Juli 12, 2022

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juli 12, 2022

El Al erhöht Pilotengehälter auf das Vorkrisen-Niveau

Die Fluggesellschaft El Al konnte sich mit ihren Piloten darauf einigen, dass die Gehälter bis Anfang 2023 wieder auf das Niveau, das vor der Coronapandemie bezahlt wurde, erhöht werden. Das Unternehmen kürzte die Löhne während der Krise, da man über einen langen Zeitraum überhaupt nicht fliegen konnte. Die Einigung wurde mit der Gewerkschaft Histadrut erzielt. Zuvor gab es mehrere Wochen lang Streit und punktuelle Arbeitsniederlegungen, die zu zahlreichen Streichungen geführt haben. Die Löhne sollen nun schrittweise wieder angehoben werden und im Jänner 2023 das Vorkrisenniveau erreichen, teilten Airline und Arbeitnehmervertreter mit. „Die Piloten der israelischen Fluggesellschaften, einschließlich der Piloten von El Al, haben ihre Gehälter erheblich gekürzt, damit die Fluggesellschaften überleben konnten. Heute, da sich die Luftfahrtindustrie erholt, ist es an der Zeit, zur früheren Situation zurückzukehren“, so Gewerkschaftsvorsitzender Avi Edri.

weiterlesen »

Abidjan: Dash-Piloten absolvierten fast perfekte Notlandung nur mit dem Hauptfahrwerk

Die von Air Côte d’Ivoire betriebene de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung TU-TSK musste am Samstagabend eine Notlandung in Abidjan absolvieren. Aufgrund einer Fehlfunktion hat sich das Bugfahrwerk nicht ausfahren lassen. Die Piloten erkannten das Problem bereits im Landeanflug und informierten die Flugsicherung entsprechend. Das acht Jahre alte Turbopropflugzeug wurde dann nur über das Hauptfahrwerk gelandet. Auch Versuche das Bugfahrwerk manuell auszufahren und zu verriegeln waren zuvor nicht erfolgreich. Die TU-TSK befand sich als HF45 auf dem Weg von Korhogo nach Abidjan. Den Flugzeugführern ist die Notlandung gut gelungen, denn die Dash 8-400 setzte zwar mit der „Nase“ auf dem Bodengrund auf, jedoch erst nachdem diese fast vollständig zum Stillstand gekommen ist. Dieser Leistung der Piloten ist es zu verdanken, dass die optisch sichtbaren Beschädigungen äußerst gering sind. Sowohl die Behörden als auch die Fluggesellschaft haben bestätigt, dass alle Crewmitglieder und Passagiere die Maschine unverletzt verlassen konnten. Air Côte d’Ivoire erklärt zum Vorfall: „Am Samstag, den 09. Juli 2022, musste ein Flugzeug der Air Côte d’Ivoire mit der Registrierung TU TSK aus Korhogo und Bouaké um 19:15 Uhr auf dem Flughafen Felix Houphouët-Boigny in Abidjan wegen einer Fehlfunktion des vorderen Fahrwerks notlanden. Dank der Professionalität der Piloten gab es keine Verletzten unter den Passagieren und der Besatzung an Bord“.

weiterlesen »

Streik: SAS-Piloten führen keine Rückholer mehr durch

Die streikenden SAS-Piloten haben angekündigt, dass am Sonntag der vorerst letzte Rückholer-Flug durchgeführt wurde. Die Gewerkschaft fühlt sich von der Geschäftsleitung hintergangen und daher werden die von der SAS Pilot Group vertretenen Flugzeugführer diese Verbindungen nicht mehr fliegen. Offiziell befinden sich die SAS-Piloten in einem unbefristeten Streik. Allerdings einigte man sich Ende der vergangenen Woche darauf, dass einige Flugzeugführer ein paar Flüge durchführen werden, um gestrandete Urlauber nach Hause zu bringen. Aber nur dann, wenn es gar keine Alternative gibt. Dieses Zugeständnis ist nun dahin, denn die SAS Pilot Group erklärte, dass man diese Rückholer nicht mehr durchführen wird. „Am Wochenende haben wir zu unserer großen Überraschung festgestellt, dass viele Flüge zu beliebten und gut frequentierten Urlaubszielen wie Rhodos, Kreta, Larnaca und Split eingesetzt werden, von wo es bereits alternative Reisemöglichkeiten gibt. Wir finden es bedauerlich, dass SAS erneut nicht in der Lage ist, die Vereinbarung wie vorgesehen einzuhalten, und SPG sieht sich daher gezwungen, die Charterflüge nach dem letzten Flug am 10. Juli 2022, einzustellen“, so die Gewerkschaft in einer Erklärung.

weiterlesen »

Wien: Kuddelmuddel samt Leerflug auf Albanien-Flügen

Eigentlich sollte Wizz Air am Sonntagabend unter der Flugnummer W63896 von Wien nach Kukes (Albanien) fliegen. Die HA-LJE ist aber in Tirana gelandet, anschließend leer in die österreichische Bundeshauptstadt zurückgeflogen, um dann erneut – mit Fluggästen – Kurs auf Tirana zu nehmen. Für die Reisenden, die mit Kurs W63895 von Kukes nach Wien fliegen wollten, hatte dies aber gravierende Folgen: Die Verbindung wurde ersatzlos gestrichen. Die Passagiere von W63896 sind in der Hauptstadt Albaniens anstatt am neuen Airport, der sich nahe dem Kosovo befindet, gelandet. Ein regelrechtes „Kuddelmuddel“. Doch was steckt dahinter? Während Betroffene gegenüber Aviation.Direct erklären, dass am Sonntagabend schönstes, sonniges Wetter am Flughafen Kukes geherrscht haben soll, sieht das Wizz Air anders. In einer Stellungnahme erklärt der Billigflieger unter anderem, dass der Flug W63896 „aufgrund schlechter Wetterbedingungen zum Flughafen Tirana umgeleitet“ wurde. Der Airbus A320neo mit der Registrierung HA-LJE ist in der Hauptstadt Albaniens stationiert. Das hat zur Folge, dass das planmäßige Routing an diesem Tag Tirana-Wien-Kukes-Wien-Tirana gewesen wäre. Das wurde ein bisschen durcheinander gewirbelt, denn nach der außerplanmäßigen Landung in Tirana flog man ferry, also ohne Passagiere an Bord, nach Wien und von dort aus dann wieder in die Hauptstadt Albaniens. Der eigentlich geplante Flug W63895 (Kukes-Wien) ist ersatzlos ausgefallen. Eine Sprecherin von Wizz Air Hungary erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Der Wizz Air Flug W6 3896 von Wien nach Kukes am 10. Juli wurde aufgrund schlechter Wetterbedingungen zum Flughafen Tirana umgeleitet. Folglich wurde der Wizz Air Flug W63895 von Kukes nach Wien annulliert. Den Passagieren wurde ein Bodentransport

weiterlesen »