März 14, 2022

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März 14, 2022

Mitteldeutsche Flughäfen: Doppelt so viele Beschäftigte wie 2010

An den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden waren zum Jahresende 2021 einschließlich aller ansässigen Unternehmen und Behörden 16.128 Menschen beschäftigt. Das sind 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Gegenüber 2010 hat sich die Zahl der Erwerbstätigen an den Flughafenstandorten damit mehr als verdoppelt. Insgesamt sind an den beiden Flughäfen 235 Unternehmen angesiedelt, vier Prozent mehr als 2020. „Die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden sind Impulsgeber für die dynamische Entwicklung Mitteldeutschlands. Sie stehen als Standortfaktoren für Mobilität, sichern internationale Lieferketten sowie Wertschöpfung in der Region und garantieren Kontinuität für zehntausende Menschen in vielfältigen Beschäftigungsfeldern“, so Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG.

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ZRH: Periodische Messflüge finden im März statt

Im Zeitraum zwischen 14. und 25. März 2022 finden am Flughafen Zürich die periodischen Messflüge für die Überprüfung der Navigationsanlagen statt. Die Flüge erfolgen sowohl am Nachmittag als auch in der Nacht bis spätestens um zwei Uhr morgens. In diesem Zeitraum werden die Instrumentenlandesysteme (ILS und GBAS) der verschiedenen Pisten und das Drehfunkfeuer Kloten (VOR KLO) mit einem Messflugzeug getestet. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag und in der Nacht, nach Beendigung des ordentlichen Flugbetriebes, bis spätestens um zwei Uhr morgens statt, informiert der Zürcher Airport. Für die Messflüge wird ein zweimotoriges Propellerflugzeug vom Typ Beechcraft King Air 350 eingesetzt. Verantwortlich für die Planung und Durchführung der Flüge ist die Flugsicherung Skyguide. 

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Mauritius: PCR-Test bei Einreise fällt weg

Zuvor mussten vollständig geimpfte Fluggäste einen negativen PCR-Test vorlegen, der innerhalb von 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wurde. Die zuständigen Behörden haben diese Anforderung zum 12. März aufgehoben. Die Wiederöffnung der Grenzen für den internationalen Reiseverkehr im vergangenen Oktober sowie die Lockerungen der Reisebeschränkungen in vielen der wichtigsten Märkte von Mauritius, ließen die Nachfrage von Touristen und Geschäftsreisenden sprunghaft angestiegen. „Wir freuen uns, dass das Ministerium für Gesundheit und Wellness das Gesundheitsprotokoll für Besucher auf Mauritius überarbeitet hat. Dadurch wird das Reisen nach Mauritius deutlich einfacher und übersichtlicher“, sagt Arvind Bundhun, Direktor der Mauritius Tourism Promotion Authority. „Wir erwarten einen weiteren Anstieg der Tourismuszahlen, da die Nachfrage nach Reisen nach Mauritius derzeit weiter zunimmt.“

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VKI: OGH-Urteil zu Schadenersatz bei Flugüberbuchung

Der Oberste Gerichtshof spricht Schadenersatz zu, rechnet aber geleistete Ausgleichzahlung darauf an. Zwei Konsumenten wurde bei einem geplanten Wochenendtrip von Easyjet wegen Überbuchung der Flug verweigert. Die Airline refundierte in Folge zwar die Ticketkosten und zahlte eine Ausgleichszahlung von je 250 Euro, verweigerte aber jeglichen weiteren Schadenersatz. Einem der Konsumenten waren aber durch die Nicht-Beförderung zusätzliche Hotel- und Mietwagenkosten in Höhe von 845 Euro entstanden. Der VKI klagte diesen Betrag für den betroffenen Konsumenten ein. Der Oberste Gerichtshof bestätigte nun das Recht des Konsumenten auf die Schadensersatzsumme, rechnete aber die bereits geleistete Ausgleichszahlung auf den zu erstattenden Betrag an. Der Konsument erhält somit zusätzlich zur Ausgleichszahlung von 250 Euro weitere 595 Euro. Eine Individualreise kann sich aus mehreren Bausteinen zusammensetzen, wie etwa Flug, Hotel und Mietwagen. Scheitert die Reise kurzfristig am Hinflug, ist es oft zu spät für eine Stornierung der weiteren Leistungen. So auch im Fall von den zwei Konsumenten: Geplant war ein Wochenendaufenthalt in Neapel; ein Konsument buchte für sich und eine weitere Person Flüge mit Easyjet sowie einen Mietwagen für 60 Euro und einen Hotelaufenthalt für rund 785 Euro. Obwohl die beiden Reisenden pünktlich am Flughafen waren, wurde ihnen gegen ihren Willen die Beförderung verweigert, weil der Flug überbucht war. Der Carrier erstattete daraufhin zwar gemäß der Fluggastrechte-Verordnung die Kosten für die Flugtickets und leistete eine Ausgleichszahlung in Höhe von 250 Euro pro Person, verweigerte jedoch eine Schadenersatzzahlung für die Mietwagen- und Hotelkosten. „Konsumentinnen und Konsumenten sollten sich bei einer Verweigerung des Flugs aufgrund von Überbuchung nicht

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Flughafenverband ADV kritisiert Verdi-Streik

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der privaten Dienstleister an den Luftsicherheitskontrollen zum Streik aufgerufen. Der sogenannte Warnstreik soll gleich einen ganzen Tag andauern. Der Flughafenverband ADV kritisiert den Streikaufruf als „unverhältnismäßig und überzogen“. Betroffen sind die Flughäfen Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Bremen, Hannover und Leipzig/Halle. Tatsächlich mussten die Fluggesellschaften eine hohe dreistellige Zahl an Flugverbindungen streichen.  Zehntausende Passagiere sind betroffen und können ihren geplanten Flug nicht antreten. Der Flughafenverband ADV kritisiert den Streikaufruf. „Wir appellieren an die Tarifpartner, zu den strittigen Punkten eine Übereinkunft am Verhandlungstisch zu suchen“, sagt ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel am Morgen. „Dauer und Umfang der Streiks sind unverhältnismäßig und rücksichtslos. Mir fehlt jedes Verständnis dafür, dass Verdi die Streiks auf dem Rücken der Reisenden, der Fluggesellschaften und der Flughäfen austrägt. Einmal mehr werden die Flughäfen als Schauplatz in einem Arbeitskampf missbraucht, bei dem sie noch nicht einmal Tarifpartei sind. Der ganztägige Warnstreik fällt zudem in eine Zeit, in der die Flughäfen nach wie vor von hohen corona-bedingten Verlusten gezeichnet sind“, so Ralph Beisel zu den Warnstreiks. Allen Reisenden wird dringend empfohlen, sich bei ihrer jeweiligen Fluggesellschaft zu erkundigen, ob der Flug stattfindet und ausreichend Zeit vor Ort einzuplanen.

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50 Jahre Terminal 1 am Flughafen Frankfurt

Am 14. März 1972 startete der Flughafen Frankfurt (FRA) in eine neue Ära: Mit der Eröffnung des Terminal 1 nahm eines der damals modernsten Terminalgebäude Europas den Betrieb auf. Vom Check-In bis zum Boarding waren erstmals alle Reiseprozesse für Passagiere unter einem Dach vereint. Zeitgleich startete die enge Verbindung verschiedener Verkehrsträger: Der unterirdische Regionalbahnhof schloss den Airport an das Netz der Deutschen Bahn an. „Die Eröffnung von Terminal 1 markierte am Flughafen den Beginn eines neuen Zeitalters“, sagt der Vorstandsvorsitzende des Flughafenbetreibers Fraport, Stefan Schulte, anlässlich des Jubiläums. „Größere Flugzeuge, kurze Umsteigezeiten, eine weltweit einzigartige automatische Gepäckförderanlage und eine für die damalige Zeit hochmoderne Infrastruktur sicherten die Zukunftsfähigkeit des Flughafens als wichtigstes, deutsches Luftverkehrsdrehkreuz. Gemeinsam mit unseren Partnern entwickelten wir den Airport in den vergangenen 50 Jahren kontinuierlich weiter.“ Begonnen hatten die Planungen für das damalige „Terminal Mitte“ bereits in den 1950er-Jahren. Während der siebenjährigen Bauzeit arbeiteten bis zu 2.500 Menschen an dem Großprojekt mit. Die Investitionskosten für die Terminalanlagen und den Bahnhof lagen bei rund einer Milliarde D-Mark. Kernstück des Terminals war und ist die Gepäckförder- und Sortieranlage, die schon seit ihrer Inbetriebnahme 1974 die Voraussetzung schaffte, dass eine Umsteigezeit von 45 Minuten möglich ist. „Die Planung zeugt von enormer Weitsicht: Die Eröffnung des Regionalbahnhofs war der Ausgangspunkt für die erfolgreiche intermodale Anbindung. Fuhren zu Beginn täglich 100 Züge den Airport an, sind es heute an Regional- und Fernbahnhof über 500 Züge. In Sachen Intermodalität sind wir auch heute noch Vorreiter, kein anderer Flughafen in Deutschland ist besser an

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Friedrichshafen will Ende März 2022 das Insolvenzverfahren verlassen

Der deutsche Regionalflughafen Friedrichshafen strebt an, dass mit Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen werden kann. Indes bewilligte die EU-Kommission die Beihilfen unter Auflagen. Grünes Licht gab es für insgesamt 17,5 Millionen Euro. Davon sollen 11,3 Millionen Euro in Form von Zuschüssen fließen. Die Verbleibende Summe ergibt sich aus der Abschreibung von Darlehen, die die öffentliche Hand gewährt hatte. Die EU-Kommission erklärte unter anderem, dass mit der staatlichen Unterstützung negative Folgen für die Wirtschaft und die Bevölkerung abgewendet werden. Allerdings muss der Airport auch einige Auflagen erfüllen. Unter anderem muss man einige Grundstücke verkaufen. Die Finanzmittel werden überwiegend von den Gesellschaftern, die fast überwiegend der öffentlichen Hand angehören, aufgebracht. Friedrichshafen ist seit vielen Jahren defizitär und musste bereits vor einigen Jahren einen Schuldenschnitt praktizieren. Airportchef Claus-Dieter Wehr hofft nun, dass man Ende März 2022 das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung verlassen kann.

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Lübeck Air streicht Dublin aus dem Sommerflugplan 2022

Lübeck Air, die Hausmarke des norddeutschen Flughafens Lübeck, hat den Sommerflugplan 2022 überarbeitet. Dabei wurde das Ziel Dublin gestrichen. Ursprünglich war dieses zweimal wöchentlich angekündigt. Unter den Flugnummern 6I 7622 / 6I 7623 bzw. 6I 7620 / 6I 7621 sollte ab 23. Mai 2022 an den Verkehrstagen Montag bzw. Freitag zwischen Lübeck und Dublin v.v. geflogen werden. Diese Strecke wird nicht aufgenommen. Zwischenzeitlich wurde die Irland-Strecke aus dem Sommerflugplan 2022 entfernt. Auch der Verkauf ist bereits eingestellt worden. Gegenüber dem Vorjahr werden unter der Marke Lübeck Air deutlich mehr Ziele angeboten. Die operative Durchführung erfolgt durch Air Alsie mit dem Maschinentyp ATR72. Auf einigen Routen fliegt German Airways im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für die dänische Fluggesellschaft. Diese Konstruktion kommt auch auf Charterstrecken ab Salzburg und Bern zum Einsatz.

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Singapore Airlines fliegt mit fünf B777F für DHL

Für den Logistikkonzern Deutsche Post-DHL wird Singapore Airlines fünf Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777F betreiben. Diese werden Unternehmensangaben nach eine Kombi-Livery tragen, die mit jenen der Smartlynx-Malta-A321F vergleichbar sein wird. Stationiert werden die fünf Frachter auf dem Flughafen Singapur-Changi. Von dort aus sollen Ziele im asiatischen Streckennetz von DHL bedient werden. Auch sollen die Vereinigten Staaten von Amerika angeflogen werden. Der operative Betrieb dieser Maschinen wird von Singapore Airlines bewerkstelligt, jedoch fliegt man im Auftrag von DHL. Die ursprüngliche Vereinbarung hat eine Laufzeit von mehr als vier Jahren mit der Möglichkeit einer Verlängerung. Im Rahmen der Vereinbarung wird das erste Flugzeug im Juli 2022 und das zweite im Oktober 2022 ausgeliefert. Die übrigen drei Flugzeuge sollen im Laufe des Jahres 2023 ausgeliefert werden. „Mit dem Einsatz von fünf Boeing 777-Frachtern können wir unseren Express-Service zwischen dem asiatisch-pazifischen Raum und Nord- und Südamerika ausbauen“, so Travis Cobb, Executive Vice President für Global Operations und Aviation bei DHL Express. „Nach der Pandemie sehen wir gute Aussichten für ein starkes Wachstum der transpazifischen Handelsrouten. In der Zusammenarbeit mit Singapore Airlines sehen wir die einmalige Chance, eine langfristige Beziehung mit einem langjährigen Partner aufzubauen, der die gleichen Werte teilt und auf höchstem Niveau arbeitet.“

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Auf unbestimmte Zeit: FlyDubai setzt Russland-Flüge aus

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai hält den Flugstopp in Richtung Russland auf unbestimmte Zeit aufrecht. Bereits seit dem 8. März 2022 fliegt man Ziele in der Russischen Föderation nicht mehr an. Wie lange dies andauern wird, ist laut dem Unternehmen völlig offen. Mehrere Fluggesellschaften, darunter Air Astana und Pegasus Airlines, haben ihre Russland-Flüge ausgesetzt. Dabei spielt insbesondere der Umstand, dass man für den Luftraum der Russischen Föderation keinen Versicherungsschutz mehr hat, eine entscheidende Rolle. Auch hat beispielsweise der türkische Carrier Druck von westlichen Leasinggebern bekommen. Dem aktuellen Informationsstand nach halten Emirates, Qatar Airways, Etihad, Turkish Airlines und Air Serbia ihre Verbindungen in die Russische Föderation aufrecht. Lediglich jene Airports, die aufgrund einer Anordnung der Putin-Regierung gesperrt sind, werden momentan nicht angeflogen. Air Serbia stockte zuletzt die Frequenzen von/nach Russland sogar auf.

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