Februar 22, 2023

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Februar 22, 2023

Airbus stellt 3.500 Arbeitskräfte in Deutschland ein

Airbus plant in diesem Jahr in Deutschland die Einstellung von 3.500 Arbeitskräften. Etwa 1.900 von ihnen werden im zivilen Flugzeugbau benötigt, während 1.100 im militärischen und Raumfahrtbereich sowie etwa 500 beim Hubschrauberwerk arbeiten werden. Wie Marco Wagner, Arbeitsdirektor des Konzerns, erklärte, sind vor allem Elektriker, Mechaniker und Kabinenausrüster gefragt. Aber auch IT-Spezialisten, Experten für Cybersicherheit sowie Entwickler von Brennstoffzellen und hybriden Antriebssystemen sind gesucht. Außerdem sei ein Drittel der Stellen für Frauen reserviert, wie das Onlineportal Aero berichtet. Der Standort Hamburg soll etwa 1.300 externe Einstellungen verzeichnen, während es bei den Standorten Donauwörth und Manching jeweils etwa 500 und in Ottobrunn 300 Stellen gibt. In Nordenham sollen 250 Frauen und Männer eingestellt werden, in Friedrichshafen/Immenstadt 130 und in Bremen und Stade jeweils 100. Etwa 20 Prozent der neuen Mitarbeiter sollen sich mit Zukunftsthemen beschäftigen. Wagner nannte dabei die Dekarbonisierung, die digitale Transformation, Softwareentwicklung und Cybertechnologien. Ein Drittel aller Stellen ist für Berufsanfänger vorgesehen und ein weiteres Drittel für Frauen. Bislang beträgt der Anteil weiblicher Mitarbeiter 20 Prozent. Weltweit beschäftigt Airbus derzeit rund 134.000 Menschen, davon 45.000 in Deutschland. Am größten Standort Hamburg sind es etwa 15.000 Beschäftigte.

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Qantas: Siebter A380 kehrt nach Modernisierung zurück

Die australische Fluggesellschaft wird in Kürze ihren siebten Superjumbo wieder in Betrieb nehmen. Der Flieger hat Abu Dhabi verlassen und ist nach Sydney zurückgekehrt, wie das Portal Australian Aviation berichtet. Der Airbus A380 von Qantas mit dem Kennzeichen VH-OQL war in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate mit einer neuen Kabine ausgerüstet worden. Seither macht er Testflüge. Ursprünglich besaß die Fluglinie zwölf A380, wovon einer bereits verschrottet wurde. Bereits früher nahm Qantas die Airbus A380 mit den Kennzeichen VH-OQB, VH-OQD, VH-OQH, VH-OQK, VH-OQJ und VH-OQG wieder in Betrieb.

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Air Algérie fliegt wieder nach Wien

Die Fluglinie verbindet die österreichische Hauptstadt wieder mit Algier. Ab dem 29. März 2023 nimmt die Fluggeselschaft Air Algerie wieder die direkte Verbindung ab Wien nach Algier auf. Geflogen wird zweimal pro Woche immer mittwochs und samstags. Flugplan und Tarife sind in allen GDS bereits hinterlegt. Die Fotte der algerischen Fluggesellschaft besteht derzeit aus 56 Fluggeräten – das soll sich in Zukunft aber ändern. Denn laut dem Onlineportal Maghreb Post würden die Verhandlungen mit Airbus und Boeing über den Kauf von weiteren 15 Flugzeugen seit einigen Tagen laufen. Der Carrier ist unter anderem auch eine der wenigen Airlines, die auch nach dem Angriffskrieg auf die Ukraine Flüge nach Russland durchführen.

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STR: Volotea fliegt neu nach Bordeaux und Nantes

Ab Ende Mai 2023 verbindet die spanische Fluggesellschaft Volotea den Stuttgarter Flughafen mit Bordeaux. Von Freitag, 26. Mai an startet Volotea zweimal wöchentlich montags und freitags in die französische Hafenstadt, im Juli und August wird die Strecke dienstags und freitags angeboten. Ab Donnerstag, 12. Oktober 2023 wird zusätzlich Nantes angesteuert, ebenfalls zweimal wöchentlich donnerstags und sonntags. Geflogen wird mit Maschinen des Typs Airbus A319 und Airbus A320, wie der Airport in einer Aussendung mitteilt. „Die zwei neuen Destinationen Bordeaux und Nantes sind eine wichtige Ergänzung unseres Streckennetzes, neben bereits vorhandenen Zielen in Frankreich wie Paris, Lyon oder Toulouse. Für Privat- und Geschäftsreisen bietet Volotea nun eine direkte und bequeme Anreise nach Westfrankreich. Wir freuen uns sehr, Volotea bald zum ersten Mal in Stuttgart begrüßen zu dürfen”, so Airport-Chef Ulrich Heppe.

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Rheinmetall produziert künftig F-35-Komponenten

Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall sowie Lockheed Martin und Northrop Grumman haben eine Vereinbarung zur Fertigung von Rumpfteilen für die F35-Kampfjets geschlossen. Diese beinhaltet unter anderem, dass einige Komponenten in der Bundesrepublik hergestellt werden sollen. Bei Rheinmetall soll eine integrierte Montagelinie für F-35-Rumpfteile hochgezogen werden. Dadurch will man den europäischen Anteil an diesem Kampfjetmuster erhöhen. In einer Medienmitteilung ist auch die Rede davon, dass die neue Kooperation zwischen den drei Konzernen die sicherheitspolitische Bedeutung von Rheinmetall unterstreichen würde.

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Check24 will künftig auch Kreuzfahrten vermitteln

Die Check 24 Group, die ursprünglich als reines Vergleichsportal an den Start gegangen ist, will im kommenden Jahr im großen Stil im Bereich der Online-Vermittlung von Kreuzfahrten mitmischen. Dazu wird mal eine eigene Website ins Leben rufen. Betrieben wird diese von einer neuen Tochtergesellschaft, die bereits ins Firmenbuch eingetragen wurde. Gegenüber der FVW bestätigte der Konzern die Pläne. Man will sich künftig im Bereich der Vermittlung von Reiseleistungen noch breiter aufstellen. Derzeit ist man unter anderem als Vermittler von Hotelzimmern, Flügen, Ferienwohnungen, Mietautos und Pauschalreisen aktiv.

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Ben Smith bekräftigt Interesse an Tap Air Portugal

Die portugiesische Regierung will in Kürze die Fluggesellschaft Tap Air Portugal erneut privatisieren. Derzeit sind Lufthansa und Air France-KLM als mögliche Interessenten bekannt. Ben Smith, Konzernchef der zuletzt genannten Firmengruppe, bekräftigte nochmals, dass man ein Auge auf den Carrier geworfen hat. Eigentlich wurde Tap Air Portugal vor einigen Jahren mehrheitlich privatisiert. In mehreren Schritten ist der Staat neuerlich zur kontrollierenden Mehrheit gekommen. Das will man möglichst rasch ändern und will den Carrier zum Verkauf ausschreiben. Lufthansa und Air France-KLM interessieren sich für eine Übernahme. Gegenüber der Agentur Reuters sagte AF-KL-Chef Ben Smith unter anderem, dass besonders das Brasilien-Netz von Tap Air Portugal von strategischer Bedeutung für Air France-KLM ist. Details wie beispielsweise die Höhe eines möglichen Gebots nannte der Manager aber nicht.

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Prime Seats: Erste Reihe im Condor A330neo kostet mindestens 199,99 Euro extra

Die Ferienfluggesellschaft Condor bietet in den ersten Reihen ihrer Airbus A330neo je vier so genannte Prime-Seats an. Diese sind der Business-Class zugeordnet und sollen gegenüber den anderen Sitzen dieser Reiseklasse mehr Komfort bieten. Der Aufpreis für die Nutzung der ersten Reihe beträgt mindestens 199,99 Euro pro Person und Strecke. Laut Condor sollen die so genannten Prime-Seats mehr Beinfreiheit, einen größeren Bildschirm und generell mehr Platz bieten. Weiters reicht man einen Snackkorb mit süßen und salzigen Snacks, der über den gesamten Flug hinweg am Platz bleiben soll. Auch ist bei diesen Sitzen das Messaging-Internetpaket bereits inkludiert. Voraussetzung für die Nutzung der Sitze in der ersten Reihe im Maschinentyp Airbus A330neo ist, dass man ein gültiges Business-Class-Ticket hat und eine kostenpflichtige Reservierung für die so genannten Prime-Seats vornimmt. Laut Condor kostet diese mindestens 199,99 Euro pro Person und Strecke.

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Sommer 2022 war für die Balearen äußerst profitabel

Für den Tourismus der Balearen war das Jahr 2022 besonders erfolgreich, denn man hatte 16,47 Millionen Gäste. Davon stammten 13,2 Millionen Urlauber aus dem Ausland. Erwirtschaftet hat man Einnahmen in der Höhe von 17,3 Milliarden Euro. Laut spanischen Statistikinstitut haben die Reisenden – im direkten Vergleich mit 2019 – um vier Prozent mehr ausgegeben. Durchschnittlich haben sich die Personen ihre Urlaube 1.051 Euro kosten lassen. Auch von den großen Hotelketten ist zu hören, dass diese mit dem Umsatz, den man im Vorjahr gemacht hat, zufrieden sind. Beispielsweise konnte die Rui-Gruppe allein auf Mallorca – im Vergleich mit 2019 – ein 30-prozentiges Plus verzeichnen. Die Mitbewerber Meliá und Barceló konnten ihre Umsätze gar verdoppeln.

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Ameropa baut Online-Pauschalreisen-Vertrieb aus

Der auf Bahnreisen spezialisierte Tour Operator Ameropa ist in den Online-Vertrieb von Pauschalreisen eingestiegen. Die Technik im Hintergrund stammt von der Online Travel Information Services AG mit Sitz in der Schweiz. Das neue Tool ermöglicht, dass nebst Fahrkarten der Deutschen Bahn auch Leistungen von Eisenbahngesellschaften wie ÖBB, SBB, SNCF und Trenitalia in Pauschalreisen einbezogen werden können. Dadurch erhofft man sich gegenüber Flugreisen eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit. Die verwendete Technologie wurde ursprünglich für Railtour Suisse entwickelt, jedoch erwarb Ameropa eine entsprechende Lizenz. Derzeit geht der Tour Operator davon aus, dass die neue Technologie ab dem dritten Quartal 2023 live sein wird.

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