Mai 4, 2023

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Mai 4, 2023

Codeshare: Turkish Airlines und Air Baltic arbeiten zusammen

Seit 1. Mai 2023 arbeiten Air Baltic und Turkish Airlines im Rahmen einer Codeshare-Partnerschaft zusammen. Die Vereinbarung ermöglicht es beiden Fluggesellschaften, ihren Passagieren auf Nonstopflügen zwischen der Türkei und Lettland mehr Flexibilität zu bieten. Dazu Air-Baltic-Geschäftsführer Martin Gauss: „Wir freuen uns, mit unserem Partner Turkish Airlines eine Codeshare-Vereinbarung für unsere neuen Flüge zwischen Riga, Lettland und Istanbul, Türkei, abzuschließen. Diese Partnerschaft ermöglicht es den Reisenden aus dem Baltikum, vom weltweiten Netzwerk von Turkish Airlines zu profitieren, und den Reisenden in der Türkei steht nun eine große Auswahl an Air-Baltic-Zielen in Europa und darüber hinaus zur Verfügung. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche, langjährige Zusammenarbei“. Im Rahmen der Codeshare-Kooperation platzieren Air Baltic und Turkish Airlines ihre Marketing-Flugnummern auf jedem Flug Riga-Istanbul und umgekehrt. Die Codeshare-Vereinbarung zieht immer mehr Passagiere an und ermöglicht es den Kunden beider Fluggesellschaften, von einer nahtlosen Verbindung über ihre Drehkreuze zu profitieren.

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Spanien: Norwegian hat Basis Barcelona wiedereröffnet

Die Billigfluggesellschaft Norwegian Air Shuttle hat die Basis im spanischen Barcelona per 1. Mai 2023 wieder in Betrieb genommen. Vorerst sollen von dort aus lediglich zwei Boeing 737-800 betrieben werden. Stationiert sind 65 Mitarbeiter. Einst war Barcelona gar eine Langstrecken-Base. Doch im Zuge der Corona-Pandemie und der Insolvenzverfahren, die in verschiedenen Ländern geführt wurden, zog man sich von der Long Haul komplett zurück. Auch wurden die meisten Bases außerhalb Skandinaviens geschlossen. So traf es auch Barcelona. Nach Alicante und Malaga hat man diese wieder eröffnet. Dies ist kein Zufall, denn das spanische Personal kommt den Carrier günstiger als Mitarbeiter, die beispielsweise in Schweden oder Norwegen stationiert sind. Ab Barcelona bietet man derzeit die Ziele Oslo, Bergen, Stavanger, Kopenhagen, Aalborg, Stockholm-Arlanda, Göteborg und Helsinki an. Vor der Corona-Pandemie hatte der Carrier vier Boeing 787 und fünf B737 in Barcelona stationiert. Auch wurde die Base ganzjährig eröffnet. Die Wiedereröffnung fällt deutlich kleiner aus, denn vorerst wird diese saisonal bis Ende Oktober 2023 betrieben. Mit lediglich 65 Mitarbeitern und zwei B737-800 knüpft man nicht mehr an die einstige Größe an. Wie bereits erwähnt: Auf der Langstrecke ist Norwegian generell nicht mehr aktiv.

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Wizz Air hat Dortmund-Eriwan aufgenommen

Seit Sonntag, den 30. April 2023 verbindet die Billigfluggesellschaft Wizz Air Dortmund mit Eriwan, der Hauptstadt Armeniens. Diese Route war am deutschen Airport schon lange erwartet worden und deshalb wurde der Erstflug ausgiebig gefeiert. „Wir freuen uns sehr über unseren Erstflug von Dortmund nach Eriwan, über die Verbindung dieser zwei pulsierenden Städte, die neue Möglichkeiten für Wirtschaft, Tourismus und kulturellen Austausch schafft.“, so Valeria Bragarenco, Corporate Communications Manager Wizz Air, „Diese neue Strecke steht für unser Engagement, unser Streckennetz zu erweitern und unseren Passagieren mehr Möglichkeiten zu bieten, die Welt zu entdecken.“ Auch Guido Miletic zeigt sich erfreut, „dass die Wizz Air ihr Angebot ab Dortmund mit Eriwan um ein weiteres Reiseziel ergänzt und damit Dortmund mit insgesamt 14 Ländern in der Sommersaison verbindet.“

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PRM-Service nicht erschienen: Rollstuhfahrer kriecht Ryanair-Fluggasttreppe hinunter

Am Flughafen Göteborg (Landvetter) hätte ein irischer Passagier am 29. April 2023 nach der Landung rund eine Stunde lang auf seinen PRM-Service warten müssen. Angesichts der Umstands, dass es bereits 23 Uhr 00 war, zog er es vor die Treppe hinunterzukriechen. Eigentlich rühmt sich der Billigflieger Ryanair mit besonders kurzen Turnaround-Zeiten. Auf manchen Airports schafft man das Aus- und Einsteigen sowie die Verladung von Gepäckstücken in weniger als 25 Minuten. Somit dürfte der Lowcoster so ganz und gar kein Interesse daran gehabt haben, dass die Maschine eine Stunde lang „festsitzt“, weil der beauftragte PRM-Service nicht in der Lage war pünktlich an der Maschine zu erscheinen. Der Crew wurde mitgeteilt, dass es noch mindestens eine Stunde dauern wird bis man den Rollstuhlfahrer abholen kann. Die Besatzung hätte für ihn auch eine Verspätung in Kauf genommen und mit ihm gemeinsam gewartet. Aber das wollte der Ire nicht, denn dieser entschied sich dazu lieber mühsam die Fluggasttreppe hinunterzukriechen als so lange auf die Abholung durch den PRM-Service des Flughafens Göteborg zu warten. Der Fall schlug im Vereinigten Königreich und in Irland durchaus hohe Wellen. „Das ist nicht das erste Mal, dass ich in einem Flugzeug festsitze, nachdem alle anderen bereits ausgestiegen sind. Das ist inakzeptabel. Alles, worum ich bitte, ist, dass ich in Würde reisen kann“, kritisiert der 37-Jährige gegenüber der BBC den Umgang mit Rollstuhlfahrern. Die betroffene Fluggesellschaft Ryanair will den Vorfall genau untersuchen. Man betont, dass man den PRM-Service ordnungsgemäß angemeldet habe und das Handling-Unternehmen diese Dienstleistung für den Billigflieger hätte

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Flottenerweiterung: Air Algerie bestellt 15 weitere Flugzeuge

Die Fluggesellschaft Air Algerie wird ihre Flotte um insgesamt 15 Maschinen erweitern. Auf der Kurz- und Mittelstrecke bestellt man bei Boeing und auf der Long Haul hat man sich für den europäischen Konkurrenten Airbus entschieden. Das Unternehmen teilte mit, dass man acht Boeing 737-Max-9 ordern wird. Weiters bestellt man fünf A330-900 und zwei A350-1000. Zuvor hatte man die Lieferung der Flugzeuge ausgeschrieben und nun die Gewinner des Tenders bekanntgegeben.

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Marabu offiziell in Hamburg gestartet

Die Condor-Konzernschwester Marabu Airlines hat nun die Basis Hamburg offiziell eröffnet. Man baut sukzessive ein Streckennetz, das aus 14 Destinationen, die überwiegend touristisch orientiert sind, auf. Da man momentan nur ein Flugzeug im Eigenbetrieb hat, setzt man hauptsächlich von Nordica und Heston betriebene Wetlease-Maschinen ein. Mit wenigen Ausnahmen bedient man ab Hamburg Ziele, die Condor vormals im Angebot hat. Der Vertrieb von Flugscheinen ist über die deutsche Konzernschwester organisiert. Vorerst steuert man ab der Freien und Hansestadt 14 Destinationen an. Nebst Ferienzielen hat man auch Tallinn, die Homebase von Wetlease-Partner Nordica, im Programm. „Wir werten es als positiv, dass die neugegründete Fluggesellschaft Marabu ab Tag eins auf Hamburg als Partner setzt. Als Flughafen für den ganzen Norden verfügen wir über ein großes Einzugsgebiet von Niedersachsen bis nach Dänemark – das bedeutet: großes Potenzial gerade für neue Fluggesellschaften. Mit 14 Direktzielen ist Marabu gleich von Anfang an breit aufgestellt. Und wir freuen uns, dass unsere Passagiere dadurch von einem noch größeren Flug-Angebot profitieren“, sagt Dirk Behrens, Leiter Aviation am Hamburg Airport. „Als CO2-neutraler Flughafen begrüßen wir es zudem, dass Marabu zwei Flugzeuge der neuen, geräuschärmeren NEO-Generation am Hamburg Airport stationiert. Dies treibt die Entwicklung hin zu modernsten Flugzeugen am Hamburger Standort weiter voran und passt zu unserer Strategie, Klimaschutz und Anwohnerschutz in Einklang zu bringen mit einem attraktiven Flugangebot.“ „Wir freuen uns sehr darauf, ab 7.7. unsere Heimatstadt Tallinn mit der Hansestadt Hamburg zu verbinden, wo unser erster A320neo am 1. Mai seine Basis am Hamburg Airport bezogen hat. Zusätzlich zu

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Air Europa/IAG-Deal: Brüssel könnte empfindliche Auflagen machen

Im zweiten Anlauf ist zwar ein Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group auf die Beine gestellt worden, jedoch gehen Experten davon aus, dass die EU-Kommission diesen nicht ohne Auflagen zu machen durchwinken wird. Im Feber 2023 informierte die IAG, dass man die verbleibenden 80 Prozent an Air Europa zum Preis von 400 Millionen Euro übernehmen wird. Die wettbewerbsrechtliche Freigabe stand zu diesem Zeitpunkt aber noch aus. Im ersten Anlauf, der gescheitert ist, hielt die EU-Kommission das Vorhaben für nicht bewilligungsfähig. Nun liegt es in erster Linie an der IAG Zugeständnisse zu machen, die die Wettbewerbshüter vom Gegenteil überzeugen.

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Verunreinigter Sprit: Solomon Airlines kann mit einzigem A320 nicht fliegen

Kontaminierter Treibstoff ist in der Luftfahrt immer problematisch und erst recht, wenn der einzige Jet der Flotte betroffen ist. Genau das musste Solomon Airlines am 1. Mai 2023 kommunizieren, denn man kann den A320-200 mit der Registrierung H4-SIB wegen verunreinigtem Kerosin temporär nicht einsetzen. Die eigenbetriebene Flotte das Salomonen-Carriers besteht aus nur zwei Maschinen: Einer 31,8 Jahre alte de Havilland Dash 8-100 und eben aus der 18 Jahre alten H4-SIB. Letztere wurde mit verunreinigtem Kerosin betankt und muss auf unbestimmte Zeit am Boden bleiben. Der Betreiber teilte unter anderem mit, dass man sowohl mit der Zivilluftfahrtbehörde als auch mit Hersteller Airbus in Kontakt steht, um das Problem so rasch wie möglich lösen zu können. Im Rahmen von Wetlease-Verträgen müssen nun übergangsweise andere Carrier einspringen. Man will den Flugverkehr auf diesem Weg aufrecht erhalten. Das betroffene Flugzeug war am 26. April 2023 zuletzt kommerziell in der Luft. Der Sektor zwischen Honiara und Brisbane wurde nicht mehr bedient. Seit den Folgetagen kommen Flugzeuge anderer Carrier im Rahmen von ACMI-Aufträgen zum Einsatz. Derzeit kann man seitens Solomon Airlines keinen Termin für den Wiedereinsatz der H4-SIB nennen. Jedenfalls darf man diesen Airbus A320 erst nach Freigabe durch die Zivilluftfahrtbehörde wieder in die Luft bringen. Es ist übrigens nicht der erste Vorfall in diesem Jahr in diesem kleinen Staat, denn der Konkurrent Air Vanuatu musste wegen nicht näher kommunizierter technischer Probleme die einzige Boeing 737-800 für rund zwei Wochen am Boden lassen. Bezeichnenderweise übernahm damals Solomon Airlines mit der H4-SIB, die nun auf unbestimmte Zeit

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Paris: Transavia France legt weitere Kapverden-Routen auf

Der Billigflieger Transavia France baut im Winterflugplan 2023/24 das Flugangebot zwischen Paris (Orly) und den Kapverden weiter aus. Hintergrund ist auch, dass die Regierung des Inselstaats gezielt Billigflieger fördert, um mehr Touristen ins Land zu locken. Ab 30. Oktober 2023 wird Transavia France neu zweimal wöchentlich zwischen Paris-Orly und Praia fliegen. Auf den Rückflügen wird ein Zwischenstopp in Marrakesch eingelegt. Jeweils an Samstagen geht es ab 4. November 2023 ab der französischen Hauptstadt nach São Vicente.

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Indien: Billigflieger Go First muss wegen Triebwerksproblemen Insolvenz anmelden

Die indische Billigfluggesellschaft Go First Airways musste Anfang dieser Woche ein Insolvenzverfahren beim National Company Law Tribunal in Delhi beantragen. Der Flugbetrieb wurde bereits eingestellt, so Firmenchef Kaushik Khona in einer Mitteilung. Mit einem Marktanteil von rund acht Prozent zählte der Carrier, der früher unter dem Namen Go Air bekannt war, zu den größeren Anbietern am Subkontinent. Man war bislang der fünftgrößte Carrier und hinsichtlich der Expansionsmöglichkeiten von Experten bestens bewertet. Allerdings hatte man eigenen Angaben nach massive Probleme im Bereich der Pratt & Whitney-Triebwerke, die man auf der gesamten Airbus-Flotte nutzt. Im Insolvenzantrag schreibt Go First unter anderem, dass man aufgrund von Zuverlässigkeitsproblemen darum kämpfen musste die Flotte in der Luft zu halten. Trotz intensiver Bemühungen wäre keine Besserung eingetreten. Sogar das Gegenteil soll der Fall sein, denn die Probleme mit den PW-Triebwerken sollen sich gar verschlimmert haben. Dazu kamen Lieferverzögerungen bei benötigten Tauschantrieben, denn auf diese müsse man zum Teil wochenlang warten. Bis dahin wären die betroffenen Maschinen nicht einsatzfähig gewesen. Der Anteil der von Problemen mit den PW-Triebwerken betroffenen Flugzeuge wird seitens Go First auf 50 Prozent der Flotte beziffert. In dem Antrag drückte die Fluggesellschaft auch ihre Unzufriedenheit mit der angeblichen Unfähigkeit des US-Unternehmens aus, innerhalb eines angemessenen Zeitraums Teile und Ersatzteile zu liefern oder die beanstandeten Triebwerke zu reparieren. Go First erklärte sich außerdem bereit, den Flugbetrieb im August oder September 2023 wieder aufzunehmen, falls Pratt & Whitney die betroffenen Triebwerke reparieren könne. Bereits im März 2023 hatte der indische Billigflieger eine Klage gegen das

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