März 10, 2023

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März 10, 2023

Emirates: Pistenbeleuchtung beschädigt Airbus A380

Der Flug EK-354 von Dubai nach Singapur verläuft eigentlich problemlos. Bei der Landung kommen allerdings Komplikationen auf: die Pistenbeleuchtung und das Flugzeug selbst erleiden einen Schaden. Am 2. März 2023 widerfährt den Fluginsassen des Flugs EK-354 folgender Vorfall: Bei der Landung setzt das Flugzeug rechts versetzt von der Mittellinie auf und zerstört mit dem rechten Hauptfahrwerk drei Leuchten der Pistenbefeuerung. Der Pilot kann schlussendlich zur Mittellinie zurückkehren, in welcher er die Bremsung erfolgreich vollbringen kann. Der Flieger der Fluglinie Emirates musste nach dem Vorfall 9 Stunden in Singapur verbleiben, bis der Airbus A380-800 den Rückflug antreten konnte. Der Airbus weist einen leichten Schaden auf, die Ermittlungen des Vorfalls finden jedoch weiterhin statt.

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Turkish Airlines: Durian-Früchte erzwingen außerplanmäßige Landung

Aufgrund einer Rauchmeldung beschließt die Flugbesatzung der Turkish Airlines die Notwendigkeit einer Landung. Zurück in Istanbul erfolgt die Kontrolle des Flugzeugs mit folgender Feststellung: Überreife Durian-Früchte sorgten für die Probleme. Beim Flug TK-1855 der Turkish Airlines von Istanbul nach Barcelona ereigneten sich Komplikationen aufgrund von Warnmeldungen am Cockpit. Nachdem die Flugbesatzung einen ungewöhnlichen Geruch feststellte und eine Rauchmeldung am Cockpit aufgeschienen ist, wird im bulgarischen Luftraum entschieden, nach Istanbul zurückzukehren und aus Sicherheitsgründen die Landung durchzuführen. Zurück in Istanbul, eine Stunde nach der Entscheidung zur Rückkehr, erfolgte die Inspektion des Flugzeugs. Die Ursache für den unangenehmen Geruch und die aktivierte Warnleuchte stellte die Verladung einiger Durian-Früchte an Bord dar. Überreife Durian-Früchte neigen zu einem außergewöhnlichen Geruch – sie sind im Deutschen auch als „Stinkfrucht“ bekannt.

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Sommer 2023: Transavia baut in Brüssel aus

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia baut im Sommerflugplan 2023 ihre Präsenz auf dem belgischen Hauptstadtflughafen Brüssel weiter aus. Man nimmt drei zusätzliche touristische Ziele auf. Ab 30. Juni 2023 sollen Malaga und Sevilla angeboten werden. Die zuerst genannte Destination wird vorerst sechsmal wöchentlich angesteuert, ehe man per 27. August 2023 einen Umlauf pro Woche zurücknimmt. Nach Sevilla fliegt man zunächst zweimal wöchentlich und per 28. August 2023 verdoppelt man die Frequenzen. Santorin wird von Transavia ab Brüssel zwischen 2. Juli und 27. August 2023 einmal pro Woche bedient.

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Japan Airlines zeigt Interesse für die Boeing 737 Max

Japan Airlines plant ihre Flotte mithilfe einer Ordner von 20 neuen Flugzeugen aufzustocken. Die japanische Fluggesellschaft bestrebt den Kauf der Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge des Herstellers Boeing. Konkret soll sich die Bestellung auf den Typ 737 Max von Boeing belaufen. Boeing, der US-amerikanische Hersteller in der Luftraumtechnik, galt schon immer als eine der Favoriten der japanischen Fluglinie hinsichtlich der Anschaffung neuer Flieger. Die Flotte der Japan Airlines umfasst 43 Exemplare der Boeing 737-800, welche seit einem Zeitraum von 13 Jahren dem Flugverkehr zugelassen worden sind. Nun sollen auch die Boeing 737 Max 8 und die Boeing 737 Max 10 als potenzielle Mitglieder der Flotte vorgestellt werden.

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Ägypten: Wizz Air fliegt künftig auch zum Sphinx-Airport

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air nimmt ab Mitte Juni 2023 in Ägypten auch Kurs auf den Sphinx International Airport. Im Reservierungssystem des Carriers wird diese Destination als „Kairo“ vermarktet. Zunächst bietet der Lowcoster zwei wöchentliche Flüge ab Mailand-Malpensa zum Sphinx-Airport an. Diese sollen an den Verkehrstagen Donnerstag und Samstag mit Maschinen der Airbus-A320-Reihe bedient werden. Der Erstflug ist für den 15. Juni 2023 angekündigt.

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HiSky Europe mit neuen Strecken ab Bukarest

Die rumänische Fluggesellschaft HiSky Europe nimmt Ende März 2023 mit Dublin und Malaga zwei weitere Ziele ab Bukarest auf. Ab Chisinau wird man neu nach Venedig (Marco Polo) fliegen. Ab 28. März 2023 fliegt der EU-Ableger der moldauischen Airline HiSky viermal wöchentlich mit Airbus A320 zwischen Bukarest und Dublin. Zwei Tage später nimmt man Malaga auf, das zweimal pro Woche angesteuert werden soll. Von Chisinau aus geht es ab 4. April 2023 dreimal pro Woche mit Airbus A319 nach Venedig (Marco Polo). Ab Cluj wird HiSky Europe ab 30. März 2023 zweimal wöchentlich mit Airbus A320 nach Tel Aviv fliegen.

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Polen und Slowakei wollen MiG-29 an die Ukraine liefern

Polen und Slowakei planen der Ukraine sowjetische Kampfflugzeuge zukommen zu lassen. Hierbei handelt es sich um die Mikojan-Gurewitsch MiG-29, einem Kampfflugzeug, welches ihren Ursprung in der Sowjetunion findet. Der Verteidigungsminister Jaroslav Nad verkündet in einem Facebook-Post die künftige Lieferung von Kampfjets des Typs MiG-29 an, dies wird unter Kooperation Polens durchgeführt. Wann dies schlussendlich durchgeführt werden kann, ist noch nicht bekannt, der Verteidigungsminister Polens zeigt jedoch bereits früh die Solidarität gegenüber der Ukraine. Polen unterstütze die Ukraine bereits mit 10 Panzerlieferungen, mit welchem ein dortiges Panzerbataillon vervollständigt werden soll – Polen, Kanada, Norwegen und Spanien sollen das besagte Bataillon mit Panzern ausstatten. Der Verteidigungsminister der Slowakei stellt jedoch klar, dass bei den Lieferungen der Kampfjets kein Zögern gestattet ist: „Ich glaube, es ist Zeit für die Entscheidung. Die Menschen in der Ukraine sterben. Wir können ihnen tatsächlich helfen. Daher bleibt kein Raum mehr zum Politisieren. Das ist unmenschlich und unverantwortlich.“ Die Slowakei kann die Ukraine mit der Lieferung von 10 Kampfjets unterstützen, während Polen über 30 Exemplare der MiG-29 zur Lieferung freigeben kann. Nad erhofft sich jedoch die Hilfe von Deutschland oder einem anderen NATO-Mitglied, diese sollen ebenso Bereitschaft zeigen und die Ukraine mit Lieferungen unterstützen.

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Neos nimmt Rom-Verona-Dakar auf

Im Sommerflugplan 2023 wird die italienische Fluggesellschaft Neos auch ab Verona nach Dakar fliegen. Man wird diese Route jeweils an Donnerstagen von Rom-Fiumicino aus anbieten. Mit Wirksamkeit zum 1. Mai 2023 werden Boeing 737 von Neos auf der Strecke Rom-Verona-Dakar-Verona-Rom verkehren. Derzeit bietet man ab Verona das Dreieck Verona-Dakar-Ilha do Sal-Verona an. Ab Mailand-Malpensa fliegt man Nonstop-Flüge in die Hauptstadt des Senegals. Diese sollen während der Hauptsaison temporär mit Boeing 787-9 bedient werden.

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Kuwait Airways stockt Amsterdam und Heathrow auf

Golfcarrier Kuwait Airways stockt ab Juni 2023 den Flugverkehr ab Kuwait-Stadt nach Amsterdam und London-Heathrow auf. In die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs wird man künftig bis zu 14 Mal wöchentlich fliegen. Auf der genannten Route kommen sowohl Boeing 777-300ER als auch Airbus A330-200 zum Einsatz. Die Amsterdam-Strecke soll mit Wirksamkeit zum 3. Juni 2023 dreimal wöchentlich bedient werden, so dass Kuwait Airways künftig an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag fliegen wird. Als Fluggerät sind Airbus A320neo geplant.

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VC lehnt Einschränkung des Streikrechts entschieden ab

Die Vereinigung Cockpit reagiert empört auf die Forderung des Branchenverbandes BDL, die in Richtung Einschränkung des Streikrechts in der Luftfahrt geht. Die Arbeitgeber würden gezielt von den eigentlichen Problemen ablenken, so die Pilotengewerkschaft. „Die aktuelle Auseinandersetzung und die Warnstreiks sind Folge übertriebener finanzieller und personeller Sparpolitik im Luftverkehrssektor. Die Unternehmen können aufgrund des Missmanagements der vergangenen Monate nicht mehr adäquat auf die zurückgekehrte Nachfrage reagieren. Das ist eindeutig nicht die Verantwortung der Beschäftigten oder der Gewerkschaften, sondern Folge des langjährigen, eigenen Handelns im Zuge der unternehmerischen Freiheit. Bei den aktuellen massiven Reallohnverlusten und der gleichzeitig stark steigenden Arbeitsbelastung wegen Personalmangels ist die logische Folge, dass die Beschäftigten sich wehren. Die Forderungen nach Einschränkungen des Streikrechts seitens der Arbeitgeber sind ein billiges Ablenkungsmanöver vom eigenen Versagen. Statt Grundrechte anzugreifen, sollten sie lieber auf die realen Probleme der eigenen Belegschaften eingehen“, so VC-Präsident Stefan Herth. „Es zeigt sich auch, dass durch den Glauben an jederzeit verfügbare und billige Arbeitskräfte, zur Not auch aus dem Ausland, die partnerschaftlichen Elemente der sozialen Marktwirtschaft in den letzten Jahrzehnten vernachlässigt wurden. Diese haben stets dämpfende Wirkung entfaltet und ihr Fehlen lässt nun den Kräften der simplen Marktwirtschaft ihren freien Lauf.“

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