Februar 25, 2025

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Februar 25, 2025

Kulturelle Veranstaltungen in Niederösterreich: Jazz, Geschichte und Kabarett

In Niederösterreich stehen in den kommenden Tagen zahlreiche kulturelle Veranstaltungen auf dem Programm. Den Auftakt macht am 26. Februar eine musikalisch-literarische Darbietung im Cinema Paradiso St. Pölten. Unter dem Titel „Der Jazzmusiker Billy Tipton – Eine Frau“ präsentieren Erzähler Rudi Hausmann und Sängerin Katrin Weber die Lebensgeschichte des Jazzmusikers Billy Tipton, der als Frau geboren wurde, jedoch ab dem 19. Lebensjahr als Mann lebte. Am 27. Februar lädt das Museum Niederösterreich in St. Pölten zur Buchpräsentation von „Umbruch- und Wendejahre. Österreichs Bundesländer und ihre Nachbarn 1989/91“. Die Herausgeber Andrea Brait und Michael Gehler beleuchten gemeinsam mit weiteren Wissenschaftlern die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen der Jahre 1989 bis 1991. Zeitgleich findet in der Bücherei Sigmundsherberg eine Lesung mit Michael Stavarič und Romina Pleschko statt, die unter dem Titel „Land der Berge – Land der Seelen“ über das Landleben reflektieren. Neben literarischen und historischen Themen gibt es auch eine Reihe von Kabarett- und Theaterveranstaltungen. Am 28. Februar tritt Martin Frank mit seinem Programm „Wahrscheinlich liegt’s an mir“ in der Bühne im Hof in St. Pölten auf, während Gregor Seberg in der Kulturwerkstatt Tischlerei Melk mit seinem Programm „Schatzkiste“ das Publikum unterhält. Weitere Kabarettabende bieten das Theater Westliches Weinviertel mit Flo & Wisch sowie das Theater an der Mauer in Waidhofen an der Thaya mit „Faschingstamtam 2025 im TAM“. Auch für junge Zuschauer gibt es ein abwechslungsreiches Programm: Am 2. März führt Gernot Kranner im Schloss Kottingbrunn seine One-Man-Opera „Die Zauberflöte“ auf, während in Schloss Hof „Die Wunderrose“ im Rahmen des Kinderkultur-Programms

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Norse Atlantic UK startet Nonstopflüge von London-Gatwick nach Bangkok

Die norwegische Fluggesellschaft Norse Atlantic Airways hat bekanntgegeben, dass sie ab Ende 2025 eine neue Direktverbindung zwischen dem Londoner Flughafen Gatwick (LGW) und dem internationalen Flughafen Suvarnabhumi (BKK) in Bangkok, Thailand, aufnehmen wird. Die Nonstop-Flüge, die voraussichtlich am 26. Oktober 2025 beginnen, sind Teil einer umfassenderen Expansionsstrategie des Unternehmens und werden mit der Boeing 787-9 Dreamliner-Flotte durchgeführt. Neben London-Gatwick wird Norse auch von seinen anderen europäischen Basen in Stockholm und Oslo im Rahmen der Wintersaison 2025/2026 Direktflüge nach Bangkok anbieten. Die Entscheidung, einen Nonstopflug zwischen London-Gatwick und Bangkok zu starten, markiert einen wichtigen Meilenstein in der internationalen Expansion von Norse Atlantic Airways. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung betonte, stellt diese neue Verbindung eine „signifikante Erweiterung der Aktivitäten der Fluggesellschaft auf dem britischen Markt“ dar. London-Gatwick, die einzige Basis von Norse im Vereinigten Königreich, hat sich bereits als ein bedeutendes Drehkreuz für die Airline etabliert, von dem aus Flüge zu Zielen in Nordamerika, Asien und Südafrika angeboten werden. „Wir sind begeistert, Direktflüge zwischen London Gatwick und Bangkok anzubieten, einer der beliebtesten Reiseziele unserer Passagiere“, sagte Bjørn Tore Larsen, CEO und Gründer von Norse Atlantic Airways. „Diese Ergänzung stärkt nicht nur unser bestehendes Netzwerk zwischen Asien, sondern baut auch unsere Verbindungen von London Gatwick zu Destinationen in Nordamerika und Südafrika aus“, so Larsen weiter. Der Dienst von London-Gatwick nach Bangkok wird bis zu viermal wöchentlich angeboten, was die Attraktivität der Strecke für Reisende aus Großbritannien erhöhen soll. Der Flughafen Gatwick hat sich im Laufe der Jahre zu einem wichtigen internationalen Verkehrsknotenpunkt

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Brussels Airlines mietet Boeing 787-9 von Air Europa

Brussels Airlines hat aufgrund von Wartungsarbeiten an mehreren Airbus A330 Flugzeugen eine Boeing 787-9 von Air Europa angemietet, um ausgewählte Langstreckenflüge durchzuführen. Seit gestern wird die Maschine auf der Strecke Brüssel – New York JFK (Flüge SN501 und SN502) eingesetzt. Das Flugzeug von Air Europa, das über 30 Business Class und 303 Economy Class Sitze verfügt, soll helfen, die jüngsten Flugausfälle zu kompensieren. Diese temporäre Vereinbarung gewährleistet den kontinuierlichen Betrieb der Strecke, während Brussels Airlines die Wartungsprobleme ihrer Flotte behebt. Air Europa ist eine spanische Fluggesellschaft mit Sitz in Madrid, die ein Streckennetz in Europa, Amerika, Afrika und Asien betreibt. Brussels Airlines ist die nationale Fluggesellschaft Belgiens mit Sitz in Brüssel. Beide Fluggesellschaften sind Mitglieder der Star Alliance. Die Anmietung von Flugzeugen zur Überbrückung von Kapazitätsengpässen ist in der Luftfahrtbranche üblich, um Passagieren alternative Reisemöglichkeiten zu bieten und den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten.

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Israel verzeichnet Anstieg britischer Touristen im Januar 2025

Die Zahl britischer Touristen in Israel ist im Januar 2025 deutlich gestiegen. Nach Angaben des israelischen Tourismusministeriums reisten rund 7.800 Besucher aus dem Vereinigten Königreich in das Land – ein Zuwachs von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt wurden im Januar 78.000 internationale Einreisen verzeichnet. Damit rangiert Großbritannien hinter Frankreich und den USA auf Platz drei der wichtigsten Herkunftsländer für den israelischen Tourismus. Trotz des Anstiegs bleibt die Zahl der britischen Touristen noch weit unter dem Niveau von Januar 2023, als mit 13.500 Reisenden ein Zehnjahreshoch erreicht wurde. Die Erholung des Tourismussektors wird unter anderem auf die stabilisierte Sicherheitslage und die Rückkehr zu einem regulären Flugplan zurückgeführt. Derzeit bieten mehrere Fluggesellschaften – darunter Wizz Air, Israir, EL AL, easyJet und British Airways – Direktflüge nach Israel an. Auch Ryanair hat angekündigt, ab Sommer 2025 wieder ein vollständiges Flugangebot bereitzustellen. Parallel zum steigenden Reiseinteresse werden umfangreiche Investitionen in die touristische Infrastruktur getätigt. Die Hotelkette Isrotel plant für 2025 die Eröffnung von fünf neuen Hotels mit insgesamt 600 Zimmern. Damit wächst ihr Portfolio auf 28 Hotels, wobei weitere sieben in den kommenden fünf Jahren folgen sollen. Zudem werden bestehende Hotels, darunter das King Solomon Hotel in Eilat und das Mitzpe HaYamim Hotel, renoviert. Auch andere Hotelprojekte, wie das neu eröffnete David’s Harp Galilee Resort und das modernisierte Galilion Hotel, tragen zum Ausbau der Tourismuskapazitäten bei.

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Tui: Ryanair soll benötigte Kapazitäten liefern

Die europäische Reisebranche steht vor zahlreichen Herausforderungen. Tui, der weltweit größte Reiseveranstalter, hat nun auf die aktuellen Marktentwicklungen und Lieferprobleme in der Luftfahrtindustrie reagiert, um den Flugplan stabiler zu gestalten und seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. CEO Sebastian Ebel kündigte in London an, dass der Konzern künftig auf die Kapazitäten anderer Fluggesellschaften, darunter auch Billigflieger wie Ryanair, zurückgreifen wird, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden. Hintergrund dieser Entscheidung sind Lieferverzögerungen bei Flugzeugherstellern, die sich in den letzten Jahren mit erheblichen Problemen in der Lieferkette konfrontiert sahen und viele Airlines, wie auch Tui, dazu zwangen, ihre Kapazitätswachstumsziele zu drosseln. Die Entscheidung von Tui, die Kapazitäten von Fluggesellschaften wie Ryanair zu nutzen, ist Teil einer umfassenderen Strategie, mit der das Unternehmen auf die veränderten Marktbedingungen reagieren möchte. Der Reiseveranstalter hat sich darauf eingestellt, dass der Wettbewerb in der Reisebranche intensiver wird. In einem Markt mit einem Überangebot an Angeboten verfolgt Tui eine Preisstrategie, die es dem Unternehmen ermöglicht, mit einer guten Marge zu verkaufen, ohne in einen unkontrollierbaren Preiskampf zu geraten. Das Unternehmen setzt damit auf Qualität und eine starke Marke, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Ebel erklärte, dass Tui zwar mit intensiverem Wettbewerb gerechnet habe, aber auch die Problematik der Lieferschwierigkeiten bei den Flugzeugherstellern in Betracht ziehen musste. Diese Verlangsamung in der Expansion hat nicht nur Auswirkungen auf Tuis eigene Kapazitäten, sondern auch auf die gesamte Flugbranche, in der einige Fluggesellschaften ihre Wachstumsziele herunterschrauben mussten. Durch die Zusammenarbeit mit Ryanair und anderen Fluggesellschaften hofft Tui, den Flugplan stabil und flexibel

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Arajet erweitert Flotte mit Boeing 737 Max 8

Die dominikanische Fluggesellschaft Arajet hat mit dem Flugzeugleasingunternehmen BOC Aviation einen Vertrag über den Kauf und das Leasing von fünf Boeing 737 Max 8 Flugzeugen abgeschlossen. Die Auslieferung der mit CFM LEAP-1B Triebwerken ausgestatteten Maschinen ist für die Jahre 2026 und 2027 geplant. BOC Aviation, ein weltweit führendes Flugzeugleasingunternehmen mit Sitz in Singapur, verstärkt mit diesem Deal seine Präsenz im lateinamerikanischen Markt. Arajet, die nationale Fluggesellschaft der Dominikanischen Republik, setzt mit der Erweiterung ihrer Flotte auf Wachstum und die Stärkung ihrer Position im regionalen Luftverkehr. Die Boeing 737 Max 8 gilt als modernes und effizientes Kurz- und Mittelstreckenflugzeug, das den Anforderungen des Luftverkehrsmarktes gerecht wird. Die Fluggesellschaft Arajet wurde 2021 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Santo Domingo. Sie bedient derzeit Ziele in Nord-, Mittel- und Südamerika sowie in der Karibik. BOC Aviation verfügt über eine Flotte von über 500 Flugzeugen, die an mehr als 80 Fluggesellschaften weltweit verleast werden. Das Unternehmen ist an der Börse von Hongkong notiert.

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Condor erhält CEIV-Pharma-Zertifizierung und baut Cargo-Geschäft aus

Die deutsche Fluggesellschaft Condor hat zum Jahresbeginn die CEIV-Pharma-Zertifizierung der International Air Transport Association (IATA) erhalten. Damit erfüllt das Unternehmen nun die strengen Anforderungen für den Transport von pharmazeutischen Produkten und garantiert eine lückenlose Einhaltung der Kühlketten sowie hohe Sicherheitsstandards. Der Zertifizierung zufolge entspricht das Logistiksystem von Condor den weltweit einheitlichen Vorgaben im Bereich Sicherheit, Schutz, Compliance und Effizienz. Derzeit bietet Condor den zertifizierten Pharma-Transport auf Direktverbindungen zwischen Frankfurt und Toronto, New York sowie Miami an. Künftig soll dieses Angebot auf weitere Langstreckenverbindungen ausgebaut werden. Laut Dimitri Mougoyannis, Director Ground Operations, sei das Ziel, Kunden eine zuverlässige Transportlösung auf den wichtigsten pharmazeutischen Handelsrouten zu bieten. Mit der Einflottung von 18 neuen Airbus A330-900neo hat Condor seine Frachtkapazitäten bereits erheblich erweitert. Die Maschinen verfügen über eine Ladekapazität von bis zu 14 Tonnen. Das Unternehmen plant, das Cargo-Geschäft weiter auszubauen und sich als verlässlicher Partner im Bereich Pharma-Logistik zu etablieren. Informationen zu Transportmöglichkeiten und Buchungen sind über gängige Luftfrachtplattformen verfügbar.

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Swiss plant reduziertes Wachstum

Die Schweizer Fluggesellschaft Swiss will ihr Wachstum im laufenden Jahr deutlich zurückfahren. Im Vergleich zum Vorjahr plant die Lufthansa-Tochter, das Sitzkilometerwachstum auf nur fünf Prozent zu begrenzen. Dieser Schritt stellt eine drastische Reduktion im Wachstumskurs der Airline dar, die sich im vergangenen Jahr noch ein ambitionierteres Ziel gesetzt hatte. Der Fokus für 2025 liegt weniger auf einer weiteren Expansion des Streckennetzes, sondern vielmehr auf der Verbesserung der Servicequalität und Pünktlichkeit. CEO Jens Fehlinger betonte, dass der Airline insbesondere die steigende Komplexität und die sinkende Servicequalität der vergangenen Jahre Sorgen bereiteten. „Wir wollen nicht mehr Wachstum generieren, als das Luftverkehrssystem verträgt“, erklärte Fehlinger in einem Interview mit dem Schweizer Nachrichtenportal „Travelnews“. Dieses zurückhaltende Wachstum sei notwendig, um die Qualität des Services auf einem hohen Niveau zu halten. Im vergangenen Jahr hatte Swiss von einem aggressiveren Wachstum profitiert, was jedoch Auswirkungen auf die pünktliche Abwicklung der Flüge und den allgemeinen Kundenservice hatte. Fehlinger hob hervor, dass die Servicequalität und die Pünktlichkeitsrate im Jahr 2024 unter dem Druck des hohen Wachstums gelitten hätten, was zu einer sinkenden Kundenzufriedenheit führte. Das Pünktlichkeitsziel von 70 Prozent, das im vergangenen Jahr bei nur 65 Prozent lag, soll 2025 nun wieder erreicht werden. Langfristig strebt die Airline sogar eine Pünktlichkeitsrate von 80 Prozent an, was ein deutlich ehrgeizigeres Ziel ist. Ein solches Ziel ist jedoch nur mit einer stabileren und nachhaltigeren Wachstumsstrategie zu erreichen, die es Swiss ermöglicht, den Betrieb effizienter zu gestalten und die Qualität auf einem hohen Niveau zu halten. Flottenplanung: Fokus auf Langstrecke und

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Vienna City Card feiert 30-jähriges Bestehen – Neue Variante ab März erhältlich

Wiens offizielle Gästekarte, die Vienna City Card, wird im Februar 30 Jahre alt. Seit ihrer Einführung im Jahr 1995 bietet sie Touristen Ermäßigungen und ermöglicht vergünstigte Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Zum Jubiläum wird ab dem 3. März 2025 eine neue Variante angeboten: die „Vienna City Card Discounts Only“. Diese richtet sich sowohl an Besucher als auch an Einheimische, die bereits eine Jahreskarte oder ein Klimaticket für den öffentlichen Nahverkehr besitzen. Laut Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke stärkt die Vienna City Card mit ihren über 200 Partnerangeboten die lokale Wirtschaft und steigert die Besucherfrequenz in zahlreichen Betrieben. WienTourismus-Direktor Norbert Kettner betont zudem, dass die Karte ein wichtiges Marketinginstrument für die Stadt sei und kontinuierlich weiterentwickelt werde. Die neue „Discounts Only“-Variante bietet Ermäßigungen auf zahlreiche kulturelle, gastronomische und touristische Angebote, verzichtet jedoch auf inkludierte Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Vienna City Card ist in verschiedenen Varianten erhältlich: Neben der klassischen Karte mit öffentlichem Nahverkehr für 17 Euro gibt es die neue „Discounts Only“-Version für neun Euro mit einer Gültigkeit von sieben Tagen. Seit der Digitalisierung im Jahr 2017 werden mittlerweile 90 Prozent der Karten online genutzt. 2024 wurden über 260.000 Karten verkauft, ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Seit ihrer Einführung gingen bereits mehr als sieben Millionen Exemplare über den Ladentisch.

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Überarbeitung der EU-Fluggastrechte: Entlastung für Fluggesellschaften?

Verspätungen und Annullierungen von Flügen gehören für viele Passagiere zum Alltag, und auch die finanzielle Entschädigung bei solchen Vorfällen ist in der EU gesetzlich geregelt. Doch die Kosten für Fluggesellschaften durch Entschädigungszahlungen können sich schnell summieren. Dies könnte sich nun ändern, denn die EU-Verkehrsminister beraten derzeit über eine grundlegende Überarbeitung der Fluggastrechteverordnung. Diese könnte den Fluggesellschaften eine spürbare Entlastung bringen, während sie gleichzeitig die Bedingungen für Fluggäste anpassen würden. Die geplanten Änderungen betreffen insbesondere die Entschädigungshöhen und die Schwellenwerte, ab denen Fluggesellschaften zur Zahlung verpflichtet sind. Die bisherigen Regelungen und ihre Auswirkungen auf die Branche Seit der Einführung der EU-Fluggastrechteverordnung im Jahr 2004 haben Passagiere bei Flugverspätungen oder -annullierungen bestimmte Rechte auf Entschädigung. Nach den aktuellen Regeln haben Reisende Anspruch auf Entschädigung, wenn ein Flug mindestens drei Stunden verspätet ankommt. Dabei variiert die Höhe der Entschädigung je nach Strecke. Für Flüge unter 1.500 Kilometern, die mit mehr als drei Stunden Verspätung ankommen, gibt es eine Entschädigung von 250 Euro. Bei Langstreckenflügen, die über 3.500 Kilometer betragen, können es bis zu 600 Euro sein, wenn der Flug mehr als vier Stunden verspätet ist. Die EU-Fluggastrechteverordnung hat eine wichtige Rolle gespielt, um die Rechte von Fluggästen zu stärken und Fluggesellschaften zu mehr Verantwortung zu ermutigen. Doch die konsequente Durchsetzung dieser Rechte hat auch dazu geführt, dass die Fluggesellschaften jährlich Millionen von Euro für Entschädigungen ausgeben müssen. Ein System von Dienstleistern, wie etwa Flightright, hat sich entwickelt, um Passagieren zu helfen, ihre Ansprüche durchzusetzen. Diese Unternehmen arbeiten in der Regel auf Erfolgsbasis und

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