2024

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Berlin: Eurowings nimmt Tunis-Flüge auf

Im Sommerflugplan 2024 wird die Lufthansa-Tochter Eurowings eine neue Route zwischen dem Flughafen Berlin-Brandenburg und Tunis bedienen. Der Erstflug ist für den 15. Juli 2024 angekündigt. Saisonal sollen die Maschinen des Typs Airbus A320 vorerst einmal wöchentlich zwischen der deutschen Bundeshauptstadt und der Hauptstadt Tunesiens verkehren. Die operative Durchführung des Hinfluges erfolgt jeweils am Verkehrstag Montag über Nacht. Die Rückfluge finden an Dienstagen statt.

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Flughafen Salzburg investiert weiter in Solarenergie

Der Salzburger Flughafen wird schafft weitere Solarmodule, mit denen Strom hergestellt werden soll, an. Allein der Dachflächenausbau auf dem Parkhaus soll 1,13 Megawatt (Peak) an elektrischem Strom liefern. Seit dem 11. September sind Techniker und beauftragte Fachfirmen damit beschäftigt, über die komplette Fläche des Parkhauses eine topmoderne PV-Anlage zu errichten. Im Endausbau werden es 2.658 verbaute PV-Module sein, wobei jedes einzelne Modul eine Leistung von rund 425 Wp (Watt Peak) erbringen soll. Insgesamt wird die Anlage eine Gesamtleistung von 1,13 MWp (Megawattpeak) leisten können. Technisch gesehen besteht die PV-Anlage aus zwei Teilen, der erste Teil aus 848 Modulen (Gesamtleistung 360.400 Wp) und der zweite Teil aus 1.810 Modulen (Gesamtleistung von 769.250 Wp). Nach Errichtung der Unterkonstruktion wurden zahlreiche Module verbaut, verkabelt und schließlich in Betrieb genommen. Damit die Energie auch verlustfrei dem Flughafen zur Verfügung steht, wurde ein neues Trafogebäude zwischen dem Stiegenhaus C und der Abfahrtsrampe zum Untergeschoß errichtet. Dieses dient zur Einspeisung der erzeugten Energie des 2. Anlagenteils in das 10 kV-Mittelspannungsnetz des Flughafens. Mitte Dezember wurde die Anlage fertig gestellt und der Probebetrieb aufgenommen.

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Sommer 2024: Ryanair nimmt Wien-Tirana auf

Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2024 wird Ryanair eine Nonstopverbindung zwischen Wien und Tirana aufnehmen. Diese soll täglich bedient werden. Der Erstflug ist für den 31. März 2024 angekündigt. Die operative Durchführung erfolgt mit Airbus A320, die von der Konzernschwester Lauda Europe betrieben werden. Ryanair tritt auf dieser Route unter anderem mit Wizz Air in den direkten Wettbewerb. Der pinkfarbene Billigflieger bedient Wien-Tirana im Sommer 2024 an den Verkehrstagen Dienstag, Donnerstag und Samstag. Ein weiterer Konkurrent auf dieser Strecke ist Austrian Airlines.

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Emirates baut Australien-Flüge aus

Mit Wirksamkeit zum 1. Oktober 2024 wird Emirates das Kurspaar EK430/431 (Dubai-Brisbane-Dubai) mit Maschinen des Typs Airbus A380 bedienen. Ab dem 1. Dezember wird eine zweite tägliche Verbindung zwischen Dubai und Perth mit einer Boeing 777-300ER aufgenommen. Ab dem 1. Oktober startet der zweite A380-Flug EK430 von Emirates nach Brisbane um 02:30 Uhr in Dubai und kommt um 22:20 Uhr in Brisbane an. Der Emirates-Rückflug EK431 startet in Brisbane um 01:55 Uhr und kommt in Dubai um 10:05 Uhr an. Der zusätzliche Flug nach Perth wird mit einer Emirates Boeing 777-300ER durchgeführt. Ab dem 1. Dezember startet der Emirates-Flug EK424 um 9:15 Uhr in Dubai und erreicht Perth am folgenden Tag um 9:05 Uhr. Der Emirates-Rückflug EK425 startet in Perth um 6:00 Uhr und kommt in Dubai um 13:10 Uhr an. Es handelt sich bei allen Zeiten um Ortszeiten.

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Vida fordert faire Entlohnung im Tourismussektor

Angesichts der jüngsten Nächtigungszahlen mit etwa 151 Übernachtungen im Jahr 2023 zeigt sich die Gewerkschaft Vida durchaus verärgert, denn man ist der Ansicht, dass die Tourismusbeschäftigten beim Aufschwung vergessen wurden. Hebenstreit unterstreicht die Notwendigkeit, die Erfolge des Sektors gerecht zu verteilen: „Diese beeindruckenden Zahlen beweisen, dass die Tourismusbranche in Österreich nicht nur widerstandsfähig, sondern auch sehr profitabel ist. Diese Erfolge wurden auf dem Rücken der hart arbeitenden Menschen in der Branche erzielt. Es ist an der Zeit, dass diese engagierten Beschäftigten angemessen an den Erfolgen teilhaben. Eine faire und gerechte Verteilung des erwirtschafteten Wohlstands ist unerlässlich. Es ist nicht hinnehmbar, dass der Sektor Rekordumsätze erzielt, während diejenigen, die zum Erfolg beitragen, nicht angemessen entlohnt werden. Wir fordern bessere Arbeitsbedingungen und gerechte Lohnerhöhungen für alle Beschäftigten in der Tourismusbranche“, so Vida-Vorsitzender Roman Hebenstreit.

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Spanien mit neuen Rekorden bei Fluggästen und Nächtigungen

Im Jahr 2023 hatte Spanien so viel Übernachtungen wie noch nie. Laut staatlichem Statistikamt konnte man sich um 8,4 Prozent auf 347,1 Millionen Nächtigungen steigern – neuer Rekord. Die bisherige Höchstmarke, die im Jahr 2019 erzielt wurde, konnte um 1,2 Prozent übertroffen werden. Durchschnittlich wurden pro Übernachtung und Zimmer 112,90 Euro bezahlt. Gegenüber dem Wert des Jahres 2022 bedeutet dies eine Teuerung um 8,5 Prozent. Auf das Konto ausländischer Gäste gingen 225 Millionen Übernachtungen und damit um 12,6 Prozent mehr als in der Vorperiode. Einwohner des Vereinigten Königreichs sind für 58 Millionen Nächtigungen verantwortlich und Deutsche haben 40 Millionen Nächtigungen getätigt. Der neue Rekord zeigt sich auch in der Luftfahrt, denn die überwiegende Mehrheit der Urlauber ist mit dem Flugzeug angereist. Insgesamt hatte Spanien 95 Millionen ankommende Passagiere und damit um 0,5 Millionen mehr Fluggäste als im Rekord-Jahr 2019. Den Wert der Vorperiode konnte man gar um 18 Prozent übertreffen.

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Österreich hatte 151,14 Millionen Übernachtungen

Im Jahr 2023 erreichte Österreich laut vorläufigen Ergebnissen von Statistik Austria 151,14 Millionen Nächtigungen und 45,20 Millionen Ankünfte in allen Beherbergungsbetrieben. Trotz höherer Preise lagen die Nächtigungen nur knapp unter dem Höchstwert von 2019. Den stärksten Zuwachs zum Vorjahr konnte die Bundeshauptstadt Wien erreichen. Deutsche Gäste stellten mit 57,43 Millionen Übernachtungen und einem Plus von 7,5 Prozent zum Vorjahr, weiterhin einen der wichtigsten und stabilsten Herkunftsmärkte für Österreich dar, gefolgt von den Niederlanden mit einem Plus von 11,2 Prozent zum Vorjahr. Interessant zu beobachten ist, dass sich die Nächtigungen auf alle Beherbergungskategorien mit Zuwachsraten verteilen, wobei der Bereich Ferienwohnungen die stärksten Zuwächse verzeichnet. Mittlerweile fallen knapp 28 Prozent aller Nächtigungen in Österreich auf Ferienwohnungen, Privatquartiere und Urlaub am Bauernhof, Tendenz steigend. „Die Jahreszahlen 2023 zeigen sehr erfreulich: Österreichs Tourismus ist auch 2023 weitergewachsen und liegt nur um rund ein Prozent hinter den Nächtigungszahlen des Rekordjahrs 2019. Die Inlandsnachfrage ist zu alter Stärker zurückgekehrt und bestätigt, dass der österreichische Gast Urlaub in Österreich als einen Fixpunkt in seiner Urlaubsplanung berücksichtigt. Ebenso konnte die Auslandsnachfrage um 13,5 Prozent zulegen und ist mit einem Anteil von 74 Prozent an ausländischen Gästen so international wie vor der Pandemie. Die Reiselust ist somit trotz Herausforderungen wie Teuerungen, Kurzfristigkeit und Preissensibilität ungebrochen. Dies ist auch eine Bestätigung für das sehr gute Preis-Leistungs-Angebot in allen Preis- und Angebotskategorien in Österreich“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Auch stiegen im ersten Drittel der Wintersaison 2023/24 die Gesamtnächtigungen zum Vorjahr um 5,6 Prozent, wobei ausländische Gäste einen Zuwachs von 6,1 Prozent

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Bahnstreik: Flixbus wegen hoher Fahrkartenpreise in der Kritik

Der jüngste Bahnstreik hat Flixbus und Flixtrain, die vom Arbeitskampf nicht betroffen waren, viele zusätzliche Fahrgäste beschert. Doch der Konzern steht auch in der Kritik, denn zeitweise ist wegen enorm vieler Zugriffe das Reservierungssystem kollabiert. Auch hat die sprunghaft angestiegene Nachfrage dazu geführt, dass auf vielen Strecken wesentlich höhere Fahrkartenpreise als sonst üblich aufgerufen wurden. Somit dürften Flixbus und Flixtrain finanziell vom Streik, von dem der Konkurrent Deutsche Bahn AG betroffen war, profitiert haben. Allerdings ist es branchenüblich, dass die letzten Plätze generell teuer verkauft werden. Das Angebot dürfte wohl wesentlich geringer als die Nachfrage gewesen sein.

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Airbus und Tata errichten H125-Endmontagelinie in Indien

In Kooperation mit Tata Sons soll in Indien eine Endmontagelinie für den Airbus H125-Helikopter entstehen. Bedient werden sollen der indische Markt sowie einige Nachbarstaaten. Die FAL ist die erste privatwirtschaftliche Produktionsstätte für Hubschrauber in Indien und wird dem Programm der indischen Regierung „AatmaNirbhar Bharat“ (Selbstständiges Indien) einen wichtigen Impuls geben. Im Rahmen dieser Partnerschaft wird Tata Advanced Systems Limited (TASL), eine Tochtergesellschaft der Tata Group, das Werk gemeinsam mit Airbus Helicopters errichten. Die FAL in Indien wird die Integration der Hauptkomponenten, der Avionik und der Missionssysteme, die Installation der elektrischen Kabelbäume, der Hydraulikkreise, der Flugsteuerung, der dynamischen Komponenten, des Treibstoffsystems und des Triebwerks übernehmen. Darüber hinaus wird sie die Erprobung, Qualifizierung und Auslieferung der H125 an Kunden in Indien und der Region übernehmen. Die Einrichtung der FAL wird 24 Monate dauern, und die Auslieferung der ersten H125 „Made in India“ wird voraussichtlich im Jahr 2026 beginnen. Der Standort der FAL wird von Airbus und der Tata Group gemeinsam festgelegt.

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Delta nimmt Buchungen von Non-IATA-Reisebüros nicht mehr an

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta will seit 8. Jänner 2024 keine Buchungen von Reisebüros ohne IATA-Lizenz vermittelt bekommen. Diese können keine Tickets mehr über GDS-Systeme verkaufen. Der Schweizer Reise-Verband informierte die Betriebe dahingehend, dass so genannte Non-IATA-Reisebüros Delta-Tickets nur noch über Broker vermitteln können. Der U.S.-amerikanische Carrier begründet die Entscheidung damit, dass es sich um Bemühungen „betrügerische und missbräuchliche Buchungen von Delta-Tarifen sowie andere Verstöße“ einzudämmen handeln würde. Für Agenturen, die über eine IATA-Lizenz verfügen, ändert sich nicht. Non-IATA-Reisebüros sind außerhalb der USA auf Broker angewiesen oder müssen ihren Kunden alternativ Flüge anderer Airlines vermitteln. Betroffen sind weltweit gesehen sehr viele Agenturen, denn gerade im stationären Bereich verfügt die überwiegende Mehrheit – meist aus Kostengründen – über keine IATA-Zulassung.

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