Die AK warnt vor Spesenfallen beim Geld im Urlaub. In Euro-Ländern kommen Urlauber am besten mit der Bankomatkarte weg. Achtung, Abheben mit der Kreditkarte und Spesen bei manchen Geldausgabeautomaten kommen auch dort teuer. In Nicht-Euro-Ländern fallen beim Plastikgeld immer Spesen an. Beim Wechseln von Fremdwährung in Banken vor dem Urlaub sind verhältnismäßig hohe Spesen zu zahlen und mitunter ist ein schlechterer Wechselkurs als im Urlaubsland. Das zeigt ein aktueller AK Test bei acht Banken und vier Kredit- und Debitkarten. Spanien, Italien & Co. – in Euro-Urlaubsländern ist man mit Plastikgeld gewöhnlich „gut unterwegs“. Bargeld abheben oder zahlen im Geschäft mit Debit- oder Kreditkarte sind üblicherweise spesenfrei – bis auf zwei Ausnahmen. „Vorsicht, mit der Kreditkarte kommt Bargeld abheben immer teuer – egal, ob im oder außerhalb des Euro-Raumes“, erklärt AK Konsumentenschützer Christian Prantner. „Und es gibt spezielle Anbieter von Geldausgabeautomaten, die Extraspesen fürs Abheben verlangen. Daher die Spesenangaben am Display von Geldausgabeautomaten genau beachten.“ In Nicht-Euro-Urlaubsländern fallen beim Plastikgeld immer Spesen an, also beim Zahlen und Abheben. „Das hängt damit zusammen, dass bei der Abrechnung in Fremdwährung erhebliche zusätzliche Bearbeitungs- oder Manipulationsspesen anfallen – je nach Karte und Anbieter zwischen 0,75 und fünf Prozent“, erklärt Prantner. Wer in Nicht-Euro-Urlaubsländern lieber „bar“ zahlt, sollte bedenken: „Wer vor dem Urlaub in heimischen Banken Fremdwährung wechseln möchte, zahlt nicht nur verhältnismäßig hohe Spesen, sondern bekommt womöglich einen schlechteren Wechselkurs als im Urlaubsland direkt“, so der AK Experte. Genereller Hinweis für Reisende, egal ob man mit Plastikgeld zahlt oder sich vor der Reise mit