November 27, 2024

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November 27, 2024

TUI Österreich zieht an den Flughafen Wien

Die Flughafenregion Wien empfängt einen bedeutenden Neuzugang: TUI, der größte Reiseveranstalter Österreichs, verlegt seine Unternehmenszentrale in die moderne AirportCity am Flughafen Wien. Diese Entscheidung bringt nicht nur das Unternehmen näher an sein Kerngeschäft, sondern stärkt auch den Standort als international ausgerichteten, multifunktionalen Betriebsbereich. Mit Beginn im Frühjahr 2025 werden rund 120 Mitarbeiter der TUI Österreich ihre neuen Büroräume im Office Park 4 beziehen, einem modernen Komplex, der sich durch höchste Standards in Technik und Nachhaltigkeit auszeichnet. Die Entscheidung von TUI, ihre zentrale Verwaltungsstelle in die AirportCity zu verlegen, verdeutlicht die Ambitionen des Unternehmens, mit der dynamischen Entwicklung der Luftfahrt- und Tourismusbranche Schritt zu halten. Die Nähe zu den Flughafenterminals und die ideale Anbindung an die A4-Ostautobahn sowie die Bundesstraße 9 spielen dabei eine entscheidende Rolle. TUI Geschäftsführer Gottfried Math äußerte sich zu den Beweggründen: „Der Umzug unserer Unternehmenszentrale zum Flughafen markiert einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunft. Mit einem modernen, energieeffizienten Gebäude setzen wir neue Maßstäbe in Sachen Wirtschaftlichkeit.“ Dieser Umzug ist nicht nur für TUI ein strategischer Schritt, sondern auch für den Flughafen Wien und die gesamte Region ein Gewinn. Die Flughafen Wien AG betont die exzellenten Rahmenbedingungen, die die AirportCity für Unternehmen bietet. „Mit der Nähe zu den Flughafenterminals, der direkten Anbindung an die Autobahn und die Bahninfrastruktur sowie den modernen Büroflächen schaffen wir perfekte Voraussetzungen für Betriebsansiedlungen“, sagte Mag. Wolfgang Scheibenpflug, Bereichsleiter Immobilien- und Standortmanagement der Flughafen Wien AG. Office Park 4: Ein Paradebeispiel für moderne Büroflächen Die Entscheidung von TUI, ihren neuen Sitz im Office Park

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Lufthansa zieht sich aus Paderborn/Lippstadt zurück – Unternehmer suchen Alternativen

Mit der Ankündigung, ihre letzte Direktverbindung zwischen Paderborn/Lippstadt und dem Drehkreuz München im Sommer 2025 einzustellen, sorgt die Lufthansa für Unruhe in der ostwestfälischen Wirtschaftslandschaft. Die Entscheidung wird als Symptom einer strategischen Neuausrichtung der Airline bewertet, bei der unrentable Strecken konsequent gestrichen werden. Für den Flughafen Paderborn/Lippstadt und die regionale Wirtschaft markiert dies jedoch einen herben Rückschlag, der gleichzeitig Raum für Innovation schafft. Wirtschaftliche Zwänge zwingen Lufthansa zum Rückzug Die Lufthansa begründet die Entscheidung mit einem deutlichen Nachfragerückgang bei Geschäftsreisenden seit der Pandemie. Besonders die Region Paderborn hat mit den veränderten Arbeitsgewohnheiten zu kämpfen, die durch Remote-Arbeit und virtuelle Konferenzen geprägt sind. Gleichzeitig erschweren staatliche Regulierungen, wie die wiederholte Erhöhung der Luftverkehrssteuer, die Profitabilität auf dieser Strecke. „Die Wirtschaftlichkeit der Verbindung ist nicht mehr gegeben“, so eine Sprecherin des Konzerns. Im aktuellen Winterflugplan wird die Route zweimal täglich bedient. Die Ankündigung des Rückzugs deutet jedoch darauf hin, dass sich Lufthansa langfristig aus mittelgroßen Flughäfen wie Paderborn/Lippstadt zurückzieht. Dies betrifft auch andere Regionalverbindungen, wie etwa die Strecken nach Stuttgart, die inzwischen durch neue Anbieter übernommen werden. Unternehmerische Initiative soll Verbindung retten Doch die Geschichte endet nicht mit dem Rückzug der Lufthansa. Regionale Unternehmer und Privatpersonen wollen die Lücke füllen und eine neue Business-Airline gründen. Diese soll ab Juni 2025 nahtlos die Verbindung nach München übernehmen. Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser lobt das Engagement und zieht historische Parallelen: Bereits der legendäre Computer-Pionier Heinz Nixdorf hatte die Strecke vor über 40 Jahren initiiert. „Es ist großartig, dass Unternehmer und Privatpersonen eine neue Flugbetriebsgesellschaft gründen wollen“,

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Air France-KLM strebt Beteiligung an Air Europa an

Die Luftfahrtbranche steht vor einer potenziellen Neustrukturierung: Air France-KLM führt aktuell Gespräche über eine mögliche 20-prozentige Beteiligung an der spanischen Fluggesellschaft Air Europa. Ein solcher Schritt könnte das europäische Airline-Gefüge erheblich beeinflussen und neue Allianzen stärken. Der Deal, dessen finanzieller Umfang auf über 100 Millionen Euro geschätzt wird, könnte die Luftfahrtallianz SkyTeam, zu der Air Europa bereits gehört, strategisch und operativ aufwerten. Nach Angaben der spanischen Wirtschaftszeitung *El Economista* basieren die Verhandlungen auf vertraulichen Informationen. Das Vorhaben folgt auf den Rückzug der International Airlines Group (IAG), die im August ihren Übernahmeplan für Air Europa nach Einwänden der europäischen Kartellbehörde fallenließ. Die Europäische Kommission hatte die vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen als unzureichend erachtet, was den Weg für andere Interessenten, darunter Air France-KLM, öffnete. Air France-KLM: Strategische Erweiterung trotz Konkurrenzdruck Für Air France-KLM bietet die angestrebte Beteiligung an Air Europa eine Chance, ihre Marktposition auf der iberischen Halbinsel und darüber hinaus zu stärken. Der französisch-niederländische Konzern bestätigte auf Anfrage, dass Gespräche über eine engere kommerzielle Zusammenarbeit laufen. Air Europa, die sich seit Jahren in der SkyTeam-Allianz befindet, spielt vor allem im transatlantischen Geschäft eine bedeutende Rolle. Die Airline betreibt eine strategische Drehscheibe am Flughafen Madrid-Barajas, der als Brücke zwischen Europa und Lateinamerika dient. Die Beteiligung könnte Air France-KLM nicht nur Zugang zu wertvollen Streckenrechten verschaffen, sondern auch die Konkurrenz zur IAG verschärfen, zu der unter anderem British Airways und Iberia gehören. Globalia, das spanische Familienunternehmen hinter Air Europa, erklärte jedoch, dass neben Air France-KLM auch andere Interessenten, darunter Finanzinvestoren, an einer Beteiligung interessiert seien.

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Flair Airlines strebt Anleihe in Höhe von 150 Millionen US-Dollar an

Die kanadische Billigfluggesellschaft Flair Airlines steht vor einer entscheidenden Phase ihrer Unternehmensgeschichte. Laut unbestätigter Berichte plant das Unternehmen, eine vorrangige Anleihe über 150 Millionen US-Dollar aufzunehmen, um finanzielle Stabilität zu gewinnen und künftiges Wachstum zu sichern. Diese Pläne kommen zu einer Zeit, in der der Wettbewerb im nordamerikanischen Low-Cost-Flugsektor zunehmend von Unsicherheiten und Insolvenzen geprägt ist. Nach Informationen, die von Bloomberg übermittelt wurden, soll Flair Airlines gemeinsam mit der in Vancouver ansässigen Finanzplanungsfirma Haywood Securities an der Emission der Anleihe arbeiten. Ein offizieller Sprecher der Fluggesellschaft kommentierte die Berichte nicht direkt und betonte lediglich, dass Flair ein privates Unternehmen sei und daher keine finanziellen Details bekannt gebe. Diese Zurückhaltung in der Kommunikation entspricht der bisherigen Strategie des Unternehmens, die internen Abläufe unter Verschluss zu halten. Flair Airlines betreibt derzeit eine Flotte von 18 modernen Boeing 737-8 sowie zwei älteren Boeing 737-800 und bedient 50 Reiseziele in Kanada, den USA, Mexiko, Jamaika und der Dominikanischen Republik. Die strategische Ausrichtung der Airline zielt darauf ab, erschwingliche Reisemöglichkeiten anzubieten und gleichzeitig das Streckennetz kontinuierlich auszubauen. Dieser Ansatz wurde von Interims-CEO Maciej Wilk im August bekräftigt, als er erklärte, dass man stets offen für strategische Partnerschaften sei, um das Wachstum voranzutreiben. Herausforderungen im Low-Cost-Markt Der Low-Cost-Markt in Nordamerika zeigt sich aktuell von einem harten Wettbewerb und wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt. Zwei kanadische Konkurrenten von Flair, Lynx Air und Canada Jetlines, mussten in diesem Jahr Gläubigerschutz beantragen. Auch der US-amerikanische Anbieter Spirit Airlines meldete im November Insolvenz nach Chapter 11 an. Diese Entwicklungen schaffen zwar Risiken,

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Ryanair auf dem Rückzug: Die Kritik am deutschen Luftverkehrsmarkt

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair zieht sich zunehmend aus dem deutschen Markt zurück. Nach einer deutlichen Kürzung des Sommerflugplans für 2025 und scharfer Kritik von Ryanair-Chef Michael O’Leary an der Bundesregierung wirft dieser Rückzug ein Schlaglicht auf die Herausforderungen des Luftverkehrsmarkts in Deutschland. O’Leary beschrieb die derzeitigen Marktbedingungen als „krank“ und bezeichnete die Bundesregierung als „Idioten“. Was steckt hinter diesen markanten Aussagen, und wie wirkt sich der strategische Rückzug von Ryanair auf die deutsche Luftfahrtbranche aus? Für den Sommer 2025 plant Ryanair, das Angebot auf dem deutschen Markt um 1,8 Millionen Sitze zu reduzieren. Die Flughäfen in Dortmund, Dresden und Leipzig werden komplett aus dem Programm gestrichen. Auch in Berlin, Hamburg und Nürnberg fallen zahlreiche Strecken und Frequenzen weg. Diese Maßnahmen folgen bereits auf eine Reduktion des Jahresangebots von einst 16 Millionen auf 13,5 Millionen Sitze. Hintergrund der Entscheidung Ryanair begründet diesen Schritt mit ausufernden Kosten und Standortnachteilen. Die Airline bemängelt insbesondere hohe Steuern und Gebühren, die Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern unattraktiv machen. Noch zu Beginn des Jahres 2024 hatte Ryanair der Bundesregierung angeboten, die Passagierzahlen bis 2030 zu verdoppeln, sollte es zu einer Senkung der Abgaben kommen. Stattdessen seien diese laut O’Leary weiter angestiegen, was aus Sicht der Airline eine wirtschaftliche Expansion unmöglich mache. Breitere Branchenprobleme Ryanair ist nicht allein mit ihrer Kritik. Auch die deutsche Lufthansa und die Ferienfluggesellschaft Condor klagen über hohe Kosten. Condor kündigte an, im Jahr 2025 Teile ihrer Flotte ins europäische Ausland zu verlegen. Lufthansa und ihre Tochter Eurowings reduzierten ebenfalls innerdeutsche

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Easyjet: Gewinnsteigerung und erhöhte Dividenden für Aktionäre

Der britische Billigflieger Easyjet verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr beachtliche Erfolge. Das Unternehmen konnte nicht nur seinen Gewinn merklich steigern, sondern überraschte auch mit einer deutlich erhöhten Dividende für seine Aktionäre. Dennoch dämpfen vorsichtige Prognosen die Euphorie für die kommenden Monate. Diese Entwicklungen zeichnen ein Bild eines Konzerns, der seine Position auf dem hart umkämpften Markt der Billigfluglinien behauptet, jedoch auch vor Herausforderungen steht. Das abgelaufene Geschäftsjahr brachte Easyjet einen Umsatzanstieg um 14 Prozent auf 9,3 Milliarden britische Pfund (11,1 Milliarden Euro). Dieser Erfolg resultierte aus der gesteigerten Nachfrage nach Flugreisen, einer optimierten Kostenstruktur und einer Auslastung der Flotte, die dem Unternehmen ein Vorsteuerergebnis von 610 Millionen Pfund ermöglichte. Damit lag der Gewinn gut ein Drittel über dem des Vorjahres. Ein besonderer Fokus liegt auf der Dividendenpolitik des Unternehmens. Die Ausschüttung an die Anteilseigner soll auf 12,1 Pence je Aktie steigen – mehr als das Doppelte der Vorjahresdividende von 4,5 Pence. Diese Auszahlung entspricht 20 Prozent des Nachsteuergewinns von knapp 460 Millionen Euro. Die Anhebung der Dividende wird von Anlegern positiv aufgenommen, was sich auch in einem Kursanstieg der Easyjet-Aktie an der Börse um drei Prozent widerspiegelte. Rückblick und Herausforderungen für die Zukunft Easyjet konnte im vergangenen Jahr rund 90 Millionen Passagiere befördern und blickt für das kommende Jahr auf ein Ziel von 103 Millionen Fluggästen. Diese Steigerung ist ambitioniert, bleibt jedoch hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Besonders auffällig ist der Vorteil, den Easyjet durch den ausschließlichen Einsatz von Airbus-Maschinen genießt. Während Ryanair mit Verzögerungen bei der Auslieferung von Boeing-Flugzeugen

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Neuer Winterflugplan 2024/25 ab Salzburg: Mehr Ziele und neue Verbindungen

Mit dem Winterflugplan 2024/25 bietet der Salzburger Flughafen zahlreiche neue Verbindungen. Iberia fliegt zweimal wöchentlich nach Madrid und bietet dort Anschlussmöglichkeiten zu Langstreckenzielen in Amerika. Neu im Programm sind Barcelona (easyJet) und Neapel. Auch beliebte Reiseziele wie Ägypten und die Kanarischen Inseln bleiben im Angebot. Verbindungen zu europäischen Metropolen wie Berlin, Amsterdam und Kopenhagen werden ausgebaut. Langstreckenflüge über Drehkreuze wie Dubai und Istanbul ermöglichen komfortable Reisen in die Ferne.

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Hotelbranche in Österreich unter Druck: Kosten belasten trotz steigender Auslastung

Der Hotel-Fitnesscheck 2024 zeigt ernüchternde Ergebnisse: Trotz einer um 10 % gestiegenen Auslastung in 3- bis 5-Sterne-Hotels sinken die Betriebsergebnisse. Hauptursachen sind stark gestiegene Mitarbeiter- und Energiekosten. Kritisiert wird vor allem die Politik, die laut Walter Veit, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), dringend handeln müsse. Forderungen umfassen eine Entlastung bei Steuern und Energiepreisen sowie Maßnahmen zur Vertrauensbildung in der Wirtschaft.

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Wachstum an deutschen Flughäfen bleibt verhalten

Die deutschen Flughäfen verzeichneten im Oktober 2024 ein Passagieraufkommen von 21,24 Millionen, was einem Anstieg von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Erholung zum Vorkrisenniveau von 2019 liegt bei 89,6 Prozent, wobei innerdeutsche Verbindungen weiterhin stark zurückbleiben. Auch die internationale Nachfrage wächst nur moderat. Das Cargo-Aufkommen stieg um 3,9 Prozent auf 422.034 Tonnen. Insgesamt bleibt das Wachstum im Luftverkehr, trotz Ferien, gering.

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Preise und Modelle: AK Oberösterreich untersucht Skigebietskosten

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hat die Preise für Tages- und Saisonkarten in den bekanntesten Skigebieten des Bundeslandes untersucht. In den Gebieten Hochficht, Wurzeralm und Hinterstoder-Höss erschweren dynamische Preismodelle eine klare Preisübersicht. Fixe Tagespreise bieten hingegen Sternstein (ab 44 Euro für Erwachsene) und Kasberg (ab 52 Euro). Saisonkarten wie die Sunny Card (697 Euro) und die Snow and Fun Card (730 Euro) ermöglichen Vielfahrern Rabatte. Auch Pistengeher zahlen Gebühren zwischen 11 und 33,40 Euro. Weitere Analysen sollen folgen.

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