November 10, 2022

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November 10, 2022

Oktober 2022: Air Baltic mit 38 Prozent mehr Fluggästen

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im Oktober 2022 insgesamt 331.500 Passagiere befördert. Durchgeführt wurden 3.450 Flüge. Hinsichtlich der Beförderungsleistung lag man um 38 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei den Movements hat man den Oktober 2021 um zehn Prozent übertroffen. „Obwohl die durchschnittliche Zahl der beförderten Passagiere im Herbst normalerweise langsam zu sinken beginnt, können wir in diesem Jahr immer noch positive Trends beobachten, die die Nachfrage nach unseren Diensten durchweg bestätigen. Dank der gelockerten Reisebeschränkungen und attraktiver Freizeitziele reisen immer mehr Menschen mit Air Baltic. Gleichzeitig bleibt unser Ziel bestehen – wir werden unsere Position auf dem baltischen Markt weiter stärken“, so Firmenchef Martin Gauss.   October, 2022 October, 2021 Change Number of passengers 331 500 240 300 +38% Number of flights 3 450 3 140 +10%

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Rauch im Cockpit: Sicherheitslandung von Aer-Lingus-UK-A330 in Daytona Beach

Der von Aer Lingus UK betriebene Airbus A330-300 mit der Registrierung G-EILA musste auf der Strecke Orlando-Manchester am 8. November 2022 eine außerplanmäßige Sicherheitslandung in Daytona Beach einlegen. Hintergrund war Rauchentwicklung im Cockpit. Die Piloten des UK-Ablegers von Aer Lingus stellten kurz nach dem Start in Orlando fest, dass ein Brandgeruch wahrzunehmen ist. Auch soll dieser optisch sichtbar gewesen sein. Aus Sicherheitsgründen entschied der Kapitän, dass eine Landung auf dem Flughafen Daytona Beach durchgeführt wird. Der Langstreckenjet konnte sicher landen. Alle 250 Passagiere und die Crew haben den Langstreckenjet unverletzt verlassen können. Nach etwa drei Stunden Wartezeit im Terminal von Daytona Beach wurden die Reisenden mit Bussen nach Orlando gebracht und auf andere Verbindungen in Richtung Vereinigtes Königreich umgebucht.

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Netzwerkcarrier haben Angebot ab Nürnberg ausgebaut

Im Winterflugplan 2022/23 haben die ab Nürnberg tätigen Netzwerk-Carrier ihre Angebote ausgebaut. Flughafenchef Michael Hupe spricht von einer „signifikanten Verbesserung“ und sieht auch den Trend, dass die Airlines größere Flugzeuge einsetzen. Lufthansa verbindet Nürnberg bis zu fünfmal täglich mit Frankfurt am Main. Überwiegend kommen nun Airbus A319 und A320 anstatt der CRJs von Cityline zum Einsatz. Austrian Airlines ergänzt das Angebot der Lufthansa Group bis zu zwei werktäglichen Tagesrandverbindungen nach Wien. Swiss hat bereits angekündigt, den regelmäßigen Flugverkehr zum Hub in Zürich mit Beginn des Sommerflugplans 2023, d. h. ab Ende März 2023 wieder aufzunehmen. Air France und KLM sind mit zwei bis drei täglichen Verbindungen nach Paris Charles de Gaulle bzw. nach Amsterdam Zubringer in die beiden Drehkreuze. Bei KLM kommen vermehrt die größeren und effizienteren Embraer 195 E2 mit 132 Sitzplätzen zum Einsatz. Turkish Airlines bindet Nürnberg zweimal täglich an das Drehkreuz Istanbul an. Erst im Frühjahr 2022 wurde eine British-Airways-Verbindung nach London-Heathrow aufgenommen. Während der Weihnachtszeit und Anfang Feber 2023 wird das Angebot ausgeweitet. Für Ende Januar sind bereits jetzt zweitweise zwei tägliche Flüge nach Heathrow buchbar. „Auch Anwohner des Airports bzw. die Umwelt profitieren von der neuen Verkehrsstruktur: Der Trend zu größeren und gleichzeitig besser ausgelasteten Flugzeugen führt im Ergebnis zu weniger Flugbewegungen bei gleichem Sitzplatzangebot. Flugzeuge wie die E2-Serie der KLM, die A320neo von Lufthansa oder die A220 der Swiss, die ab nächsten März auf der Zürich-Strecke zum Einsatz kommen soll, sind die modernsten verfügbaren Maschinen und deutlich leiser als die jeweiligen Vorgängermuster. Der Flughafen

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Norwegian will Flyr nicht übernehmen

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat kein Interesse den angeschlagenen Konkurrenten Flyr zu übernehmen. Das schließt man in einem Statement explizit aus. Da aufgrund einer Empfehlung des norwegischen Konsumentenschutzes auf jenen Routen, auf denen mit im Wettbewerb mit Flyr steht, außergewöhnlich viele flexible Tickets verkauft wurden, hat man auf diesen Strecken den Verkauf von erstattbaren Flugscheinen temporär eingestellt. Eine Übernahme von Flyr soll für Norwegian kein Thema sein. Am 16. November 2022 werden die Flyr-Aktionäre zu einer außerordentlichen Hauptversammlung gebeten. In dieser soll über die jüngsten Maßnahmen abgestimmt werden. Im ersten Anlauf konnte Flyr über die Börse nicht genug Geld einsammeln. Nun versucht man es mit geänderter Strategie erneut.

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Condor und Fisherman’s Friend starten „Streifenkooperation“

Die Ferienfluggesellschaft Condor und Lofthouse of Fleetwood, der Hersteller von Fisherman’s Friend, haben eine „Streifenkooperation“ bekanntgegeben. An Bord der Fluggesellschaft werden ab sofort Fisherman’s Friend Packungen, mit aufgedrucktem Condor-Flugzeug verkauft. Diese gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, darunter Tropical, und werden auch als „Flugbegleiter“ vermarktet. Normalerweise zeigen die gestreiften Packungen der Pastillen des englischen Herstellers einen Fischkutter. In der Sonderedition, die an Bord von Condor verkauft wird, ist nun ein Flugzeug, das die neuen Condor-Streifen zeigt, aufgedruckt. Der Kaufpreis pro Packung beträgt laut aktueller Speisekarte 2,20 Euro.

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Lissabon: Tap Premium Lounge temporär geschlossen

Derzeit kann die Fluggesellschaft Tap Air Portugal ihren Business- und Statuskunden am Flughafen Lissabon keine Premium Lounge anbieten. Hintergrund ist, dass der exklusive Wartebereich bis zum 17. Dezember 2022 saniert wird. Laut Anschreiben des Carriers ergänzt man die Lounge um einen neuen Food & Beverage Service. Temporär bietet man Business- und Statuspassagieren Verpflegungsgutscheine, die in den Restaurants am Flughafen Lissabon eingelöst werden können, an. Betroffene Reisende können den Voucher wahlweise am Check-in-Schalter oder aber an der Rezeption der Lounge, die weiterhin besetzt ist, abholen.

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Katar verbietet Nonstopflüge: Tus Airways muss ab Tel Aviv in Larnaka zwischenlanden

Für Fußballfans aus Israel kann sich die Anreise zur Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr in Katar abgehalten wird, durchaus kompliziert gestalten. Zwar nimmt der kleine Staat selbst nicht an der WM teil, jedoch wollen viele Sportbegeisterte nach Doha reisen. Während viele Fluggesellschaften aus zahlreichen Staaten anlässlich der Fußball-WM sogar Sonderflüge für Fans auflegen, wird es diese ab Israel trotz enorm hohem Interesse nicht geben. Der Grund dafür ist, dass Katar die Anerkennung des Staates Israel verweigert und auch keine diplomatischen Beziehungen unterhalten werden. Auf die Luftfahrt wirkt sich das so aus: Katar lässt keine Nonstopflüge zwischen den beiden Ländern zu. Auch die Einreise ist normalerweise für Staatsbürger aus Israel unter normalen Umständen nicht erlaubt. Allerdings knickte man ein und macht während der Zeit der Fußball-Weltmeisterschaft Ausnahmen. Bei möglichen Nonstopflügen verhält man sich aber hart und untersagt diese auch weiterhin. Daher bleiben den Israelis lediglich Umsteigeverbindungen oder aber ein besonderer Charter, den Tus Airways auflegt. Das Luftfahrtunternehmen mit Sitz auf Zypern bietet temporär Charterflüge von Tel Aviv nach Doha an. Diese legen in Larnaka eine Zwischenlandung ein. Diese ist notwendig, da nur unter dieser Bedingung die Genehmigung seitens Katars erteilt wird. Das bedeutet konkret, dass die Fußballfans erst nach Zypern fliegen müssen und nach einer kurzen „pro-forma-Landung“ geht es dann weiter nach Doha. Sinnvoll ist diese Vorgehensweise nicht, jedoch besteht Katar darauf, denn Nonstopflüge zwischen Israel und Doha will man nicht haben.

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Rumänien-Ableger von Armenia Airways geht mit B737-300 an den Start

In Bukarest geht unter dem Namen Armenia Airways eine neue Fluggesellschaft, die kürzlich AOC und Betriebsgenehmigung von der Zivilluftfahrtbehörde Rumäniens erteilt bekommen hat, an den Start. Zunächst wird man mit einer Boeing 737-300, die von Air Bucharest übernommen wurde, fliegen. Armenia Airways geriet im Jahr 2018 in die Schlagzeilen, denn man hatte von Tarom die beiden Airbus A310 mit den Registrierungen YR-LCA und YR-LCB gekauft. Entgegen ursprünglicher Zusicherungen wurden die Flugzeuge nicht selbst betrieben, sondern in den Iran weiterverkauft. Die Flotte der armenischen Muttergesellschaft besteht derzeit aus je einer Boeing 737-300 und einer B737-500. Ab Eriwan bietet man Linienflüge nach Russland, Georgien und in den Iran an. Der rumänische Ableger wird zunächst mit einer Boeing 737-300 fliegen. Laut dem lokalen Portal Boardingpass.ro soll es Gespräche mit Air Bucharest über einen möglichen Kauf einer zweiten Maschine dieses Typs geben. Das zuletzt genannte Unternehmen ist eine rumänische Charterfluggesellschaft.

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GlobalX will EU-Ableger gründen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft GlobalX denkt darüber nach in Europa einen Ableger zu gründen. Mit der Tui Group hat man bereits einen potentiellen Großkunden, mit dem man schon jetzt kooperiert, an der Angel. Firmenchef Ed Wegel erklärte während der jüngsten Telefonkonferenz, die anlässlich der Präsentation der Quartalszahlen abgehalten wurde, dass der von ihm geleitete Konzern die Errichtung eines europäischen AOCs prüft. Explizit genannt wurde der Ausbau der Zusammenarbeit mit dem Reisekonzern Tui. Daraus resultiert, dass sich der Tour Operator dafür interessiert zahlreiche von GlobalX betriebene Flugzeuge zu chartern bzw. bei den eigenen Flugbetrieben ins Wetlease zu nehmen. Möglicherweise könnten auch Boeing 717 in die Flotte aufgenommen werden. Diese sind aufgrund des Umstands, dass der weltgrößte Operator Delta Air Lines diese sukzessive ausflottet, vergleichsweise günstig erhältlich. Auch argumentiert man damit, dass wegen der Flottenerneuerung beim Mitbewerber viele Piloten mit MD-80-Typerating verfügbar wären. Dies würde auch die Einflottung der A319/A320-Maschinen entlasten, da hier – zumindest in den USA – die Anzahl der verfügbaren Flugzeugführer kleiner sein soll. Das Unternehmen prüft jedenfalls die Zeitnahme Einflottung von Boeing 717. Ob diese dann auch auf dem geplanten EU-AOC registriert werden ist aber völlig offen.

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Klima-Kleber am Flughafen? Diese Rechte haben Passagiere

Zahlreiche Flugverspätungen und Ausfälle beschäftigen Reisende seit dem Sommer. Streiks und Personalmangel sorgten für viele Probleme an Flughäfen in Deutschland und Europa. Nun könnten Protestaktionen von Klimaschutzbewegungen für weitere Probleme im Flugablauf sorgen: Wie eine Aktivistin der „Letzten Generation“ am Sonntag, dem 6. November in „Stern am Sonntag“ verkündete, könnten Flughäfen in Deutschland in Zukunft das Ziel von Blockadeaktionen werden. Doch Flugreisende sind weder Aktivistinnen und Aktivisten noch Airlines schutzlos ausgeliefert, wie Fluggastrechteexperte Julián Navas von AirHelp erklärt: „Passagiere haben ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine Alternativbeförderung. Die Umbuchung auf einen anderen Flug muss von der ausführenden Airline selbst umgesetzt werden. Wird die Fluggesellschaft von sich aus nicht tätig, sollten betroffene Passagiere eine Frist auf drei Stunden nach der geplanten Abflugzeit setzen. Wird die Aufforderung dennoch nicht erfüllt, können Reisende eigene Alternativen suchen und die Kosten der Airline in Rechnung stellen. Ab einer Verspätung von mehr als fünf Stunden oder einer Beförderung zu einem späteren Zeitpunkt ist die Airline zudem dazu verpflichtet, den vollen Ticketpreis zu erstatten. Bei Verspätungen von über zwei Stunden und einer Flugstrecke von mehr als 1.500 Kilometern muss die ausführende Airline den Passagieren am Flughafen Mahlzeiten und Getränke bereitstellen. Zudem müssen zwei Telefonate oder die Versendung von zwei E-Mails ermöglicht werden. Bei Bedarf müssen die Airlines auch eine Unterkunft bereitstellen und die Beförderung dorthin ermöglichen.“ Diese Rechte haben Passagiere laut der EG 261 Flugausfälle und -verspätungen können zu Entschädigungszahlungen in Höhe von bis zu 600 Euro pro Fluggast berechtigen. Die Höhe der Entschädigungszahlung

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