Juni 13, 2024

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Juni 13, 2024

Klagenfurt: Bundesheer führt Notfallübung durch

Mit „Schutzschild 24“ führt das Österreichische Bundesheer vom 10. bis zum 21. Juni 2024 die größte Übung seit einem Jahrzehnt durch. In Kärnten werden 1.500 Soldatinnen und Soldaten den Schutz kritischer Infrastruktur trainieren, unterstützt von rund 200 Fahrzeugen. Der Flughafen Klagenfurt spielt eine zentrale Rolle bei dieser Übung und wird am 18. Juni 2024 seine eigene Notfallübung durchführen, bei der eine durch Eurofighter erzwungene Landung simuliert wird. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, betont die Bedeutung dieser Übung und die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesheer. „Wir freuen uns, dass der Flughafen als wichtige Verkehrseinrichtung des Landes zentral in diese große Übung eingebunden ist und danken dem Österreichischen Bundesheer und allen Beteiligten schon jetzt für ihren Einsatz. Es ist wichtig, für den Ernstfall gerüstet zu sein!“ Während der gesamten Übungszeit wird der Flugverkehr nicht beeinträchtigt. Fahrzeuge am Flughafengelände, der Einsatz von Blaulicht und Folgetonhorn sowie mögliche Rauchentwicklung sind Teil der Übung und kein Grund zur Besorgnis.

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Technisches Versagen am Flughafen Stuttgart: British Airways-Maschine evakuiert

Ein Routineboarding auf dem Flughafen Stuttgart endete für Passagiere und Bodenpersonal der British Airways in einem schrecklichen Vorfall, als ein Leck in der Hydraulikflüssigkeit einen Rauchalarm auslöste. Am Abend des 8. Juni 2024 sollte der Flug BA921 der British Airways planmäßig von Stuttgart nach London-Heathrow starten. Doch kurz nachdem die Passagiere an Bord gegangen waren, musste das Flugzeug evakuiert werden, da der Rauchalarm ausgelöst wurde. Obwohl keine Passagiere verletzt wurden, erlitten fünf Bodenmitarbeiter Verletzungen, von denen vier ins Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Vorfall ereignete sich, als das Bodenpersonal versuchte, eine der Frachttüren im Unterdeck zu schließen. Dabei trat ein Leck in einer Hydraulikleitung auf, was zu einem technischen Defekt im Hydrauliksystem führte und den Rauchalarm auslöste. Gemäß den Standardverfahren der Fluggesellschaft wurde das Flugzeug evakuiert, und die Verletzten wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die örtliche Feuerwehr und der Rettungsdienst waren schnell vor Ort, um Unterstützung zu leisten. Der geplante Flug nach London wurde abgesagt, und alle Passagiere wurden auf Flüge am nächsten Tag umgebucht. Das betroffene Flugzeug, ein Airbus A319-100 mit der Registrierung G-EUPR, wurde im Oktober 2000 an British Airways ausgeliefert und ist damit fast 24 Jahre alt. Nach dem Vorfall kehrte das Flugzeug nach London zurück und hat seitdem mehrere Flüge absolviert. Der Vorfall wirft Fragen nach der Wartung und Überprüfung von Flugzeugen auf Flughäfen auf, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit von Bodenpersonal und Passagieren während des Boardings. Die genaue Ursache des Hydrauliklecks und des daraus resultierenden technischen Defekts muss noch ermittelt werden, um

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Flughafen Wien mit mehr Passagieren im Mai 2024

Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien ist im Mai 2024 deutlich gestiegen. Insgesamt wurden 3.745.915 Reisende in der Gruppe, bestehend aus Flughafen Wien, Malta Airport und Flughafen Kosice, verzeichnet, was einem Anstieg von 8,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Am Standort Wien selbst stieg die Zahl der Reisenden um 5,3 Prozent auf 2.844.748 Passagiere. Insbesondere die Zahl der Lokalpassagiere am Flughafen Wien nahm um 7,1 Prozent auf 2.198.949 zu, während die Anzahl der Transferpassagiere leicht um 0,6 Prozent auf 638.092 sank. Die Flugbewegungen erhöhten sich um 6,2 Prozent auf 21.709 Starts und Landungen. Zudem stieg das Frachtaufkommen um 20,4 Prozent auf 24.362 Tonnen. Im Detail legte das Passagieraufkommen nach Westeuropa um 6,8 Prozent auf 1.002.399 Passagiere zu, nach Osteuropa um 9,1 Prozent auf 246.979 Passagiere. Auch nach Nordamerika und Afrika stiegen die Passagierzahlen um 4,8 Prozent bzw. 18,8 Prozent. Rückgänge wurden bei den Passagierzahlen in den Nahen und Mittleren Osten (-13,6 Prozent) und den Fernen Osten (-1,3 Prozent) verzeichnet. Die Beteiligungen des Flughafens Wien entwickelten sich ebenfalls positiv. Der Flughafen Malta verzeichnete einen Anstieg des Passagieraufkommens um 18,2 Prozent auf 858.402 Reisende, während der Flughafen Kosice einen leichten Zuwachs von 0,6 Prozent auf 42.765 Passagiere meldete.

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Prop versus Jet: Vergleichende Analyse der Kurzstreckenflugzeuge

Im Bereich der Kurzstreckenluftfahrt stehen sich zwei Flugzeugtypen gegenüber, die sich in ihrer Antriebstechnologie und ihren Eigenschaften fundamental unterscheiden: Turboprop-Flugzeuge und Jets. In dieser Abhandlung werden die Vor- und Nachteile beider Konzepte beleuchtet, der Treibstoffverbrauch unter die Lupe genommen und die Gründe für die Präferenz von Jets auf kurzen Strecken erläutert. Es ist noch gar nicht so lange her, da war es noch fast selbstverständlich, dass beispielsweise zwischen Deutschland und Österreich, besonders auf dezentralen Routen, fast ausschließlich Turbopropflugzeuge eingesetzt werden. Nach und nach sind auch kleine Jets wie Bombardier CRJ200 aufgekommen. Mittlerweile gibt es nur noch wenige Routen zwischen den beiden Staaten, auf denen regulär Turboprops wie de Havilland Dash 8-400 fliegen. Zumeist wurden die Props von Jets abgelöst. Es gibt aber auch Routen, die gar nicht mehr angeboten werden, weil diese sich im Jetbetrieb schlichtweg nicht rechnen. Turboprops: Effiziente Kraftpakete für kurze Distanzen Turboprop-Flugzeuge, auch Propellerflugzeuge genannt, zeichnen sich durch ihre charakteristischen Propeller aus, die von Gasturbinen angetrieben werden. Diese Technologie überzeugt mit ihrer Einfachheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit. Turboprops brillieren mit einem geringen Treibstoffverbrauch, der sie prädestiniert für den Einsatz auf kürzeren Strecken macht. Ein weiterer Vorteil liegt in ihrer Fähigkeit, auf unbefestigten Pisten zu starten und zu landen, was ihre Flexibilität im Hinblick auf mögliche Einsatzgebiete erhöht. Das Starten- und Landen auf Graspisten ist aber nicht mit jedem Turboprop-Flugzeug möglich. Es gibt zahlreiche Modelle, die sehr weit verbreitet sind, die über diese Fähigkeit schlichtweg nicht verfügen, da sie nicht für dieses Segment entwickelt worden sind. Einige Turboprop-Flugzeuge verfügen

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Studie: Flugreisen weiterhin stark gefragt

Trotz steigender Preise und wirtschaftlicher Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach Flugreisen ungebrochen und wird in diesem Jahr voraussichtlich ein Allzeithoch erreichen. Michael Kolb, Vorstand von Acredia, prognostiziert einen weltweiten Anstieg der Flugreisenden um 10,4 Prozent. Besonders stark wird der Zuwachs in Asien mit 17,2 Prozent und in Nordamerika mit 9,2 Prozent sein, während in Europa ein Anstieg von 5,9 Prozent erwartet wird. Die hohe Nachfrage wird unter anderem durch die UEFA-Europameisterschaft in Deutschland und die Olympischen Spiele in Paris verstärkt. Der UN Tourism Confidence Index weist für die Sommersaison 2024 einen positiven Wert von 130 (von 200) aus, was auf eine gesteigerte Reiselust hinweist. Hohe Ticketpreise bleiben aufgrund von Angebotsengpässen bestehen. Lieferkettenschwierigkeiten während der Pandemie und das Ausmustern älterer Flugzeuge zur Reduktion von CO2-Emissionen haben das Angebot verknappt. Das durchschnittliche Alter für die Ausmusterung von Flugzeugen ist von 27 auf 23 Jahre gesunken. Zudem schlagen Treibstoffkosten stark zu Buche, wobei die Preise je nach Land stark variieren. Acredia rechnet für das Jahr 2024 mit weltweiten Einnahmen von 967 Milliarden USD für die Fluggesellschaften, was einem Anstieg von 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies macht die Luftfahrt zu einem der wenigen Sektoren, der sich dem stagnierenden Wirtschaftswachstum widersetzt.

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