Februar 8, 2023

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Februar 8, 2023

TAP stellt Flüge nach Zagreb ein

TAP Air Portugal stellt den regulären Flugbetrieb zwischen Lissabon und Zagreb endgültig ein. Somit wird es in diesem Sommer keine Flüge zwischen den beiden Flughäfen geben. Fluggäste, die bereits Tickets für einen Flug in den kommenden Monaten bei der Fluggesellschaft gebucht haben, seien schon über die Stornierung ihrer Flüge benachrichtigt worden, wie das Onlineportal Ex-Yu-Aviation berichtet. Ihnen werden alternative Flugverbindungen mit anderen Airlines angeboten. Der portugiesische Carrier hatte die Verbindung zwischen den Hauptstädten dreimal wöchentlich aufrechterhalten und erst im vergangenen Jahr nach einer fünfjährigen Unterbrechung wieder aufgenommen. Auf der Strecke wurden sowohl Flugzeuge der Airbus A320-Familie als auch Embraer E190 eingesetzt. TAP ist nur eine von vielen Fluggesellschaften, die nun doch weniger häufig in die kroatische Hauptstadt fliegen. Erst kürzlich hat Air France die geplante zweite tägliche Verbindung zwischen Paris und Zagreb gestrichen, die von Juli bis September angeboten werden sollte. Auch die Lufthansa hat die ihre zweite täglichen Verbindung von München nach Zagreb, die ursprünglich am 26. März 2023 aufgenommen werden sollte, auf Juli 2023 verschoben. Daneben hat auch British Airways den Flugplan zusammengestrichen und fliegt den Airport in diesem Sommer nur auf Sparflamme an. Der Grund liegt auf der Hand: Die Flughafengeschäftsführung hat angekündigt, die Gebühren mit Beginn des Sommerflugplans anzuheben. Die Fluglinien – so scheint es jedenfalls – sind not amused.

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Korean Air mit mehr Umsatz im vierten Quartal 2022

Korean Air hat im vierten Geschäftsquartal 2022 einen Umsatz von umgerechnet 2,846 Milliarden US-Dollar erzielt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung von 28 Prozent entspricht. So hat sich die Passagiernachfrage erholt und auch die Erträge im Frachtgeschäft sind beständig gewesen. Beim Betriebsgewinn verzeichnete die Fluggesellschaft mit einem Betriebsgewinn von 410,4 Millionen US-Dollar gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum einen Rückgang von 26 Prozent. Die Einnahmen im Passagiergeschäft stiegen im Jahresvergleich um 339 Prozent, was auf die wachsende Nachfrage nach Flugreisen aufgrund der geänderten Ein- und Ausreisebestimmungen Japans und die saisonale starke Reisenachfrage in Südostasien und Ozeanien zurückzuführen sei, so der Carrier in einer Aussendung. Der Umsatz im Passagiergeschäft habe sogar die Frachteinnahmen überstiegen.

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Lufthansa Technik übernimmt Komponentenservice für Azerbaijan Airlines

Azerbaijan Airlines und die Lufthansa Technik AG haben einen umfassenden Fünfjahresvertrag über einen Total Component Support (TCS) für die Boeing-787-Dreamliner-Langstreckenflotte der nationalen Fluggesellschaft der Republik Aserbaidschan unterzeichnet. Der erste TCS-Vertrag der Fluggesellschaft, der am 1. Mai in Kraft tritt, wird den technischen Betrieb von Azerbaijan Airlines deutlich stärken. Er ermöglicht der Airline einen 24/7-Zugang zum globalen Ersatzteilpool-Netzwerk von Lufthansa Technik. Der TCS beinhaltet unter anderem einen AOG-Support (Aircraft On Ground), der Azerbaijan Airlines kürzeste Lieferzeiten für zeitkritische Komponenten garantiert. In einem wichtigen strategischen Schritt wurde der Vertrag so angepasst, dass er zusätzliche Flexibilität bietet, um die geplante Flottenerweiterung der Fluggesellschaft problemlos abzudecken. „Wir fühlen uns geehrt, Azerbaijan Airlines auf ihrem Wachstumskurs durch unseren bewährten Komponenten-Support zu unterstützen, und es ist uns eine besondere Ehre, ihr Flaggschiff zu betreuen“, so Andreas van de Kuil, Vice President Sales Central Europe & CIS (Commonwealth of Independent States/Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) bei Lufthansa Technik. „Mit diesem Vertrag werden wir unserem hervorragenden Ruf als zuverlässiger Partner in der globalen MRO-Industrie gerecht und bauen unseren Marktanteil in der GUS-Region weiter aus.“

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Airbus: Flugzeugauslieferungen gehen im Jänner zurück

Der europäische Flugzeugbauer hat im Januar Bestellungen für 37 Flugzeuge eingesammelt.  Delta Air Lines orderte zwölf weitere A220-300, Uzbekistan Airways bestellte acht A320 Neo und vier A321 Neo, DAE Capital erteilte einen Auftrag für einen A320 Neo und ein nicht genannter Kunde orderte je sechs A320 Neo und A321 Neo. Beim A320 Neo musste Airbus hingegen eine Stornierung hinnehmen. So bleiben unter anderem Strich 36 neue Orders. Die Auslieferungen gehen demgegenüber zurück: Im Januar übergab der Flugzeughersteller 20 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden, das waren 10 weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Dezember hatte Airbus trotz angespannter Lieferketten in einem Schlussspurt sogar 98 Maschinen ausgeliefert. Insgesamt hatte der europäische Konzern im vergangenen Jahr mit netto 661 ausgelieferten Flugzeugen sein einstiges Ziel von 700 Maschinen verfehlt.

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Boeing 777: Etihad prüft Umwandlung in Frachter

Golfcarrier Etihad Airways denkt darüber nach fünf Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-300ER in Frachter umbauen zu lassen. Diese sollen auch als Überbrückung dienen bis die ersten Airbus A350F eintreffen werden. Zuletzt genannte Maschinen werden nicht vor Ende dieses Jahrzehnts erwartet. Das Portal Air Cargo News zitiert Tim Isik, Vice President of Commercial Cargo bei Etihad Airways, dass derzeit verschiedene Möglichkeiten geprüft werden. Unter anderem kann man sich vorstellen, dass fünf von sieben B777-200F in Frachter konvertiert werden könnten. Einen genauen Zeitplan gibt es noch nicht, da sich Etihad noch nicht endgültig entschieden hat. Isik: „Es stellt sich die Frage, ob wir einige Umrüstungen in Betracht ziehen könnten, um unsere Frachterflotte zu verstärken, während wir auf die Auslieferung einiger A350-Frachter warten“.

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Amsterdam befürchtet neuerliche Kapazitätsengpässe

Am niederländischen Flughafen Amsterdam befürchtet man, dass der akute Personalmangel bis zur Haupturlaubszeit nicht beseitigt werden kann. Ein Airport-Sprecher erklärt gegenüber der Tageszeitung „De Telegraaf“, dass es erneut zu Kapazitätseinschränkungen kommen könnte. Besonders in den Bereichen Gepäckabfertigung und Sicherheitspersonal sind noch hunderte Stellen unbesetzt. Dazu kommt, dass viele Mitarbeiter noch offene Jahresurlaube haben. Die Erholung wollen diese natürlich antreten, so dass die ohnehin schön dünne Personaldecke noch dünner werden könnte. Sofern die Probleme nicht gelöst werden können, müssen laut Flughafen Amsterdam-Schiphol die vor Ort tätigen Airlines und Dienstleister neuerlich die Kapazität einschränken. „Der Personalmangel bei einigen Abfertigern kann dazu führen, dass ein Flugzeug Verspätung hat, was auch eine Verspätung eines unserer Flugzeuge zur Folge haben könnte und somit unseren Betrieb beeinträchtigt“, wird ein KLM-Medienreferent zitiert.

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Norwegian least sechs weitere Boeing 737-Max-8

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle wird sechs weitere Boeing 737-Max-8 leasen. Diese bezieht man über die Air Lease Corporation. Die beiden Unternehmen haben die Unterfertigung einer entsprechenden Absichtserklärung unterschrieben. Die zusätzlichen Maschinen werden sich zu drei B737-Max-8, von denen eine bereits ausgeliefert wurde, gesellen. Derzeit geht der Carrier davon aus, dass die Leasingflugzeuge noch vor dem Hochsommer 2023 übergeben werden. „Die Anschaffung dieser modernen und treibstoffeffizienten Flugzeuge passt gut in unsere Flottenstrategie. Sie wird auch dazu beitragen, Verzögerungen von Boeing bei anderen Flugzeugen, die in diesem Frühjahr an Norwegian ausgeliefert werden sollten, auszugleichen“, so Geir Karlsen, CEO von Norwegian.

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Unruly Pax: Belgisches Ehepaar kassiert Flugverbot bei Tuifly Belgium

Ein belgisches Ehepaar hat seitens Tuifly Belgium ein dreijähriges Flugverbot kassiert, da man aus Sicht der Fluggesellschaft Anweisungen der Besatzungen bezüglich dem mitgeführten Chihuahuas missachtet haben soll. Die Reisenden haben eigenen Angaben nach ihr Tier während einem Langstreckenflug aus einer Transporttasche genommen. Die Crew hatte dies ausdrücklich untersagt. Es soll zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen sind. Aus diesem Grund hätte Tuifly Belgium das dreijährige Flugverbot ausgesprochen. Dieses wird seitens der Betroffenen als „harte Strafe“ empfunden. Die Folge daraus war auch, dass beim Rückflug die Beförderung verweigert wurde und die Reisenden eine andere Airline suchen mussten. „Wir nehmen diese Maßnahme nicht auf die leichte Schulter“ sagte Piet Demeyere, Sprecher der TUI, „das Personal anzuschreien und zu beschimpfen und dadurch den Flug zu stören, ist wirklich nicht akzeptabel“.

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Heathrow muss sich einen neuen Firmenchef suchen

Der Flughafen London-Heathrow muss sich auf die Suche nach einem neuen Geschäftsführer machen, denn John Holland-Kaye wird noch in diesem Jahr zurücktreten. Der Manager steht seit neun Jahren an der Spitze des größten Airports des Vereinigten Königeichs. Holland-Kaye ist mit den Fluggesellschaften aneinandergeraten, weil er während des Reisechaos im letzten Sommer den Flugverkehr einschränkte und die Landegebühren drastisch erhöhte. Außerdem musste er sich gegen die Pläne zum Bau einer dritten Startbahn in Heathrow zur Wehr setzen. Nach neun Jahren als CEO des Flughafens Heathrow hat John Holland-Kaye den Verwaltungsrat über seine Absicht informiert, im Jahr 2023 als CEO zurückzutreten.

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Flughafen Zürich mit neuem Online-Magazin

Mit einem neuen Online-Magazin hat die Flughafen Zürich AG eine digitale Plattform geschaffen, auf der laufend neue multimediale Geschichten, Porträts und Tipps aus der Flughafenwelt publiziert werden. Das Magazin ist in fünf Rubriken gegliedert: Die Rubrik „Aviatik“ beleuchtet den Flughafenbetrieb, erklärt komplexe Zusammenhänge und führt in die Faszination Flughafen und Fliegen ein, zum Beispiel mit Tipps, wie man erfolgreiche Spotterin oder erfolgreicher Spotter wird. In der Rubrik „Nachhaltigkeit“ werden Umweltprojekte vorgestellt und neue Entwicklungen wie alternative Treibstoffe erklärt. Die Rubrik „Erlebnisse“ bietet vor allem Empfehlungen für das Ausflugsziel Flughafen Zürich und ein besseres Reiseerlebnis. In der Rubrik „People“ erzählen spannende Persönlichkeiten aus ihrem vielseitigen Arbeitsumfeld. Politische Rahmenbedingungen und die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Flughafen sind unter anderem Thema in der Rubrik „Politik“.  

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