Februar 20, 2024

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Februar 20, 2024

Lagos: Meute zerstört nach Flugstreichungen Check-In-Schalter

Vor wenigen Tagen bekamen Passagiere der Fluggesellschaft Dana Air am Flughafen Lagos die Hiobsbotschaft, dass ihre Flüge nach Port Harcourt bzw. Sam Mbakwe ersatzlos gestrichen wurden. Daraufhin rasteten einige Fluggäste komplett aus und droschen auf Einrichtungen des Airports und der Airline ein. Am 12. Feber 2024 musste Dana Air gegen 18 Uhr 00 Lokalzeit bekanntgeben, dass zwei Flüge nach langer Verspätung endgültig abgesagt werden müssen. Eigentlich hätte schon am Vortag geflogen werden sollen, jedoch wurde ohne Angabe näherer Gründe auf die Mittagszeit am Folgetag verschoben. Doch auch daraus wurde nichts, denn nach langer Wartezeit hieß es dann seitens der Airline, dass ersatzlos gestrichen wird. Die Stimmung war bereits aufgeheizt. Einige Passagiere scheinen die Nerven komplett verloren zu haben und meinten Einrichtungen des Airports sowie Check-in-Schalter kurz und kleinschlagen zu müssen. Den Vorfall bestätigte ein Beamter der Exekutive und sagte gegenüber lokalen Medien, dass unmittelbar nach der Ansage, dass die beiden Flüge gestrichen wurden, ein paar wütende Passagiere begannen eine Verwüstung anzurichten. Er fügte hinzu, dass es die Airline verabsäumt habe konkrete Angaben über Ersatzbeförderung, Umbuchung und/oder Rückerstattung der Ticketgelder zu machen. Augenzeugen erklären, dass die wütende Meute die Infrastruktur des Airports sowie Computer der Fluggesellschaft attackiert bzw. zerstört haben sollen. Dem Vernehmen nach sollen auch Mitarbeiter körperlich attackiert bzw. verprügelt worden sein. Sowohl der Sicherheitsdienst als auch die Polizei mussten einschreiten, um für Ruhe und Ordnung zu sorgen. Einige Personen wurden verhaftet, wobei unklar ist, ob diese zwischenzeitlich freigelassen wurden. Bemerkenswert: Nach dem Tumult ist es der Fluggesellschaft dann doch

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Weitere Firmen schließen sich United-Airlines-Initiative an

Rund ein Jahr nach seinem Start im Februar 2023 hat United Airlines weitere Unternehmen für den United Airlines Ventures Sustainable Flight FundSM gewinnen können und damit sein Kapital von zunächst rund 100 Millionen US-Dollar (USD) auf jetzt mehr als 200 Millionen USD verdoppelt. Es handelt sich dabei um den ersten Investment-Fonds in der Branche, der durch gezielte Investitionen in innovative Start-ups den CO2-Ausstoß in der Luftfahrt verringern möchte sowie die Produktion nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuel, SAF) fördert. Aktuell haben sich 22 Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen der Branche – neben Fluggesellschaften gehören dazu unter anderem Hersteller von Flugzeugen und Triebwerken, Kraftstoffproduzenten, Experten für Maschinenbau und Technik, Finanzunternehmen sowie Anbieter fürs Reisemanagement – an dem Fonds beteiligt. Neu dabei sind Aircastle (ein Unternehmen von Marubeni & Mizuho Leasing), Air New Zealand, Embraer, Google, HIS, Natixis Corporate & Investment Banking, Safran Corporate Ventures und Technip Energies. Daneben haben auch die Passagiere von United Airlines die Möglichkeit, den Fonds zu unterstützen. Bei jeder Buchung über die United-Website oder die United-App können sie seit Februar 2023 1 USD, 3,50 USD oder 7 USD hierfür ausgeben. In weniger als zwölf Monaten haben über 115.000 Fluggäste diese Option genutzt, wodurch nahezu 500.000 USD zusammengekommen sind.

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Schulterschluss: Comeback für Wetterradar „Valluga“

Seit dem Jahr 2017 ist das Wetterradar „Valluga“, das sich auf dem Arlberg befindet, außer Betrieb, denn ein Blitzschlag hat es schwer beschädigt. Seither wurde darum gestritten wer für die Instandsetzung aufkommt. Nun haben die Bundesländer Tirol und Vorarlberg mit der Bundesregierung eine Einigung erzielt. Der Bund steuert 2,5 Millionen Euro bei und die beiden Länder tragen 1,5 Millionen Euro. Für die laufenden Betriebskosten soll dann das Wissenschaftsministerium alleine aufkommen. Die Wiederinbetriebnahme soll bis spätestens 2026 erfolgen. Ab diesem Zeitpunkt ist der Betrieb für zumindest zehn Jahre sichergestellt. Das gegenständliche Wetterradar befindet sich auf einer Höhe von 2.800 Metern und ist aus der Sicht der Landespolitiker auch für die Luftfahrt von entscheidender Bedeutung. Da es eine äußerst kostspielige Technik ist, wurde lange darüber gestritten wer für die Kosten aufkommen soll. Seit dem Blitzschlag, der sich im Jahr 2017 ereignet hat, ist es außer Betrieb. In einer Pressekonferenz haben die Landeshauptleute gemeinsam mit Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) das Projekt vorgestellt. Es soll State-of-the-Art-Technologie verwendet werden. Diese soll es ermöglichen, dass 3D-Radar-Bilder, die einen Radius von rund 240 Kilometern erfassen können, geliefert werden können. Wissenschaftsminister Martin Polaschek erklärte, dass der Bedarf an präzisen Wetterdaten steig steigen würde. Aus diesem Grund würde sein Ressort in das neue Radar „Valluga“ investieren und für etwa zehn Jahre die jährlichen Betriebskosten tragen. Im Fokus hat man nicht nur Informationen, die man der Luftfahrt liefern kann, sondern die Verantwortlichen erhoffen sich auch, dass durch das modernisierte Wetterradar extreme Wetterereignisse früher und besser erkannt werden können. In diesem

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Ägypten-Reisen: Alltours bietet kostenfreie Storno-Option an

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours bietet Kunden, die Ägypten-Pauschalreisen für den Sommer 2024 an, dass diese bis 14 Tage vor dem planmäßigen Abflug spesenfrei storniert bzw. umgebucht werden können. „Ägypten ist eines unserer beliebtesten Urlaubsziele. Während in der laufenden Wintersaison die Buchungszahlen noch zweistellig wachsen und eher kurzfristig gebucht wird, zögern viele Urlauber aufgrund der Entwicklungen in Nahost vor einer langfristigen Buchung eines Ägyptenurlaubs im Sommer. Mit dieser Aktion wollen wir unseren Kunden mehr Flexibilität bei der Buchung ihres Ägyptenurlaubs bieten und die Bedenken vor einer zu frühzeitigen Buchung nehmen“, erklärt Georg Welbers, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei Alltours. Voraussetzung ist, dass die Pauschalreise bis inklusive 30. April 2024 gebucht wird. Der Reisezeitraum muss sich zwischen 1. Mai und 31. Oktober 2024 befinden.

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