Januar 18, 2024

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Januar 18, 2024

LieferMichel liefert Medikamente per Drohne

Für Bewohner der im Rahmen des Pilotprojekts LieferMichel angeflogenen Michelstädter Ortsteile beginnt das Jahr mit gleich zwei guten Nachrichten: Sie können sich weiterhin kleinere Besorgungen bequem und CO2-neutral per Drohne und Lastenrad liefern lassen. Zudem wird das Sortiment um nicht-verschreibungspflichtige Medikamente erweitert. Die Verlängerung des Projekts bis Ende März ermöglicht es, die wesentlichen Projektziele über einen längeren Zeitraum zu verfolgen. Diese Ziele umfassen die Umsetzung eines sicheren Drohnen-Flugbetriebs im unbeschränkten Luftraum, auch über die Wintermonate hinweg, sowie die Analyse der Nachfrage für Lieferservices im ländlichen Raum. Mit der Bären-Apotheke aus Erbach wird nun eine Produktkategorie ergänzt, die sich viele Anwohner explizit gewünscht haben. Die Apotheke ist in die LieferMichel-Plattform integriert und bietet eine Auswahl nicht-verschreibungspflichtiger Medikamente an. Darüber hinaus können Nutzer seit Projektbeginn aus einem großen Sortiment an Waren aus dem lokalen REWE-Center wählen. Außerdem sind im Verlauf des Projekts noch die Odenwaldbox, ein Anbieter regionaler Produkte, sowie der SV Darmstadt 98 mit einer Auswahl an Fan-Artikeln zur Plattform hinzugekommen. „Wir suchen immer nach Mitteln und Wegen, um unseren Kunden ein noch besseres Einkaufserlebnis zu bieten und die Versorgungsmöglichkeiten vor Ort zu verbessern. Hier im ländlichen Raum stellen die langen Wege kranke Menschen oft vor Schwierigkeiten, schnell an ihre Medikamente zu kommen. Von daher sind wir sehr froh, im Rahmen des LieferMichel-Projekts erste Erfahrungen mit drohnenbasierten Lieferungen zu machen“, kommentiert Frank Buffleb, Apotheker und Inhaber der Bären-Apotheke in Erbach.

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Jahreszahlen: Vinci Airports mit 267 Millionen Fluggästen

Der Flughafenbetreiber Vinci Airports hatte im Jahr 2023 rund 267 Millionen Passagiere und damit um etwa 25 Prozent mehr als in der Vorperiode. Stark war dabei das vierte Quartal 2023, denn in diesem konnte man einen 17-prozentigen Zuwachs verzeichnen. Während auf dem französischen Heimatmarkt die Passagierzahlen unter dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie hatte, lagen, konnte Vinci Airports außerhalb Frankreichs zum Teil beachtliche Zuwächse erzielen. Teilweise wurde das Vorkrisenaufkommen deutlich übertroffen.

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Bulgarien: Varna und Burgas mit 3,7 Millionen Reisenden

Die von Fraport betriebenen Flughäfen Varna und Burgas hatten im Vorjahr gemeinsam rund 3,7 Millionen Passagiere. Damit konnte man im direkten Vergleich mit der Vorperiode um 18 Prozent zulegen. Am 26. Juli 2023 begrüßte der Flughafen Varna den 1.000.001 Passagier des Jahres, mit 44 Fluggesellschaften, die Flugprogramme zu 68 Zielen ab dem Flughafen für das gesamte Jahr durchführen. Mehr als 1,8 Millionen Passagiere wurden abgefertigt, was einen Anstieg von 24 % gegenüber 2022 bedeutet, aber immer noch -12 % des Niveaus von 2019! Die meisten Fluggäste aus Deutschland (576k), Bulgarien (229k), dem Vereinigten Königreich (181k), Polen (150k) und Österreich (134k) wurden von den folgenden fünf Ländern abgefertigt. Die fünf wichtigsten Ziele ab Varna waren Sofia (Bulgarien), London (UK), Wien (Österreich), Istanbul (Türkei) und Tel Aviv (Israel). Im vergangenen Jahr wurden Charterflüge zu einer Reihe von Strecken durchgeführt – Lille (Frankreich), Krakau (Polen), Karlovy Vary (Tschechische Republik), Aalborg (Dänemark), Bergen (Norwegen), Djerba (Tunesien), Amsterdam (Niederlande), Brüssel (Belgien), Pristina (Kosovo) und Girona (Spanien) – sowie fünf neue Fluggesellschaften, die den Flughafen Varna anflogen. Insgesamt wurden am Flughafen 13.850 Flugbewegungen abgefertigt, davon 10.169 im Linienverkehr und 2.367 im Charterverkehr. Kattowitz, Warschau, Poznan (Polen), Leipzig und Hannover (Deutschland) waren die fünf Ziele, die von den meisten Charterflügen bedient wurden. Die verkehrsreichsten Monate des vergangenen Jahres waren Juni, Juli und August, wobei der 1. August mit 16 994 Passagieren der Tag mit den meisten Fluggästen war. Im Laufe des Jahres wurden insgesamt 62 Tonnen Fracht umgeschlagen. Die Fluggesellschaften, die im Jahr 2023 die meisten Passagiere

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Ita-Airways-Einstieg: EU-Kommission vor Phase-II-Prüfung

Momentan sieht es nicht danach aus als würde Lufthansa beim beabsichtigten Einstieg bei Ita Airways um eine Phase-II-Prüfung durch die EU-Kommission herumkommen. Die jüngsten Zugeständnisse könnten den Wettbewerbshütern nicht ausreichend sein. Die Agentur Reuters berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen, dass sich eine vertiefte Prüfung, die bis zu weitere vier Monate nehmen könnte, eingeleitet werden könnte. Auch italienische Medien schreiben, dass alles auf eine Phase-II-Prüfung hindeuten würde. Lufthansa soll der EU-Kommission die Abgabe von Start- und Landerechten von/nach Mailand-Linate angeboten haben. Allerdings will der Kranich-Konzern auf der Langstrecke keine Änderungen vornehmen und genau das könnte den Wettbewerbshütern ein Dorn im Auge sein.

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Gewerkschaften: UFO-Vorstandsteam ist wieder komplett

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO hat mitgeteilt, dass das Vorstandsteam mit sieben Mitgliedern wieder komplett besetzt ist. Aufgrund von Rücktritten waren Nachwahlen notwendig geworden. Nun wurde durch eine vorstandsinterne Wahl das nachgewählte Vorstandsmitglied, Sara Grubisic, zur stellvertretenden Vorsitzenden ernannt. Grubisic ist Juristin und praktizierte viele Jahre als Rechtsanwältin. Sie fliegt bei der Lufthansa als Purserin. Ihre Rechtsexpertise konnte sie bereits in der UFO-Grundsatzkommission, die sich seit 2019 mit Satzungsthemen der Organisation beschäftigt und in der UFO-Tarifkommission bei Lufthansa gewinnbringend für die Gewerkschaft einsetzen. Im letzten Jahr wurde sie als Arbeitnehmervertreterin in den Aufsichtsrat der Lufthansa Group gewählt. Für UFO stand es daher außer Frage, dass Grubisic auch die Tarifpolitik vorstandsseitig verantwortet. In den Vorstand wurden außerdem Gisela-Annette Beeck Acosta und Kai Uwe Fuelle-Netzer gewählt. Beide fliegen als Purser bei der Lufthansa.

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Vorbereitung auf Skyteam-Beitritt: SAS nimmt Atlanta-Flüge auf

Die Fluggesellschaft SAS scheint sich bereits auf ihren bevorstehenden Wechsel in die Luftfahrt-Allianz Skyteam vorzubereiten. Ab Mitte Juni 2024 wird man tägliche Nonstopflüge zwischen Kopenhagen und Atlanta durchführen. Die Wahl der U.S.-amerikanischen Destination scheint kein Zufall zu sein, denn Delta Air Lines unterhält auf diesem Airport ein großes Drehkreuz. Der genannte Carrier ist ein zukünftiger Skyteam-Partner von SAS. Somit kann die Aufnahme der Atlanta-Route auch als Vorgriff auf die künftige Mitgliedschaft im genannten Luftfahrtbündnis interpretiert werden. SAS ist ein Gründungsmitglied der konkurrierenden Star Alliance, der man momentan angehört. Allerdings wird man diese verlassen, denn einem Konsortium, das den Zuschlag für den Einstieg erhalten hat, gehört auch Air France-KLM an. Im Zuge der Bekanntgabe wurde auch erklärt, dass SAS ins Skyteam, der unter anderem auch Delta, Air France und KLM angehören, wechseln wird. Ab 17. Juni 2024 wird SAS tägliche Flüge zwischen Kopenhagen und Atlanta anbieten. Es ist durchaus vorstellbar, dass ab weiteren Airports im skandinavischen Raum Verbindungen zum Delta-Drehkreuz folgen könnten. Momentan hat man einige dezentrale New-York-Routen, die mit Airbus A321LR bedient werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass diese künftig mit Delta so koordiniert werden, dass diese sich ins Streckennetz der U.S.-amerikaner optimal einfügen und Reisenden Zubringer bzw. Anschlüsse zur Verfügung stehen.

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Klotür auf Spicejet-Flug klemmte: Mann musste auf der Toilette ausharren

Flugzeuge sind immer wieder mal überbucht und da ist es bestimmt dem einen oder anderen Betroffenen schon in den Sinn gekommen auf der Toilette zu sitzen, um doch noch mitfliegen zu können. Ganz unfreiwillig musste ein Mann auf einem Inlandsflug in Indien auf dem „stillen Örtchen“ verbringen. Kurz nach dem Start von Spiecejet-Flug SG-268, durchgeführt mit der Boeing 737-800, die die Registrierung VT-SGV trägt, musste der Fluggast aufs WC. Er wartete das Abschalten des Fasten-Seatbelt-Signals ab und ging dann in einen Waschraum, um dort sein „Geschäft“ zu verrichten. Soweit alles ganz normal und alltäglich. Doch was dann passierte, glich wohl eher einem schlechten Horrorfilm, denn als der Mann die Tür wieder öffnen wollte, ging sie schlichtweg nicht auf. Sie klemmte. Nach einigen Versuchen betätigte der sich in misslicher Lage befindliche Passagier den Notfallknopf, um die Flugbegleiter zu alarmieren. Diese waren auch rasch zur Stelle, aber helfen konnten sie nicht, denn auch von außen hat sich die widerspenstige Toilettentür nicht öffnen lassen. Unter der Tür hindurch wurde dem Reisenden ein Zettel geschrieben, auf dem eine beruhigende Botschaft für den Reisenden zu lesen war. Man bat ihn Ruhe zu bewahren, denn man würde ohnehin bald landen und sofort danach werde sich ein Techniker um seine Befreiung kümmern. Genau das geschah dann auch. Warum sich die Tür des Waschraums der Boeing 737-800, die am Dienstag, den 16. Jänner 2024 auf dem Weg von Mumbai nach Bengaluru war, verklemmt hat und weder von innen noch von außen öffnen hat lassen, ist unklar. Jedenfalls konnte

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USA: Gericht untersagt Zusammenschluss von Jetblue und Spirit

Der geplante Zusammenschluss von Jetblue und Spirit Airlines ist in weite Ferne gerückt, denn ein U.S.-amerikanischer Bezirksrichter untersagte die geplante Fusion. Er bestätigte damit die Ansicht der U.S.-amerikanischen Wettbewerbsbehörde. Erstmal seit 20 Jahren gibt es in den Vereinigten Staaten von Amerika erheblichen Widerstand im Bereich der Konsolidierung in der Luftfahrt. Für Spirit Airlines ist die Angelegenheit doppelt kompliziert, denn zunächst wollte man sich mit Frontier Airlines zusammenschließen. Dies scheiterte am Widerstand der Spirit-Aktionäre, die eine bessere Zukunft bei Jetblue sahen. Die Wettbewerbsbehörde, die der Regierung untersteht, hat die Fusion untersagt. Aus diesem Grund wurde vor Gericht darüber verhandelt. Das zuständige Bezirksgericht hat den Zusammenschluss nicht freigegeben. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden, so dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.

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Eisregen: Nichts ging mehr in Saarbrücken

Wegen starker winterlicher Wetterbedingungen hat der deutsche Flughafen Saarbrücken am 17. Jänner 2024 den Betrieb komplett ausgesetzt. Alle geplanten Flüge mussten abgesagt werden. Die Geschäftsführung des Airports hat diese Entscheidung bereits im Vorfeld bekanntgegeben und dabei die Prognose des deutschen Wetterdienstes als Entscheidungsgrundlage verwendet. Dieser sagte voraus, dass es in der Region zu starkem Eisregen könnte. Auch am Donnerstag, den 18. Jänner 2024, kann es in Saarbrücken noch zu Verspätungen und Ausfällen kommen.

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