf die Insel. Einige Reiseveranstalter haben ab Deutschland und der Schweiz Vollcharterflüge nach Jersey aufgelegt. Über die britischen Flughäfen London-Heathrow und London-City stehen Umsteigeverbindungen zur Verfügung. Visit Jersey, das lokale Fremdenverkehrsamt, ist der Ansicht, dass die Kanalinsel in der Sommersaison 2022 gut international angebunden ist. Man hofft gleichzeitig auf das Comeback des Tourismus, denn in den Sommern 2020 und 2021 war das Aufkommen aufgrund der Corona-Pandemie auf niedrigem Niveau. Einige Reiseveranstalter haben ihre Charterflüge abgesagt oder erst gar nicht aufgelegt gehabt.

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Oslo: Erste Boeing 737 Max 8 bei Flyr eingetroffen

Mit der LN-FGF ist am Mittwoch die erste Boeing 737 Max 8 bei der jungen Billigfluggesellschaft Flyr eingetroffen. Das Flugzeug wurde von Seattle nach Oslo überstellt. Der Carrier erwartet die Übernahme von fünf weiteren Exemplaren. Flyr bezieht insgesamt sechs Boeing 737 Max 8 über die Air Lease Corporation. Weiters hat man Optionen für bis zu vier weitere Exemplare vereinbart. Derzeit ist vorgesehen, dass jene Maschinen, die man fix leasen wird, bis zum Ende des laufenden Jahres übernommen werden sollen. Der junge Billigflieger ist im Vorjahr mit geleasten Boeing 737-800 an den Start gegangen. Vor einigen Wochen überraschte der Carrier mit der Ankündigung, dass das Nachfolgemodell 737 Max 8 eingeflottet werden soll. Zuvor soll auch das Muster Airbus A320neo im Gespräch gewesen sein. Da viele Lessoren Großbestellungen „auf Vorrat“ tätigen, konnte Flyr rasch an fabrikneue 737 Max 8 kommen. Im Juni des Vorjahres nahm Flyr den Flugbetrieb auf. Zunächst flog man nur innerhalb Norwegens ehe man am 21. August 2021 die ersten internationalen Flüge durchgeführt hat. Derzeit bedient man sechs Inlandsstrecken sowie rund 20 internationale Ziele. Für den Sommerflugplan 2022 hat man bereits die Aufnahme zahlreicher Ziele, schwerpunktmäßig Warmwasserstrecken, ab Oslo angekündigt. Das Streckennetz wird auf 44 Routen anwachsen.

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Oslo: Flyr legt zahlreiche neue Sommerstrecken auf

Die norwegische Billigfluggesellschaft Flyr legt für den Sommer 2022 zahlreiche neue Strecken, die ab Oslo bedient werden sollen, auf. Unter anderem handelt es sich um Venedig, Neapel, Dubrovnik, Palermo, Athen und Montpellier. Erst kürzlich forderte Flyr öffentlichkeitswirksam Staatshilfe von der norwegischen Regierung ein. Man fühlt sich durch die Regularien, die Unternehmen, die erst während der Krise den Betrieb aufgenommen haben, benachteiligt. Unabhängig davon setzt man die Expansion im Sommerflugplan 2022 fort und legt erneut ein ganzes Paket neuer Strecken auf. Diese werden ausschließlich ab Oslo angeboten. Im Einzelnen handelt es sich um nachstehende Neuaufnahmen: Venedig, das ab 9. Juni 2022 dreimal pro Woche bedient werden soll, Neapel und Montpellier, die zwischen 11. Juni 2022 und 13. August 2022 je zweimal pro Woche im Programm sind, zwei wöchentliche Thessaloniki-Flüge ab 11. Juni 2022, drei Umläufe pro Woche nach Dubrovnik, die in der Zeit von 13. Juni 2022 bis 12. August 2022 geplant sind, Palermo, das zwischen 18. Juni 2022 und 13. August 2022 zweimal pro Woche angesteuert werden soll, zwei wöchentliche Athen-Flüge ab 13. August 2022 sowie Alghero, das mit zwei Umläufen pro Woche von 5. Juli 2022 bis 13. August 2022 angeflogen werden soll.

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