November 19, 2024

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November 19, 2024

iGA Istanbul Airport: Ein globaler Knotenpunkt für die Luftfahrt

Der iGA Istanbul Airport hat in den letzten Jahren bemerkenswerte Fortschritte gemacht und sich als einer der wichtigsten Flughäfen weltweit etabliert. Bereits zu Beginn des Jahres 2024 konnte der Flughafen sein ambitioniertes Ziel erreichen, bis Ende des Jahres mit 110 Fluggesellschaften zusammenzuarbeiten – ein Erfolg, der die wachsende Bedeutung des Flughafens im internationalen Luftverkehr unterstreicht. Dies ist besonders bemerkenswert, da der Flughafen noch vor wenigen Jahren in der Planungsphase steckte. Doch heute ist iGA Istanbul nicht nur ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt für Passagiere aus der Türkei, sondern auch ein globaler Player in der Luftfahrtindustrie. Ein Jahr der Rekorde und Meilensteine Im Jahr 2023, dem 100. Jubiläumsjahr der Türkischen Republik, hatte der Flughafen ursprünglich das Ziel, 100 Fluggesellschaften zu erreichen. Dieses Ziel wurde bereits deutlich vor dem Jahresende übertroffen. Mit der Aufnahme der griechischen Fluggesellschaft Sky Express am 12. November 2023 konnte iGA Istanbul sogar 101 Fluggesellschaften bedienen. Doch das Wachstum ging weiter: Die Zahl der Fluggesellschaften stieg schnell auf 110, was den Flughafen zu einem der am besten angebundenen weltweit macht. Die griechische Sky Express, die bekannt dafür ist, ihre Kapazitäten schnell zu erweitern, nahm am 12. November ihren ersten Flug von Athen nach Istanbul auf. Diese Verbindung ist ein weiteres Beispiel für die zunehmende Rolle von Istanbul als bedeutendem internationalen Luftverkehrsdrehkreuz. Täglich wird nun ein Airbus A320neo mit 182 Sitzen zwischen den beiden Städten verkehren, was die Konnektivität zwischen der Türkei und Griechenland erheblich verbessert. Zusätzlich werden Passagiere die Möglichkeit haben, von Istanbul aus auf weitere griechische Inseln wie Mykonos,

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Lufthansa Aviation Training erhält EASA-Zertifizierung

Lufthansa Aviation Training (LAT) ist die erste Flugausbildungsorganisation eines EU-Mitgliedstaats, die von der Europäischen Union für Flugsicherheit (EASA) als Approved Training Organization (ATO) zertifiziert wurde. Die Zertifizierung, die seit dem 15. November 2024 gilt, erlaubt LAT eine Vereinheitlichung ihrer Trainingsstandards in Europa und weltweit. Nationale Zulassungen entfallen, wodurch neue Programme schneller eingeführt werden können. Dies verbessert die Flexibilität und Effizienz der Schulungsprozesse innerhalb der Lufthansa Group. LAT kann künftig hochqualifizierte Instruktoren standortübergreifend einsetzen, was die internationale Ausrichtung weiter stärkt. Zudem vereinfacht die Übernahme der Aufsicht durch die EASA den Genehmigungsprozess und ermöglicht die Integration weiterer Ausbildungszentren der Lufthansa Group. Die Kooperation zwischen LAT, der EASA und der deutschen Luftfahrtbehörde (LBA) war maßgeblich für die erfolgreiche Umsetzung. „Diese Zertifizierung bringt uns auf ein neues Level der Flexibilität und Agilität und verbessert die Effizienz unserer Trainingsangebote“, so Philipp Heinbockel, Accountable Manager EASA ATO. EASA-Vertreter Francesco Gaetani lobte LATs Engagement für höchste internationale Standards in der Pilotenausbildung. Die Zertifizierung ist ein strategisch wichtiger Schritt für LAT und unterstreicht deren Ziel, Spitzenstandards in der Ausbildung von Luftfahrtpersonal zu setzen.

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Boeing: Arbeitsplatzabbau und schwierige Zeiten für die Flugzeugindustrie

Die Situation bei Boeing spitzt sich weiter zu. Das amerikanische Unternehmen, das zu den größten Flugzeugherstellern der Welt zählt, hat kürzlich einen drastischen Schritt unternommen und mehr als 400 seiner Mitarbeiter entlassen. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie zur Reduzierung der Belegschaft um insgesamt rund 17.000 Stellen, was etwa 10 % der gesamten Mitarbeiterzahl entspricht. Der Arbeitsmarkt für Boeing-Mitarbeiter steht somit vor einer weiteren Welle von Unsicherheit, die durch interne und externe Krisen ausgelöst wird. Der Arbeitsplatzabbau betrifft in erster Linie Mitglieder der Society of Professional Engineering Employees in Aerospace (SPEEA), einer bedeutenden Gewerkschaft für Ingenieure und Techniker. Wie die Seattle Times berichtete, wurden 438 Mitglieder zum 1. November 2024 informiert, dass ihre Verträge nicht verlängert werden. Diese Zahl unterstreicht die Tragweite der Entscheidung von Boeing, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um sich angesichts von finanziellen und betrieblichen Herausforderungen neu auszurichten. Von den betroffenen Beschäftigten entfallen 218 auf den professionellen Bereich, insbesondere Ingenieure, und 220 auf den technischen Bereich, zu dem vor allem Techniker gehören. CEO Kelly Ortberg erklärte, dass diese „harten Entscheidungen“ notwendig seien, um das Unternehmen langfristig zu stabilisieren und eine nachhaltige Erholung zu gewährleisten. „Wir wissen, dass diese Entscheidungen für Sie, Ihre Familien und unser Team schwierig sein werden“, so Ortberg in einer Mitteilung. Die Botschaft des Unternehmens ist klar: Um in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben und gestärkt aus der Krise hervorzugehen, müssen jetzt schmerzhafte Einschnitte gemacht werden. Der Hintergrund der Entlassungen Dieser Schritt kommt nicht überraschend. Boeing kämpft seit Jahren mit einer Reihe von Herausforderungen, die

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Festliche Stimmung in Schladming-Dachstein: Adventveranstaltungen starten

Die Region Schladming-Dachstein läutet mit einer Vielzahl an Veranstaltungen die Adventszeit ein. Im Mittelpunkt steht die „Schladminger Bergweihnacht“, die vom 22. November bis 24. Dezember 2024 stattfindet. Besucher erwartet ein vielfältiges Programm, darunter Kunsthandwerksstände, regionale Spezialitäten und traditionelle Weihnachtslieder. Für Familien gibt es ein buntes Kinderprogramm, das die Vorfreude auf die Festtage weckt. Zusätzlich laden Adventmärkte in der Umgebung, Krippenausstellungen und musikalische Darbietungen zu besinnlichen Stunden ein. Ein besonderes Highlight ist der „Adventzauber in der Talbachklamm“, ein beleuchteter Spazierweg, der am 30. November eröffnet wird. Weitere Veranstaltungen, wie die „Kripperl-Schau“ im Stadtmuseum und weihnachtliche Konzerte am Hauptplatz, runden das Angebot ab. Die Veranstaltungen unterstreichen die Bedeutung regionaler Traditionen und schaffen eine festliche Atmosphäre in einer der schönsten Regionen der Steiermark.

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Lieferverzögerungen bei Boeing: Southwest Airlines kämpft mit Kapazitätsengpässen

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines steht vor erheblichen Herausforderungen, die durch Verzögerungen bei der Auslieferung neuer Flugzeuge von Boeing verursacht werden. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die kurzfristige Betriebsplanung, sondern auch auf die langfristige Kapazitätsstrategie der Airline. CEO Bob Jordan äußerte sich kürzlich zu den erwarteten Verzögerungen und räumte ein, dass Southwest im Jahr 2025 mit weniger neuen Flugzeugen rechnen müsse als ursprünglich prognostiziert. Diese Entwicklungen werfen einen Blick auf die schwierige Beziehung zwischen Fluggesellschaften und Flugzeugherstellern sowie die Konsequenzen für den Luftfahrtmarkt im Allgemeinen. Die Hintergründe der Verzögerungen Boeing kämpft seit Jahren mit Produktionsproblemen und Lieferengpässen, die insbesondere die Auslieferung der B737 MAX betreffen. Der Hersteller hat zwar Fortschritte erzielt, doch auch der siebenwöchige Streik von Maschinenbauarbeitern, der Anfang 2024 das Unternehmen in Mitleidenschaft zog, hat die Situation weiter verschärft. Dieser Arbeitskampf führte zu einer Verzögerung bei der Produktion, und Boeing geht davon aus, dass es bis zu zwei Monate dauern könnte, bis die normale Produktionsrate wieder erreicht ist. Diese Verzögerungen wirken sich unmittelbar auf die Fluggesellschaften aus, die dringend auf die neuen Flugzeuge angewiesen sind, um ihre Flotten zu erweitern und ihre Kapazitäten zu erhöhen. Southwest Airlines: Auswirkungen auf die Kapazitätsplanung Für Southwest Airlines bedeutet dies, dass sich die ursprünglich erwarteten Auslieferungen von Boeing für 2025 drastisch reduzieren werden. Ursprünglich plante das Unternehmen, 86 neue Flugzeuge im Jahr 2025 zu erhalten, doch nun rechnet man mit nur 73 Maschinen. Diese Zahl umfasst verschiedene Varianten des Boeing 737 MAX, darunter 44 Maschinen vom Typ B737-7 und 21 Maschinen

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Technisches Problem behoben: Lufthansa-Airbus A350 wieder in München

Ein technisches Problem hielt einen Airbus A350-900 der Lufthansa mit dem Kennzeichen D-AIXI mehrere Tage am Flughafen Newark (USA) fest. Seit dem 12. November 2024 zeigte das Cockpit eine Fehlermeldung, die eine Rückkehr nach München verzögerte. Wie eine Lufthansa-Sprecherin am 14. November mitteilte, wurde die Ursache während der Bodenzeit untersucht. Am 16. November konnte die Maschine schließlich als Flug LH9925 von Newark nach München starten. Der Flug dauerte rund sieben Stunden, und die Landung erfolgte am frühen Morgen des 17. November nach Ortszeit. Technische Details zur Ursache der Fehlermeldung wurden bisher nicht veröffentlicht. Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf die Sicherheit der Passagiere, da das Flugzeug ohne Passagiere überführt wurde.

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Spirit Airlines: Ein Neuanfang nach Chapter 11

Die Ultra-Low-Cost-Fluggesellschaft Spirit Airlines steht nach einem schwierigen Jahr am Wendepunkt. Am 18. November 2024 beantragte das Unternehmen vor dem US-Konkursgericht für den südlichen Bezirk von New York den sogenannten Chapter 11-Schutz. Ein Schritt, der viele Fragen aufwarf, aber auch eine mögliche Lösung für die finanziellen Probleme des Unternehmens darstellen soll. Trotz der Unsicherheit hinsichtlich der Zukunft, versichert Spirit seinen Kunden, dass der Flugbetrieb weitergeht und sie auch in den kommenden Monaten problemlos fliegen können. Doch was genau steckt hinter dieser Entscheidung und wie geht es mit der Airline weiter? Die Gründe für den Chapter 11-Antrag Spirit Airlines kämpft seit geraumer Zeit mit finanziellen Problemen. Das Jahr 2024 war besonders turbulent: Wartungsprobleme mit den Triebwerken des Typs Pratt & Whitney Getriebefan und gescheiterte Fusionsgespräche haben das Unternehmen belastet. Insbesondere ein geplanter Zusammenschluss mit JetBlue, einem der größten Mitbewerber von Spirit, scheiterte an der letzten Hürde. Auch Verhandlungen mit Frontier Group Holdings, einer weiteren großen US-Fluggesellschaft, führten Anfang November 2024 zu keinem positiven Ergebnis. Diese finanziellen und betrieblichen Herausforderungen führten schließlich zur Entscheidung, den Chapter 11-Schutz in Anspruch zu nehmen. Das US-amerikanische Insolvenzrecht nach Chapter 11 erlaubt es Unternehmen, sich von Gläubigern zu restrukturieren, während der Betrieb weitergeht. Spirit Airlines erhofft sich durch diese Maßnahme eine drastische Reduzierung seiner Schulden und eine Verbesserung der finanziellen Flexibilität. Das Unternehmen will seine Bilanz stärken und sich für den langfristigen Erfolg positionieren, während es gleichzeitig Investitionen anzieht, um den Passagieren ein besseres Reiseerlebnis zu bieten. Finanzielle Unterstützung und Restrukturierung Die Restrukturierung von Spirit wird

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Ausgebüxte Hamster legen TAP-Flugzeug auf den Azoren lahm

Ein Airbus A321neo der portugiesischen Fluggesellschaft TAP musste vergangene Woche für mehrere Tage auf der Azoren-Insel São Miguel bleiben, nachdem 132 Hamster im Frachtraum des Flugzeugs aus ihren Transportboxen entkommen waren. Die Tiere, Teil einer Lieferung für eine Tierhandlung, wurden beim Entladen entdeckt, als das Bodenpersonal eines der Tiere durch den Frachtraum laufen sah. Der Vorfall ereignete sich nach der Landung des Flugzeugs mit dem Kennzeichen CS-TJR am 13. November in Ponta Delgada. Der geplante Rückflug nach Lissabon wurde gestrichen, da die Hamster eingefangen und das Flugzeug gründlich untersucht werden musste, um mögliche Schäden, etwa an Kabeln, auszuschließen. Berichten zufolge wurde der Transport der Tiere bereits bei einem vorherigen Flug wegen ungeeigneter Boxen verweigert, was zu weiteren Fragen über die Einhaltung der Vorschriften führte. Erst am 17. November konnte das Flugzeug nach Portugal zurückfliegen.

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Wegen Vulkanasche: United Airlines Airbus A320 kehrt um

Am vergangenen Freitag erlebte die Crew und die Passagiere von Flug UA1088 eine unerwartete Wendung. Die Maschine, ein Airbus A320 der United Airlines, war unterwegs vom George Bush Intercontinental Airport (IAH) in Houston zum Benito Juárez International Airport (MEX) in Mexiko-Stadt, als sie aufgrund von Bedenken wegen Vulkanasche des aktiven Vulkans Popocatépetl umkehren musste. Der Zwischenfall verdeutlicht die anhaltenden Herausforderungen, die der weltweit zunehmende Flugverkehr und aktive Vulkane mit sich bringen. Der Popocatépetl, einer der aktivsten Vulkane Mexikos, sorgt seit Jahren regelmäßig für Beeinträchtigungen. In den letzten Wochen verstärkte sich seine Aktivität erneut, was zu Ascheemissionen und Warnungen führte. Nach Angaben von CENAPRED, der mexikanischen Katastrophenschutzbehörde, wurde der Alarmstatus auf „Gelb Phase 2“ gesetzt, was auf eine erhebliche, aber nicht unmittelbare Gefahr hinweist. Vulkanasche kann durch ihre scharfen und kantigen Partikel Flugzeugtriebwerke beschädigen, was ein enormes Sicherheitsrisiko darstellt. Die Asche kann nicht nur mechanische Schäden verursachen, sondern auch die Sichtverhältnisse in den betroffenen Gebieten erheblich verschlechtern. Der Vorfall im Detail Flug UA1088 startete planmäßig um 12:07 Uhr Ortszeit in Houston und erreichte gegen 12:30 Uhr eine Reiseflughöhe von 36.000 Fuß über dem Golf von Mexiko. Etwa 15 Minuten später, nahe der Grenze zu Mexiko, entschied die Crew jedoch, umzukehren. Vermutlich spielten Sicherheitsbedenken eine entscheidende Rolle, da die genaue Ausbreitung der Vulkanasche oft schwer einzuschätzen ist. Der Airbus landete sicher um 13:58 Uhr in Houston. Nach einer gründlichen Überprüfung startete die Maschine zwei Stunden später erneut und erreichte ihr Ziel in Mexiko-Stadt ohne weitere Zwischenfälle. Popocatépetl ist kein Einzelfall: Vulkanasche ist

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Ethiopian Airlines wechselt Check-In-Schalter am Frankfurter Flughafen

Ethiopian Airlines, die größte afrikanische Fluggesellschaft, hat ihre Check-In-Schalter am Frankfurter Flughafen verlegt. Die Passagiere finden diese nun in der Abflughalle C des Terminals 1. Zuvor waren die Schalter in der Abflughalle B angesiedelt. Mit dieser Änderung soll der Passagierfluss verbessert und eine effizientere Abwicklung ermöglicht werden. Die Fluggesellschaft, die ein breites Netzwerk in Afrika und weltweit betreibt, hat sich dazu nicht weiter geäußert, erwartet jedoch keine größeren Auswirkungen auf ihre Abläufe. Ethiopian Airlines betreibt regelmäßig Flüge zwischen Frankfurt und Addis Abeba, ihrem Hauptdrehkreuz, und bietet von dort zahlreiche Verbindungen innerhalb Afrikas an. Die Verlegung der Schalter ist Teil der kontinuierlichen Anpassungen, um den Passagierkomfort zu steigern.

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