Dezember 8, 2023

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Dezember 8, 2023

Swiss führt Sita eWAS ein

SITA eWAS wird jetzt in der gesamten Flotte der Swiss International Air Lines eingeführt und ermöglicht es ihren Piloten, schlechte Wetterbedingungen wie z. B. Turbulenzen vorherzusehen und ihnen auszuweichen. SITA eWAS ist heute die einzige digitale Wetterinformationsanwendung auf dem Markt, die verschiedene Quellen für Wetterberichte zusammenführt und damit eine größere Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Wettervorhersagen ermöglicht. Mehr und mehr Fluggesellschaften entscheiden sich für elektronische Wetterinformationslösungen, um ihren Piloten die Planung zu erleichtern und zu ermöglichen, schlechtem Wetter auszuweichen. Das Vermeiden schlechter Wetterbedingungen wie Turbulenzen maximiert die Sicherheit an Bord, was die Bedeutung von Echtzeit-Wetterdaten und der Turbulenzerkennung während des Fluges demonstriert. Die heutigen bordeigenen Wetterradare können keine Turbulenzen in klarer Luft erkennen. Die Turbulenzvorhersage auf den heute in der Luftfahrt verwendeten Wetterkarten sind nicht detailliert und präzise genug im Hinblick auf Zeit (zeitlich) und Raum (räumlich). Die SITA Lösung eWAS bietet Fluggesellschaften wie der Swiss eine größere Zuverlässigkeit und Genauigkeit bei der Vorhersage von Turbulenzen. Sie beinhaltet eine hochauflösende Turbulenzvorhersage vom Deutschen Wetterdienst (DWD), neben vielen anderen Wetterinformationsquellen und -produkten. SITA eWAS zeigt außerdem Echtzeitmessungen von Turbulenzen aus anderen Flugzeugen weltweit an, ähnlich wie bei den Stauvorhersagen für Straßenkarten. Die IATA (International Air Transport Association) führt diese Turbulenz-Messdaten mit Messungen zusammen, die auch von Swiss-Flugzeugen stammen. Die Multifeed-Wetterdaten der Anwendung werden den Piloten in einem benutzerfreundlichen Interface mit hochauflösenden 4D-Wettervorhersagen angezeigt und ermöglichen die Visualisierung von Flugplänen nach Wetterbedingungen in Echtzeit. Die Ausstattung der Piloten mit diesem fortschrittlichen und umfassenden Bild des Wettergeschehens stärkt ihre Fähigkeit, Turbulenzen in klarer Luft

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Austrian Airlines verkauft weihnachtliche Gutscheine

Seit 1. Dezember 2023 bietet Austrian Airlines den Kauf von Fluggutscheinen in weihnachtlichem Design an. Diese können online erworben werden. Die Geschenkgutscheine können für Flugtickets mit OS-Flugnummer und Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen oder zusätzliche Gepäckstücke eingelöst werden. Dafür kann der gewünschte Betrag zwischen 10,- EUR und 1.000,- EUR gewählt und mittels Kreditkarte online bezahlt werden. Zum Einlösen muss im Buchungsprozess auf der austrian.com als Bezahlart einfach „Voucher“ ausgewählt und der Gutschein-Code eingegeben werden. „Durch die neuen Austrian Geschenkgutscheine können jetzt Reiseerlebnisse einfach und unkompliziert verschenkt werden. Die Nachfrage an Gutscheinen ist gestiegen und daher bieten wir unseren Kunden pünktlich zur Adventszeit diese weitere Möglichkeit an. So kann die gewohnte österreichische Gastfreundschaft an Bord von Austrian Airlines in Form eines Gutscheins ganz einfach weitergegeben werden“, so CCO Michael Trestl.

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Eurowings hat Salzburg-Amsterdam aufgenommen

Am 1. Dezember 2023 hat Eurowings den Erstflug auf der Strecke Salzburg-Amsterdam durchgeführt. Die Route wird nun jeweils am Verkehrstag Freitag bedient. Bei dem Erstflug, am 1. Dezember 2023, begrüßten Barbara Horner, Stationsleiterin Salzburg Airport, Nikolas Karres, Leiter Bodenverkehrsdienste Flughafen Salzburg und Robert Strigl, Aera Manager International Eurowings Crew und Passagiere am Salzburg Airport. Seit heute gibt es jeden Freitag (Abflug nach Amsterdam 10:10 Uhr) und Sonntag (Abflug nach Amsterdam 17:50 Uhr) einen Eurowingsflug zu einer der aufgeschlossensten und trendigsten Städte Europas – Amsterdam. Viele chillige Bars, grandiose Festivals, 200 „Cafés“ im Stadtzentrum, 150 Grachten und 1.281 Brücken charakterisieren diese pulsierende Stadt mit buntem Nachtleben. Rund 830.000 Menschen leben in Amsterdam, der Stadt des Malers Rembrandt, des Nobelpreisträgers Frits Zernike und Bierbrauers Alfred Heiniken. Nachstehende Slideshow zeigt einige Aufnahmen vom Erstflug:

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Tui: David Schelp leitet künftig die Airline-Aktivitäten

Die Airline-Sparte des Reisekonzerns Tui wird ab Jänner 2024 unter der Leitung von David Schelp stehen. Dieser folgt auf David Burling, der mit Jahresende 2023 in den wohlverdienten Ruhestand wechseln wird.  Schelp war bereits zwischen 2002 und 2022 für den Tui-Konzern tätig. Zuletzt leitete er den Bereich „Tui Musement“. Anschließend hat er die Firmengruppe mit Ende 2022 verlassen. Nun kehrt er zu Deutschlands größtem Reiseveranstalter als Vorstandsmitglied zurück. Ab Anfang 2024 wird er das globale Veranstalter- sowie Airlinegeschäft verantworten.  David Schelp wird das Vorstandsressort Märkte und Airlines bei der Tui AG leiten. Marco Ciomperlik wird als Chief Airline Officer weiterhin der Chef aller fünf konzerneigenen Fluggesellschaften bleiben. Dabei handelt es sich unter anderem um die deutsche Tuifly, die britische Tui Airways, die schwedische Tuifly Nordic, die belgische Tuifly Belgium und die niederländische Tuifly Nederland.  In der Vergangenheit war Tui mit Corsair International auch in Frankreich mit einer eigenen Fluggesellschaft vertreten. Diese wurde zunächst an Intro Aviation verkauft und gehört mittlerweile Diamondale. Die deutsche Tuifly war ursprünglich als Hapag-Llyod Flug in der Luft. Die heutige Marke ist aus der Zusammenlegung dieser Airline mit dem Billigflieger Hapag-Lloyd Express entstanden. 

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Flughafen Wien AG mit neuem Personalchef

Seit 1. Dezember 2023 hat die Flughafen Wien AG mit Lukas Schreiner einen neuen Personalchef bekommen. Er folgt auf Christoph Lehr, der nach 22 Jahren Tätigkeit am Airport in den Ruhestand getreten ist. „Wir freuen uns über die neue Zusammenarbeit mit Lukas Schreiner. Mit seiner jahrelangen Erfahrung im HR-Bereich und in der Luftfahrtbranche ergänzt er unser Management Team ideal und wird unsere Personalagenden konsequent weiterentwickeln. Bei Christoph Lehr möchten wir uns für zwei Jahrzehnte hervorragenden Einsatz bedanken, er hat als Personalleiter wesentlich zur Entwicklung des Flughafens als größter Arbeitgeber der Region beigetragen und dabei das Unternehmen auch durch gerade für den Personalbereich herausfordernde Zeiten wie die Pandemie begleitet. Für seinen neuen Lebensabschnitt und seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute“, so die Flughafen Wien-Vorstände Günther Ofner und Julian Jäger.

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Chicago: Zwei CRJ-700 touchierten sich an den Flügelspitzen

Auf dem U.S.-amerikanischen Flughafen Chicago-O’Hare haben am Abend des 5. Dezember 2023 zwei Verkehrsflugzeuge unliebsame Bekanntschaft miteinander gemacht. Diese haben sich an den Flügelspitzen berüht.  Betroffen waren Skywest-Flug 5433 und GoJet-Flug 4423. Bei beiden war der Maschinentyp Bombardier CRJ-700 im Einsatz. Gegen 19 Uhr 00 Lokalzeit touchierte die Skywest-Maschine auf dem Weg zum Gate eine baugleiche von Gojet. Beide Flugzeuge konnten ihre Abstellpositionen sicher erreichen. Offiziellen Angaben nach soll es keine verletzte geben, jedoch könnte ein Sachschaden entstanden sein.  Aus Vorsichtsgründen mussten Techniker der jeweiligen Airline die Flugzeuge überprüfen. Der Vorfall wurde von den Piloten der Zivilluftfahrtbehörde FAA gemeldet. Diese hat bereits mitgeteilt, dass eine offizielle Untersuchung eingeleitet wird. Ungewöhnlich ist auch, dass erst im Oktober 2023 eine Skywest-Maschine, die unter der gleichen Flugnummer unterwegs war, in einen anderen Zwischenfall verwickelt war. Gepäckwagen hatten sich selbstständig gemacht und touchierten zwei Verkehrsflugzeuge. Eines davon war von Skywest und dieses war auch unter der Flugnummer 5433 unterwegs.  Immer wieder kommt es am Boden zu Kollisionen von Maschinen untereinander oder aber mit Vorfeldfahrzeugen. In den meisten Fällen sind diese für die Besatzung und die Passagiere völlig harmlos, jedoch für die Airlines teuer, denn oftmals entsteht teurer Sachschaden, der aufwendig repariert werden muss. Selbst wenn alles in Ordnung ist, kostet die notwendige Überprüfung durch Techniker nicht nur Geld, sondern während der aus Sicherheitsgründen notwendigen Standzeit hat der Betreiber auch einen Verdienstentgang. 

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Gran Canaria: Air Baltic hat saisonale Basis eröffnet

Seit 1. Dezember 2023 unterhält die lettische Fluggesellschaft Air Baltic eine Basis auf der Kanaren-Insel Gran Canaria. Vor Ort sind zwei Maschinen des Typs Airbus A220-300 stationiert. Mit diesen bedient der Carrier insgesamt zehn Nonstop-Routen. Es handelt sich um eine saisonale Station, die vorerst auf die Dauer der Winterflugplanperiode 2023/24 befristet ist. Dazu Firmenchef Martin Gauss: „Wir bei Air Baltic freuen uns, den Start unserer saisonalen Basis auf Gran Canaria zu feiern. Mit der Stationierung von zwei Flugzeugen auf Gran Canaria werden wir diese wunderschöne Insel mit Zielen in Nordeuropa verbinden. Dies ist die erste saisonale Basis von Air Baltic und die erste Basis außerhalb des Baltikums und Finnlands. Indem wir die starke und wachsende Nachfrage während der Wintermonate zwischen Nordeuropa und den Kanarischen Inseln nutzen, werden wir auch die Auslastung unserer Flugzeuge erhöhen“.

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Boeing hat B737-Max-10-Zertifizierungsflüge gestartet

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat kürzlich den ersten offiziellen Zertifizierungsflug mit dem Muster B737-Max-10 durchgeführt. Vor wenigen Tagen hat man hierfür seitens der FAA die Freigabe erhalten.  Im Gegensatz zu den Varianten Max-8 und Max-9 sind die Max-7 und die Max-10 bislang noch nicht zugelassen. Sowohl die kleinste als auch die größte Variante befinden sich derzeit im Zertifizierungsverfahren. Dieses beinhaltet auch Flüge, wobei bei der Max-10 die offizielle Bewilligung hierfür bereits erteilt wurde.  Boeing will eigenen Angaben nach erreichen, dass die beiden Max-Versionen so rasch wie möglich die offizielle FAA-Zulassung erhalten. Bei Zertifizierungsflügen befinden sich Piloten der Zivilluftfahrtbehörde an Bord. Diese sammeln während der Bewegungen Daten, die bei der Entscheidung, ob die Musterzulassung erteilt wird oder nicht, eine maßgebliche Rolle spielen können.  Bei Boeing hofft man, dass die bereits mit der Max-7 gesammelten Erfahrungen dazu beitragen können, dass man den Zulassungsprozess beschleunigen kann. Derzeit geht das Unternehmen davon aus, dass man die Bewilligung nicht vor Ende 2024 erhalten wird. Die ersten Auslieferungen peilt man für das Jahr 2025 an. Bei der Max-7 sollte es schneller gehen, jedoch rechnet Großkunde Southwest Airlines nicht damit, dass es noch vor Jahresende 2023 soweit sein wird.  Nachstehendes Video, das von Boeing auf sozialen Medien geteilt wurde, zeigt den ersten offiziellen Zertifizierungsflug einer Boeing 737-Max-10: 

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China Airlines und Qantas bauen Kooperation aus

Die taiwanesische Fluggesellschaft China Airlines baut die Zusammenarbeit mit dem Oneworld-Mitglied Qantas weiter aus. Davon profitieren hauptsächlich Teilnehmer der Vielfliegerprogramme. „Die Zusammenarbeit mit Qantas bringt unseren Dynasty-Mitgliedern, die häufig reisen, tolle neue Vorteile: Ab sofort können unsere Vielflieger ihre Meilen gegen Prämientickets auf inländischen und internationalen Strecken von Qantas einlösen. Natürlich können die Dynasty-Meilen gegen Tickets für Flüge einer Qantas-Tochtergesellschaft eingelöst werden, die einen Flug unter dem QF-Airlines-Code durchführt“, so China Airlines in einer Erklärung.

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Maisfeld-Notlandung: Ural Airlines soll Piloten zum Rücktritt drängen

Vor einigen Wochen musste ein von Ural Airlines betriebener Airbus A320 auf einem Maisfeld in Russland notlanden. Nun behaupten Angehörige der beiden Piloten, dass diese zum Rücktritt von ihren Jobs gedrängt werden sollen.  Laut einem Bericht der russischen Agentur Izvestia soll auf jene beiden Flugzeugführer, die die Notlandung des Airbus A320 auf einem Maisfeld erfolgreich durchgeführt haben, Druck ausgeübt werden, dass diese künftig nicht mehr für Ural Airlines fliegen sollen. Man wolle versuchen, dass diese freiwillig ihre Cockpitjobs räumen. Der erste Bericht der Flugunfallermittler, der zwischenzeitlich wieder zurückgezogen wurde, sucht die Schuld für den Zwischenfall in erster Linie bei den Piloten.  Diesen soll laut lokalen Medienberichten ein vorgefertigtes Rücktrittsschreiben zur Unterschrift vorgelegt worden sein. Angehörige behaupten, dass beide Piloten dieses nicht unterfertigt haben sollen. Die betroffene Fluggesellschaft Ural Airlines will die Berichte nicht kommentieren und schweigt sich aus.  Am 12. September 2023 musste ein von Ural Airlines betriebener Airbus A320 aufgrund von Treibstoffmangel eine Notlandung auf einem Maisfeld nahe Novosibirsk absolvieren. Eigentlich hätte der Flug nach Omsk führen sollen, jedoch erlitt die Maschine einen Hydraulikausfall, so dass die Flugzeugführer beschlossen haben auf einen Airport mit einer längeren Piste auszuweichen. Allerdings erhöhte sich der Kraftstoffverbrauch enorm, so dass letztlich wegen Spritmangel eine Notlandung auf einem Feld erforderlich war. Diese war erfolgreich.  Am 31. Oktober 2023 veröffentlichte die Zivilluftfahrtbehörde der Russischen Föderation einen ersten Untersuchungsbericht. Dieser sprach hauptsächlich den Piloten die Schuld für den Zwischenfall vor und stand auch in Russland im Kreuzfeuer der Kritik. Das Amt zog den Bericht dann zurück

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