Februar 1, 2023

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Februar 1, 2023

Köln: Lufthansa prüft Sitzverlegung nach Frankfurt oder München

Keine andere Fluggesellschaft wird so stark mit Frankfurt am Main verbunden wie Lufthansa. Zwar befindet sich hier auch der größte Verwaltungsstandort, jedoch ist der offizielle Firmensitz in Köln angesiedelt. Seitens des Konzerns gibt es Überlegungen diesen nach Frankfurt oder München zu verlegen. Noch ist keine Entscheidung gefallen, da sich die Überlegungen laut einem Firmensprecher in einem „sehr frühen Stadium“ befinden. Der registrierte Sitz der Lufthansa AG befindet sich trotz des Umstands, dass der Konzern defacto vom Lufthansa Aviation Center, das auf dem Areal des Frankfurter Flughafens angesiedelt ist, in Köln. Nun überlegt man, ob dieser nach Frankfurt oder München verlagert werden könnte. Für beide Städte gibt es zahlreiche Argumente. Für die zuerst genannte Stadt spricht, dass man hier das Hauptdrehkreuz und den größten Verwaltungsstandort unterhält. Für die bayerische Landeshauptstadt gibt es unter anderem das Argument, dass man mit dem dortigen Airport eng zusammenarbeitet und beispielsweise das Terminal 2 gemeinsam betreibt.

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Australien: Bonza hat den Premierenflug durchgeführt

Die australische Billigfluggesellschaft Bonza hat am 31. Jänner 2023 offiziell ihren Flugbetrieb aufgenommen. Zunächst wurde ein Umlauf zwischen Maroochydore/Sunshine Coast und Proserpine durchgeführt. Dieser Premierenflug war wurde mit der Boeing 737-Max-8 mit der Registrierung VH-UIK durchgeführt. Es handelte sich eher um eine Art Präsentation, denn an Bord befanden sich überwiegend Journalisten und geladene Gäste. Lediglich einige wenige Restplätze wurden ab der Vorwoche auf dem freien Markt angeboten. Zunächst handelt es sich um eine Art „Eintagsfliege“, denn der eigentliche Linienbetrieb wird erst in den nächsten Wochen aufgenommen. Die Flugnummern des ersten Umlaufs in der Firmengeschichte von Bonza waren AB777 und AB778. Bonza nutzt übrigens jenen IATA-Two-Letter-Code, der vormals Air Berlin zugeteilt war. Die von 777 Partners finanziell unterstützte Bonza plant den Einsatz auf 27 Strecken, die 11 Ziele an der australischen Ostküste bedienen, darunter 11 Strecken ab Maroochydore. Die Fluggesellschaft fliegt regionale Sektoren in geringer Frequenz (zwei- bis viermal pro Woche) und meidet mit Ausnahme von Melbourne Tullamarine die Hauptstädte, einschließlich des verkehrsreichsten Flughafens Australiens, Sydney Kingsford Smith. Die ersten Linienstrecken von Bonza im Überblick:

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Paid-Catering: Lufthansa führt Online-Vorbestellung ein

Der spontane Verkauf von Speisen und Getränken an Bord von Verkehrsflugzeugen läuft nicht auf jeder Route nach den Vorstellungen der Fluggesellschaften. Lufthansa führt nun ein, dass kostenpflichtige Waren vorbestellt werden können. Ab 8. Feber 2023 kann man auf Europa-Flügen ab einer Flugdauer von einer Stunde Speisen vorab bestellen. Dabei kann man über einen neuen Pre-flight Shop das Wunschgericht auswählen und anschließend an Bord bezahlen. Lufthansa akzeptiert auch weiterhin kein Bargeld, sondern lediglich Kredit- und Debitkarten. Das Vorbestellungsangebot umfasst ausschließlich die frischen Speisen wie Bowls, Salate, Sandwiches und Kuchen, die gemeinsam mit den Partnern Dean&David und Dallmayr entwickelt wurden. Unabhängig davon können Fluggäste weiterhin auch ohne Vorbestellung an Bord aus dem breiten Angebot von Onboard Delights, das außer den frischen Produkten auch Snacks und Getränke beinhaltet, wählen. Mit dem neuen Service stellt Lufthansa sicher, dass die gewünschte Mahlzeit an Bord verfügbar ist. Gleichzeitig leistet das neue Konzept durch die verbesserte Planbarkeit einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit, weil weniger Lebensmittel verschwendet werden und weniger überflüssige Verpackungsabfälle anfallen.

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Sanktionen: USA wollen Ersatzteilversorgung Russlands über die Türkei unterbinden

Obwohl die Türkei Mitglied der Nato ist, beteiligt man sich bislang nicht an den gegen Russland und Belarus gerichteten Sanktionen. Dies in den Vereinigten Staaten von Amerika zunehmend ein Dorn im Auge und betrifft auch die Luftfahrt. Konkret geht es darum, dass Washington erreichen will, dass die Türkei die Nutzung des Luftraums von Flugzeugen, die in den USA gefertigt wurden, untersagt. Weiters will man die Ersatzteilversorgung unterbinden, denn laut Biden-Administration sollen russische Carrier über die Türkei durchaus an Komponenten, die eigentlich den Sanktionen unterliegen, kommen. Für die Türkei wird es allerdings schwierig, denn die USA drohen mit drastischen Geldstrafen bzw. stellen auch die Route ins Fenster, dass künftig weder Flugzeuge noch Ersatzteile in den Bosporus-Staat geliefert werden könnten. Auf der anderen Seite ist die Türkei enorm stark vom Tourismus abhängig und konnte sich ungeachtet des Ukraine-Kriegs in der russischen Föderation als Billig-Destination positionieren. Im Sommer 2022 hat man den Fokus besonders stark auf russische Touristen gelegt. In vielen Fällen sind diese mit Maschinen des Herstellers Boeing nach Antalya und Co geflogen. Genau das ist den USA ein Dorn im Auge. Der Umstand, dass russische und weißrussische Maschinen weiterhin den türkischen Luftraum nutzen dürfen und obendrein Wartung und Ersatzteilversorgung erhalten, stört die USA ganz besonders. Man weist die türkische Regierung eindringlich daraufhin, dass bei weiterer Missachtung der Exportkontrolle drastische Strafen drohen könnten. Somit befindet der von Erdogan geleitete Nato-Staat in einer Zwickmühle zwischen Biden und Putin.

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Air Malta: 9H-NEE wird erster A320neo mit neuer Livery

In Kürze wird die Fluggesellschaft Air Malta eine neue Livery einführen. Das erste Flugzeug, das im neuen Design erscheinen wird, ist der Airbus A320neo mit der Seriennummer 11366. Der Neuzugang soll innerhalb der nächsten sechs bis neun Wochen ausgeliefert werden. Laut Mavio News soll dieser Airbus A320neo die Registrierung 9H-NEE erhalten. Im Vorjahr seitens Air Malta angekündigt, dass eine neue Livery eingeführt wird. Diese erinnert stark an eine vormalige, die man bereits in der Vergangenheit hatte. Es wird damit gerechnet, dass der Carrier rund um die Ankunft der ersten Maschine in neuem Farbenkleid ein Event veranstalten wird.

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Airbus A320 von Compagnie Africaine Aviation hat linkes Höhenruder verloren

Am 29. Jänner 2023 ereignete sich auf einem von Compagnie Africaine Aviation durchgeführten Inlandsflug von Mbuji Mayi nach Kinshasa N’Djili ein durchaus gefährlicher Zwischenfall. Kurz nach dem Start der 9S-ABM brach das linke Höhenruder ab und löste sich vom Flugzeug. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer BU415 innerhalb der Demokratischen Republik Kongo unterwegs. Die Maschine starte auf der Piste 34. Bis zu diesem Zeitpunkt verlief alles regulär, jedoch brach dann ein großer Teil des linken Höhenruders ab und flog von der 9S-ABM ab. Dies hatte zur Folge, dass der Airbus A320, betrieben von CAA, nur noch sehr eingeschränkt manövrierfähig war. Offiziellen Angaben nach konnten die Piloten keine Linkskurven, sondern nur noch Rechtskurven fliegen. Da die Situation äußerst unklar war, entschied sich der Kapitän dazu den Flug nach Kinshasa zunächst fortzusetzen und vor der Landung einen Tiefflug nahe dem Tower durchzuführen. Hintergrund: Er bat darum, dass Personen am Boden mittels Fernglas und anderen Hilfsmitteln den Airbus A320 genau beobachten und ihm berichten welchen Schaden das Flugzeug hat. In solchen Fällen kann es tatsächlich sinnvoller sein den Flug zunächst fortzusetzen, da beim Beibehalten der Flugrichtung das Risiko bedeutsam niedriger ist als wenn ohne Kenntnis des genauen Schadens Manöver unternommen werden. Nachdem die beiden Piloten die Informationen vom Boden erhalten hatten, wurde nach kurzer Beratung zwischen Co-Pilot und Kapitän entschieden, dass eine besonders vorsichtige Landung, die zuvor mir ausschließlichen Rechtskurven eingeleitet wird, absolviert wird. Dem Cockpitteam ist es gelungen die 9S-ABM sicher auf dem Flughafen Kinshasa N’Djili aufzusetzen. Das abgetrennte Teil des Höhenleitwerks

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Demonstrationen haben Flughafen Port-au-Prince erreicht

In Haiti ist es Ende der vergangenen Woche zu heftigen Protesten, die auch den Flughafen Port-au-Prince erreicht haben, gekommen. Zunächst stürmten die Demonstranten den Wohnsitz von Premierminister Ariel Henry ehe diese sich auf dem Weg zum Airport machten. Das Regierungsmitglied kehrte von einem Gipfeltreffen, das in Argentinien stattfand, zurück. Ziel der Demonstranten war es, dass Henry am Airport „abgefangen“ werden soll. Diese sind dabei in den Flughafen eingedrungen, jedoch soll es den Sicherheitskräften gelungen sein den Premierminister abzuschotten. Dennoch musste dieser mehrere Stunden ausharren, eher er eskortiert von Polizisten in seine Residenz gebracht werden konnte.

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Konsortium übernimmt 55,18 Prozent von Air Austral

Die französische Fluggesellschaft Air Austral wurde von einem Konsortium, das aus 27 privaten Investoren besteht, übernommen. Vergangene Woche gab das zuständige Gericht in Saint-Denis grünes Licht für die Transaktion. Bislang befand sich der Carrier zu 99 Prozent in den Händen von Sematra, einer halbstaatlichen Gesellschaft. Das Konsortium hat zunächst 55,18 Prozent übernommen, wobei die Option auf eine vollständige Übernahme besteht. „Air Austral ist gerettet. Das ist eine große Genugtuung und ein kollektiver Erfolg nach einem Jahr Arbeit“, sagte Normane Omarjee, dritte Vizepräsidentin des Regionalrats von La Réunion, gegenüber lokalen Medien. Der Umstrukturierungsplan wird von einem Beitrag dieser Investoren in Höhe von 30 Millionen Euro und von Sematra in Höhe von 25 Millionen Euro begleitet. 17,5 Millionen Euro wurden vom französischen Staat bereitgestellt, um Air Austral für die Schäden zu entschädigen, die das Unternehmen während der Coronavirus-Pandemie erlitten hat. 185 Millionen Euro Schulden wurden ebenfalls getilgt. Air Austral ist seit dem Jahr 1990 auf dem Markt und sitzt im französischen Überseegebiet La Réunion. Man ist auf die Verbindung mit benachbarten Inseln im Indischen Ozean sowie mit dem französischen Festland spezialisiert. Auch betreibt man einige Routen in Richtung Asien. Die Flotte besteht aus acht Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing.

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Marathon Airlines nimmt Athen-Benghazi auf

Die griechische Fluggesellschaft Marathon Airlines plant die Aufnahme einer Nonstopverbindung zwischen Athen und Benghazi. Diese Route soll mit Regionaljets des Typs Embraer 175 bedient werden. Der genaue Termin für den Erstflug ist noch offen, da die behördlichen Bewilligungen noch ausstehen. Es handelt sich um eine der ersten Routen, die der Businessjet Operator, der ins Linien- und Chartergeschäft einsteigt, auf eigene Rechnung aufnehmen wird. Im Sommerflugplan 2023 wird Marathon Airlines auch ab dem österreichischen Innsbruck aktiv sein. Im Auftrag von Reiseveranstaltern bedient man mit Regionaljets des Typs Embraer 175 einige Ferienziele. Man löst Trade Air, die bis zur Vorsaison mit Fokker 100 tätig war, ab.

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Cofag-Hilfen für Bundesländer-Airports: LG Wien weist erste Klage ab

Im Gegensatz zu den Flughäfen Wien und Klagenfurt haben die Airports Salzburg, Innsbruck, Linz und Graz keine Coronahilfen über die staatliche Cofag erhalten. Die Bundesländerflughäfen fühlen sich diskriminiert und sind dagegen vor Gericht gezogen. Die Airports Innsbruck, Salzburg und Linz haben eine gemeinsame Klage vor dem Landesgericht Wien eingebracht. Ziel ist es, dass festgestellt wird, dass man Anspruch auf Hilfsgelder, die über die Cofag verteilt wurden, hat. In erster Instanz unterlag man. Allerdings ist das Verfahren nicht abgeschlossen, denn die genannten Bundesländerflughäfen gehen in Berufung. Während Wien und Klagenfurt die Cofag-Hilfen aufgrund des Umstands, dass man private Mehrheitseigentümer hat in Anspruch nehmen konnten, schauten die anderen Bundesländerflughäfen in die Röhre. Die Förderbedingungen waren nämlich so gestaltet, dass Unternehmen, die sich im Mehrheitseigentum der öffentlichen Hand befinden, grundsätzlich ausgeschlossen sind. Genau das wollen Linz, Salzburg und Innsbruck nicht hinnehmen, denn die Airports sind als privatwirtschaftliche Gesellschaften mit beschränkter Haftung organsiert und grundsätzlich auf Gewinn ausgerichtet. Neben der zivilrechtlichen Klage, die vor dem Landesgericht Wien in erster Instanz abgewiesen wurde, führt man auch ein Verfahren vor Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof. Konkret bedeutet das, dass es momentan drei unterschiedliche Gerichtsverfahren gibt. Die Kläger, also die drei genannten Bundesländerflughäfen, hoffen, dass festgestellt wird, dass der Ausschlussgrund diskriminierend und damit rechtswidrig ist. Letztlich will man erreichen, dass man nachträglich Coronagelder aus dem Cofag-Topf bekommt. Seitens des Bundes kann man dem Anliegen nicht sonderlich viel abgewinnen und sieht die Eigentümer der Airports in der Pflicht. Je nach Standort handelt es sich dabei um die Bundesländer und/oder Städte.

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