November 26, 2024

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November 26, 2024

Schadenersatzforderung gegen ehemalige Adria-Airways-Manager

In Slowenien wurde Ende Oktober 2024 eine Anhörung im Fall einer Schadenersatzforderung in Höhe von 78 Millionen Euro gegen die ehemaligen Manager von Adria Airways durchgeführt. Der Konkursverwalter der Fluggesellschaft, Janez Pustatičnik, wirft den beiden Beklagten, Arno Schuster und Holger Kowarsch, vor, ihre Pflichten im Insolvenzverfahren nicht ordnungsgemäß erfüllt zu haben, was den Gläubigern erheblichen Schaden zugefügt haben soll. Die beiden ehemaligen Geschäftsführer der Airline, die bis zum Zusammenbruch im Besitz des deutschen Fonds 4K Invest war, bestreiten diese Vorwürfe. Bei der Anhörung, die vor dem Bezirksgericht Kranj stattfand, waren weder die Kläger noch die Beklagten persönlich anwesend; lediglich ihre Anwälte erschienen. Berichten zufolge haben die Parteien der Mediation zugestimmt. Adria Airways war 2019 aufgrund hoher Schulden in Konkurs gegangen, und der Insolvenzverwalter erkannte Forderungen von insgesamt 88 Millionen Euro an, von denen bislang nur ein Teil beglichen wurde. Im Rahmen des Verfahrens wird untersucht, inwiefern die Verantwortlichen der Airline ihre Aufgaben im Hinblick auf die Insolvenz korrekt wahrgenommen haben. Der Ausgang des Falls ist noch offen, und der Zeitplan zur endgültigen Lösung des Konflikts bleibt unklar.

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Boeing setzt auf Wachstum: Ausbau der 787-Produktion in South Carolina geplant

Mit Blick auf die wachsende Nachfrage nach Großraumflugzeugen plant der amerikanische Flugzeughersteller Boeing eine massive Ausweitung seiner Produktionskapazitäten im Werk in North Charleston, South Carolina. Kern der Pläne ist die Verdopplung der Fertigungsrate des 787 Dreamliners, eines der fortschrittlichsten und erfolgreichsten Modelle des Unternehmens. Dies erfordert nicht nur Investitionen in neue Anlagen, sondern auch umfangreiche Genehmigungsverfahren, um die notwendigen baulichen Veränderungen zu realisieren. Das Werk in North Charleston ist seit 2011 ein zentraler Bestandteil von Boeings Produktionsnetzwerk. Die Pläne zur Verdopplung der 787-Produktion von derzeit sieben auf 14 Flugzeuge pro Monat sehen umfangreiche Erweiterungen vor. Dazu gehört der Bau eines neuen 70 Hektar großen Parkplatzes, um die erwartete Zunahme an Arbeitskräften bewältigen zu können. Der Parkplatz soll auf einer Fläche errichtet werden, die derzeit aus Feuchtgebieten besteht. Insgesamt 15 Hektar dieser sensiblen Gebiete würden für das Projekt eingeebnet. Zusätzlich plant Boeing eine Erweiterung der bestehenden Fertigungsanlagen. Geplant sind unter anderem eine neue Staubabsauganlage zur Unterstützung der Produktionsprozesse sowie die Erweiterung eines Hangars mit zwei zusätzlichen Lackierkabinen, die speziell für die Bemalung von Flugzeugflossen und Rudern vorgesehen sind. Langfristige Planung und Genehmigungen Das Wachstum von Boeing South Carolina ist Teil einer langfristigen Strategie. Boeing hat 468 Hektar Land identifiziert, das über die kommenden 25 Jahre hinweg schrittweise erschlossen werden könnte. Ein Drittel dieser Fläche besteht jedoch aus Feuchtgebieten, deren Nutzung umfangreiche Genehmigungen durch das Umweltministerium von South Carolina sowie das US Army Corps of Engineers erfordert. Bereits in den vergangenen Monaten hatte Boeing zahlreiche Anträge gestellt, um weitere Infrastrukturprojekte voranzutreiben. Dazu

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Sukhoi Superjet 100 nach Landung in Antalya in Brand geraten

Am 24. November 2024 fing ein Sukhoi Superjet 100-95LR der russischen Azimuth Airlines nach der Landung auf dem Flughafen Antalya (Türkei) Feuer. Der Flug hatte von Sotschi abgeflogen. Trotz der Rauchentwicklung und Flammen aus einem Triebwerk konnten alle 89 Passagiere und sechs Besatzungsmitglieder sicher evakuiert werden. Feuerwehr und Rettungsteams löschten den Brand umgehend. Die russische Luftfahrtbehörde Rosaviatsiya hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Der Flughafenbetrieb war vorübergehend gestört.

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