März 20, 2023

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März 20, 2023

Ljubljana rechnet mit vielen Charterflügen

Der slowenische Hauptstadtflughafen Ljubljana rechnet damit, dass in diesem Sommer besonders viele Charterflüge angeboten werden. Dieses Segment spielt an diesem Airport eine große Rolle, da das Angebot im Linienverkehr eher mau ist. Im Charter soll es in diesem Sommer unter anderem nach Griechenland, Ägypten, Spanien, Portugal, Schottland, Island, Jordanien, Lettland und in die Türkei gehen. Die Regierung Sloweniens wird in Kürze Subventionen für die Aufnahme neuer Linienflüge ausschreiben. Dazu hat man bereits eine Art „Wunschzettel“ mit 15 Routen vorgestellt.

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Türkei: Southwind hat erste Boeing 777-300ER eingeflottet

Das türkische Luftfahrtunternehmen Southwind Airlines hat ihre erste Boeing 777-300ER übernommen. Der fast 18 Jahre alte Langstreckenjet wird von der Air Lease Corportation geleast und trägt die Registrierung TC-GRZ. Southwind Airlines wurde ursprünglich gegründet, um den Flugverkehr zwischen der Türkei und der Russischen Föderation stark ausbauen zu können. Man wollte verhindern, dass bestehende Carrier, insbesondere Turkish Airlines, von etwaigen Sanktionen beeinträchtigt werden könnten. Im Sommerflugplan 2023 wird Southwind auch Charterflüge aus Westeuropa durchführen. Derzeit besteht die Flotte aus je einem A321ceo und A321neo sowie zwei Airbus A320. In Kürze soll die erste Boeing 737-Max-8 übernommen werden. Derzeit ist noch offen wie viele Maschinen dieses Typs eingeflottet werden. Die kürzlich übernommene TC-GRZ soll im Sommer 2023 auf besonders aufkommensstarken Routen von/nach Antalya eingesetzt werden. Der Carrier will noch weitere Langstreckenmaschinen übernehmen, jedoch schweigt sich Eigentümer Pegas Touristik zur genauen Anzahl aus. Der Name „Southwind“ ist kein Zufall, denn es bestehen diverse Verbindungen zur russischen Airline „Nordwind“.

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Air Canada nimmt Montreal-Amsterdam auf

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada bietet im Sommerflugplan 2023 eine saisonale Nonstop-Verbindung zwischen Montreal und Amsterdam an. Diese soll vorerst fünfmal wöchentlich angeboten werden. Die Flüge AC900 sollen in Richtung Niederlande an den Verkehrstagen Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag und Samstag durchgeführt werden. Zurück geht es als AC901 jeweils an Dienstagen, Mittwochs, Donnerstags, Samstags und Sonntags. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 787 vorgesehen. Der Flugplan auf einen Blick: Flight From To Departs Arrives Operates AC900 Montreal (YUL) Amsterdam (AMS) 22:10 11:00 + 1 day Mon, Tue, Wed, Fri, Sat Jun 2-Oct 14 AC901 Amsterdam (AMS) Montreal (YUL) 14:00 15:30 Tue, Wed, Thu, Sat, Sun Jun 3-Oct 15

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Air France-KLM hat französischen Staatskredit zurückbezahlt

Der Luftfahrtkonzern Air France-KLM hat mitgeteilt, dass man den seitens der französischen Regierung im Zuge der Covid-19-Pandemie gewährten Staatskredit vollständig zurückbezahlt habe. Offen waren noch 2,5 Milliarden Euro. Frankreich gewährte Air France ein staatlich garantiertes Darlehen in der Höhe von vier Milliarden Euro. Dazu kamen Zuschüsse, Entschädigungen sowie Kredite, die seitens des Niederlande an KLM gewährt wurden. Zuletzt hatte die französische Airline noch etwa 2,5 Milliarden Euro hoffen. Diese hat man nun zurückgezahlt, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Nach Angaben von Air France-KLM führten starke Umsätze, verbesserte Betriebsergebnisse und schließlich ein Gewinn Ende 2022 dazu, dass die Gruppe über 10,6 Mrd. EUR (11,2 Mrd. USD) an liquiden Mitteln verfügte. Darüber hinaus ermöglichte der Erlös von 1 Mrd. € (1,06 Mrd. $) aus der im Januar 2023 begebenen Nachhaltigkeitsanleihe der Airline-Gruppe, „die vollständige Rückzahlung der ausstehenden PGE zu beschleunigen und abzuschließen“. „Diese vollständige Rückzahlung wird dazu beitragen, das Schuldenprofil der Gruppe zu glätten, die Finanzkosten zu senken und die verbleibende Exposition gegenüber variablen Zinssätzen zu begrenzen, und stellt einen letzten Schritt in Richtung der vollständigen Rückzahlung der aktuellen Liquiditätshilfe des französischen Staates dar“, so Air-France-KLM in seiner Einreichung am 15. März 2023.

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Jeddah: Saudi nimmt Gatwick und Birmingham auf

Die Fluggesellschaft Saudia erhöht im Sommerflugplan 2023 die Präsenz im Vereinigten Königreich. So bietet man neue Nonstopflüge ab Jeddah nach London-Gatwick und Birmingham an. Der zweitgrößte UK-Airport soll ab 1. Juni 2023 zunächst sechsmal wöchentlich angeflogen werden. Die Flüge werden täglich, außer mittwochs, durchgeführt. Per 2. August 2023 erhöht man auf tägliche Bedienung. Nach Birmingham soll es ab 2. Juli 2023 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Sonntag gehen.

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Russland: Zündkerzen für Superjet-Triebwerke werden knapp

Russische Fluggesellschaften stehen laut einem lokalen Medienbericht vor einem Problem, denn es mangelt an Zündkerzen für die französisch-russischen SAM-146-Triebwerke, die beim Maschinentyp Sokhoi SSJ-100 verwendet werden. Hintergrund ist, dass die Teile in den Vereinigten Staaten von Amerika gefertigt werden. Seit dem Beginn der Sanktionen konnte die PSJC UEC-Saturn zwar ihre Kunden beliefern, jedoch aus Lagerbeständen. Diese sollen sich nun dem Ende zu neigen. Eine kurzfristige Lösung hat man nicht, da man offenbar darauf spekuliert hat, dass sich das Thema irgendwie von selbst erledigen wird. Die Problematik ist für einige Carrier durchaus tiefgehend, denn es droht die zwangsweise Stilllegung zahlreicher Sukhoi SSJ-100, da es kaum noch Zündkerzen für die Triebwerke gibt. Eigentlich wollte die russische Staatsführung gerade mit diesem Maschinentyp Unabhängigkeit vom Westen demonstrieren, jedoch sind beim Superjet viele Komponenten aus Ländern, die aufgrund der Sanktionen nicht mehr liefern, verbaut. Betroffen sind folglich auch die SaM-146-Triebwerke, die als Gemeinschaftsprojekt entwickelt wurden. Unter anderem der französische Hersteller Safran war beteiligt, liefert jedoch aufgrund der Sanktionen nicht mehr. Die benötigten Zündkerzen wurden in der Vergangenheit von Unison Industries in den USA produziert. Der Kreml sieht die Angelegenheit als weniger problematisch an, denn man will die SaM-146-Triebwerke durch Aviadvigatel PD-8 ersetzen. Diese will man ausschließlich in der Russischen Föderation herstellen und somit unabhängig von Zulieferern aus dem Ausland werden. Bislang konnte der vermeintliche „Problemlöser“ die Probleme aber nicht lösen. Zumindest offiziell können russische Carrier keine Ersatzteile für westliches Fluggerät beziehen. Diese will man künftig als „Marke Eigenbau“ selbstherstellen und will dabei auch auf das

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Oslo: SAS reaktiviert Berlin und Hamburg

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS reaktiviert im Sommerflugplan 2023 ihre Verbindungen nach Berlin und Hamburg. In die Freie und Hansestadt fliegt man ab Oslo zunächst nur an ausgewählten Tagen. So soll es am 6.4.23, 10.4.23, 18.5.23, 22.5.23, 25.5.23 und 29.5.23 nach Hamburg gehen. Oslo-Berlin soll ab 15. August 2023 fünfmal wöchentlich angeboten werden. Zuvor will man an Einzeltagen fliegen. Konkret handelt es sich um die Termine 6.4.23, 10.4.23, 27.5.23 und 29.5.23.

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Easyjet nimmt Lyon-Prag auf

Die Billigfluggesellschaft Easyjet Europe bietet ab Anfang September 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Lyon und der tschechischen Hauptstadt Prag an. Diese soll am 4. September 2023 aufgenommen und vorerst zweimal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge soll an den Verkehrstagen Montag und Freitag erfolgen. Vorerst ist diese Route bis zum 27. Oktober 2023 befristet. Über eine mögliche Fortführung im Winterflugplan 2023/24 hat man noch nicht entschieden.

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