April 24, 2024

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April 24, 2024

Kreuzfahrten: Cunard hat „Queen Anne“ übernommen

Mit der „Queen Anne“ hat die Reederei Cunard vor wenigen Tagen ein neues Kreuzfahrtschiff, das für etwa 3.000 Passagiere ausgelegt ist, übernommen. Der Neubau wird in Southampton stationiert und soll von dort aus in See stechen. Betreiberangaben nach soll die Jungfernfahrt am 3. Mai 2024 durchgeführt werden. Laut Cunard-Präsidentin Katie Mc Alister wäre es das erste Mal seit dem Jahr 1999, dass man vier Schiffe einer Baureihe gleichzeitig im Einsatz habe. Die Schwesterschiffe tragen die Namen Queen Mary 2, Queen Victoria und Queen Elizabeth.

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Pop-Up-Flüge: Air Baltic legt Riga-Liepaja auf

Die lettische Air Baltic hat mitgeteilt, dass man im Sommerflugplan 2024 auf einigen besonders nachfragestarken Routen zusätzliche Flüge auflegen wird. Die Flüge zwischen Riga und Liepaja finden vom 11. bis 22. Juli und vom 1. bis 5. August 2024 statt und werden zweimal wöchentlich durchgeführt. Zu den neuen Pop-up-Flügen gehört eine Inlandsverbindung zwischen Air Baltics Heimatbasis in Riga, Lettland, und der Küstenstadt Liepaja. Darüber hinaus wird die Airline im Spätsommer Pop-up-Flüge von Tallinn, Estland, nach Palma de Mallorca, Spanien, anbieten. „Pop-up-Flüge sind ein neues und innovatives Konzept für Air Baltic, das darauf abzielt, nahtlose, zeitlich begrenzte Reiseoptionen anzubieten, die direkt an die Nachfrage der Verbraucher und an besondere Ereignisse gebunden sind. Mit diesen Flügen können wir unseren Kunden mehr Flexibilität bieten, was vor allem in den Hauptreisezeiten zu stark nachgefragten Zielen von großem Nutzen ist“, so Firmenchef Martin Gauss.

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Schotte prügelt an Bord von Easyjet-Flug

Auf einem Easyjet-Flug von Edinburgh nach Antalya ist es am Samstag, den 20. April 2024 zu tumultartigen Szenen gekommen. Ein Schotte soll andere Reisende aggressiv beleidigt haben und anschließend einen Mann und ein Crewmitglied attackiert haben. Laut britischen Medienberichten soll der Mann, der ein Trikot einer Fußballmannschaft getragen hat, zunächst durch extreme Beleidigungen aufgefallen sein. In der weiteren Folge attackierte er einen türkischen Polizisten, der aber nicht im Dienst, sondern als Privatperson an Bord war. Auch ein Mitglied der Besatzung soll beim Versuch einzuschreiten Schläge abbekommen haben. Nach der Landung in Antalya wurde der Störenfried von der türkischen Polizei abgeführt. „EasyJet kann bestätigen, dass die Polizei bei einem Flug nach Antalya am 20. April 2024 bei der Ankunft anwesend war, weil sich ein Passagier an Bord daneben benommen hat. Obwohl solche Vorfälle selten sind, nehmen wir sie sehr ernst und tolerieren kein missbräuchliches oder bedrohliches Verhalten. Die Sicherheit und das Wohlergehen aller unserer Kunden und der Besatzung haben für uns immer oberste Priorität“, so die Fluggesellschaft Easyjet in einer Erklärung.

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Rechnet sich nicht: Nächster Nachtzug-Anbieter wirft das Handtuch

Einige Start-ups, aber auch etablierte Eisenbahn-Unternehmen, haben einen regelrechten Nachtzug-Boom vermutet. Dieser ist bis dato aber nicht wirklich eingetreten. Mit Green City Trip wirft ein weiterer privater Anbieter das Handtuch. Das hat auch Auswirkungen auf den Tui-Konzern. Das österreichische Verkehrsministerium, das sich selbst als Klimaschutzministerium bezeichnet, steckt enorm viel Geld in die Subventionierung von Nachtzügen. Abgesehen davon, dass die Österreichischen Bundesbahnen neue Garnituren anschaffen und ältere modernisieren, haben die Fahrgäste nicht wirklich etwas davon. Reisen mit Nachtzügen ist ein teures Vergnügen und in vielen Fällen teurer als Alternativen mit dem eigenen PKW oder dem Flugzeug. Dennoch stellen Befürworter von nächtlichen Zügen diese als regelrechten Retter für das Klima und die Zukunft des Reisens dar. Es liegt immer in der Betrachtungsweise, ob etwas klimafreundlich oder eben nicht ist. Gerade bei den Nachtzügen dominiert eine eher einseitige Darstellung, denn es wird außer Acht gelassen, dass viele Waggons tagsüber herumstehen und nicht anderweitig genutzt werden können. Auch wird bei der Herkunft des Bahnstroms gerne ausgeblendet, dass in vielen EU-Staaten dieser aus Kohlekraft gewonnen wird und damit so ganz und gar nicht klimafreundlich ist. Auf manchen Routen müssen Diesellokomotiven eingesetzt werden, da es schlichtweg keinen Fahrdraht gibt oder aber zu wenige E-Loks, die mit unterschiedlichen Stromfrequenzen klarkommen, gibt. Es gibt aber noch einen viel simpleren Grund: Es kann schlichtweg günstiger sein mit Diesel unter Fahrdraht zu fahren als den teuren Bahnstrom zu beziehen. Der genannte Fall kommt aber eher im Cargo-Verkehr und weniger im Passagierverkehr häufig vor. Trotz Partnerschaft mit Tui rechnete es sich

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Deutsche Bahn stellt Direktzüge Basel-Amsterdam ein

Die Deutsche Bahn AG stellt mit Wirksamkeit zum 15. Juli 2024 die direkte ICE-Verbindung zwischen Basel und Amsterdam ein. Diese Route wurde seit 96 Jahren ohne Umstieg angeboten. Offiziellen Mitteilungen nach will die Deutsche Bahn das Angebot in die Niederlande „optimieren“. Von den ausländischen Partnerbahnen ist aber hinter vorgehaltener Hand die Rede davon, dass die DB diese Zugverbindung schlichtweg nicht mehr führen will. Kritiker sagen, dass der Verkehrsträger Eisenbahn gegenüber dem Flugzeug nochmals ein Stück unattraktiver gemacht werden würde. Bei der Deutschen Bahn sieht man das ganz anders und hebt hervor, dass man künftig ohne Umstieg nach Stuttgart, Ulm, Augsburg und München kommen würde. Man könne dann nach Amsterdam umsteigen und die freiwerdende Kapazität würde man auf anderen Strecken einsetzen und beispielsweise ab der Rhein/Main-Region die Anbindung an die niederländische Hauptstadt stärken.

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Ende einer Ära: Air India hat letzte Boeing 747 verkauft

Die Fluggesellschaft Air India hat für ihre letzten Boeing 747-400 einen Käufer gefunden. Die betagten Maschinen, die in den 1990er-Jahren hergestellt wurden, sollen teilweise in Frachter konvertiert werden. Zwei der nun ehemaligen Air-India-Jumbojets werden zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt und was nicht mehr vermarktet werden kann, wird verschrottet. Die beiden anderen Exemplare haben eine fliegerische Zukunft, denn der U.S.-amerikanische Käufer will diese in Frachtflugzeuge umbauen lassen. Die besagten vier Boeing 747-400 sind die letzten ihrer Art, die bei Air India im Einsatz waren. gebaut wurden sie zwischen 1993 und 1996. Beim indischen Carrier endet mit der Ausflottung und dem Verkauf dieser vier Flugzeuge eine Ära, denn über viele Jahre hinweg waren die Jumbos die Flaggschiffe von Air India. Vorerst bleiben drei von vier Boeing 747-400 weiterhin auf dem Flughafen Mumbai geparkt. Der neue Eigentümer wird zu einem späteren Zeitpunkt die Überstellung veranlassen. Die einstige VT-EVA, die nun ans N940AS registriert ist, wurde am 22. April 2024 nach Seattle und damit in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt. Es wurde seitens Air India letztmalig im Jahr 2021 kommerziell eingesetzt. Seither wartete diese Boeing 747-400 auf dem Mumbai Airport auf bessere Zeiten. Ausgeliefert wurde es im Jahr 1996 direkt an die größte Fluggesellschaft Indiens. Eigentlich wollte Air India die Jumbojets noch einige Jahre betreiben. Die Corona-Pandemie hat aber dazu geführt, dass der neue Eigentümer Tata Sons die Planungen verworfen hat. Aus wirtschaftlichen Gründen setzt man auf den Langstrecken lieber auf Zweistrahler wie Boeing 777-300ER, die jedoch selbst ein Ablaufdatum haben, denn dieser

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Teuerungen: ÖGB warnt vor unleistbaren Sommerurlauben

Der Österreichische Gewerkschaftsbund warnt davor, dass die in der Alpenrepublik weiterhin anhaltenden Teuerungen im Bereich alltäglicher Kosten dazu führen könnten, dass sich viele Familien keine Sommerurlaube mehr leisten könnten. Dies wäre nicht nur ein erheblicher Nachteil für viele Kinder, sondern auch touristische Betriebe, Reisebüros und Leistungsträger könnten dies zu spüren bekommen. „Unbeschwerte Sommerferien mit schönen Erlebnissen für Kinder oder gar Urlaub sind für viele Familien aufgrund der massiven Teuerung zur Wunschvorstellung geworden. Die Bundesregierung schaut hier weiter nur zu, anstatt endlich in die Preise einzugreifen, damit den Eltern endlich wieder mehr Geld im Börserl bleibt”, sagt ÖGB-Vizepräsidentin und Frauenvorsitzende Korinna Schumann Neben der finanziellen Belastung für Alllernerzieherinnen sind viele Eltern schon jetzt mit dem Planen der Sommerbetreuung konfrontiert. „Klar ist, dass es vor allem mehr Geld für die Gemeinden braucht, um Betreuungsangebote während der Sommerferien sicherzustellen. Die Kommunen dürfen nicht allein gelassen werden”, so die Gewerkschafterin, die neben leistbarer Kinderbetreuung einen Rechtsanspruch auf mindestens drei Wochen Urlaub in den Sommerferien für Eltern mit schulpflichtigen Kindern und eine 6. Urlaubswoche für alle fordert.

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Johannesburg: Boeing 737-800 verliert Rad beim Start

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung ZS-FGE, betrieben von Fly Safair, hat am 21. April 2024 während dem Start am Flughafen Johannesburg das linke Hauptfahrwerksrad verloren. Der Vorfall wurde von den Lotsen beobachtet. Eigentlich hätte es ein routinemäßiger Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt werden sollen. Die Boeing 737-800 hob zunächst völlig unauffällig ab, doch dann verabschiedete sich das äußere linke Rad des Hauptfahrwerks. Dieses ist abgefallen. Der Vorfall wurde vom zuständigen Fluglotsen beobachtet, so dass dieser sofort die Piloten über den Verlust des Rades informierte. Der Kapitän entschied, dass der Steigflug sofort abgebrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Flughöhe von etwa 22.000 Fuß. Zunächst begab man sich in eine Warteschleife, da die weitere Vorgehensweise evaluiert werden musste. In der Luft besteht bei solchen Vorfällen überhaupt kein Risiko. Knifflig wird aber die Landung und genau für diese waren der Kapitän und sein Erster Offizier auf die Mithilfe der Flugsicherung angewiesen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie in solchen Fällen üblich flog die ZS-FGE zunächst in niedriger Flughöhe am Tower vorbei, so dass die Fluglotsen, auch unter Zuhilfenahme von Ferngläsern, den Schaden sehen können, um den Piloten wichtige Informationen, die dazu führen, dass das Ausmaß besser eingeschätzt werden kann. So konnte der Kapitän das richtige Verfahren für eine sichere Landung auswählen und etwa 190 Minuten nach dem Start setze die Maschine sicher auf dem Flughafen Johannesburg auf. Möglicherweise ist es bei der Landung dazu gekommen, dass sich im Bereich des Fahrwerks noch so einiges verbogen hat,

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Tipps: Anerkennung ausländischer Bootsführerscheine in Kroatien

In Kroatien ist das Küstenpatent B nicht nur der offizielle amtliche Bootsführerschein, sondern auch besonders beliebt unter österreichischen Urlaubern. Dieser Bootsführerschein ist eine wesentliche Voraussetzung für das Führen von Yachten und Booten in den kroatischen Gewässern und spielt eine entscheidende Rolle für die Sicherheit auf See. Offizielle Anerkennung: In Kroatien wird nicht jeder österreichische Bootsführerschein automatisch anerkannt, darunter fallen diverse Vereinsscheine, Binnenpatente usw. Es ist daher entscheidend, dass sich Bootsfahrer vorab informieren, welche Scheine in Kroatien gültig sind. Auf der offiziellen Liste „Recognized certificates for operating boats and yachts“ finden sich alle anerkannten Bootsführerscheine in Kroatien, nicht nur jene aus Österreich. Empfehlung: Bootsfahrer sollten sich vor einer Fahrt in kroatischen Gewässern auf der Website des kroatischen Ministeriums über die Anerkennung ihrer Lizenzen informieren, um sicherzustellen, dass sie den Vorschriften in Kroatien entsprechen.

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Pilotenmangel: Eastern Airways und German Airways helfen bei KLM Cityhopper aus

Im der laufenden Sommerflugplanperiode 2024 setzt die Regionalfluggesellschaft KLM Cityhopper auch Wetlease-Maschinen, die von Eastern Airways und German Airways betrieben werden, ein. Hintergrund ist, dass man zu wenige eigene Piloten zur Verfügung hat. Gegenüber Aviation Week räumte ein KLM-Sprecher ein, dass man bei der Tochtergesellschaft KLM Cityhopper derzeit einen Mangel an Flugzeugführern hat. Der Regio-Carrier betreibt die Embraer-Flotte, die auf vielen Routen im Auftrag der Mainline zum Einsatz kommt. Da es an Piloten mangelt, kann man die eigene Flotte nicht in dem Maß auslasten, das erforderlich wäre, um den Flugbetrieb ohne extern eigemietete Maschinen aufrecht erhalten zu können. Somit hat man sich dazu entschlossen, dass die schon seit längerer Zeit bestehende ACMI-Kooperation mit German Airways fortgeführt wird. Ebenso fliegt Eastern Airways im Auftrag von KLM Cityhopper. Das deutsche Unternehmen fliegt derzeit mit sechs E190 für die niederländische Regionalfluggesellschaft. Eastern ist mit je einem E170 und E190 für die KLM-Tochter im Einsatz. Somit hat Cityhopper derzeit insgesamt acht Wetlease-Flugzeuge eingemietet. Wetlease bedeutet vereinfacht dargestellt, dass eine Fluggesellschaft (in diesem Fall KLM Cityhopper) eine andere Airline mit der Durchführung von Flügen beauftragt. Dabei stellt der Auftragnehmer (zum Beispiel German Airways) sowohl das Flugzeug als auch das Personal, jedoch wird – im Gegensatz zum Charter – unter dem Code des Auftraggebers geflogen. Im Normalfall ist der Treibstoff in den Raten nicht inkludiert, da dieser zumeist direkt zwischen Mineralölgesellschaft und Auftraggeber verrechnet wird, so dass der Wetlease-Partner diesen quasi „gestellt“ bekommt und sein Geld mit der reinen Dienstleistung verdient. Es gibt aber auch andere

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