2024

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2024

Olympic Air flottet weitere ATR72-600 ein

Die griechische Regionalfluggesellschaft Olympic Air erweitert ihre Flotte um ein weiteres Turbopropflugzeug des Typs ATR72-600. Dieses wird man von Nordic Aviation Capital leasen. Der Abschluss eines entsprechenden Vertrags wurde von den beiden Unternehmen bekanntgegeben. Es handelt sich um keine zusätzliche Bestellung bei ATR, sondern um eine Maschine, die der Lessor bereits auf Vorrat bestellt hatte. Olympic Air ist eine Tochtergesellschaft des Star-Alliance-Mitglieds Aegean Air und der letzte verbliebene Rest der einst stolzen Olympic Airways, die später als Olympic Airlines und Olympic Air neu aufgesetzt wurde.

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Brussels Airlines mit deutlicher Umsatzsteigerung

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels Airlines konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem Adjusted-Ebit in der Höhe von 53 Millionen Euro abschließen. Gegenüber der Vorperiode habe man sich um 127 Millionen Euro verbessert, teilte der Carrier mit. Der Umsatz ist im Berichtszeitraum auf 1,6 Milliarden Euro gesteigen. Damit befinde man sich wieder auf dem Niveau, das man vor der Pandemie hatte. Die Anzahl der beförderten Passagiere stieg um 21 Prozent auf 8,29 Millionen Fluggäste. Der Mitarbeiterstand lag im Durchschnitt bei 3.394 Beschäftigten.

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Mit Electra Airways: Sunexpress steigt ins Deutschland-Bulgarien-Geschäft ein

Nach dem Vorbild der mit Air Cairo bestehenden Kooperation ist die türkische Ferienfluggesellschaft Sunexpress auch mit der bulgarischen Electra Airways eine vergleichbare Zusammenarbeit eingegangen. Im Fokus stehen dabei die Sommermonate in den Jahren 2025, 2026 und 2027. Analog zur Partnerschaft mit Air Cairo wird Sunexpress dabei alle kommerziellen Aufgaben von Netzplanung über Scheduling und Slots sowie Verkauf und Marketing bis hin zu Revenue Management übernehmen. Electra Airways konzentriert sich auf operative Aspekte wie Ground-Handling, Flugbetrieb und Onboard-Service. „Der Ausbau unseres erfolgreichen Partnerschaftsmodells ist ein strategischer Schritt, um unsere internationale Präsenz zu steigern und unser Netzwerk in enger Zusammenarbeit mit unseren Partnern zu erweitern. Unsere fundierte Expertise nutzen wir nun, um weitere Kooperationen nach dem gleichen Vorbild zu etablieren und damit das Angebot für unsere Vertriebspartner auszubauen. Wir wollen gemeinsam mit unseren Partnern wachsen, um die Wünsche der Kunden bestmöglich erfüllen zu können“, erklärt SunExpress CEO Max Kownatzki die Zukunftspläne des Unternehmens. Die Kooperation soll sich zunächst auf Routen zwischen Deutschland und Bulgarien erstrecken. Diese darf Sunexpress mit dem türkischen AOC nicht selbst bedienen. Die einstige Konzernschwester Sunexpress Deutschland existiert nicht mehr. Der erste Flug der neuen Partnerschaft soll voraussichtlich im Mai 2025 durchgeführt werden. Diese Flüge werden unter dem IATA-Code von Electra Airways stattfinden. Zunächst soll je ein Airbus A320 ab Varna und Burgas Kurs auf diverse deutsche Städte nehmen. Mit dem Verkauf von Flugscheinen will Sunexpress voraussichtlich im Mai 2024 beginnen. „Mit Electra Airways gewinnen wir einen idealen Partner, um die Auswahl besonderer Reiseerlebnisse für unsere Gäste erneut zu

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Fly4 hat AOC und Betriebsgenehmigung erhalten

Die irische Fluggesellschaft Fly4 hat seitens der Zivilluftfahrtbehörde AOC und Betriebsgenehmigung erteilt bekommen. Damit ist das Unternehmen nun zur Durchführung kommerzieller Passagierflüge berechnet. Fly4 ist ein Joint-Venture der polnischen Enter Air und des Tui-Konzerns. Man will sich auf die Durchführung von ACMI- und Charterflügen sowohl innerhalb auch außerhalb der beiden Firmengruppen fokussieren. Auf dem AOC ist derzeit eine Boeing 737-800 registriert. Diese trägt das Luftfahrtkennzeichen EI-FFA. In Kürze sollen mit der EI-FBB, EI-FBC und EI-FBD vorerst drei weitere Exemplare dieses Typs hinzukommen.

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Qatar Airways Cargo hat letzten B747-8F-Cargoflug durchgeführt

Mit der A7-BGB hat Qatar Airways Cargo ihre letzte Boeing 747-8F aus dem Linienbetrieb genommen. Der letzte kommerzielle Flug wurde am 1. März 2024 auf der Strecke Barcelona-Doha durchgeführt. Das vergleichsweise junge Frachtflugzeug wurde erst im Jahr 2017 eingeflottet. Das in Katar ansässige Unternehmen hatte zeitweise mit der A7-BGA eine zweite Einheit in Betrieb. Man konzentriert die Cargo-Sparte nun auf kleinere Maschinentypen.

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Air-Europa-Übernahme: EU-Kommission fordert weitere Unterlagen an

Die EU-Kommission hat im Prüfverfahren der geplanten Übernahme von Air Europa durch die International Airlines Group weitere Informationen und Unterlagen angefordert. Es geht darum, dass zusätzliche Zugeständnisse eingefordert werden. Bis zur Vorlage der Dokumente und Vorschläge sind die Prüffristen ausgesetzt. „Wir können bestätigen, dass die Kommission die Uhr in ihrer Untersuchung der Übernahme von Air Europa durch IAG mit Wirkung vom 9. Februar 2024 angehalten hat. Sobald die fehlenden Informationen von den Parteien vorgelegt werden, wird die Uhr neu gestartet und die gesetzliche Frist für die Entscheidung der Kommission entsprechend angepasst“, erklärt ein Kommissionssprecher. Somit wird die ursprüngliche Deadline, die bis zum 7. Juni 2024 gelaufen wäre, mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht halten.

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Abu Dhabi: Etihad Airways meldet höheren Jahresgewinn

Die staatliche Fluggesellschaft des Emirats Abu Dhabi, Etihad Airways, hat im Geschäftsjahr 2024 eigenen Angaben nach den Betriebsgewinn um 200 Millionen VAE-Dirham (AED) auf 1,4 Milliarden AED steigern können. An Bord hatte man etwa 14 Millionen Passagiere und damit um 40 Prozent mehr als in der Vorperiode. Der Gewinn konnte von 92 Millionen AED im Geschäftsjahr 2022 auf 525 Millionen AED im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden, teilte der staatliche Luftfahrtkonzern des Emirats Abu Dhabi mit.

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Wachaubahn startet in die Sommersaison 2024

Pünktlich zur Marillenblüte startet die Wachaubahn am 16. März 2024 in die Sommersaison. Als besonderer Auftakt davor kam nun ein hochmodernes Messfahrzeug zur digitalen Inspektion der Bahninfrastruktur zum Einsatz. Die „EM120VT“ vom österreichischen Unternehmen Plasser & Theurer gewährleistet eine präzise Infrastrukturdatenerfassung und optimiert dadurch die Planung von Instandhaltungsarbeiten wesentlich. „Die digitale Messtechnik ersetzt aufwendige Vermessungsarbeiten und liefert Grundlagen für eine effiziente Instandhaltung der Bahninfrastruktur. Mit dem revolutionären Messfahrzeug EM120VT wird die digitale Messtechnik auf ein neues Niveau gehoben und erstmalig auf unserer historischen Wachaubahnstrecke eingesetzt“, unterstreicht LH-Stellvertreter Udo Landbauer. Eine moderne Instandhaltung von Eisenbahnstrecken basiert auf der exakten Kenntnis des Infrastrukturzustandes. Das Messfahrzeug „EM120VT“ von Plasser & Theurer liefert Daten aller Komponenten des Fahrweges mit nur einer Überfahrt in einer noch nie da gewesenen Detailgenauigkeit. Die lückenlos und präzise aufgenommenen Daten umfassen alle relevanten Parameter von Gleis, Weiche, Schotterbett/Oberbau, Unterbau, Oberleitung und Umgebung. Die Auswertung dieser Daten erlaubt eine ganzheitliche Betrachtungsweise, die eine effiziente Planung von zustandsbasierten Instandhaltungsarbeiten erst ermöglicht. „Die Daten zeigen beispielsweise einen möglichen Verschleiß am Schienenkopf, Schienenoberflächen- oder Schwellenfehler. Das integrierte Georadar untersucht zudem das Schotterbett unter den Schwellen und erkennt Verschmutzungen oder Schlammstellen. Die Ergebnisse zeigen also ganz genau, was wann und wo zu tun sein wird. Das erlaubt uns eine äußerst vorausschauende und kosteneffiziente Umsetzung von Baumaßnahmen“, ergänzt Niederösterreich Bahnen Geschäftsführerin Barbara Komarek. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Messdaten im belasteten Gleiszustand gewonnen werden und so ein Ist-Profil erhoben wird. Andere Maschinen können diese Daten direkt nutzen, etwa für eine fortlaufende Zustandsbewertung. Zudem vergleicht

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Deutsche Post will innerdeutsche Nachtflüge abschaffen

Die Deutsche Post will künftig keine innerdeutschen Postflüge mehr durchführen lassen. Das Aufkommen soll hauptsächlich auf die Straße verlagert werden und künftig mit Lastkraftwägen quer durch Deutschland befördert werden. Punktuell soll es auch zum Comeback der Beförderung von Briefen auf dem Schienenweg kommen. Damit fällt einigen Airlines, beispielsweise Eurowings, ein beträchtliches Zubrot weg, denn zum Beispiel werden ab Stuttgart, Berlin, Hannover und München innerdeutsch etwa 30 Nachtflüge im Auftrag der Post durchgeführt. Der Gesetzgeber gibt vor, dass mindestens 80 Prozent der Briefe, die während der Geschäftszeiten aufgegeben werden, bereits am nächsten Tag zugestellt werden müssen. In Deutschland wird diesbezüglich eine Reform vorbereitet, die dazu führen wird, dass die Post künftig mehr Zeit hat, also die Empfänger länger auf ihre Briefe warten müssen. Die Post will dann die Nachtflüge unter dem Deckmantel „Klimaschutz“ einsparen und stattdessen das Aufkommen mit Hilfe von Lastkraftwägen auf der Straße transportieren oder aber punktuell auch wieder auf jahrzehntelang verschmähte Beförderung auf dem Schienenweg setzen.

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Ethiopian Airlines nimmt Kurs auf Maun

Mit Maun kündigt Ethiopian Airlines die Aufnahme einer zweiten Destination in Botswana an. Der Erstflug soll am 10. Juni 2024 operiert werden. Die neue dreimal wöchentliche Verbindung wird nach folgendem Zeitplan durchgeführt: Addis Abeba (ADD)-Maun (MUB)-Ndola (NLA)-Addis Abeba (ADD): am Montag, Mittwoch und Samstag. „Wir freuen uns, Maun, die Tourismushauptstadt Botswanas, in unser stetig wachsendes afrikanisches Netzwerk aufzunehmen. Die Aufnahme von Maun in unser afrikanisches Streckennetz ermöglicht Reisenden aus Maun eine einfache Anbindung an das riesige globale Streckennetz von Ethiopian, das mehr als 135 Ziele umfasst. Maun ist eine strategische Ergänzung unseres Streckennetzes, da es uns ermöglicht, unseren Kunden eine einzigartige Gelegenheit zu bieten, die natürliche Schönheit und reiche Artenvielfalt Botswanas zu erkunden. Unser neuer Dienst stärkt nicht nur den Tourismus, den Handel und die allgemeinen sozioökonomischen Beziehungen zwischen Botswana und Äthiopiens globalen Zielen, sondern ermöglicht es uns auch, unseren Beitrag zur Entwicklung des Luftverkehrs auf dem afrikanischen Kontinent zu leisten“, erklärt Ethiopian-Geschäftsführer Mesfin Tasew.

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