November 4, 2022

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November 4, 2022

Singapore Airlines meldet Rekordgewinn

Das Luftfahrtunternehmen Singapore Airlines erzielt den höchsten Halbjahres- und Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte und nimmt ihre Dividendenzahlung wieder auf. Der Rekordgewinn von umgerechnet 888 Millionen Euro (1,23 Milliarden Singapur-Dollar) für das erste Halbjahr und umgerechnet 489 Millionen Euro (678 Millionen Singapur-Dollar) für das zweite Quartal ist unter anderem auf den starken Anstieg von Flugreisen und die Lockerung von Einreisebestimmungen in vielen Schlüsselmärkten zurückzuführen. Zudem hat die Gruppe während der Pandemie effiziente Initiativen in die Wege geleitet, um den Anstieg der Reisenachfrage zu bewältigen, beginnend mit der Einführung des Reisekorridors für Geimpfte, der sog. „Vaccinated Travel Lane“ zwischen Singapur und Deutschland im September 2021. Singapore Airlines und Scoot beförderten in den sechs Monaten bis zum 30. September 2022 11,4 Millionen Passagiere, was einem 13-fachen Anstieg gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Passagieraufkommen und die Auslastung waren in allen Kabinenklassen und Streckenregionen robust, abgesehen von Ostasien, wo in einigen Märkten weiterhin Reisebeschränkungen bestehen. Die Passagierkapazität der Gruppe stieg im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2022/23 auf durchschnittlich 68 Prozent des Niveaus vor der Pandemie.

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Oktober 2022: Norwegian mit rund 1,9 Millionen Passagieren

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hatte im Dezember 2022 rund 1,9 Millionen Passagiere an Bord. Die Auslastung lag bei 86 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat steigerte sich das Aufkommen um rund 57 Prozent. Norwegian zählte im Oktober 1.885.606 Passagiere, 57 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Die Auslastung lag im Oktober bei 85,8 Prozent. Die Kapazität (ASK) lag bei 2.703 Millionen Sitzplatzkilometern, der tatsächliche Passagierverkehr (RPK) bei 2.319 Millionen Sitzplatzkilometern. Im Oktober setzte Norwegian durchschnittlich 67 Flugzeuge ein, und 99,4 Prozent der geplanten Flüge wurden durchgeführt. Die Pünktlichkeit, gemessen an der Anzahl der Flüge, die innerhalb von 15 Minuten nach der geplanten Zeit abflogen, lag im Oktober bei 84,2 Prozent. „Wir sind zufrieden mit einem weiteren starken Monat in Bezug auf die Verkehrszahlen. Unsere Passagiere schätzten besonders die Strecken zu unseren vielen beliebten Urlaubszielen. So entschieden sich beispielsweise mehr als eine halbe Million nordische Reisende dafür, mit Norwegian ins Mittelmeer zu fliegen. Das zeigt, dass wir ein Produktangebot haben, das unsere Kunden sehr schätzen“, so Geir Karlsen, CEO von Norwegian.

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OE-LZO „Seewinkel“ erstmals in Wien gelandet

Am Freitag, den 4. November 2022, ist um die Mittagszeit mit der OE-LZO der zweite Airbus A320neo der Austrian Airlines erstmals auf dem Flughafen Wien gelandet. Der Mittelstreckenjet wird den Taufnamen „Seewinkel“ tragen. Kommerziell soll diese Maschine ab Dezember 2022 eingesetzt werden. Auch diesen Airbus A320neo hat Austrian Airlines „nackt“ übernommen. Die Kabinenausstattung wird genau wie bei der OE-LZN durch den firmeneigenen Technikbetrieb eingebaut. Die Lackierarbeiten werden im slowakischen Bratislava vorgenommen. Nach Abschluss der Tätigkeiten soll die OE-LZO ab Dezember 2022 in den kommerziellen Flugbetrieb gestellt werden. Der Neuzugang wurde am Freitag von einem Überstellungsteam vom Airbus-Werk Toulouse nach Wien-Schwechat geflogen. Der Taufname dieses A320neo wird „Seewinkel“ sein. Vorerst wird man dann die OE-LZO hauptsächlich in Richtung London-Heathrow, Berlin, Frankfurt und Amsterdam einsetzen. Im Frühjahr 2022 wird Austrian Airlines zwei weitere Maschinen dieses Typs übernehmen. Im Unterschied zu den beiden ersten Exemplaren wird man diese bereits mit Livery und Kabinenausstattung ab Werk übernehmen. Ankunft der OE-LZO in Wien als Slideshow:

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Klagenfurt hatte 27.941 Passagiere im dritten Quartal 2022

Im dritten Quartal 2022 haben 27.941 Reisende den Klagenfurter Flughafen genutzt. Im Juli, August und September 2022 wurden ab diesem Airport insgesamt 438 kommerzielle Flüge durchgeführt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte man um über 60 Prozent zulegen. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gab es am Kärntner Flughafen 927 kommerzielle Flugbewegungen. An Bord der Flugzeuge befanden sich 56.990 Reisende. Damit war Klagenfurt in diesem Zeitraum jener österreichische Airport, der die wenigsten Passagiere hatte. Das ist auch auf wiederholte Aussetzungen zumindest einer der beiden Linienstrecken zurückzuführen. Für den Winterflugplan 2022/23 rechnet man mit erheblich mehr Passagieren. Die Billigfluggesellschaft Ryanair bietet seit dieser Woche die Destinationen London-Stansted, Charerloi und Dublin, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, an. Im Dezember 2022 wird Manchester, das einmal wöchentlich angesteuert wird, dazu kommen. Der Lowcoster prognostiziert für die kalte Jahreszeit 2022/23 etwa 54.000 Fluggäste. Transavia wird während der Hauptsaison wieder Rotterdam-Flüge anbieten. Klagenfurt-Zahlen auf einen Blick: Monat Flüge Veränderung Vorjahr Fluggäste Veränderung Vorjahr September 147 73 % 9.104 65 % August 146 59 % 9.132 42 % Juli 145 69 % 9.705 68 % Juni    155 454 %   10 311 875 % Mai    126 6.200 %   7 671 8.617 % April    92  –   4 840  – März    68  –   3 368  – Februar    20 900 %   1 345 2.762 % Jänner    28 600 %   1 514 3.054 % Gesamt: 927   56.990   (Die dargestellten Zahlen stammen von der Statistik Austria).

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Xfly fliegt mit zwei ATR72-600 für TAP

Die Fluggesellschaft TAP Air Portugal nimmt zwei Turbopropflugzeuge des Typs ATR72-600 von Xfly ins Wetlease. Damit ersetzt man jene Maschinen, die man kürzlich gekündigt hat. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass TAP die Zusammenarbeit mit dem bisherigen Regio-Partner White Airways fristlos beendet hat. Man warf dem Carrier unter anderem vor, dass dieser außergewöhnlich viele AOGs und damit Ausfälle und Verspätungen fabriziert habe. Ersatz hat man in Estland gefunden, denn TAP nimmt zwei ATR72-600 von Xfly ins Wetlease. Die Maschinen werden auf Regionalstrecken ab Portugal eingesetzt. Die Xfly-Konzernschwester Nordica hat vor wenigen Tagen den ersten kommerziellen Charterflug mit Airbus A320 durchgeführt.

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Spanischer Luftraum wegen chinesischer Weltraumrakete kurzzeitig gesperrt

Der spanische Luftraum musste am Freitagvormittag zeitweise gesperrt werden. Hintergrund ist, dass Reste einer chinesischen Weltraumrakete niedergegangen sind. Aus Sicherheitsgründen waren die Gebiete rund um Ibiza, Tarragona und Barcelona für rund 40 Minuten geschlossen. Zuvor hatte die EASA eine eindringliche Warnung herausgegeben, dass ein bis zu 23 Tonnen schweres Teil einer Weltraumrakete der Volksrepublik China über spanischem Gebiet niedergehen könnte. Vorsichtshalber wurden die möglichen Einschlaggebiete gesperrt, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr geführt hat. Letztlich verglühte das Objekt weitgehend beim Eintritt in die Atmosphäre. Dennoch können kleinere Teile verbleiben, die für die Luftfahrt eine erhebliche Gefahr darstellen können. Der Gegenstand stammte von einer chinesischen Rakete, die am Montag ein Modul für Chinas Raumstation ins Weltall befördert hat.

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USA: Latam hat Gläubigerschutzverfahren verlassen

Die Latam Group konnte das in den USA geführte Insolvenzverfahren abschließen. Der Carrier meldete dieses im Nachgang der Corona-Pandemie im Mai 2020 an, um sich umfassend neu aufstellen zu können. Das Unternehmen konnte die Verschuldung um etwa 3,6 Milliarden U.S.-Dollar verringern und verfügt eigenen Angaben nach flüssige Finanzmittel in der Höhe von 2,2 Milliarden U.S-Dollar. Auch konnte man zahlreiche neue Aktionäre gewinnen. Latam-Chef Roberto Alvo hält das Verlassen des Verfahrens für einen wichtigen Meilenstein und hofft, dass die Flugbetriebe, die in Peru, Kolumbien, Ecuador, Chile und Brasilien angesiedelt sind, wieder auf Expansionskurz gehen können. Bis Ende dieses Jahres will man die Kapazität auf rund 85 Prozent jenes Niveaus, das man vor der Corona-Pandemie hatte, steigern.

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Bremen: Piloten von Laserstrahl geblendet

Am Mittwochabend wurde eine Besatzung eines Airbus-Jets im Landeanflug auf den Flughafen Bremen von einem grünen Laserstrahl geblendet. Die Piloten konnten dennoch sicher auf dem norddeutschen Airport landen. Laut Mitteilung der Bundespolizei wurde ein Ermittlungsverfahren gegen unbekannt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr eingeleitet. Die Exekutive bittet eventuelle Zeugen sich bei der nähest gelegenen Polizeiinspektion zu melden. Es wird aufgrund der Angaben der Flugzeugführer vermutet, dass der Laserstrahl aus dem Bereich der Kattenturmer Heerstraßen stammen dürfte.

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Heston bringt Malta-Tochter als Valletta Air an den Start

Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Heston Airlines einen Malta-Ableger an den Start bringen wird. Dieser soll den Namen Valletta Air tragen. Der Außenauftritt soll sich deutlich von der bestehenden Fluggesellschaft aus Vilnius abheben. Der Firmengruppe ist damit bereits im Vorfeld ein PR-Coup gelungen, denn es gab Gerüchte, dass die maltesische Regierung unter den Namen Valletta Air einen Nachfolger für Air Malta gründen könnte. Diesen ungeprüften Gerüchten sind zahlreiche Medien kreuz und quer durch Europa aufgesessen. Eine offizielle Bestätigung seitens der maltesischen Regierung bzw. von Air Malta gab es zu keinem Zeitpunkt. Das hat auch seinen guten Grund, denn hinter Valletta Air steckt der litauische ACMI- und Charteranbieter Heston Airlines. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass dieser einen Malta-Ableger ins Leben gerufen hat. Mit Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für das erste Quartal 2023 gerechnet. Die Anzahl der Flugzeuge, die Valletta Air im Sommer 2023 betreiben wird, steht noch nicht final fest. Über den Umstand, dass die maltesische Heston-Neugründung den Namen Valletta Air tragen wird, berichtete zunächst Mavio News.

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Sommer 2023: Austrian Airlines schafft Nightstop in Innsbruck ab

Auf der Inlandsstrecke zwischen Innsbruck und Wien kommt es mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 zu Änderungen. Austrian Airlines wird auf den momentan üblichen Nightstop in Tirol verzichten. Dadurch fallen der späte Abendflug nach Innsbruck sowie der frühmorgendliche Wien-Flug weg bzw. werden durch andere Kurse ersetzt. Bislang bietet Austrian Airlines unter der Flugnummer OS 913 eine Abendverbindung, die gegen 22 Uhr 50 in Innsbruck landet, an. Diese wird im Regelfall mit Embraer 195 bedient. Die Maschine „übernachtet“ dann in Tirol und hebt am Folgetag um 6 Uhr 35 als OS 914 in Richtung Wien ab. Das Kurspaar inklusive Nightstop wird nur noch bis 24. März 2023 angeboten. Beide Flüge werden häufig von Geschäftsreisenden genutzt, da der morgendliche Flug die Wiener Morgenwelle von Austrian Airlines erreicht und am Abend mit der Spätwelle zurückgeflogen werden kann.  Als Alternative steht Geschäftsreisenden nun die von Air Dolomiti bediente Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main zur Verfügung, denn der früheste AUA-Flug nach Wien hebt künftig erst um 8 Uhr 25 ab, denn das Fluggerät muss erst als OS 915 aus Wien „eingeflogen“ werden. Eine Sprecherin erklärte dazu gegenüber Aviation.Direct: „Der Nightstop OS913/4 wird durch den frühen Kurs OS915/6 ersetzt. Damit bedienen wir die Point-to-Point Nachfrage ex INN für Tagesreisen weiterhin adäquat und auch ex VIE sind dadurch bessere Tagesreisen nach INN möglich“. Weiters sagte die Medienreferentin: „Die Nightstops sollen in erster Linie den Geschäftsreiseverkehr aus den Bundesländern in Richtung Wien bedienen, der sich jedoch im vergangenen Sommer und auch aktuell in der Nachfrage noch nicht

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