Dezember 18, 2023

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Dezember 18, 2023

Usbekistan: Humo Air geht an den Start

Unter dem Namen Humo Air beabsichtigt in Tashkent eine neue Fluggesellschaft an den Start zu gehen. Der Verkauf von Flugtickets wurde bereits aufgenommen. Zunächst will man ab dem usbekischen Hauptstadtflughafen nach Karshi, Urgench, Nukus und Samarkand fliegen. Zunächst soll ein Airbus A320 betrieben werden. Im kommenden Jahr will man dann auch nach Dubai, Istanbul und Almaty fliegen.

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Russland: Putin will bis 2030 mindestens 1.000 Verkehrsflugzeuge aus eigener Produktion

Russlands Präsident Wladimir Putin hat während einer Pressekonferenz kritisiert, dass die Fluggesellschaften des von ihm regierten Staats „zu viele“ Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing betreiben würden. Seine Politik ziele darauf ab dies zu ändern. In der Tat sind in der Russischen Föderation mehr westliche Muster im Einsatz als jene, die im eigenen Land gefertigt wurden. Das hat verschiedene Gründe, jedoch lässt sich dies vereinfacht damit erklären, dass die russischen Flugzeugbauer schlichtweg die potentielle Nachfrage nur mangelhaft bedienen konnten. Abgesehen von wenigen Neuentwicklungen haben viele Muster ihren Ursprung in der Sowjetzeit. Ein anderes Problem: Beispielsweise haben sich viele Operators über die zähe Ersatzteilverfügbarkeit beim Sukhoi SSJ-100 beklagt. Völlig unabhängig davon, dass die russischen Flugzeugbauer seit Jahrzehnten hausgemachte Probleme nicht in den Griff bekommen haben, will Putin, dass bis zum Jahr 2030 rund 1.000 Verkehrsflugzeuge im eigenen Land gefertigt werden. Allerdings benötigt man auch für diese einige westliche Komponenten. Putin gibt sich aber zuversichtlich, dass man dies lösen wird und im eigenen Land bauen kann. Bei vielen russischen Carriern gelten die im eigenen Land gefertigten Maschinen als unbeliebt. Selbst hohe Subventionen konnten bislang nicht alle Anbieter von den angeblichen Vorzügen der russischen Muster überzeugen. Bedingt durch den Umstand, dass auf unabsehbare Zeit nicht legal im Westen eingekauft werden kann, gibt es für zahlreiche Fluggesellschaften kaum Alternativen. Offiziell sind russische Airlines von der Ersatzteilversorgung westlicher Muster komplett abgeschnitten. In der Praxis werden die Sanktionen über Zwischenhändler, die in Staaten, die sich an den Sanktionen nicht beteiligen ansässig sind, effektiv umgangen. Die Politik

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Beond hat sich 25 Millionen U.S.-Dollar organisiert

Die auf den Malediven ansässige Business-Class-Airline Beond hat sich über eine so genannte Serie-A-Finanzierungsrunde weitere 25 Millionen U.S.-Dollar organisiert. „Unsere Vorserien-A-Finanzierungsrunde war sehr erfolgreich, und wir erwarten ein noch größeres Interesse an unserer Serie-A-Finanzierungsrunde“, erklärt Beond-Geschäftsführer Tero Taskila, „Unser Ziel ist es, innerhalb von fünf Jahren 32 hochmoderne und luxuriöse Flugzeuge zu bauen. Beond wird den Kunden ein erstklassiges Freizeiterlebnis bieten und gleichzeitig die Vorteile eines leichten und kostengünstigen Betriebs nutzen.“

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Heathrow: Virgin baut das Langstreckenangebot weiter aus

Die britische Fluggesellschaft Virgin Atlantic beabsichtigt im Sommerflugplan 2024 das Langstreckenangebot weiter auszubauen. Beispielsweise soll ab London-Heathrow häufiger nach Miami und New York-JFK geflogen werden. Ab Manchester wird der Carrier saisonal Nonstopflüge nach Las Vegas anbieten. Ab Heathrow hat man eigenen Angaben nach so viele New-York-Flüge wie noch nie. Dies hängt auch mit einer Partnerschaft, die man mit Delta Air Lines unterhält, zusammen. Im Sommerflugplan 2024 wollen die beiden Carrier gemeinsam bis zu zehn tägliche Flüge zwischen den beiden Metropolen anbieten. Eingesetzt werden auf dieser Route die jüngsten Maschinen von Virgin Atlantic. Dabei handelt es sich um den A330-900neo und den A350-1000, mit denen das Sitzplatzangebot in der Upper und Premium Class um 23 Prozent erhöht wird. Reisenden in der Upper-Class stehen an Bord der A330neo auch zwei Suiten zur Verfügung. Der erweiterte Flugplan sieht insgesamt 27 tägliche Abflüge von London Heathrow zu verschiedenen beliebten US-Zielen vor. Diese Erweiterung stärkt nicht nur die Verbindungen innerhalb der USA, sondern bietet auch Möglichkeiten für globale Verbindungen über London Heathrow zu Zielen wie Bengaluru, Delhi, Mumbai, Johannesburg und Shanghai in Partnerschaft mit Delta Air Lines.

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Hawaiian Airlines will B717 durch B737-Max ersetzen

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Hawaiian Airlines prüft laut lokalen Medienberichten die in die Jahre gekommene Boeing-717-Flotte durch B737-Max zu ersetzen. Dies wäre im Rahmen einer Investorenpräsentation, die rund um die geplante Übernahme durch Alaska Airlines erfolgte, vorgestellt worden. Laut „Beat of Hawaii“ habe das Luftfahrtunternehmen zwar betont, dass die betroffenen Maschinen erst etwa die Hälfte des Lebenszyklus erreicht hätten, jedoch man bereits jetzt über den Ersatz nachdenkt. Im Schnitt sind die Boeing 717 von Hawaiian Airlines etwa 22 Jahre alt. Mit 19 Einheiten ist der Carrier einer der weltgrößten B717-Operators. Als Ersatz hat man die Boeing 737-Max-7, die momentan noch nicht zertifiziert ist, ins Auge gefasst.

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