August 7, 2024

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August 7, 2024

Sparpotential bei Flugbuchungen: Preisunterschiede durch Buchung in Fremdwährungen

Flugreisen sind oft eine teure Angelegenheit. Umso wichtiger ist es für Verbraucher, Möglichkeiten zur Kostensenkung zu finden. Ein kürzlich entdeckter Trick vom Technologieunternehmen Wise könnte hierbei helfen: Viele Airlines ermöglichen es, Flugtickets in verschiedenen Währungen zu buchen, was erhebliche Preisunterschiede mit sich bringen kann. Wise hat dies für diverse Flüge getestet und Preisunterschiede von bis zu 250 Euro festgestellt. Wise hat herausgefunden, dass durch die Wahl einer anderen Währung beim Buchen eines Flugtickets signifikante Ersparnisse möglich sind. Zum Beispiel kostet ein Ticket von München nach Mexico City mit Iberia Air bei Buchung aus Deutschland 1.141 Euro. Ändert man jedoch die Region auf der Website der Airline auf Mexiko, beträgt der Preis 16.415 Pesos, was umgerechnet nur 893 Euro sind – eine Ersparnis von rund 247 Euro. Die Untersuchung von Wise zeigte, dass die Preisunterschiede je nach Fluggesellschaft und Strecke variieren. Bei einer Strecke von Frankfurt nach Mexico City mit Iberia Air konnte eine Ersparnis von etwa 110 Euro festgestellt werden. Bei einer anderen Strecke von Berlin nach Mexico City mit derselben Airline war das Ticket jedoch in Euro 39 Euro teurer. Ähnliche Ersparnisse wurden bei Flügen von Air France von München nach Mexico City (36 Euro) und Frankfurt nach Mexico City (31 Euro) festgestellt. Beispiele für Preisunterschiede bei verschiedenen Airlines: Wichtige Tipps für Reisende: Reisende sollten beim Buchen von Flugtickets mehrere Währungen vergleichen. Dabei ist es ratsam, die Wechselkurse genau zu überprüfen, um sicherzustellen, dass wirklich eine Ersparnis erzielt wird. Zudem sollten Kreditkarten und Konten mit geringen Wechselkursgebühren genutzt werden,

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Wiener bleiben im Sommer gerne zuhause

Eine neue Studie der Wirtschaftskammer Wien und der KMU Forschung Austria zeigt, dass zwei Drittel der Wiener ihren Sommerurlaub in der Heimat genießen. „Die eigenen vier Wände sind das beliebteste Feriendomizil der Wiener“, so Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Wien. Durchschnittlich nehmen die Wiener 15 Tage Urlaub, wobei ein Drittel komplett außerhalb der Stadt verbringt, 47 Prozent teils in Wien und teils anderswo und 20 Prozent bleiben komplett zuhause. Von denjenigen, die verreisen, zieht es 55 Prozent in andere österreichische Bundesländer, 47 Prozent ans Mittelmeer und 13 Prozent zu Fernzielen außerhalb Europas. Auch Freizeitaktivitäten in Wien sind vielfältig: 65 Prozent treffen sich mit Freunden oder Familie, 52 Prozent genießen Essen und Kulinarik, 46 Prozent besuchen Parks und Gärten, 43 Prozent wandern in der Natur. Schanigartenbesuche und Freibäder sind ebenfalls beliebt. Bei sommerlicher Hitze nutzen 58 Prozent die Morgen- und Abendstunden, um das Haus zu verlassen, 41 Prozent kaufen Eis und 35 Prozent besuchen Freibäder. Klimatisierte Orte wie Museen und Kinos werden von 21 Prozent genutzt. Zur Vermeidung von Alltagstrott nehmen sich 61 Prozent mehr Zeit für Hobbies und 41 Prozent schalten bewusst von der Arbeit ab. Die häufigsten Informationsquellen für Freizeitaktivitäten in Wien sind das Internet (77 Prozent), das persönliche Umfeld (45 Prozent) und Zeitungen/Magazine (34 Prozent). WIFO-Experte Oliver Fritz bestätigt, dass Wien auch im internationalen Vergleich viele Erholungsmöglichkeiten bietet und daher eine attraktive Urlaubsalternative für die eigenen Bewohner darstellt.

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Irreführende Werbung: Wizz Air kassiert saftige Geldstrafe

Wizz Air, eine der führenden Billigfluggesellschaften Europas, steht derzeit vor erheblichen Herausforderungen. Die ungarische Wettbewerbsbehörde hat der Airline eine Strafe von 770.000 Euro auferlegt, weil sie irreführende Angaben zu ihrem automatischen Check-in-Service gemacht hat. Diese Kommunikation sollte die Kunden dazu bewegen, teurere Pakete zu kaufen, was als Verstoß gegen die berufliche Sorgfaltspflicht gewertet wurde. Die ungarische Wettbewerbsbehörde kam zu dem Schluss, dass Wizz Air ihre Kunden in die Irre geführt hat, indem sie den automatischen Check-in-Service falsch dargestellt hat. Die Kunden wurden dazu verleitet, teurere Servicepakete zu buchen, die sie möglicherweise nicht benötigt hätten, wenn die Informationen klarer und ehrlicher gewesen wären. Diese Praxis verstößt gegen die berufliche Sorgfaltspflicht, die Unternehmen verpflichtet, ihre Kunden fair und transparent zu informieren. Gewinnwarnung Die Verhängung der Geldstrafe kommt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt für Wizz Air. Die Airline hat ihre Gewinnprognose für das laufende Jahr bereits nach unten korrigieren müssen. Dies ist eine Folge mehrerer Faktoren, die die finanzielle Stabilität des Unternehmens beeinträchtigt haben. Im ersten Quartal sank der Betriebsgewinn von Wizz Air um 44 Prozent, was hauptsächlich auf Triebwerksprobleme und zusätzliche Kosten durch Wet-Lease-Verträge zurückzuführen ist. Diese Verträge sind notwendig geworden, um Flugausfälle und Verspätungen zu minimieren, führen jedoch zu erheblichen Mehrkosten. Trotz einer beeindruckenden Auslastungsrate von 93,8 Prozent im Juli musste Wizz Air weltweit ein Prozent ihrer geplanten Flüge streichen. Dies führte zu einem Rückgang der Passagierzahlen auf 5,9 Millionen. Die Streichungen und die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten für die Passagiere werfen ein weiteres negatives Licht auf die aktuelle Situation der Fluggesellschaft.

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Eurowings reduziert Hamburg-Graz

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Winterflugplan 2024/25 seltener zwischen Hamburg und Graz fliegen. Derzeit bietet der Carrier auf dieser Route bis zu vier Umläufe pro Woche an. Mit Beginn der Winterflugplanperiode 23/25 reduziert Eurowings die Anzahl der wöchentlichen Umläufe auf zwei. Momentan ist geplant, dass im Sommer 2024 wieder viermal pro Woche geflogen werden soll.

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